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AKINDA - legal guardians for refugee children

An aid project by: XENION - Psychosoz. Hilfen für politisch Verfolgte (Claudia S.)

News: On this page the carrier keeps you informed about the current situation of the project. This helps you judge how the donations are being used.

Claudia S. (Project Manager), written 3 months ago

Claudia S.

Jetzt auch Zeitspenden möglich!

Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Interessierte,

 

da das Projekt AKINDA in den Jugendhilfeeinrichtugn inzwischen bekannt ist, melden sich viele Jugendliche bei uns, um individuelle Unterstützung durch einen Vormund zu erhalten.

Leider reicht unser Ehrenamtlichen-Pool nicht aus, um diesen Bedarf zu decken.

Deshalb haben wir unser Projekt jetzt auch unter "Zeit spenden" eingestellt, um mehr Menschen dazu anzuregen, eine ehrenamtliche Vormundschaft zu übernehmen.

Hier finden Sie die Seite: https://www.betterplace.org/de/volunteering/6830-unterstutze-einen-unbegleiteten-jugendlichen-fluchtling-durch-personliche-begleitung-vormundschaft

Wenn Sie uns unterstützen wollen, erzählen sie doch mal in Ihrem Bekanntenkreis von AKINDA und weisen Sie auf die Zeitspenden-Suche hin. Natürlich sind wir auch unter akinda@xenion.org für alle Nachfragen errreichbar.

Liebe Grüße,

Claudia Schippel

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Claudia S. (Project Manager), written 4 months ago

Claudia S.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Vormundschaft €300.-

Die gesammelten Spendengelder werden gebraucht, um eine private Einzelvormundschaft für unbegleitete Minderjährige zu ermöglichen.

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Claudia S. (Project Manager), written 6 months ago

Claudia S.

Vernissage "The Strength of Unity" erfolgreich!

Liebe Interessierte und Unterstützer_innen,

 

letzten Samstag, am 1. Dezember, hat die Vernissage der Kunstwerke eines "unserer" Jugendlichen stattgefunden. Es war ein großer Erfolg!

 Das Programm umfasste eine kurze Einführung zu Nigeria, dem Herkunftsland des Jugendlichen, die Präsentationen zweier von uns organisierter Workshops für unbegleitete Minderjährige und natürlich die Ausstellung. Ca. 60 Besucher_innen haben sich an den Darbietungen erfreut.

 Obwohl die der Jugendliche sich in seiner Kunst oft mit Problemen in Nigeria und auch Berlin auseinandersetzt, ist es ihm wichtig, Lösungswege aufzuzeigen und zu unterstreichen, dass mit der Kraft des Zusammenhalts viel erreicht werden kann. Daher auch der Titel: "The Strength of Unity". Die beiden Workshops - Theater und Kunst - drehten sich auch um dieses Thema.

 Wir sind sehr froh, dass dieser Tag so gut verlaufen ist und wir unsere Arbeit noch weiteren Menschen nahe bringen konnten. Zurzeit gibt es sehr viele Anfragen von Jugendlichen, die einen ehrenamtlichen Vormund suchen, sodass wir mit der Schulung und Vermittlung kaum hinterher kommen. Deshalb sind wir umso mehr auf ihre Unterstützung angewiesen und freuen uns über jede noch so kleine Spende!

 

Liebe Grüße,

Salome Boßmeyer

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Claudia S. (Project Manager), written 8 months ago

Claudia S.

Neues von AKINDA

Liebe Interessierte und Unterstützer_innen!

Auch hier bei AKINDA war die Sommerpause zu spüren, aber nun melden sich wieder viele Freiwillige, mit denen wir ab Oktober die zweite Runde der Schulungen starten. Die bisher stattgefundenen Schulungsveranstaltungen haben großen Anklang bei den Ehrenamtlichen gefunden und wir sind insgesamt sehr zufrieden mit ihrem Verlauf. Kleinere Unstimmigkeiten und konzeptionelle Probleme haben wir durch Evaluationen feststellen und beheben können. Aufgrund der positiven Resonanz freuen wir uns schon auf die nächste Schulungsreihe, bei der wir wieder von ehemaligen Mündeln und Mitarbeiter_innen unterstützt werden.

Ein anderes Projekt, das uns am Herzen liegt, ist die Ausstellung der Werke eines jungen Künstlers, der als Mündel von AKINDA betreut wird. Seine beeindruckenden Ausstellungsstücke umfassen Malerei und Skulpturen, in denen er sich mit seinen persönlichen Erfahrungen von Flucht und Migration auseinandersetzt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir verschiedene Einrichtungen gefunden, in denen die Ausstellung Ende des Jahres zu sehen sein wird. Die Vernissage ist für Mitte November angesetzt. Um diese nach unseren Vorstellungen und der Thematik angemessen umzusetzen, benötigen wir allerdings noch etwas finanzielle Unterstützung.

Ansonsten freuen wir uns dank der Spendengelder zur Zeit um die 60 Vormundschaften finanzieren zu können! Vielen Dank für Ihre Mithilfe dabei. Wir sind sehr zuversichtlich, auch in Zukunft durch Ihre Unterstützung unser Projekt am Leben erhalten zu können.

