Seevögel in Not

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Katrin U. (Project Manager), written 6 months ago

Katrin U.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Spezialfutter für Wasservögel €145.-
Transportkosten €32.-
Nachdem am 02.Februar 2010 im Holtenauer Binnenhafen ein niederländischer Frachter beim Bunkern 500 Liter Schweröl verloren hatte, verteilte sich die zähe Flüssigkeit auf der Wasseroberfläche und trieb über eine Schleuse weiter in die Kieler Förde. Zahlreiche Wasservögel gerieten in den Ölteppich. Für die Vögel, die in den Kontakt mit Öl kommen, kann das tödlich sein: Sie versuchen, ihr verklebtes Gefieder zu putzen und nehmen dabei die Giftstoffe auf. Gleichzeitig verliert das Federkleid durch den Ölfilm seine isolierende und wasserabweisend Funktion - die Tiere sind im kalten Wasser dem Tod durch Erfrieren und Ertrinken hilflos ausgesetzt. Das Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld konnte 35 Schwäne und acht Kleinvögel in die Obhut nehmen und erstversorgen. Die Tiere wurden in der Seevogelrettungsstation fachmännisch gereinigt und versorgt. Mehr als 70 Prozent der Tiere konnten erfolgreich ausgewildert werden. Die Kosten für eine solche Reinigungsaktion sind immens und werden allein durch das Tierschutzzentrum des Deutschen Tierschutzbundes getragen: Unmengen an Wasser werden für das Reinigungsprozedere und für die Tests zur Schwimmfähigkeit benötigt. Die Tiere benötigen Spezialfutter und eine intensive medizinische Betreuung. Der Stromverbrauch steigt durch den Einsatz von Heizkörpern und Spezialfönen enorm. Wir danken allen Tierfreunden, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben!
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Katrin U. (Project Manager), written almost 2 years ago

Katrin U.

Erfolgreiche Auswilderung

 

Die Helfer im Tier-, Natur- und Jugendzentrum in Weidefeld konnten inzwischen über 70 Prozent der Schwäne wieder in die freie Wildbahn entlassen. Die Tiere wurden nicht an ihrem Ursprungsort an der Kieler Bucht ausgewildert, da sich zu diesem Zeitpunkt dort noch Ölreste befanden. Sie wurden an der Eckernförder Bucht, an der Geltinger Bucht und an der Schleimündung bei Kappeln ausgesetzt.

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