Earthquake in Haiti: Donate now!

News: On this page the carrier keeps you informed about the current situation of the project. This helps you judge how the donations are being used.

Iovanna L. (Project Manager), written 2 months ago

Iovanna L.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

250 Verbandssets €20.-
250 Packungen Wasserreinigungstabletten €1,113.03
10 mal Antibiotika und Schmerzmittel €18.93
100 Überlebenspakete €225.-
Liebe Unterstützer, vielen, vielen Dank für eure zahlreichen Spenden. Fast zwei Jahre ist das verheerende Erdbeben in Haiti nun her, doch ihr habt diese unfassbare Katstrophe nicht vergessen. Dafür danke ich euch von Herzen. Unsere Mitgliedsorganisationen können den Menschen in Haiti so auch langfristig zur Seite stehen. Herzlichen Dank noch einmal und allerbeste Grüße aus Bonn! Iovanna
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Iovanna L. (Project Manager), written 4 months ago

Iovanna L.

Über 450.000 Cholera Ansteckungen

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

ein Jahr ist vergangen, seit am 22. Oktober 2010 die ersten Fälle von Cholera in Haiti bestätigt wurden. In den letzten zwölf Monaten hat unser Bündnispartner CARE seine Arbeit in den Bereichen Wasserversorgung und Hygieneaufklärung massiv ausgeweitet und damit über 1,8 Millionen Menschen erreicht. Aber da es in großen Teilen des Landes weiterhin an sicherem Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen fehlt, bleibt für humanitäre Organisationen und die haitianischen Behörden viel zu tun.

„Die Neuerkrankungen sind Anfang des Jahres zurückgegangen“, berichtet CARE-Nothilfekoordinator Wolfgang Tyderle, der momentan in Haiti ist. Aber die Regenzeit im April und Mai sowie die aktuelle Wirbelsturmsaison von Oktober bis November hätten wieder eine Erhöhung der Ansteckungsraten gebracht. „Verseuchtes Wasser kann sich durch starke Regenfälle und Überflutungen leichter ausbreiten und bedroht dann die Gesundheit der Menschen gerade in dicht besiedelten Gebieten“, erklärt Tyderle.

Das haitianische Gesundheitsministerium berichtet von insgesamt über 457.582 Choleraansteckungen bis Ende September, davon verliefen 6.477 tödlich. Die Todesraten sind insgesamt zurückgegangen, weil viele Menschen inzwischen rechtzeitig Hilfe erhalten und Aufklärungskampagnen Wirkung zeigen.

CARE hat vor allem in ländlichen Gebieten Gesundheitsstationen errichtet, in denen Menschen mit Cholera-Symptomen schnell mit einer Trinksalzlösung behandelt werden können, auch wenn das nächste Krankenhaus Stunden entfernt liegt. Aufklärungskampagnen sind ein weiterer wichtiger Teil der Hilfe, denn das Wissen um richtiges Hygieneverhalten wie Händewaschen und das Abkochen von Wasser rettet Leben. Bei dieser Arbeit kann sich CARE auf ein großes Netzwerk an Freiwilligen stützen, die auch in entlegenen Gebieten über Cholera aufklären.

„CARE wird sich in der Zukunft noch mehr um die grundlegende Verbesserung der Wasserinfrastruktur kümmern, um zukünftigen Seuchenausbrüchen vorzubeugen“, erklärt Wolfgang Tyderle. „Je mehr sauberes Wasser zur Verfügung steht, umso besser können die Familien selbst dafür sorgen, gesund zu bleiben.“

Bislang hat CARE mit Hygieneschulungen knapp 1,8 Millionen Menschen erreicht und 140.000 Menschen Hygienepakete und andere Hilfsgüter bereitgestellt. Überdies wurden insgesamt 1.385 Latrinen erbaut sowie 211 Wasserstellen eingerichtet oder saniert. Bei seiner Arbeit konzentriert sich CARE auf die Region Artibonite und den Nordwesten, wo die Choleraepidemie vor einem Jahr ausbrach, sowie auf die vom Erdbeben betroffenen Gebiete Léogâne und Carrefour sowie Grande Anse im Süden des Landes.

Über anderthalb Jahre ist das Erdbeben in Haiti nun her. Aber wir haben es nicht vergessen und unsere Bündnispartner sind noch immer vor Ort. Damit sie den Menschen in Haiti auch weiterhin zur Seite stehen können, bitte ich euch um eure Unterstützung! Danke!

Viele Grüße aus dem Aktionsbüro in Bonn!

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 1 year ago

Iovanna L.

So leistet Bündnispartner Johanniter medizinische

s

Hallo liebe Freunde,

wie ihr wißt, hat das Erdbeben vom 12. Januar 2010 weite Teile des Karibikstaates Haiti zerstört. Hunderttausende starben, über eine Million Menschen wurden obdachlos. Bislang hat Aktion Deutschland Hilft über sechs Millionen Euro in der Nothilfe- und Wiederaufbaumaßnahmen umgesetzt und konnte so - dank eurer Spenden - das Leid hunderttausender Menschen lindern. Der gemeinsame Einsatz für die Menschen wird jedoch noch bis Ende 2014 weiter gehen.

Ein Beispiel wie wirksame Hilfe geleistet wird, seht ihr im Video von unserem Bündnispartner Johanniter: In Léogâne haben sie ein umfassendes Programm zur Versorgung von Menschen mit Behinderung aufgebaut und täglich versorgen sie mit mobilen Kliniken bis zu 1.000 Menschen medizinisch.

Schöne Grüße aus dem Aktionsbüro

Thorsten

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Iovanna L. (Project Manager), written about 1 year ago

Iovanna L.

Resümee zu Haiti

Hallo liebe Betterplacer,

am 12. Januar 2011 war das Erdbeben in Haiti genau ein Jahr her. Diesen Jahrestag nahmen unsere Mitgliedsorganisationen zum Anlass, ein Resümee zu ziehen. Erfahrt unter http://www.aktion-deutschland-hilft.de/hilfseinsaetze/erdbeben-haiti/ aus erster Hand, welche Erfolge zu verzeichnen und welche Herausforderungen noch zu meistern sind.