Liebe Grüße,

Salome Boßmeyer (Praktikantin bei AKINDA)

 

 

 

 

 

 

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Claudia S. (Project Manager), written about 1 year ago

Claudia S.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Vormundschaften €300.-
Das Netzwerk Einzelvormundschaften AKINDA sucht Ehrenamtliche, die bereit sind und in der Lage sind, unbegleitete Minderjährige als Einzelvormund zu unterstützen.  Wichtigste Aufgaben der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen von AKINDA sind die Akquise, Beratung und Begleitung der Ehrenamtlichen. In den letzten Monaten war vor allem die Beratung der Einzelvormünder und Mündel in aufenthalts- und asylrechtlichen Fragen ein zentrales Thema. Hierfür wurden externe Jurstinnen hinzugezogen, soweit Honorarmittel zur Verfügung standen. Die 300,-€ von betterplace haben wir für hHonorarmittel für externe Expert/innen verwendet. Sie haben uns sehr geholfen bei der qualitativen Aufwertung unserer Beratungs- und Fortbildungsangebote für die Ehrenamtlichen und nicht zuletzt die unbegleiteten Minderjährigen, die sich oft in einer ziemlich schwierigen und belastenden rechtlichen  Situation befinden. Vielen Dank! Claudia Schippel (Projektkoordinatorin)  
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Claudia S. (Project Manager), written about 1 year ago

Claudia S.

Neuigkeiten bei AKINDA

Liebe Interessent/innen und Unterstützer/innen,

seit einigen Wochen sind wir zu dritt im AKINDA-Team: Asma, Barbara und ich! Und wir haben wahnsinnig viel zu tun, weil wir uns viel vorgenommen haben, um unser Angebot für die unbegleiteten Minderjährigen und die Ehrenamtlichen, die sie unterstützen sollen, zu verstärken und zu verbessern. Da es wichtig  ist, die zukünftigen Vormünder möglichst intensiv auf ihre sehr vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben vorzubereiten, werden wir ihnen jetzt Schulungen anbieten, die für sie verbindlich sein sollen. Und wir werden ehemalige Mündel aktiv in unsere Vorhaben einbeziehen, z.B. als Ko-Referent/innen.

Ein großer Teil der Ehrenamtlichen bei AKINDA hat noch regelmäßig Kontakt zu seinen ehemaligen Mündeln, auch Jahre nach Beendigung der Vormundschaft. Oft sind die Jugendlichen froh, eine Vertrauensbeziehung zu einem Menschen zu haben, der sie nach der Beendigung der Jugendhilfe mit all den Betreuungsangeboten weiter unterstützt. Und es gibt einige ehemalige Mündel, die schließlich auch unsere Arbeit bei AKINDA unterstützen!

Übrigens planen wir für den kommenden Herbst eine Ausstellung mit sehr beeindruckenden Kunstwerken eines jugendlichen Flüchtlings aus Nigeria. Darüber bald mehr.....

Herzliche Grüße

Claudia Schippel

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Claudia S. (Project Manager), written over 1 year ago

Claudia S.

Neue Herausforderungen

Liebe AKINDA-Interessent/innen und -unterstützer/innen,

wenn ich zurückblicke auf dieses jetzt fast beendete Jahr und was in unserem AKINDA-Projekt so alles passierte, finde ich, dass es eine recht hürdenreiche und anstrengende Zeit war, die bisweilen hohe Anforderungen an meine Geduld stellte: So viele Versuche, eine bessere finanzielle Unterstützung und damit personelle Ausstattung zu erwirken, scheiterten kläglich! Viele Stunden, an denen ich mühsam an irgendwelchen komplizierten Antragsformularen gebastelt hatte, meistens am Wochenende, waren umsonst! So ist es uns nach wie vor nicht möglich, den Ehrenamtlichen die dringend notwendigen Schulungen, die sie zur Vorbereitung auf ihren Einsatz benötigen, anzubieten.

Aber es gab auch so viel Positives, vor allem immer wieder spannende Begegnungen mit sehr beeindruckenden Menschen, die großes Interesse für einen ehrenamtlichen Einsatz als Vormund zeigten. Es war für mich immer wieder faszinierend, den ersten Kontakt zu einem potentiellen Mündel aus der Distanz zu begleiten. Bisweilen entwickelte sich mit der Zeit Erstaunliches: So konnte ein Jugendlicher mithilfe seines Vormunds eine eigenen Ausstellung in einer Galerie auf die Beine stellen. Seine Zeichnungen und Gemälde spiegelten beeindruckend die Schrecken vergangener Erlebnisse wider, die nun verarbeitet werden müssen.

Ich liebe dieses Projekt, weil es Menschen zusammenbringt, die sonst wohl nie Kontakt zueinander hätten und für die diese Begegnung so viel Neues bringen kann.

Also, ich wünsche Ihnen/Euch allen eine möglichst harmonische, stressfreie und auch genußvolle Weihnachtszeit und einen möglichst erfreulichen Neubeginn im kommenden Jahr!

Herzliche Grüße

Claudia Schippel

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Claudia S. (Project Manager), written over 1 year ago

Claudia S.

Neues von dem AKINDA-Netzwerk Einzelvormundschaften

Liebe Interessent/innen,

es ist immer wieder faszinierend, das Zusammentreffen der unbegleiteten Minderjährigen mit ihren ehrenamtlichen Vormündern zu verfolgen: Da kommen Menschen aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten zusammen, normalerweise würden sie sich in unserer Gesellschaft wohl nie treffen. Obwohl ihre Lebensgeschichte und ihre Erfahrungen so unterschiedlich sind, finden sich oft erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. So hat fast zufällig eine kunstinteressierte Ehrenamtliche einen künstlerisch sehr talentierten Jugendlichen kennengelernt. Er malt wie besessen, erstaunliche, berührende Zeichnungen und Gemälde, mit denen er vermutlich traumatisierende Erlebnisse seiner Vergangenheit zu verarbeiten sucht. Dank der Unterstützung durch seinen Vormund konnte er seine Kunstwerke kürzlich in einer Ausstellung zeigen. 

