S. N
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| about 1 year ago
Hamjambo!
Ich bin eine der Lehramtsstudentinnen die im März 2011 nach Timau gefahren sind.
Wir haben dort haupsächlich die Timau primary School besucht, den Unterricht beobachtet und teilweise auch selber ein bisschen unterrichtet. Es ist war wirklich eine aussergewöhnliche Erfahrung für mich. Zuvor dachte ich, ich wüsste um die Probleme, die die Leute in Kenia haben. Aber der Alltag in Afrika lässt mich alles nochmal von einer ganz neuen Seite betrachten. Ok, den Kindern fehlt es an richtiger Kleidung und auch an Unterrichtsmaterialen. Aber dass das im einzelnen bedeutet, dass z.B. ein Kind nicht in die Schule gehen kann, weil es keine Schuhe hat, oder dass es seine Aufgaben nicht machen kann, weil es keinen Stift hat, oder dass es selbst mit den richtigen Mitteln nicht einfach ist, Unterrichtsmaterialen für 70 Kinder pro Klasse bereitzustellen, das war mir vorher wirklich nicht klar.
Deswegen bin ich froh, dass es Vereine wie Pro-A-Kids gibt, die sich darum bemühen NACHHALTIGE Hilfe zu leisten, durch Projekte von denen die Kinder wirklich etwas haben. z.B das Mittagessen in Kongoni, oder auch die Stofflerntafeln, die jeder Lehrer immer wieder individuell und neu auf die jeweilige Klasse angepasst mit beschriebenen Kärtchen bestücken kann.
Ich hoffe, ich konnte ein bisschen dazu beitragen, dass in Zukunft auch eine so gute Zusammenarbeit mit der Primaryschool möglich ist, wie sie es schon mit dem Kindergarten in Kongoni ist.
Bin erst seit einer Woche zuhause, und würde am liebsten sofort wieder hinfliegen :)
Viele Grüße
Stephi