Liebe Grüße aus dem Aktionsbüro

Thorsten

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Iovanna L. (Project Manager), written about 1 year ago

Iovanna L.

Haiti zwischen Cholera und Präsidentenwahlen

Liebe Unterstützer,

die allgemeine Situation in Haiti ist belastend für alle Betroffenen. Das Elend in den Camps ist groß und der Wiederaufbau schreitet langsam voran. Die bevorstehenden Wahlen in Haiti sorgen für zusätzliche Unruhen.

Allgemeine Situation

Die Menschen Haitis haben immer noch mit den Folgen des Erdbebens zu kämpfen. Nach dem Erdbeben im Januar 2010, welchem mehr als 222.000 Menschen zum Opfer fielen, breitet sich nun die Cholera im Land aus. Seit dem Ausbruch der Krankheit sind mehr als 14.600 Menschen mit Cholera in Krankenhäuser eingeliefert worden. Zusätzlich hat der Wirbelsturm „Tomas“, der Anfang November über Haiti wütete, weitere Zerstörungen in Form von Überschwemmungen angerichtet. Zwar sind die Schäden des Sturms nicht so verheerend wie befürchtet, aber diese Situation belastet die Menschen zusätzlich. Durch die Überschwemmungen ist die Gefahr der weiteren Cholera Ausbreitung noch größer geworden.

Die haitianische Regierung verkündete, dass der Notstand in Haiti noch bis etwa Juli 2011 andauern werde. Die humanitäre Hilfe sei weiterhin von großer Wichtigkeit für die betroffenen Menschen und sollte, bis die Menschen eigenständig zurecht kommen, aufrecht erhalten werden. Den Menschen sollten Anreize und Möglichkeiten gegeben werden um aus den Camps in Port-au-Prince in ländlichere Gebiete zu ziehen.

Lage in den Camps

Die Lage in den meisten der 1.300 Camps in Haiti ist angespannt. Die Angst vor Krankheiten, die Hilflosigkeit und die schlechten Lebensbedingungen der Menschen in den Camps und besonders im größten Slum “Cité de Soleil“, führen zu dem Gefühl von großer Hoffnungslosigkeit. Die Mehrzahl der Haitianer ist darüber enttäuscht, dass sich die Lage in den Camps noch nicht viel verbessert hat.

Viele Menschen scheinen die Grenze, dessen was sie ertragen können, erreicht zu haben. Die Menschen wirken lethargisch und schätzen ihre Situation als aussichtslos ein. Medienkoordinator Moritz Wohlrab von Aktion Deutschland Hilft berichtet, dass viele der Graffitis, die in Port-au-Prince auf kreolisch zu finden sind, die Verzweiflung der Menschen ausdrücken. Sprüche wie „Wir können nicht mehr“ sind in Port-au-Prince überall zu lesen.

In vielen Fällen haben in den Camps Gangs das Sagen übernommen. Diese versuchen die Situation zu ihren Gunsten auszunutzen und unterdrücken die Bewohner. Vor allem für Frauen ist die Sicherheitslage kritisch. Viele von ihnen sind Opfer von Überfällen und Vergewaltigungen geworden. Hilfsorganisationen gelingt es nur bedingt, das Management in den Camps zu übernehmen.

Einige der Camps wurden auf Privatgrund errichtet, deren Besitzer nun teilweise ihr Land zurück fordern. Dies führt zu großer Sorge unter den Camp Bewohnern, denn für sie gibt es keine alternativen Lebensräume.

Die bevorstehenden Wahlen

Trotz der vielen Cholera-Fälle finden am 28. November 2010 in Haiti die Präsidentschaftswahlen statt. Im Februar 2011 endet die zweite Regierungsperiode des derzeitigen Staatsoberhauptes Préval.

Mehr als 30 Kandidaten haben sich für die Präsidentschaftswahl aufstellen lassen. Kritiker äußern, die Wahlen seien undurchsichtig und es gäbe keine klaren Ideen und Konzepte der Kandidaten.

Zusätzlich zu allgemeinen Unruhen ist die Atmosphäre durch die bevorstehenden Wahlen angespannt. Die Politiker des Landes gelten zumeist als korrupt und könnten die Menschen mobilisieren sich in ihrem Interesse gegen die Wahlen aufzulehnen. Mögliche Demonstrationen und gewalttätige Ausschreitungen könnten die Wahlen unterbrechen bzw. die neue Regierung nach der Wahl in Frage stellen und die Instabilität des Landes verschärfen.

Bei dieser großen Naturkatastrophe sind auch auch der Präsidentenpalast und 15 der 17 Regierungsministerien eingestürzt. Unter den mehr als 222.000 Toten sind 18.000 Staatsangestellte, rund ein Viertel der bisherigen Staatsbediensteten. Das zeigt auch, warum bestimmte Strukturen einfach nicht funktionieren.

Regiert wird Haiti faktisch von der "Interimistischen Kommission für den Wiederaufbau" (CIRH). Sie verwaltet 9,9 Milliarden US-Dollar, die die internationale Gemeinschaft Ende März in New York als Hilfe zugesagt hatte. Geführt wird die CIRH gemeinsam von Premier Bellerive und dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton, dem UN-Sonderbeauftragten für Haiti. Demonstranten kritisieren das als "Ausverkauf Haitis an ausländische Mächte".

Wiederaufbau

Beim Fortschritt des Wiederaufbaus in der Hauptstadt Port-au-Prince wird das Ausmaß der Katastrophe deutlich. Obwohl schon einiges geleistet wurde, besteht die Stadt hauptsächlich aus Trümmern.

Doch trotz der schwierigen Situation gibt es auch viele kleine Hoffnungsschimmer: Durch die Unterstützung unserer Hilfsorganisationen vor Ort konnte schon vielen Menschen in Haiti geholfen werden.

