Berlin friert! 2011/2012

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R. Veltmann (Project Manager)

R. Veltmann
Die über 400 Notunterkunftsplätze im Netzwerk der "Berliner Kältehilfe" sind ab 01. November 2011 wieder für obdachlose Menschen im Betrieb. Mit insgesamt über 59.000 Übernachtungen war das nominelle Platzangebot im Winter 2010/2011 mehr als ausgeschöpft.

Die GEBEWO - Soziale Dienste - Berlin konnte im Dezember 2010 und im Januar 2011 mit Hilfe der betterplace- Spender/-innen weitere 65 weitere Plätze in Berlin Kreuzberg und Berlin Weddimng anbieten.

Nun stehen wir vor dem nächsten Winter.
Es ist nicht davon auszugehen, dass der Bedarf an Notunterkunftsplätzen in Berlin gesunken ist.
Um wirklich allen obdachlosen Personen eine Übernachtung, heiße Getränke und Essen garantieren zu können, wollen wir dieses Jahr ab 01.11.2011 zusätzliche 24 Schlafplätze in Berlin- Neukölln anbieten. Unterstützen Sie uns bitte!

Neue Notübernachtung für obdachlose Menschen mit 24 Plätzen in Berlin- Neukölln:

Notübernachtung Teupe
Öffnungszeiten: 19.00 – 08.00
Angebot: 24 Schlafplätze, heiße Getränke, schlichte Mahlzeiten, Informationen

Wir brauchen dringend Spenden, um das Angebot ab über die Zeit des Winters erhalten zu können.

www.gebewo.de

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Information about the project:

Ask R. Veltmann (Project Manager):

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    M. Fritzsche asked about 5 hours ago

    Sehr geehrter Herr Veltmann,
    wollte gerade mal schauen, ob ich Sie bei der Kälte bei irgendetwas unterstützen kann und bin überrascht, dass auf der Seite steht:
    kein Bedarf, alles erfüllt - ist dem wirklich so, oder ist die Seite lange nicht aktualisiert worden? Würde mich ja freuen, wenn Sie so viele potente Spender haben! Da Sie aber in Neukölln eine neue Unterkunft eingerichtet haben, kommen mir doch Zweifel...
    Freundlichen Gruß
    Martina Fritzsche

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    M. Fritzsche asked 2 months ago

    Spülmaschine?? Ich verstehe nicht, warum die Leute, wenn sie bei euch was zu essen bekommen haben, nicht selber abwaschen können/wollen? Meine Erfahrung ist, dass dies selbst in großen Gruppen easy machbar ist.

     

    R. Veltmann: (Project Responsible) answered 2 months ago

    Sehr geehrte(r) M. Fritzsche,
    Ihre Frage ist natürlich berechtigt. Warum können 20 - 30 Menschen nicht das Geschirr, dass sie selber benutzt haben, selber wieder per Hand reinigen?
    Da bisher keine Spülmaschine vor Ort haben, wird das irgendwie auch jeden Abend erfolgreich organisiert. Jedoch bitte ich Sie folgendes zu berücksichtigen:
    1. Viele dieser obdachlosen Menschen ziehen fast den ganzen Tag durch die Stadt, versuchen der Kälte auch am Tage zu entgehen, müssen sich ernähren und suchen nach Lösungen ihre Lage zu verbessern. Das kann sehr anstrengend sein. Viele der Personen in einer Notübernachtung wirken sehr müde und geschafft, wenn sie dort anlanden.
    2. Die Nutzer/innen einer Notübernachtung müssen sich an vielen Dingen beteiligen. Essenzubereitung, Tisch decken, abräumen, Räume mal zwischendrin durchfegen, Müll entsorgen. Die Leute, die genug Energie haben, beteiligen sich auch.
    3. Zwei bzw. drei Nachtbereitschaftfskräfte müssen jeden Abend alle Abläufe mit bis zu 30 Personen organisieren. Das bindet Zeit. Zeit, die sonst vielleicht auch für mehr Gespräche vorhanden wäre.
    4. So viel Geschirr mit einer guten Geschirrspülmaschine zu reinigen ist einfach hygienischer, als dieses jeden Abend mit den Händen zu tun.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen unser Anliegen mit dieser Antwort verständlicher machen und bedanke mich für Ihr Interesse. Der Einwand war berechtigt.
    MfG
    R. Veltmann

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    M. Stanszus asked about 1 year ago

    Es geht wohl um Essen für Dezember 2010, nicht 2011, richtig? Ein sehr gutes Projekt! Eine Bekannte einer Bekannten hat für die Kältehilfe gearbeitet und nur positives berichtet.

