So hilft UNICEF den Erdbebenopfern:
UNICEF hilft den Menschen in Haiti mit einem umfassenden Hilfsprogramm. Schwerpunkte sind der Kampf gegen Hunger und Unterernährung bei Kindern, der Schutz der Kinder vor Ausbeutung und Gewalt und die Einrichtung von Kinderzentren und Notschulen. UNICEF arbeitet mit vielen Partnern zusammen und unterstützt folgende Maßnahmen:
Wasser und Hygiene: Gegenwärtig werden jeden Tag rund 1,1 Millionen Menschen mit Tankwagen, Plastiktanks und Verteilstationen mit sauberem Trinkwasser versorgt. Mehr als 5.500 Latrinen wurden in den Notlagern angelegt.
Gesundheit: Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium hat UNICEF eine Impfkampagne für insgesamt 900.000 Menschen gestartet und stellt Kühlschränke, technisches Gerät und Impfstoffe zur Verfügung. Rund 80.000 Kinder wurden inzwischen gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Masern und Röteln geimpft und erhielten mit Vitamin A zur Stärkung der Abwehrkräfte.
Ernährung: UNICEF unterstützt die Versorgung und Behandlung von akut mangelernährten Kindern in 136 Ernährungszentren. Über 24.000 Kinder erhalten bereits regelmäßig nährstoffreiche Zusatznahrung.
Bildung: Bisher wurden über 600 Großzelte für Notschulen nach Haiti gebracht. Hinzu kommen Lern- und Spielmaterial für Zehntausende Kinder. Zahlreiche Notschulen haben bereits ihre Arbeit aufgenommen.
Kinderschutz: UNICEF hat zusammen mit seinen Partnern 78 Kinderzonen in Lagern und Stadtteilen eingerichtet. Insgesamt 55.000 Kinder werden hierdurch schon erreicht.
Zudem deponiert das Kinderhilfswerk in allen Landesteilen derzeit Hilfsgüter, um rasch auf verschärfte Notlagen zum Beispiel nach schweren Regenfällen oder Stürmen reagieren zu können.