Die Helfer der Organisation AWO International errichteten beispielsweise temporäre Schulen und Kindergärten um den vielen traumatisierten Kinder zu betreuen. Die Organisation CARE bietet, unter anderem, auch psychosoziale Betreuung von Kindern an. Von den Mitarbeitern der Johanniter und Handicap International bekommen viele Menschen Prothesen, damit sie wieder uneingeschränkter am Leben teilhaben können.

Hygieneschulugen, wie etwa von Malteser International und World Vision sollen schlimmere Folgen der Choleraverbreitung verhindern. Zudem kümmert sich Arche NoVa um die Installation von Trinkwasseraufbereitungsanlagen. Gesundheitsvorsorge wie etwa von Malteser International und medizinische Unterstützung auch bei Cholera sind wichtiger Bestandteil der Hilfsleistungen. Die Organisation action medeor stellt in diesem Rahmen viele Medikamente zur Verfügung. Auch der Häuserbau wird vorangetrieben. Die Organisationen ASB, Help und ADRA errichten neue Wohnhäuser für die Menschen.

Durch diese Hilfsmaßnahmen werden den Menschen neue Perspektiven gegeben und die Lebensbedingungen verbessert.

Winterliche Grüße aus dem Aktionsbüro

Thorsten

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Iovanna L. (Project Manager), written over 1 year ago

Iovanna L.

Cholera-Epidemie in Haiti erreicht die Hauptstadt

Liebe Freunde und Unterstützer,

wie ihr sicher schon mitbekommen habt, breitet sich in Haiti die Cholera aus und hat nun auch die Hauptstadt Port-au-Prince erreicht. Unser Bündnispartner CARE verstärkt die Aufklärungskampagnen und die Wasserversorgung, um eine weitere Ausbreitung der Cholera zu verhindern. Hier der aktuelle Bericht von der Lage vor Ort:

Knapp drei Wochen nach den ersten gemeldeten Cholera-Fällen in Haiti breitet sich die Infektionskrankheit weiter aus. Die Regierung sprach am Mittwoch von 9.971 registrierten Krankheitsfällen und 643 Todesfällen.

“Wir müssen davon ausgehen, dass diese Zahlen noch steigen”, warnt Dr. Anton Markmiller, Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg. Haitis Hauptstadt, wo Millionen Menschen in provisorischen Zeltlagern leben, sei besonders anfällig für eine Epidemie. Dort wurde am 9. November der erste Cholera-Fall gemeldet. „Nachdem Wirbelsturm Tomas in der vergangenen Woche heftige Regenfälle und Überflutungen mit sich gebracht hat, steigt nun die Ansteckungsgefahr. Unsere Kollegen berichten von stehendem Wasser in den Straßen und katastrophalen hygienischen Zuständen“, erläutert Markmiller. Auch aus den Regionen Gonaives, St Michelle, Petite Riviere, St Marc und Grand Saline werden steigende Ansteckungsraten gemeldet.

Die vergleichsweise niedrige Sterberate zeige allerdings auch, dass die Aufklärungskampagnen Wirkung zeigen. „Viele Menschen wissen jetzt, wo die Cholera-Gefahr lauert und lassen sich nach dem Aufkommen der ersten Symptome direkt behandeln“, so Markmiller. CARE konnte bereits mehr als 316.000 Menschen mit Aufklärungs- und Vorbereitungsmaßnahmen erreichen. Dazu wurden Versorgungsstationen errichtet, an denen Trinklösungen gegen Dehydrierung ausgegeben werden.

Ein CARE-Konvoi mit Vorräten für lokale Gesundheitszentren, Krankenhäuser und besonders bedürftige Haushalte ist am Dienstag von der Hauptstadt in die Region von Artibonites gefahren. Dort werden unter anderem Megafone gebraucht, mit denen die CARE-Teams die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen gegen die Cholera informieren. Dazu verteilt CARE Wasserreinigungstabletten, Wasserfilter und Hygienesets.

Um oben genannte Hilfsgüter wie Wasserreinigungstabletten zu besorgen, sind wir weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Helft mit, damit die Menschen in Haiti bald wieder in eine bessere Zukunft blicken können.

LG, Thorsten

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Iovanna L. (Project Manager), written over 1 year ago

Iovanna L.

Ausweitung der Cholera verhindern

Liebe Unterstützer,

nach dem es trotz weiterhin schwieriger Lage um Haiti etwas ruhiger geworden ist, rückt der vom Erdbeben noch gezeichnete Inselstaat durch den Ausbruch der Cholera wieder mehr in den Mittelpunkt des Interesses. Aktion Deutschland Hilft ist mit seinen Mitgliedsorganisationen weiterhin vor Ort und tut alles dafür, um eine größere Ausbreitung der gefährlichen Krankheit zu verhindern.

Aktion Deutschland Hilft setzt auf Aufklärung und Hygieneschulungen

Nachdem nun auch in Port-au-Prince fünf Cholerafälle bestätigt wurden, konzentrieren sich die Mitgliedsorganisationen auf Maßnahmen, die eine massenhafte Verbreitung der bakteriellen Infektionskrankheit in Haiti verhindern. „Es geht zunächst darum, die Menschen mit Hygieneaufklärung und Versorgung mit sauberem Trinkwasser vor der Krankheit zu schützen. Vorbeugung, also vor allem der richtige Umgang mit Wasser, ist hier effektiver als Impfstoffe“, erläutert Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.

Auch jetzt beim Ausbruch der Cholera gehe es darum, gezielt vorzugehen. Daher haben sich die Mitgliedsorganisationen abgestimmt. Diejenigen, die ohnehin schon in der Nähe des Choleragebietes arbeiten, ergänzen ihre Maßnahmen um Medikamente, Wasserentkeimungstabletten oder die Reinigung von Latrinen.Die Mitgliedsorganisationen in den Erdbebenregionen wie Port-au-Prince oder Leogane verstärken vor allem ihre Hygieneschulungen, damit die Menschen wissen, wie sie sich selbst schützen können. „Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Aufklärung der Bevölkerung wirksam ist oder weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen“, ergänzt Roßbach.

