Pro-A-kids e.V.-Hilfe für die Kinder Kongonis

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M. Niewerth (Project Manager)

M. Niewerth
Hervorgegangen aus dem sozialen Impuls dreier jugendlicher Idealisten, arbeitet der gemeinnützige Verein pro-A-kids nun bald im fünften Jahr Hand in Hand mit den mittlerweile vertrauten Menschen in Timau/Kongoni. In regelmäßigen Besuchen konnten, auf Augenhöhe mit den Menschen vor Ort, wirkliche Verbesserungen vor allem für die Kinder des Early Childhood Development Centre Kongoni geschaffen werden. Pro-A-kids finanziert z.B.seit Juni 2008 durch Spendengelder ein tägliches nahrhaftes Mittagessen für die über 40 Kinder, ermöglicht zweimal jährlich medizinische Behandlungs- und Beratungstage und unterstützt bedürftige Familien beim Erwerb der Schuluniform. Nachdem Kongoni Anschluss an ein Wassserversorgungsnetz erhalten konnte, wurde darüber hinaus eine erste Baumpflanzaktion auf dem ungestalteten, schattenlosen Kindergarten-Grundstück begonnen, dafür ergab sich wiederum die Notwendigkeit einen neuen Zaun als Ziegenschutz zu bauen. Zum nunmehr siebten Mal begleiteten uns zudem junge Menschen, um in Kenia ein Sozialpraktikum zu absolvieren. Während dieser arbeitsreichen Wochen fand nicht nur ein reger kultureller Austausch statt. Die jungen Menschen hinterließen auch sichtbare Spuren (Toilettenhäuschen, Regenrinne, gestrichene Fenster etc.) Seit gut zwei Jahren entwickelt sich auch die Zusammenarbeit mit der staatlichen Primary School in Timau, die "unsere kids" im Anschluss an die Kindergartenzeit besuchen, immer intensiver. Auch hier konnten bereits Praktika absolviert werden. Die acht Lehrer, die dort mehr als 400 Schüler betreuen, freuen sich über personelle und materielle Unterstützung sehr. Im Sommer/Herbst 2011 entstand unser neuestes Projekt vor Ort: die Lernhütte. In traditioneller Rundbauweise ist hier ein Raum entstanden, der der individuellen Förderung von Schulkindern gewidmet sein wird. Vieles wäre noch zu berichten von unserem jungen und sich immer weiter-entwickelnden Projekt. Ausführliche Infos in Wort und Bild gibt es unter www.pro-a-kids.org. Die Unterstützung vieler betterplacianer, gibt uns mehr Planungssicherheit, auch moralischen Zuspruch und ermöglicht es, immer weitere Entwicklungsschritte zu gehen. Wir bedanken uns ganz herzlich - asante sana!

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Ask M. Niewerth (Project Manager):

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    J. Gaidano asked about 1 year ago

    Hallo! Ich würde mich sehr freuen wenn Sie auch mich ein wenig unterstützen! glg Jil http://de.betterplace.org/projects/5221-jil-gaidano

     

    M. Niewerth: (Project Responsible) answered 2 months ago

    Jambo!
    Der gemeinnützige Verein "pro-A-kids" hat laut Satzung den Vereinszweck, die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen im ländlichen Kenia zu verbessern. Für Ihr privates Geschäftsprojekt wünsche ich Ihnen viel Erfolg.
    MfG
    Martina Niewerth

  •  

    Niklas P. asked over 2 years ago

    Wäre es nicht besser die Wasseranschlüße einzeln einzustellen. Dann könnte man einen nach dem anderen anschließen?
    Oder müssen 10 auf einmal engeschlossen werden?