So gibt es viele vergleichbare Geschichten, die vielleicht weniger spektakulär klingen, die aber sowohl im Leben der unbegleiteten Minderjährigen als auch im Leben der Ehrenamtlichen prägende Veränderungen herbeigeführt haben. Wenn ich über diese Geschichten nachdenke, finde ich es erstaunlich, dass ein so kleines Netzwerk so viel bewirken kann.....

Also, das finde ich immer wieder faszinierend.

Herzliche Grüße Claudia

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Claudia S. (Project Manager), written over 1 year ago

Claudia S.

Aktuelle Nachrichten von AKINDA

Liebe AKINDA-Interessent/innen,

unser kleines Netzwerk wird seit einigen Wochen durch die engagierte Unterstützung einer neuen Praktikantin gestärkt: Asma kommt aus Nordafrika und hat in Frankreich Jura studiert. Sie kann die ehrenamtlichen Einzelvormünder in aufenthalts- und asylrechtlichen Fragen beraten. Und vor allem kann sie mit unbegleiteten Minderjährigen, die sich einen Einzelvormund wünschen, fließend auf Englisch, Französisch und Arabisch kommunizieren und ihnen ziemlich genau erklären, was eigentlich ein Vormund ist. Das ist tatsächlich nicht einfach, da es in den Herkunftsländern der Kinder und Jugendlichen in der Regel keine Vormundschaften gibt. Daher kommt es immer wieder zu Mißverständnissen......

Übrigens wird ein Jugendlicher aus Nigeria demnächst mit der Unterstützung durch seinen Vormund eine Ausstellung eröffnen. Er hat wunderschöne Bilder gemalt.....

Auf bald und herzliche Grüße

Claudia Schippel

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Claudia S. (Project Manager), written over 1 year ago

Claudia S.

Neuigkeiten von AKINDA!

LIebe Unterstützer/innen unseres Netzwerkes Einzelvormundschaften,

wir haben ein neues Projektvorhaben in Arbeit, das uns sehr wichtig erscheint: Um die ehrenamtlichen Einzelvormünder zukünftig besser und intensiver auf ihren Einsatz vorbereiten zu können, werden wir eine Website erstellen, in der alle wichtigen Fachinformationen abrufbar sein werden. So wird es auch möglich sein, die Informationen möglichst rasch zu aktualisieren.

Außerdem werden wir für alle Interessent/innen an einer Einzelvormundschaft eine Informationsplattform erstellen, in der auch Sie über unser Projekt und seine Angebote und natürlich auch über die Situation der unbegleiteten Minderjährigen mehr erfahren können.

Sobald unsere Website steht werden wir Ihnen Näheres mitteilen!

Mit den besten Grüßen

Claudia Schippel

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Claudia S. (Project Manager), written almost 2 years ago

Claudia S.

Neue Projektvorhaben

Die Sommerzeit bringt es mit sich, dass es in unserem kleinen Projektbüro etwas ruhiger wird und wir es uns leisten können, Besucher/innen zu empfangen. Da in Berlin bereits Schulferien sind, können die ehrenamtlichen Vormünder gemeinsam mit ihren Mündeln zu uns kommen. Es ist faszinierend für mich, zu sehen, was sich in der Beziehung zwischen den beiden im Verlauf von einigen Monaten an Gemeinsamkeiten und auch an Vertrautheit entwickeln kann.

Allerdings ist das nicht immer so...

Aktuell finden wir auch etwas Zeit, um an neuen Ideen und Projekten zu arbeiten. So überlegen wir gerade, wie die ehrenamtlichen Vormünder zukünftig noch umfassender und möglichst zeitnah mit aktuellen Fachinformationen versorgt werden können, z.B. über das Aufenthalts- und Asylrecht oder über aktuelle Bildungsangebote, die für junge Flüchtlinge geeignet sind.

Wir haben bereits zündende Ideen, jetzt müssen noch die Rahmenbedingungen stimmen...

Übrigens freuen wir uns sehr über Interessent/innen, die uns ganz unverbindlich an einem unserer Infoabende kennenlernen wollen. Das ist immer am letzten Mittwoch des Monats ab 19:00 Uhr (bitte vorher tel. oder per Email anmelden!).

Wir wünschen unseren Unterstützer/innen und Fürsprecher/innen eine wundervolle Sommerzeit!

Das AKINDA-Team

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Claudia S. (Project Manager), written almost 2 years ago

Claudia S.

Ein Besuch bei den unbegleiteten Minderjährigen.....

Liebe InteressentInnen und UnterstützerInnen,

die herausfordernden Kernaufgaben unseres Projektes in der Suche, professionellen Qualifizierung und Begleitung ehrenamtlicher Einzelvormunder in Zeiten finanzieller Schwierigkeiten schränken unsere Möglichkeiten zur Sensibilisierung der Jugendlichen für die Rolle, Funktion und die Chance eines Einzelvormundes zwar sehr ein, machen sie aber nicht unmöglich:

Die letzten Monate kam AKINDA mit verschiedenen unbegleiteten Minderjährigen ins Gespräch darüber, welche Aufgaben ein Einzelvormund wahrnimmt, welche Rolle er in ihrem Leben als stetige, verlässliche und vertrauensvolle Begleitperson spielen und welche Chancen dies für sie eröffnen kann: eine Begegnung mit BürgerInnen der Gesellschaft, die ihnen offen, vorurteilsfrei und sensibel entgegen treten und sie so annehmen, wie sie sind: nicht nur Minderjährige auf der Flucht, sondern Kinder und Jugendliche mit ihren eigenen Potentialen und Träumen!