Die Menschen in Haiti brauchen also eure Unterstützung. Helft uns, die Cholera einzudämmen.

Schöne Grüße aus dem Aktionsbüro

Thorsten

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Iovanna L. (Project Manager), written almost 2 years ago

Iovanna L.

Neues Video: Viva Haiti...

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

vielen, vielen Dank für eure großartige Untertützung und Solidarität mit den Menschen in Haiti. Das Beben ist schon über 3 Monate her und noch immer haben unsere Bündnispartner alle Hände voll zu tun.

Ja, und manchmal lachen und tanzen sie auch wieder, die Kinder Haitis. Doch nur langsam verarbeiten sie die fürchterlichen Erlebnisse vom 12. Januar.Und nur langsam kehrt die Normalität in das Leben der Haitianer zurück. Unsere Bündnispartner helfen ihnen nach Kräften - überall im Land. In diesem Videobeitrag wird das besonders deutlich:

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Liebe Grüße aus Bonn!

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written almost 2 years ago

Iovanna L.

Mit dem Wiederaufbau von Häusern ist es längst nic

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

das Erdbeben in Haiti ist schon über drei Monate her. Die Erkenntnis, dass es mit dem Wiederaufbau von Häusern, Schulen und Straßen längst nicht getan ist, hat sich gefestigt. „Wir stehen vor der großen Herausforderung, den Neuanfang in Haiti sensibel zu begleiten. Das liegt in der Verantwortung der haitianischen Regierung, der Internationalen Gemeinschaft sowie der Nichtregierungsorganisationen“, betont Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. Dabei komme es vor allem darauf an, die haitianische Bevölkerung in Planungen mit einzubeziehen, ihr zu vermitteln, dass ein stabiler Aufbau des Landes nur gelingen könne, wenn die Haitianer auf ihre eigenen Kräfte vertrauen.

Die vielen Spenden, die wir über betterplace bekommen haben, werden über mehrere Jahre Hilfsprojekten in Haiti zugute kommen, die neben einer Grundversorgung der Menschen zu einer Stabilisierung der Gesellschaft beitragen sollen. Das Besondere des Bündnisses wird dabei vor allem in Petit Goave, 60 Kilometer westlich von Port-au-Prince deutlich. Hier arbeiten sieben Mitgliedsorganisationen des Bündnisses zusammen, jede Organisation bringt ihre Schwerpunkte und Stärken ein. So werden arche noVa und die Malteser die Wasserversorgung sicherstellen, der Arbeiter-Samariter-Bund und ADRA sorgen für die Bereitstellung stabiler Notunterkünfte, HELP kümmert sich um medizinische Versorgung, AWO International unterstützt den Wiederaufbau und die Ausstattung von Schulen. Außerdem plant Handicap International den Aufbau von 200 semi-temporären, barrierefreien Unterkünften und die Malteser werden Kampagnen zur Gesundheits- und Hygieneerziehung unterstützen.

Vielen, vielen Dank nochmal für eure bisherige Unterstützung und liebe Grüße aus Bonn!

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Videoblog: Als junger Arzt in Haiti

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

was es bedeutet, jetzt als Arzt in Haiti zu arbeiten, kann ich erahnen, seitdem ich das Video von David Schöpfer aus Haiti gesehen habe. Für den 27-Jährigen aus Freiburg ist es der erste Einsatz im Katastrophengebiet. Er hat mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, ist aber dennoch froh, vor Ort zu sein... 

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Mehr von David gibt's auch hier im Notruf-Blog

Liebe Grüße,

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Videoblog aus Haiti

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

noch immer laufen die Hilfsmaßnahmen unserer Bündnispartner in Haiti auf Hochtouren. Was es wirklich bedeutet, vor Ort zu sein, zeigt uns Sven Seifert von arche noVa in seinem Videoblogbeitrag.

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Außerdem möchte ich euch noch Auszüge einer E-Mail von Sven Seifert zeigen:

“Es ist schon über drei Wochen her, seit in Haiti die Erde bebte und ich in der Nacht vom Seismischen Frühwarnsystem eine SMS der Alarmstufe Rote erhielt. Was uns hier erwartete übertraf meine Befürchtungen und die Schwierigkeiten vor Ort brachten uns manchmal nahe an den Rand der Verzweiflung.

Drei Wochen sind kurz, aber mir kommen sie wie eine Ewigkeit vor. Eine gefühlte Ewigkeit, in der ich jeden Tag Stunden lang im Auto sitze um von A nach B zu kommen. Um mich herum nichts als Ruinen und campierende Menschen auf Strassen und Plätzen. Die Telefone funktionieren nur schlecht, was die Kommunikation schwierig macht und an den Nerven zehrt. Mein tägliches Brot: Koordinationsmeetings, die nur selten handfeste Informationen bringen, aber für eine Grundabstimmung zwischen den vielen Organisationen notwendig sind.

Trotz allem kann ich zufrieden sein mit dem, was wir in der kurzen Zeit mit wenig Geld geleistet haben. Vergleiche ich es mit den anderen weitaus größeren Organisationen, sieht unsere Zwischenbilanz gut aus. Einige Teams, die über wesentlich mehr Finanzen verfügen, tun teilweise abstruse Dinge, wie das Einfliegen von Trinkwasseranlagen ohne technischen Hintergrund und ohne Fachleute vor Ort, die diese aufbauen können. Dies bringt dann zum Stress auch noch Frust.

Zum Glück ist jeder Tag eine Herausforderung, und wenn ich manchmal ausgebrannt bin und nur noch nach Hause will, bringen sechs Stunden Schlaf wieder Kraft, am nächsten Tag weiterzumachen.Haiti und die Weltgemeinschaft steht am Anfang einer großen Herausforderung, nicht nur das Land wiederaufzubauen, sondern den Menschen, die überlebten eine bessere Zukunft zu bringen. Auch dafür lohnt es sich, hier zu sein und Kraft zu finden.”

