Seevögel in Not
Mehr als 50 Seevögel schweben nach einem Ölunfall in der Kieler Förde in akuter Lebensgefahr. Ihr Gefieder ist vom ausgelaufenen Schweröl verklebt. Sie putzen hilflos ihre Federn - ahnungslos, dass sie dadurch das Eindringen der Giftstoffe in ihren Körper nur beschleunigen. Zudem hat ihr Gefieder seine isolierende und wasserabweisende Schutzfunktion durch den Ölfilm verloren. Sie können dem bitteren Frost nichts mehr entgegensetzen, sind vom Tod durch Erfrieren bedroht.
Der Wettlauf mit der Zeit
Die einzige Überlebenschance bietet eine schnelle und professionelle Hilfe. Die Experten der Seevogelrettungsstation des Deutschen Tierschutzbundes in Weidefeld bei Kappeln und die freiwilligen Helfer des Tierheims in Kiel haben daher einen Wettlauf gegen die Zeit aufgenommen. Denn es gilt, die Tiere schnell zu stabilisieren, vorsichtig vom Öl zu befreien, um diese anschließend auf die Auswilderung vorzubereiten.
Aktuell laufen über 50 Tiere Gefahr eines qualvollen Todes zu sterben. Während die Notversorgung der ersten ölverseuchten Schwäne und Blessrallen bereits anlief, fangen Helfer weitere betroffene Tiere ein, damit diese in das 70 Kilometer vom Unfallort entfernte Tier-, Natur- und Jugendzentrum des Deutschen Tierschutzbundes in Weidefeld gebracht werden können.
Die Reinigung, Betreuung und tierärztliche Behandlung verölter Seevögel verursacht Kosten. Aber die langjährige Erfahrung zeigt, dass vielen Vögeln geholfen werden kann.
Wir bitten Sie daher:
Unterstützen Sie unsere Rettungsaktion mit einer Spende. Denn ein schnelles und professionelles Handeln kann das Leben betroffener Seevögel retten.
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