Dass es schwierig zu verstehen ist, was ein Vormund ist und wie er einzuordnen ist im Dschungel der Strukturen und Personen im Jugendamt, den Ausländerbehörden und anderer Einrichtungen, haben diese Gespräche auch gezeigt!

AKINDA hofft, mit weiterer freundlicher Unterstützung Ihrerseits Akteure rund um die Vormundschaft für die Wichtigkeit der Aufklärung der Jugendlichen über ihr Recht auf einen Einzelvormund sowie dessen Aufgaben und Möglichkeiten zu erinnern und in der Vermittlung weiter unterstützen zu können!

Einzelvormünder können für unbegleitete Minderjährige Welten bewegen und Sie können diese Bewegung ermöglichen!

Sommerliche Grüße,

Das AKINDA - Team.

 

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Claudia S. (Project Manager), written almost 2 years ago

Claudia S.

Kontakt zu ehemaligen Mündeln

Kürzlich besuchten uns drei ehemalige "Mündelmädchen" spontan in unserem AKINDA-Büro. Die eine brachte ihr neun Monate altes Baby mit. Wir tranken Tee und sie erzählten uns, wie es ihnen inzwischen so geht: Jenny hat eine Ausbildung zur Pflegehelferin abgeschlossen und kürzlich die Führerscheinprüfung bestanden. Jetzt hat sie einen Job in der ambulanten Hauspflege in Aussicht. Christina hat demnächst ihre Abschlußprüfungen in der Fachschule für Sozialwesen. Sie wünscht sich einen Job im Kindergarten. Und Lindsey wird sich nach dem Freiwilligen Ökologischen Jahr um einen Studienplatz bewerben. Erstaunlich, was die drei geschafft haben!

Aber sie haben einen langen, hürdenreichen Weg hinter sich: Besonders schwer wurde es, als es plötzlich keine Jugendhilfe und keine Betreuer mehr gab und all die bürokratischen und behördlichen Angelegenheiten, die sie nun selbst regeln mussten,  über sie einbrachen. In dieser Situation zeigte es sich, wie wertvoll ein Einzelvormund sein kann. Zwar ist die Vormundschaft mit der Volljährigkeit des Mündels offiziell beendet, aber oft bleibt die Beziehung längerfristig bestehen. Christina hat durch ihren ehemaligen Vormund einen Job als Babysitter gefunden, Lindsey bekam effektive Hilfe bei der Wohnungssuche, und wie Jenny erzählte hätte, sie ohne die Unterstützung ihres Vormunds die Abschlussprüfungen nie geschafft.

Ein ehrenamtlicher Vormund kann zwar nicht die eigene Familie ersetzen, jedoch langfristig eine wichtige Vertrauensperson sein.

Deswegen ist das AKINDA-Projekt einfach wichtig!

 

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Claudia S. (Project Manager), written about 2 years ago

Claudia S.

Neuigkeiten von AKINDA!

Liebe InteressntInnen und UnterstützerInnen,

dank unserer neuen Praktikantin und zwei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die sich soweit möglich dem Durcheinander in unserem Büro widmen, konnte unser kleines Netzwerkprojekt die letzten Monate recht gut überstehen. Allerdings stehen dürre Zeiten bevor, denn die Förderung durch den Europäischen Flüchtlingsfonds ist im Dezember 2010 ausgelaufen, und wir müssen mindestens ein Jahr lang mit unseren relativ geringen Mitteln, die terre des hommes uns bewilligt hat, zurecht kommen. Dabei ist das Thema "Vormundschaften" gerade aktuell, weil ein neues Vormundschaftsrecht bevorsteht: Zukünftig muss eine Vormund eine persönliche Beziehung zu seinem Mündel aufbauen und regelmäßig pflegen. Das war bei Amtsvormündern bislang wegen zu hoher Fallzahlen meist nicht gegeben. Wir liegen mit unserem Projekt also voll im Trend.

Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich so engagierte und kompetente Ehrenamtliche bei uns melden, selbst wenn wir für Öffentlichkeitsarbeit kaum noch Zeit haben. Wir könnten noch viel mehr Kinder und Jugendliche an Ehrenamtliche vermitteln, wenn wir personell besser ausgestattet wären.....

Bald mehr und herzliche Frühjahrsgrüße

Claudia Schippel

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Claudia S. (Project Manager), written about 2 years ago

Claudia S.

Lieben Dank für die freundliche Unterstützung!

Liebe InteressentInnen und UnterstützerInnen,

erst kürzlich haben wir eine neue Unterstützerin für unser Einzelvormundschaftsprojekt Akinda gefunden!!

Ganz herzlichen Dank an Joana B. für ihre Spende!! Viele Grüße,

 

das Akinda - Team.

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Claudia S. (Project Manager), written about 2 years ago

Claudia S.

neue Hilfe für unser Projekt

Liebe InteressentInnen und UnterstützerInnen,

pünktlich zum Frühlingsbeginn begrüßen wir eine neue Praktikantin in unserem Projekt, die uns ehrenamtlich ein halbes Jahr lang unterstützen wird. Immerhin sind wir nach wie vor auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen - und auf Ihre Spenden! Wir freuen uns über jegliche Unterstützung und wünschen Ihnen einen sonnigen Frühlingsbeginn.

Herzliche Grüße,

Lisa Breitschuh

 

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Claudia S. (Project Manager), written over 2 years ago

Claudia S.

Überbrücken, nicht aufgeben

Liebe InteresstInnen und UnterstützerInnen,

 

längst verspätet aber von Herzen wünschen wir Ihnen ein erfolgreiches und frohes Jahr 2011.