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Neues Video aus Haiti: Malteser Arzt über die medi

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

ein neues Video aus Haiti hat uns erreicht: Orbanda García arbeitet als Arzt für Malteser International. In diesem Video berichtet er von den harten Bedingungen, unter denen die Ärzte arbeiten, um die medizinische Versorgung der Erdbebenopfer in Haiti zu gewährleisten. 

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Viele Grüße aus dem Aktionsbüro in Bonn!

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Video aus Haiti: Unsere Hilfe kommt an!

Guten Morgen liebe betterplacer!

13 unserer Bündnispartner leisten seit den ersten Stunden des Bebens Nothilfe. Durch die Koordination hier bei uns im Aktionsbüro sind die Hilfsmaßnahmen der Organisationen dabei sehr eng aufeinander abgestimmt und sie arbeiten in Haiti Hand in Hand. Macht euch am besten an unserem neuen Video aus Haiti selbst ein Bild davon.

s

Lieben Gruß aus dem Aktionsbüro und vielen, vielen Dank für die riesige Unterstützung!

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Haiti: Léogâne - unsere kommt Hilfe an

Liebe Unterstützer, liebe betterplacer,

Léogâne, 30 Kilometer westlich von Port-au-Prince, ist mit einem Zerstörungsgrad von 90 Prozent die am schwersten vom Erdbeben in Haiti betroffene Stadt. Unsere Mitgliedsorganisationen arbeiten hier Hand in Hand zusammen, um den Menschen so gut wie möglich zu helfen: Für eine unter medizinischer Leitung der Malteser betriebene Krankenstation stellt arche noVa die Versorgung mit Reinwasser sicher, damit Patienten operativ behandelt werden können.

Von action medeor bereit gestellte Medikamente wurden bereits hier eingesetzt. HELP betreut mit einem medizinischen Team ebenfalls Erdbebenopfer in Léogâne, arche noVa wird mit einer zweiten Trinkwasseraufbereitungsanlage auch die Wasserversorgung der Menschen sicherstellen, die vorübergehend in Camps in der Stadt leben müssen.

Auch ADRA will seine mobile Trinkwasseraufbereitungsanlage nach Léogâne schaffen und sich dort zusätzlich um Hygienemaßnahmen, etwa die Errichtung von Latrinen kümmern. In Abstimmung mit den Vereinten Nationen wurde vereinbart, dass die Hilfsmaßnahmen deutscher Organisationen verstärkt auf die Stadt Léogâne ausgerichtet werden.

Liebe Grüße aus Bonn und vielen, vielen Dank für eure großartige Unterstützung!

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Auszüge aus einer E-Mail aus Haiti: Herausforderun

Liebe Unterstützer, liebe betterplacer,

gestern hat uns eine E-Mail unseres Fotografen Tim Freccia aus Leogane erreicht. Das ist bestimmt auch für euch spannend, deswegen hier Auszüge aus der Mail:

Liebes Aktionsbüro,

damit ihr euch vorstellen könnt, wie es hier vor Ort aussieht, ein kurzes Update von mir. Sehr schwierig. Das Kommunikationsnetz ist zusammengebrochen, die einzige Möglichkeit, mit jemandem zu reden, ist über Satellitentelefon; das BGAN Netz ist auch total überlastet. Ich habe fast den ganzen Tag versucht, arche noVa zu erreichen, um mit ihnen den morgigen Trip ins Feld zu besprechen. Sie sind nicht online. À propos online: Material hier rauszubekommen, ist die Hölle. Ich habe wieder fast 24 Stunden gebraucht, um euch das Video und die Fotos von gestern zu schicken.

Dazu kommt noch der tägliche Kampf ums Überleben: Essen auftreiben, an Wasser, Benzin, Strom, Transportmittel etc kommen. Ich bin quasi gleichzeitig als Fotograf, Logistiker, Überlebenskünstler und Nothelfer unterwegs.

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass es ein Alptraum ist, hier vor Ort an Informationen zu kommen. Ich schlage vor, dass ihr euch noch mal mit jeder Mitgliedsorganisation in Haiti in Verbindung setzt und ihnen meine neuen Kontaktdaten gebt (insbesondere Skype, das funktioniert halbwegs). Sie sollen mich mit ihren Aktivitäten ständig auf dem Laufenden halten. Informiert mich weiterhin so oft und so gut wie ihr könnt, damit wir das meiste rausholen können! Sodass die Menschen in Deutschland sehen, wie viel Leid hier noch herrscht und wie unsere Organisationen helfen.

Ich schicke euch Videos und Fotos, wie es die Umstände erlauben, ich gebe mein Bestes und hoffe, dass ihr es gut verwenden könnt.

Liebe Grüße,

Tim

Im Namen unserer Mitgliedsorganisationen ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer!!!!

Beste Grüße aus dem Aktionsbüro,

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Erste Teams aus Haiti zurückgekehrt

Schreckliches gesehen, Zeichen der Hoffnung erlebt

Liebe Unterstützer, liebe betterplacer,

am Wochenende kamen unsere ersten Helfer aus Haiti nach Deutschland zurück, im Austausch sind weitere Helfer in das Katastrophengebiet geflogen. Neben den etwa 900 lokalen Helfern der Mitgliedsorganisationen sind derzeit vom Bündnis 41 Helfer aus Deutschland vor Ort und kümmern sich vornehmlich um medizinische Betreuung von Erdbebenopfern sowie die sachgerechte Bedienung von technischem Gerät wie Trinkwasseranlagen.

„Die Stärke und Erfahrung unserer Mitgliedsorganisationen wird deutlich an der schnellen und professionellen Aufstockung der lokalen und internationalen Mitarbeiter sowie der systematischen Planung der Hilfsmaßnahmen“ sagt Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. So sind acht der 25 bei der deutschen Botschaft in Haiti registrierten deutschen Hilfsorganisationen Mitglied im Bündnis.

Liebe Grüße aus dem Aktionsbüro!