     

    M. Niewerth: (Project Responsible) answered over 2 years ago

    Hallo Niklas,
    die Sachlage bezüglich der Wasseranschlüsse ist folgende:
    der Wasser-Zweckverband im Raum Kongoni wurde 1998 gegründet, darin sind 14
    sog. Projekte (Gemeinden wie Kongoni, aber auch Großfarmen)
    zusammengeschlossen, jedes einzelne Projekt wählt einen eigenen Vorstand und
    beschließt eine eigene Satzung, in der die Wasserverteilung und die
    Kostenabrechnung genau geregelt sind. In einem recht umfangreichen Verfahren
    werden für jedes Projekt die Anwohnerzahl, die Größe der Hausgärten und die
    Viehzahl ermittelt und dadurch die zugeteilte Wassermenge errechnet, um
    sicherzustellen, dass für alle beteiligten Projekte das Wasser gerecht
    aufgeteilt wird. Wie bei jedem Zweckverband sind natürlich bestimmte
    Bevölkerungsschichten eher in der Lage, ihre Interessen durchzusetzen, als
    andere. In dieser kritischen Situation hat unser Projektmanager vor Ort die
    Initiative ergriffen und durchgesetzt, daß auch sozial schlechter gestellte
    Dorfbewohner in den Genuss von Wasser kommen, da es gerade für diese
    Menschen wichtig ist, ein wenig Lebensmittel anzubauen, eine andere
    Ausbildung haben sie ja nicht. Leider ist der Topf sozusagen "gedeckelt",
    spätere Anschlüsse werden nicht mehr zugelassen, da die Wassermenge für
    Kongoni insgesamt begrenzt ist. Deshalb ist es notwendig, schnell zu handeln
    und sozusagen kurzfristig für etwas mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen,
    die aufgrund des noch unzureichenden staatlichen Systems bisher meist noch
    davon abhängt, ob jemand ein einflussreiches Familienmitglied in den
    entsprechenden Gremien sitzen hat.
    Vielen Dank für Ihr Interesse und freundliche Grüße
    Martina Niewerth
    www.pro-a-kids.org

  • Bp_dauerspender

    H. Knott asked about 3 years ago

    Hurra Wasser!!!! Seit Ihr Projekt auf betterplace.org ist, sehe ich, wie sich Ihre Partnerschaft mit den Menschen der Gemeinde Kongoni ständig verändert. Die große Chance, wie Sie sagen, Anschluss an eine Wasserleitung zu haben, kann vieles im Dorf weiter zum Besseren verändern. Und die Zeit drängt sicherlich. Sie schreiben, dass im Dorf etwa 300 Familien leben, die Anschlusskosten aber pro Haushalt bezahlt werden sowie 1045 Liter Wasser täglich kostenfrei geliefert werden.
    Aus dieser Darstellung ergeben sich für mich mehrere Fragen. Ist die Anzahl der Haushalte mit der Anzahl der Familien identisch? Wie wird die kostenfreie Wasserversorgung von 1045 Liter pro Tag gemessen? Wie viele Liter Wasser werden kostenfrei pro Kopf und pro Tag zur Verfügung gestellt? Wie viel Trinkwasser werden sich die Bewohner pro Tag und pro Kopf leisten können?

     

    M. Niewerth: (Project Responsible) answered about 3 years ago

    Liebe Frau Knott,
    ich habe bereits zwei mal geantwortet, jedoch kann ich die Antworten nach kurzer Zeit nicht mehr finden. Nun, noch ein kurzes Feedback auf Ihre Fragen, in der Hoffnung, sie werden es diesmal erhalten.
    Jeder Privatanschluss kann ohne weitere Aufwendungen 1045 Liter Wasser je Tag beziehen. Für die Verlegung eines Privatanschlusses werden 17 Euro an Arbeits- und Materialkosten erhoben. Insgesamt eine so wunderbare Verbesserung im Hinblick auf hygienische Bedingungen, durstige Kinder und einen ertragreicheren Landanbau, dass wir uns wünschen, möglichst viele Familien können in diesen Genuss kommen. Der eingestellte Bedarf würde helfen, 10 Privatanschlüsse für sehr bedürftige Familien zu finanzieren, tatsächlich sind ca. 188, der 300 Familien/Wohngemeinschaften in Kongoni nicht in der Lage, diese Investitionskosten aufzubringen.
    Gerne beantworte ich weitere Fragen,
    freundliche Grüße

    Martina Niewerth

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