Unserem Netzwerk Einzelvormundschaften steht eine Dürrephase bevor, weil die Projektförderung ausgelaufen ist und neue Anträge noch nicht bewilligt sind. Finanziell auf Sparflamme aber wie immer engagiert werden wir unser Projekt aber weiterführen und hoffen auf zahlreiche Spenden an dieser Stelle.

Wir danken Ihnen sehr für die bisher bereits geleistete Unterstützung!

 

Herzliche Grüße,

Claudia Schippel

 

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Claudia S. (Project Manager), written over 2 years ago

Claudia S.

Bedarf erfüllt - vielen Dank!!

Liebe UnterstützerInnen,

einen ganz herzlichen Dank an Sie, denn gerade haben wir mit Ihrer Hilfe unseren Bedarf für die aktuelle Vermittlung einer Vormundschaft gedeckt!

Wir machen uns auch gleich wieder an die Arbeit, denn momentan sind wir wieder dringend auf der Suche nach Ehrenamtlichen, die eine Einzelvormundschaft übernehmen möchten. Wenn Sie unsere Arbeit weiterhin unterstützen möchten, freuen wir uns auch sehr über einen Beitrag zu unserer Spendenaktion.

Nochmals ein großes Dankeschön an Sie für Ihre Unterstüztung!

 

Herzliche Grüße,

Claudia Schippel und Lisa Breitschuh

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Claudia S. (Project Manager), written over 2 years ago

Claudia S.

AKINDA geht in die Öffentlichkeitsoffensive

In dieser Herbstsaison ist AKINDA bei diversen Tagungen und Konferenzen präsent, um unser Netzwerk Einzelvormundschaften vorzustellen und unter den anwesenden Fachleuten vergleichbare Initiativen anzuregen. Aktuell nimmt das Interesse an AKINDA weiter zu, immerhin geht es um Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement. Und es geht auch um eine Initiative, die angesichts der leidigen Integrationsdebatte mit ganz konkreten positiven Beispielen aufwarten kann. 

AKINDA wird des Weiteren zunehmend interessant, weil ein neues Vormundschaftsrecht in Arbeit ist: Der aktuelle Entwurf hierzu sieht immerhin vor, dass zukünftig ein regelmäßiger persönlicher Kontakt zwischen Vormund und Mündel bestehen muss. Ehrenamtliche Einzelvormundschaften werden also an Bedeutung gewinnen!

Also, es gab in den letzten Monaten sehr viel positive Resonanz für AKINDA. Nun brauchen wir nur noch die erforderliche materielle Basis, also das Geld, um auch zukünftig gute Arbeit zu leisten. Für die nächsten Monate wird das eine echte Herausforderung werden!

Umso mehr freuen wir uns über jede Unterstützung!

Bald mehr!

Claudia Schippel

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Claudia S. (Project Manager), written over 2 years ago

Claudia S.

Erfolgreich Vormundschaften vermittelt!

Liebe InteressentInnen und UnterstützerInnen,

die letzten Wochen waren erfolgreich - wir haben wieder einigen Jugendlichen einen potentiellen Vormund vermitteln können! Besonders freut es uns für diejenigen Jugendlichen, die schon längere Zeit warten und sich Unterstützung von einem Ehrenamtlichen wünschen.

Da gibt es zum Beispiel einen erst 10-jährigen Jungen aus Vietnam, dem wir eine engagierte (noch-potentielle) Vormünderin vermittelt haben, und einen 16-Jährigen aus Bangladesch, der vor Kurzem einen Ehrenamtlichen kennengelernt hat. Und noch so einige andere...es ist wirklich schön zu hören, wenn es mit der Vermittlung klappt, und wir auch von den Betreuern der Jugendlichen Rückmeldungen bekommen wie zum Beispiel "Diese beiden scheinen wirklich gut zu passen." ...

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an die ehrenamtlichen Vormünder, die so engagiert und ausdauernd bei der Sache sind. Und auch Ihnen herzlichen Dank für jede Unterstützung, mit deren Hilfe wir hoffen, auch im nächsten Jahr weiter aktiv sein zu können.

Herzliche Grüße,

Lisa Breitschuh

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Claudia S. (Project Manager), written over 2 years ago

Claudia S.

Mehrsprachige Flyer für die Jugendlichen

Liebe InteressentInnen und UnterstützerInnen,

die Sommerflaute geht zu Ende und wir können wieder ein paar neue Ehrenamtliche bei AKINDA begrüßen.

Um unser Projekt noch weiter bekannt zu machen, wollen wir AKINDA auf neue Art und Weise an den Mann, bzw. an die Jugendlichen bringen: Wir wollen einen Flyer erstellen, der sich an unbegleitete Jugendliche richtet, sodass sie von der Möglichkeit erfahren, einen Einzelvormund zu bekommen. Einen Entwurf für den Flyer haben wir jetzt fertiggestellt, demnächst soll er in verschiedene Sprachen übersetzt werden: Persich, Russisch, Englisch, Urdu, Französisch, Arabisch....

Der nächste Schritt wird dann sein, die Flyer zu drucken und an geeigneten Orten zu verteilen, wir denken da zum Beispiel an die Einrichtungen, wo die Jugendlichen wohnen. Aber bis dahin steht noch ein bisschen Vorbereitung an...

Für diese Arbeit und natürlich auch das Tagesgeschäft von AKINDA freuen wir uns immer über Unterstützung.

Vielen Dank und bis bald!

Lisa (Praktikantin bei AKINDA)

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Claudia S. (Project Manager), written over 2 years ago

Claudia S.

Aktuelle Initiativen bei AKINDA: Mehrsprachige Inf

Liebe UnterstützerInnen und InteressentInnen,

erst mal vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung, die einen hilfreichen Beitrag zur Weiterexistenz unseres kleinen Netzwerkes geleistet hat.