Iovanna

 

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

24 Tonnen Hilfsgüter werden heute Mittag von Frank

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

dank eurer großartigen Unterstützung kann die Hilfe unserer Bündnispartner weiter auf Hochtouren laufen. Mit einer über das Technische Hilfswerk organisierten Lufthansa Cargo-Maschine werden heute Mittag 24 Tonnen Hilfsgüter unserer Bündnispartner Arbeiter-Samariter-Bund, arche noVa, ADRA, HELP, Johanniter und Malteser vom Flughafen Frankfurt aus auf den Weg gebracht. An Bord sind vier Trinkwasseraufbereitungsanlagen plus technisches Zubehör, fünf Emergency-Health-Kits mit notfallmedizinischen Medikamenten von action medeor, 1000 Hygiene-Kits für Familien und 600 Hygiene-Kits für Babys, Labormaterial, zwei Geländewagen plus ein Anhänger und drei Generatoren zur Stromerzeugung.

„Das Erdbeben in Haiti ist die vielleicht größte Katastrophe aller Zeiten“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier. „Die Ausmaße sind auch jetzt, fast zwei Wochen nach dem Beben, kaum überschaubar.“ Schnelle humanitäre Hilfe sei in diesen Stunden und Tagen von elementarer Bedeutung. „Aktion Deutschland Hilft ist das Bündnis, dessen Mitgliedsorganisationen innerhalb kürzester Zeit in der Lage sind, abgestimmte und effektive Nothilfe leisten zu können“, betonte er. Steinmeier sitzt dem Kuratorium unseres Bündnisses vor.

 

Herzlichen Dank nochnmal an euch alle und liebe Grüße aus dem Aktionsbüro in Bonn!

Iovanna

 

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J. Presley written about 2 years ago
Es ist schön zu lesen, dass so konkrete und wichtige Massnahmen zur ersten Hilfe finanziert werden konnten. Vor allem Aufrechterhaltung eines minimalen hygienischen Standards sollte den Menschen in Haiti zuliebe unser Ziel sein.
Weiter so, und vielen Dank für die Durchführung dieses Projektes.

Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Haiti: 80 Prozent der Mitarbeiter von CARE haben i

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

 

was ich heute Morgen in unserer Telefonkonferenz gehört habe, hat mich schockiert. „80 Prozent unserer Mitarbeiter in Haiti haben ihr Zuhause verloren“,sagte Wolfgang Tyderle, Nothilfe-Koordinator von CARE Deutschland-Luxemburg. Das ist wirklich unglaublich und zeigt, wie wichtig nach der Nothilfe langfristiges Engagement von Hilfsorganisationen in Haiti ist. Unsere Bündnispartner wie World Vision und CARE erarbeiten dafür bereits jetzt Planungen. Handicap International wird ab März Notprothesen für die Menschen anfertigen, denen jetzt infolge des Erdbebens Gliedmaßen amputiert werden müssen.

 

Bislang hat action medeor insgesamt 18,5 Tonnen Medikamente für die Nothilfe in Haiti versandt. Unterdessen berichtet der Dresdner Bündnispartner arche noVa von massiven Flüchtlingsströmen in die dominikanische Grenzstadt Jimani. Dort hat World Vision spezielle Kinderbetreuungszentren errichtet. CARE befüllt derzeit zweimal täglich in Leogane, westlich von Port-au-Prince, Wassertanks. Zudem bezieht CARE 55 Tonnen Hilfsgüter aus Panama – darunter Decken, Zelte und Nahrungsmittel.

 

Nur durch eure großartige Unterstützung können unsere Bündnispartner so viel erreichen. Ein herzliches Dankeschön im Namen aller unserer Mitgliedsorganisationen!

 

Iovanna

 

 

 

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Video Erdbeben Haiti: Telefonkonferenz hautnah

Die Hilfe unserer Bündnispartner in Haiti läuft auf Hochtouren. Doch auch bei uns im Aktionsbüro in Bonn haben wir alle Hände voll zu tun. Um euch dies mal zu zeigen, haben wir unsere Telefonkonferenz mit unseren Bündnispartneraufgenommen:

s

Liebe Grüße,

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Haiti: Traumabehandlung rückt verstärkt in den Mit

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

aus unserer heutigen Telefonkonferenz habe ich erfahren, dass die medizinische Versorgung, Wassernachschub und Hygienevorsorge weiterhin Schwerpunkte unserer Helfer vor Ort bleiben. Verstärkt in den Mittelpunkt rückt jetzt aber auch die Traumabehandlung.

„Die schrecklichen Erlebnisse und Bilder, die die Menschen nach dem Erdbeben verkraften müssen, sind auch eine Wunde, die behandelt werden muss“, betont Manuela Roßbach, Geschäftsführerin unseres Bündnisses. So werden in den nach und nach zu errichtenden Kinderbetreuungszentren von World Vision Kinder, die ihre Angehörigen verloren haben, auch psychisch betreut. An der Grenze zur  Dominikanischen Republik organisiert der Bündnispartner Hilfe für unbegleitete und traumatisierte Kinder.

Die Johanniter schicken derzeit ein weiteres medizinisches Team ins Katastrophengebiet, zu dem auch ein Experte für Traumabehandlung gehört.Unterdessen kümmern sich die Mitgliedsorganisationen weiterhin um die so dringend notwendige medizinische Grundversorgung. So sind ADRA, arche noVa, Handicap International, die Johanniter, die Malteser, Terratech und World Vision mit mobilen Ärzteteams in Krankenhäusern und mobilen Kliniken unermüdlich für die Behandlung der Verletzten im Einsatz.Auch die Wasserversorgung sowie Hygienevorsorge sind nach wie vor zentrale Aufgaben für die Hilfsorganisationen. CARE und World Vision haben

Wasserentkeimungstabletten an mehrere tausend Familien verteilt, der Dresdner Bündnispartner arche noVa wird zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen betreiben, mit denen die Trinkwasserversorgung von 8000 Menschen täglich gesichert ist. Für eure großartige Unterstützung danke ich euch allen im Namen unserer Bündnispartner ganz, ganz herzlich!

