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Energy saving in construction in North Korea

An aid project by: Agape international (S. Burckhardt)

News: On this page the carrier keeps you informed about the current situation of the project. This helps you judge how the donations are being used.

S. Burckhardt (Project Manager), written 4 months ago

S. Burckhardt

Etwas bewegen

Wie kommt ein Deutscher Student dazu, in der Schweiz ein Praktikum zu machen, das ihn zu allererst nach Nordkorea führt? Dennis, 22, Student  der Alternativenergie an der Fachhochschule in Bielefeld, suchte ein Abschlusspraktikum. Und fand Agape international: „Ich wollte etwas Sinnvolles tun, möglichst die ganzen drei Monate im Ausland arbeiten. Geldverdienen war mir nicht genügend sinnvoll, es musste mit meinem Fachgebiet erneuerbare Energien zu tun haben - und so war es möglich, beim Nordkorea-Projekt mein Schlusspraktikum zu machen.“

 

Was haben deine Eltern gesagt, als du gleich zu Beginn des Praktikums nach Nordkorea gereist bist? „Meine Mutter fand zuerst spontan, dass sie das nicht gut findet, weil sie dieses Land nicht unterstützen möchte. Als sie aber hörte, was wir da machen, war sie einverstanden. Es ist schön, wenn die Eltern hinter einem stehen!“

 

Was waren deine Höhepunkte im Projekt, in Nordkorea?„Ich empfinde das Praktikum als eine  tolle, lehrreiche Zeit. Der Höhepunkt war sicher die Reise nach Asien. Die herzliche, freundliche Art der Koreaner fand ich schön, davon können wir uns auch noch etwas abschneiden. So haben uns unsere Partner am Flughafen in ihren besten Anzügen empfangen und uns dann gleich zum Essen eingeladen. Sie freuten sich offensichtlich, uns zu sehen.“

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S. Burckhardt (Project Manager), written 12 months ago

S. Burckhardt

Nachhaltiges Bauen in Korea

Werner Hässigs Firma Hässig Sustech GmbH wirbt mit dem Slogan „Ihre Spezialisten für MINERGIE-Standards und nachhaltiges Bauen“. Er bildet in seinem Fachgebiet auch nordkoreanische Fachleute aus. Eben ist Hässig von einer intensiven Schulung in Pyongyang zurückgekehrt. Er berichtet:

»Alles ist gut gegangen. Die Leute waren wirklich sehr zufrieden mit unseren Kursen.

Ich habe heute erfahren, dass sie nun Hochhäuser mit 30 Stockwerken mit 22 cm statt mit nur 5-8 cm Dämmmaterial isolieren wollen. Da hat sich unser Aufwand gelohnt! Ich selbst bin recht erschöpft, habe wenig geschlafen und viele Gespräche geführt. Auch die Temperaturunterschiede (heiss im Hotel, sonst überall kühl) sind herausfordernd.

Heute konnte ich die Duru-Insel besuchen, wo das Pilotgebäude hinkommen soll. Der Bauplatz ist gut und der Farmer war sehr interessiert an meiner Beratung und auch an der Idee eines Strohballen-Hauses.“

Am Stadtrand von Pyongyang bauen unsere Partner ein Musterhaus nach Minergie-Prinzipien. Es steht auf der Duru-Insel, neben einem schon fertiggestellten 2-kW-Windrad. Mit diesem Haus zeigen wir, wie mit lokal vorhandenen Mitteln energiesparende, gut isolierte Gebäude  erstellt werden können. Besonders im Winter steht oft kaum Energie zur Verfügung – weder zum Heizen noch für Licht oder andere Bedürfnisse. Das Potenzial für einfache Verbesserungen ist immens und wir hoffen, dass mit einem Musterhaus viele überzeugt werden können, zukünftig anders zu bauen.    

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