Es gibt so viel zu tun, und seit einer Weile schaffen wir meistens nur das Wichtigste. Wie sich immer wieder bestätigt, ist es besonders wichtig, neu nach Deutschland eingereiste Kinder und Jugendliche über ihre aktuelle Situation und ihre Rechte aufzuklären. Und das muss so geschehen, dass sie es auch verstehen. Was z.B. ist ein Vormund? Warum ist es so vorteilhaft, einen Einzelvormund zu haben? Es ist gar nicht so einfach, Jugendlichen aus Gesellschaften, die so ganz anders sind als unsere, all das zu erklären. Wir sind jetzt dabei, mehrsprachige Informationen zu entwickeln und versuchen, sie den Jugendlichen zugänglich zu machen. Sie sollen wissen, dass sie das Recht haben, mitzuentscheiden, was für ein Vormund für sie zuständig wird.

Obwohl die Sommerzeit bei AKINDA immer etwas ruhiger ist und viele Ehrenamtliche verreist sind, haben wir in den letzten Wochen immerhin fünf Jugendliche mit einem/r Ehrenamtlichen in Kontakt gebracht. Bis jetzt waren die meisten Rückmeldungen der Ehrenamtlichen positiv, obwohl es natürlich am Anfang etwas mühsam sein kann, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Interessen zu finden.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, zu sehen, dass ein derart kleines Netzwerk so viel bewegen kann.

Alles Gute für den Spätsommer und auf bald,

Claudia Schippel

(Projektkoordinatorin)

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Claudia S. (Project Manager), written over 3 years ago

Claudia S.

Es ist mal wieder Zeit für einen Statusbericht!

In den letzten Wochen gab es viel zu tun. Ein Mündel aus Nigeria war sehr unglücklich über die Einrichtung, in der sie untergebracht war und bevor der Streit mit den Beteiligten zu eskalieren drohte, musste eine alternative Jugendhilfeeinrichtung gefunden werden. Dann leidet ein ehemaliges Mündel schon seit geraumer Zeit an ernsthaften gesundheitlichen Problemen und muss regelmäßig ihre Rechte gegenüber dem JobCenter einfordern, um keine aus ärztlicher Sicht unzumutbare Arbeit zugewiesen zu bekommen. Wieder ein anderer unbegleiteter minderjähriger Flüchtling muss irgendwie mit der Tatsache fertig werden, von behördlicher Seite älter gemacht worden zu sein, als er angegeben hat zu sein und nun zu seinem Nachteil asylrechtlich wie ein Erwachsener behandelt wird.

Es gab aber auch sehr erfreuliche Nachrichten, z.B. von Seiten einiger unser VormünderInnen, die gemeinsam mit ihren Mündeln die Weihnachtstage verbrachten. Die Jugendlichen erlebten damit neben einem Stück „Normalität“ und „Familienleben“ auch ihr erstes Weihnachtsfest mit Plätzchenbacken, Würstchen mit Kartoffelsalat, geschmücktem Tannenbaum und anderem Weihnachtskitsch.

 

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Claudia S. (Project Manager), written almost 4 years ago

Claudia S.

Danke für die Unterstützung

Wir freuen uns sehr über Ihre/Eure großartige Hilfe und freuen uns über das Peter Fox Fan Team als neuen Unterstützer. Zur Zeit haben wir 73 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Berlin einen ehrenamtlichen Vormund an die Seite stellen können. Die Minderjährigen sind aus Angst vor Verfolgung und Krieg, Zwangsverstümmelung und Perspektivlosigkeit zu uns geflohen. Erst vor Kurzem kam ein Junge aus Palästina, der im Bombenhagel nicht nur sein Dach über dem Kopf, sondern auch noch Teile seiner engsten Verwandschaft verloren hat.

Wir möchten Minderjährige wie ihn mit der großartigen Hilfe unserer Ehrenamtlichen unterstützen, sich hier zu integrieren und ihre Rechte wahrzunehmen. Denn auch wenn sie Flüchtlinge sind, so sind sie doch zuallerst Kinder und Jugendliche, die einen Anspruch darauf haben, altergerechte Unterstützung zu erfahren.

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Claudia S. (Project Manager), written about 4 years ago

Claudia S.

Neue Vormundschaft vermittelt

T. kam Ende letzten Jahres als 15- jähriges Mädchen alleine nach Deutschland. Über die Probleme, die sie in ihrem Heimatland Äthiopien hatte, wollte sie bisher mit niemandem sprechen. Anscheinend fehlt es ihr noch an Vertrauen zu den Menschen hier in der Fremde. Andererseits bemüht sie sich sehr Deutsch zu lernen und regelmäßig in die Schule zu gehen. AKINDA konnte ihr eine Ehrenamtliche vermitteln, die nun die Übernahme der Vormundschaft für T. anstrebt. Die beiden haben sich kennengelernt und Frau F. versucht nun langsam Kontakt zu T. zu finden. AKINDA wírd diesen Prozess unterstützend begleiten.
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Claudia S. (Project Manager), written about 4 years ago

Claudia S.

Vielen Dank an unsere SpenderInnen

Wir möchten uns recht herzlich bei Ihnen für Ihre Spenden bedanken. Ein Teil Ihrer Spende wird der Unterstützung eines Jungen zu Gute kommen, der aus Sri Lanka nach Deutschland geflohen ist. Wie Sie den Medien entnehmen können, ist die Situation im Norden des Landes nach wie vor sehr unsicher und insbesondere Kinder sind immer wieder in Gefahr Opfer des Konfliktes zu werden. Sie werden als Kindersoldaten eingesetzt oder sterben bei bewaffneten Auseinandersetzungen. Wir haben dem Jungen, der vor einem halben Jahr geflohen ist, einen ehrenamtlichen Vormund zur Seite gestellt, der ihn nun bei allen wichtigen Entscheidungen und Schritten unterstützen wird.
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Claudia S. (Project Manager), written over 4 years ago

Claudia S.