     

    R. Veltmann: (Project Responsible) answered about 1 year ago

    Hallo,
    Ja, das ist richtig. Leider kann man den Projekttitel nicht mehr korrigieren, wenn er mal eingestellt wurde. Die Unterstützung ist für den Zeitraum ab Mitte Dezemer 2010 geplant.
    Wie es aktuell aussieht, können wir diese Notübernachtung aber wohl erst ab Anfang Januar in Betrieb nehmen. Die finanzielle Unterstützung können wir trotzem dort einsetzen, da in den vorhandenen Räumen im Vorfeld eine Notkücheneinrichtung installiert werden muss.

    Die Berliner Kältehilfe ist mit all Ihren Angeboten tatsächlich eine sehr hilfreiche Maßnahme. Eine große Anzahl von Menschen können auf die Art vor gesundheitlichen Risiken und sogar vor dem Kältetod bewahrt werden, und gerade dieses Jahr kommt der Winter überraschen schnell und streng.

    Die GEBEWO - Soziale Dienste - betreibt neben anderen Einirchtungen (www.gebewo.de) über den Winter das sog. "Kältehilfetelefon" mit angeschlossener Datenbank (siehe bitte www.kaeltehilfe-berlin.de ). In unserer aktuellen Auswertung können wir dokumentieren, dass die bestehenden Notübernachtungen schon wieder beinahe voll sind. Daher sind wir bemüht in Berlin- Wedding die hier dargestellte Notübernachtung und möglicherweise noch eine weitere Notübernachtung in einem anderen Bezirk zu eröffnen, damit niemand in dieser Kälte draußen übernachten muss. Daher freuen wir uns über jegliche Unterstützung!!!!!

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    T. Faber asked about 2 years ago

    Danke aber bei all genannten üerprüfungsmethoden sind in den Letzten jahren Skandale gewessen ic werde jetzt was spenden und auf das gute vertrauen. Ich muss lachen Trotzdem .

     

    R. Veltmann: (Project Responsible) answered about 2 years ago

    Sehr geehrter Herr Faber,

    Sie denken vielleicht, der kann hier viel schreiben, letztlich nur Worte.
    Unsere Hilfeeinrichtungen kann man aber in Berlin auch besuchen, mit Mitar eitern/-innen oder Betreuten sprechen. Und es gibt Kontrollsysteme, die Organisationen regelmäßig prüfen und Mißbrauch auch aufdecken würden. Trotzdem bin ich froh, dass Sie nachfragen. Vielleicht hegen viele Menschen Mißtrauen bei all den Skandalen, die man gelegentlich in den Medien lesen oder hören muss. Mißbrauch und Falschheit wird es immer geben.
    Aber dennoch ist es wichtig zu sehen, dass auf dieser Welt auch sehr viel Gutes und Uneigennütziges geschieht. Menschen und Organisationen, die helfen, Leben retten, akute Not lindern oder nachhaltig Strukturen verbessern. "Betterplace" scheint mir dafür ein gutes Forum zu sein. Vielenank für Ihr Interesse!

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    T. Faber asked about 2 years ago

    Wer sagt mir das sich nicht eine privatperson die taschen voll macht .

     

    R. Veltmann: (Project Responsible) answered about 2 years ago

    Sehr geerhrter Herr Faber,

    Gut, dass Sie fragen. Sie können alles hier dargestellte überprüfen. Gucken Sie sich bitte zunächst die hier angegebenen Webseiten zum Träger der Notübernachtung an, rufen Sie bei der GEBEWO an, fragen Sie beim Diakonischen Werk in Berlin oder bei der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales an und erkundigen Sie sich über den Träger, das Projekt und den Projektverantwortlichen.
    Besuchen Sie die Rudolfstr. 15 in Berlin Friedrichshain.
    Sie werden folgende Dinge erfahren. Der Träger GEBEWO - Soziale Dienste - ist gemeinnützig und mildttätig und wird diesbezüglich regelmäßig vom Steuerprüfer und Finanzamt überprüft. Die GEBEWO - Soziale Dienste - ist seit 1998 Mitglied im Diakonischen Werk und ist den o. g. Stellen sehr lange als engegierter Träger der Wohnungslosenhilfe in Berlin bekannt. Die Notübernachtung Pumpwerk wurde von der GEBEWO - Sozale Dienste - am 18.01.2010 eröffnet, weil die Notübernachtungen für obdachlose Menschen in Berlin überlastet waren. Der Betrieb Notübernachtung kostet bis Ende März etwa 17.500 € (Personal- und Sachkosten).
    Die GEBWO - Soziale Dienste- erhält für den Betrieb der Notübernachtung keine finanzielle Mittel weder vom Bund, vom Land Berlin oder von einem der Bezirksämter.
    Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen.

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