Viele Grüße aus dem Aktionsbüro in Bonn,

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Unsere Bündnispartner verstärken ihre Teams

Liebe betterplacer,

ihr seid der Wahnsinn. Mit einer so großen Unterstützung hätten wir nie gerechnet. Im Namen unserer Bündnispartner in Haiti bedanke ich mich ganz, ganz herzlich bei allen Unterstützern!

Heute früh hatten wir eine Telefonkonferenz mit allen unseren Mitgliedsorganisationen, die vor Ort tätig sind. Angesichts des großen Hilfsbedarfs in Haiti verstärken sie ihre Teams aus Deutschland. So werden die Johanniter am Mittwoch ein 13-köpfiges medizinisches Team von Frankfurt aus entsenden, HELP schickt ein fünfköpfiges Team, bestehend aus drei Ärzten und zwei Krankenpflegern. Alle elf im Einsatz befindlichen Bündnispartner nehmen, nachdem nun durch die Vereinten Nationen und die USA Strukturen geschaffen wurden, weiterhin Verteilungen von Hilfsgütern vor.

Vielen, vielen Dank nochmal und liebe Grüße aus dem Aktionsbüro!

Iovanna

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C. Wuppermann written about 2 years ago
Wunderbar! Greatful!

Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Unsere Bündnispartner setzen Verteilungen fort

Liebe betterplacer,

unsere Bündnispartner setzen ihre Verteilungen von Nahrungsmitteln, Medikamenten und weiteren Hilfsgütern wie Hygiene- und Kochsets fort. „Ich beobachte derzeit keine Störungen bei Verteilaktionen. Natürlich sind Blauhelme und Militär nervös, die Menschen haben lange nichts bekommen. Aber jetzt erhalten sie direkte Hilfe“, berichtet Marwin Meier, unser Medienkoordinator in Haiti.

Weitere Medikamente und ein medizinisches Team der Johanniter werden noch in dieser Woche in die Dominikanische Republik starten. Malteser und Terratech kümmern sich um die medizinische Betreuung von zahlreichen verletzten Flüchtlingen, die über die Grenze in die Dominikanische Republik kommen. Da viele Menschen bereits aus Port-au-Prince fliehen und auf dem Land Hilfe bei Verwandten und Freunden suchen, werden die ländlichen Entwicklungsprogramme von World Vision ebenfalls mobilisiert.

Vielen, vielen Dank für eure großartige Unterstützung!!!

Liebe Grüße aus dem hektischen Aktionsbüro,

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Neues Video aus Haiti: Hilfe trotz großer Zerstöru

Liebe betterplacer,

vielen, vielen Dank für die großartige Unterstützung. Wahnsinn! Habe gerade ein neues Video aus der Krisenregion bekommen:

s

Allerbeste Grüße aus Bonn!

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Haiti: Emergency Health Kits dringend benötigt

Liebe betterplacer,

eure wahnsinnige Unterstützung überwältigt mich. Die Nothilfe unserer Bündnispartner läuft auf Hochtouren. Auch hier im Büro kommen wir kaum zur Pause. Heute nahm das medizinische Team der Malteser die Arbeit in einem nicht ganz zerstörten Krankenhaus auf. "Dr. Ralf Siepe wird die Notfallaufnahme steuern, Dr. Andreas Mennewisch übernimmt die Anästhesie und ein französischer Malteser Kollege ist Chirurg und führt die Operationen durch. Die drei aus Haiti stammenden Teammitglieder, die von den US-amerikanischen Maltesern entsandt wurden, sind OP-Pfleger," berichtet Prof. Dr. Klaus Runggaldier in der Nacht aus Port-au-Prince.

 Das neunköpfige Malteser Team ist seit Freitagabend in Port-au-Prince. Aus der Krisenregion hatte Runggaldier, Leiter des Malteser Rettungsdienstes, per SMS mitgeteilt:

"Wir sind in der Stadt mit Autos unterwegs, auf der Suche nach Diesel. Selbst die Polizei hat keinen. Leichen überall auf den Straßen. Teile der Stadt komplett dem Mob gehörend. Versuchen auf den Airport zu kommen. Wollen dort unter Schutz der UN das Medicalteam aktivieren und Kommunikation sowie Versorgung für das Team sicherstellen. Chaos. Uns aber geht es soweit gut....." Das Team hat sich jetzt aufgeteilt: Während die Mediziner im Krankenhaus arbeiten übernehmen Dr. Georg Nothelle, Nothilfe Koordinator der Malteser, und Prof. Dr. Klaus Runggaldier weiter die Logistik und bereiten den Start und den Aufbau einer Struktur vor: Unterbringung, Versorgung, Strom und Kommunikation. Auch versuchen sie, die Hilfe in das Gesamtsystem zu integrieren.

Heute flog auch ein weiteres Team der Malteser über Punta Cana in das Katastrophengebiet. "Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort. Die Krankenhäuser in der Grenzregion in der Dominikanischen Republik sind mittlerweile durch Erdbebenopfer aus Haiti überfüllt," berichtet Wächter-Schneider. Die Malteser planen auch hier medizinische Unterstützung.

Morgen startet mit Cesar Russo ein erfahrener Logistiker der Malteser um 19 Uhr von Oostende/Belgien nach Haiti. Er bringt zwei Emergency Health Kits in die Krisenregion, die dringend benötigte Medikamente wie Antibiotika, Wund- und Verbandsmaterialien sowie Schmerzmittel und Instrumente enthalten. Damit können die Malteser 20.000 Überlebende drei Monate lang medizinisch versorgen.

Im Namen unserer Bündnispartner in Haiti bedanke ich mich bei allen von ganzem Herzen!

Liebe Grüße aus Bonn!