Eine Geschichte von vielen

K. (17) ist aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Dort hat er in verschiedenen Flüchtlingslagern für Palästinenser gelebt. Eine Zukunft sah er dort für sich nicht und die nach wie vor unsichere Sicherheitslage ließ ihn den Entschluss fassen, zu fliehen. Er wollte ein Leben fern des Krieges führen und nicht als Kindersoldat enden. AKINDA konnte K. einen Juristen als ehrenamtlichen Vormund vermitteln, der sich um die notwendigen ausländerrechtlichen Belange des jungen Mannes aber auch um seine soziale Integration in die deutsche Gesellschaft kümmert. Die beiden treffen sich regelmäßig und es scheint als ob aus dem ehrenamtlichen Engagement irgenwann auch eine Freundschaft werden könnte.
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J. Homoki written about 4 years ago
Das Projekt scheint ja gut zu laufen, schon wieder ist der Bedraf finanziert. Ich habe es leider noch nicht geschafft die von meinen Kindern für sie zusammengetragene Summe zu spenden. Gibt es noch weiteren Bedarf. Herzliche Grüße
Judith Homoki

Claudia S. (Project Manager), written over 4 years ago

Claudia S.

Vielen Dank für Ihre Spenden

Sehr geehrte Damen und Herren, wir freuen uns sehr über ihre Spendenbereitschaft und sind uns sicher, Ihre Spende sinnvoll verwenden zu können.

Zur Zeit haben wir Kontakt mit mehreren Jugendlichen Flüchtlingen aus verschiedenen afrikanischen Ländern. Diese benötigern dringend Unterstützung durch einen Vormund. Sie sind erst vor Kurzem nach Deutschland gekommen und haben große Angst und Unsicherheit, was hier mit ihnen passieren wird, aus verschiedensten Gründen können sie zur Zeit auch nicht in ihre Herkunftsländer zurückkehren.

Jede einzelne Spende von Ihnen hilft nun, diesen Jugendlichen einen gut qualifizierten Unterstützer (Vormund) zur Seite zu stellen, der ihnen über die schwierige Anfangszeit in Deutschland und darüber hinaus helfen wird.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Dezember und viel Spass bei den reichlich anfallenden festlichen Aktivitäten, so sie diese feiern.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Meißner

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Claudia S. (Project Manager), written over 4 years ago

Claudia S.

Einer von vielen

K. (14) hat mit Unterstützung von in Deutschland lebenden Verwandten seine Heimat Sri Lanka Richtung Berlin verlassen weil seine Familie berechtigte Angst hat, dass er in seinem Heimatland als Kindersoldat rekrutiert werden könnte. Der Einsatz von Kindersoldaten ist in Sri Lanka leider traurige Realität.

K. und seine Verwandeten brauchen nun jemanden, der sie bei allem was da jetzt so auf sie zukommt (Jugendhilfe, Schule, Asylverfahren, deutschlernen usw.) Unterstützung: Sie haben Kontakt zu AKINDA aufgenommen und Herr T. hat sich bereit erklärt, die ehrenamtliche Vormundschaft für K zu übernehmen und seine Verwandten in den o.g. Belangen tatkräftig zu unterstützen.

Wir werden die beiden bei diesem Vorhaben begleitend unterstützen und hoffen, dass K. reichlich davon profitiert!

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Claudia S. (Project Manager), written almost 5 years ago

Claudia S.

Ein Schicksal von vielen

K. (14) hat mit Unterstützung von in Deutschland lebenden Verwandten seine Heimat Sri Lanka Richtung Berlin verlassen weil seine Familie berechtigte Angst hat, dass er in seinem Heimatland als Kindersoldat rekrutiert werden könnte. Der Einsatz von Kindersoldaten ist in Sri Lanka leider traurige Realität.

K. und seine Verwandeten brauchen nun jemanden, der sie bei allem was da jetzt so auf sie zukommt (Jugendhilfe, Schule, Asylverfahren, deutschlernen usw.) Unterstützung: Sie haben Kontakt zu AKINDA aufgenommen und Herr T. hat sich bereit erklärt, die ehrenamtliche Vormundschaft für K zu übernehmen und seine Verwandten in den o.g. Belangen tatkräftig zu unterstützen.

Wir werden die beiden bei diesem Vorhaben begleitend unterstützen und hoffen, dass K. reichlich davon profitiert!

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Claudia S. (Project Manager), written almost 5 years ago

Claudia S.

83 Vormundschaften

Lieber UnterstützerInnen, Freunde und Interessierte, nicht zuletzt durch Ihre Spenden können wir vermelden, dass wir z.Zt. 83 Vormundschaften für unbegleitete Flüchtlingskinder in Berlin begleiten. Das sind 86 Kinder und Jugendliche, die ohne einen engagierten ehrenamtlichen Vormund wesentlich schlechtere Bedingungen in ihrem Exil Berlin vorfinden würden, als diese ohnehin sind. Denn zumeist plagt die jungen Menschen, die große Unsicherheit nicht zu wissen, wie ihre Zukunft aussehen wird. Ob sie abgeschoben werden, ob sie freiwillig wieder zurückkehren können weil ihr Land wieder sicher ist oder ob sie hierbleiben. Der Vormund bietet ihnen in diesen unsicheren Zeiten ein Stück Beziehungskontinuität, Wärme und Sicherheit, das so wichtig ist. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Andreas Meißner
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Claudia S. (Project Manager), written about 5 years ago

Claudia S.

