Philip hat eine bewegte Zeit hinter sich.
Der Vater verließ die Familie 2007 und überantwortete der Mutter 6 Kinder. Die Familie musste aus ihrer Heimat während der Unruhen 2008 und in der Zeit danach mit nichts mehr als ihrer Kleidung auf dem Leib fliehen, ihre Hütte wurde verbrannt und das kleine, bescheidene Grundstück der Mutter besetzten die Kikuyu. Philip konnte während dieser Zeit die Schule nicht mehr besuchen, da er einerseits zu den Verfolgten zählte und anderseits kein Geld für die Schulgebühren hatte. Erst als sich die Unruhen legten, ging die Familie wieder zurück, hatte aber weder zu essen noch irgendwelche Habseligkeiten. In der folgenden Zeit war daher auch kein Geld für die Schulgebühren übrig. Erst als eine Gruppe von Nachbarn Geld für die 6 Kinder sammelte, konnte auch Philip wieder die Schule besuchen. Das Aufbringen der Schulgebühren ist aber nach wie vor eine Herausforderung für die Familie und bedauerlicherweise ist auch in den nächsten Jahren nicht zu erwarten, dass dieses Problem zu lösen ist.
Trotz aller Widernisse hat es Philip geschafft, ohne Schulbücher und Material einen richtig guten Schulabschluss zu machen.
Dieser gute Schulabschluss in 2009 (B+) qualifizierte Philip für ein staatliches Stipendium an der Kenyatta Universität, Mombasa für Bachelor of Environmental
Studies, so dass er nun statt der jährlichen Schulgebühren von etwa 1300,-€ nur noch 400,-€ zahlen muss. Alleine diese Gebühr kann die Familie aufgrund ihrer Armut nicht aufbringen.
In den nächsten anderthalb Jahren nach dem KCSE verkaufte Philip Toilettenpapier im Traffic Jam Nairobis und später in Mombasa. So war er in der Lage, das erste Semester anzufinanzieren, um den Anspruch auf das staatliche Stipendium nicht zu verlieren. Für seinen Unterhalt blieb nur wenig übrig, so dass ihm seine Hungerzeit anzusehen ist. Das Semester ist nun beendet und im Januar würde sein 2. Semester beginnen, alleine Philip fehlen jegliche Mittel.
Philip müssen die Unikosten und der Unterhalt finanziert werden, denn Mombasa ist weit weg von seiner Heimat. Somit muss er eine eigene Unterkunft finanzieren.
Es entstehen folgende Kosten:
Jährliche Unigebühren: 400 €.
Unterhalt: monatlich 75 €
Durchschnittlich 110,-€
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich für Philip interessieren und ihn in seinem Bachelorstudium unterstützen möchten.
Bitte helfen Sie uns dabei, Nachhaltigheit und Sicherheit bei der Finanzierung der Studiengebühren zu schaffen.
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