Haiti: Kindernothilfe hilft Kindern nach Erdbeben

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Eva K. (Project Manager)

Eva K.
Einen Monat nach dem Erdbeben in Haiti ist das Hauptproblem der Überlebenden fehlendes Wasser, da viele Menschen aufgrund der zerstörten Infrastruktur nicht erreicht werden. Das trifft vor allem die Armen und Kinder im Hinterland. Ein weiteres Problem ist die Identifikation von Kindern. Auf sich allein gestellte Kinder irren hilflos umher und werden so häufig leicht Opfer gewalttätiger Übergriffe.

Ebenso müssen die überlebenden Kinder jetzt versuchen, das Geschehen zu verarbeiten. In Kinderzentren kümmert sich die Kindernothilfe um traumatisierte Kinder und arbeitet gemeinsam mit den Mädchen und Jungen die schrecklichen Erlebnisse auf.

Da der Wiederaufbau der Häuser vor allem viel Zeit kostet, werden die Bewohner vorläufig versorgt. Sie erhalten beispielsweise Planen, um in den Trümmern ihres Hauses Schutz zu finden. Eine stabile Plane von 4 x 5 Metern kostet 35 Euro. Zudem hilft Kindernothilfe den Familien auch langfristig beim Wiederaufbau.

Von jedem gespendeten Euro hat die Kindernothilfe im Jahr 2008 13,7% für Werbung und Verwaltung aufgewendet. Ohne diesen Anteil könnten wir keine professionelle Arbeit garantieren. Beim Wiederaufbau helfen auch andere Kindernothilfe-Spender außerhalb von betterplace.

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