Danke für bisherige Spenden

Sehr geehrte UnterstützerInnen von betterplace, wir möchten uns auf diesem Wege recht herzlich bei allen bedanken, die unser Projekt bisher unterstützt oder sich darüber informiert haben. Ihre Spenden aber auch ihr Interesse ermöglichen es unbegleiteten Flüchtlingskindern zu helfen in Berlin Fuß zu fassen, sich hier wohl zu fühlen und angemessene Unterstützung zu bekommen. Da unsere Arbeit nachhaltig und langfristig angelegt ist, können wir auch weiterhin jegliche Unterstützung gebrauchen!Vielen Dank im Namen aller, die von dem Projekt profitierenAndreas Meißner
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Claudia S. (Project Manager), written about 5 years ago

Claudia S.

Bericht eines Vormunds

Im folgenden der anonymisierte Bericht eines ehrenamtlichen Vormunds über seine Tätigkeit.

Liebe Leute von AKINDA ,Ihr wolltet ein kurzes Feedback – das mache ich gerne. Ich fasse im folgenden kurz zusammen, wie sich das Verhältnis zwischen M. und mir entwickelt hat. Es ist vertrauensvoller und enger geworden, aber leider ist da immer noch ein ganzes Stück Distanz. Auch wenn wir uns natürlich besser kennen gelernt haben und uns uns regelmäßig etwa alle zwei bis drei Wochen treffen, meistens zum Sport. M. ist auch in meine Familie sozusagen “integriert”. Mehrmals hat er bei uns übernachtet, so auch an Weihnachten und zuletzt über die Ostertage. Schwierig ist es für mich, mit seiner überaus zurückhaltenden Art umzugehen, d.h. man muss ihm alles aus der Nase ziehen und er selbst ergreift nur selten die Initiative. Jedenfalls scheint es nicht an mir zu liegen. Denn M.´s Erziehern, zu denen ich einen guten Draht habe, geht es oft so wie mir. Vielleicht spielt hier auch das Alter eine gewisse Rolle. Er ist jetzt 14. Ich werde ihm Zeit lassen sich zu öffnen. Ansonsten kann ich glaube ich mit gutem Gewissen behaupten, dass ich gut in die Rolle des Vormunds hineingewachsen bin. Ich mache mit ihm die Gänge zur Ausländerbehörde und war jetzt erstmals beim Elternsprechtag an seiner Schule. Die beiden Lehrer dort waren voll des Lobes über ihn. Sie sind froh, einen so leistungsstarken und disziplinierten Schüler wie M. zu haben, der Vorbild für die anderen sei. Das muss man sich mal vorstellen: M. ist erst seit knapp zwei Jahren in Deutschland und er kam ohne ein Wort Englisch sprechen zu können. Jetzt gehört er zu den Leistungsträgern in seiner Klasse, wenn es auch eine Hauptschule ist. M.´s Bezugserzieherin und ich suchen nach einem Platz für ihn an einer Realschule oder Gesamtschule, um ihm bildungsmäßig den Weg nach oben offen zu halten. Natürlich haben wir das mit M. abgesprochen. Solange wie möglich zur Schule zu gehen, ist auch die einzige Perspektive für M.. Ich war Anfang des Jahres bei seinem Rechtsanwalt, um mich über Möglichkeiten zu informieren, wie man M.´s Aufenthaltsstatus verbessern könnte. Und da sieht der Anwalt kaum Chancen. Sein Rat ganz grob zusammen gefasst: Keine schlafenden Hunde wecken, keine Straftaten, guter Schulabschluss und auf den Petitionsausschuss hoffen…Solange jedenfalls kein Pass vorliegt, sei die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis praktisch ausgeschlossen.

Noch ein Wort zur Einrichtung, in der M. lebt: Ich bin sehr froh, dass er im Heim XY seinen Platz hat. Denn nach allem was ich mitkriege, ist er dort wirklich gut aufgehoben. Er lebt in einer familienähnlichen Wohngruppe, hat ein eigenes Zimmer und ist in der Gruppe voll akzeptiert. Hier hat er auch seine beiden besten Freunde.

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Claudia S. (Project Manager), written over 5 years ago

Claudia S.

Ein Schicksal von vielen

Ich möchte an dieser Stelle kurz das Schicksal eines jungen Mannes beschreiben, dem wir mit Ihrer Unterstützung helfen können: Jean (15) floh vor kurzem aus einem westafrikanischen Land nach Deutschland. Im November 2007 kam er hier an. Er musste zu Hause mit Ansehen, wie seine Familie verhaftet wurde weil er auf Demonstrationen gefilmt wurde, die gegen die Regierung gerichtet waren. In letzter Sekunde konnte er selbst sich zu einem Nachbarn retten, der ihn erstmal versteckte und dann außer Landes brachte. Sein Leben im Heimatland sei nicht mehr sicher, sagte man ihm. Hier ist er nun ziemlich verunsichert und das einzige was er wissen will ist: Wie geht es meinen Verwandten? Wo ist meine Zukunft? Bisher ist leider alles völlig unklar. Zudem glaubten ihm die deutschen Behörden nicht, dass er 15 Jahre alt ist. Er wurde einfach auf 18 Jahre geschätzt, nun ist er hier erwachsen. AKINDA setzt sich jetzt dafür ein, dass sein wahres Alter geglaubt wird und er einen Vormund bekommt, der ihn gut qualifiziert unterstützt.
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