Iovanna

 

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Unsere Helfer verteilen mehr Nahrungsmittel und Me

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

immernoch bin ich absolut beeindruckt von eurer riesigen Unterstützung! Vielen, vielen Dank! Heute früh hatten wir wieder eine Telefonkonferenz mit unseren Bündnispartnern. Fast alle unserer Helfer sind mittlerweile über den landweg aus der Dominikanischen Republik in Port-au-Prince angekommen und beteiligen sich and den über die Vereinten nationen organisierten Verteilungen. Die UN haben 15 Verteilungszentren eingerichtet, an denen unter der Aufsicht von Blauhelmen Hilfsgüter verteilt werden. Diese Sicherheitsmaßnahmen sollen dazu beitragen, Unruhen zu vermeiden.

Weitere Hilfslieferungen werden am Montag von Düsseldorf aus auf den Weg gebracht. World Vision Deutschland beteiligt sich an der Lieferung von 35 Megatonnen mit Hilfsgütern, die von Düsseldorf aus zunächst in die Dominikanische Republik und dann nach Port au Prince gebracht werden.

 

Vielen, vielen Dank und beste Grüße aus dem Aktionsbüro!

 

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Weitere Helfer in Port-au-Prince angekommen

Liebe betterplacer,

eure Unterstützung ist einfach absolut überwältigend. Ein riesengroßes Dankeschön!

Am späten Abend sind heute Helfer unseres Bündnispartners HELP in Port-au-Prince, der Hauptstadt von Haiti, angekommen. Sie berichten, dass die Lage katastrophal ist. Morgen um 10 Uhr haben wir wieder eine Telefonkonferenz mit allen unseren Mitgliedsorganisationen. Danach habe ich hoffentlich detailliertere Informationen über die Lage vor Ort. Um einen Eindruck von der Situation zu bekommen, könnt ihr euch auch unsere Slideshow anschauen!

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Liebe Grüße (nicht mehr aus dem Aktionsbüro, sondern jetzt von meinem Schreibtisch zu Hause),

Iovanna

 

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Weitere Hilfsgüter sind unterwegs, Verzweiflung de

 

Liebe Unterstützer,

 

ihr betterplacer seid der Wahnsinn! Die Unterstützung ist überwältigend. Aus unserer heutigen Telefonkonferenz mit unseren Mitgliedsorganisationen habe ich folgende Informaitonen:

Am vierten Tag nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti sind die Hilfsorganisationen vor extreme Herausforderungen gestellt. Der Flughafen ist überlastet, der Hafen zerstört, die Straßen teilweise blockiert. Doch im Wettlauf gegen die Zeit bringen auch unsere Mitgliedsorganisationen über Luft- und Landweg weiterhin Hilfsgüter wie Medikamente ins Land.

 

arche noVa hat heute zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen versandt, denn sauberes Trinkwasser ist neben Nahrung und Medikamenten das Wichtigste, was gebraucht wird.  

In Port au Prince wird sich dann ein mitreisendes Expertenteam um die sachgerechte Bedienung der Anlagen kümmern. Ebenfalls zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung bereitet CARE die Verteilung von zwei Tonnen Wasserentkeimungstabletten vor. Zudem erhalten die Erdbebenopfer zehn Tonnen Protein-Kekse von CARE, das entspricht 60.000 Mahlzeiten.

 

„Die Mitgliedsorganisationen arbeiten mit Hochdruck daran, die eintreffenden Hilfsgüter an die Not leidenden Menschen in Haiti zu verteilen. Sie begegnen verzweifelten Menschen, die dringend auf unsere Hilfe warten“, so Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.

 

Die Koordination der Hilfe vor Ort obliegt den Vereinten Nationen. Das  Militär hat die Kontrolle über den Flughafen in Port au Prince übernommen. 

 

Ich danke euch allen herzlich für eure großartige Unterstützung!

 

LG Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Dramatische Lage für tausende Kinder im Katastroph

Nach dem Erdbeben auf Haiti hat unser Bündnispartner World Vision die höchste Einsatzstufe ausgerufen. Internationale Helfer sind auf dem Weg in die Hauptstadt Port-au-Prince. Ein deutsch-sprachiger Kollege wird voraussichtlich morgen dort ankommen. Erste Hilfsgüter für rund 1.500 Familien liegen bereit und werden so schnell wie möglich verteilt. „Wir sind geschockt über die Bilder von verletzten und verzweifelten Menschen auf den Straßen und machen uns besonders Sorgen um die vielen Kinder hier“, sagt die einheimische World Vision-Mitarbeiterin Amanda Rives.

Das Epizentrum lag nahe der Hauptstadt Port-au-Prince. Das Zentrum der Stadt sowie die umliegenden dicht besiedelten Gebiete wurden offenbar stark getroffen. Aus Angst vor Nachbeben haben viele Menschen die Nacht im Freien verbracht. Die Kommunikationsnetze sind weitgehend zusammengebrochen. Trümmer blockieren Straßen und Transportwege. Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist allerdings noch nicht abzuschätzen. Einheimische Mitarbeiter von World Vision erkunden die Lage und werden so schnell wie möglich Katastrophenhilfe leisten. Hilfspakete gefüllt mit Seife, Decken, Kleidung und Trinkwasser liegen zur Verteilung bereit.

In einer humanitären Krise wie dieser sind Kinder extrem gefährdet. Viele waren zurzeit des Erdbebens in der Schule, während die Eltern zuhause oder bei der Arbeit waren. Etliche Kinder sind von ihren Eltern getrennt worden, suchen jetzt verzweifelt nach Mutter und Vater. „Wir sehen weinende und blutende Kinder, die nicht wissen wohin“, sagt Amanda Rives. „Sie brauchen dringend medizinische Hilfe, Trinkwasser, Nahrung und psychologische Betreuung. So ein Erlebnis ist für viele einfach traumatisierend.“

World Vision wird sich in den kommenden Wochen vor allem auch um den Schutz von Kindern kümmern. Mädchen und Jungen sollen zu ihren Familien zurückgeführt werden. Sobald die Lage übersichtlicher ist, wird World Vision provisorische „Kinderzentren“ einrichten. Dort werden die Kinder verpflegt, betreut und können spielerisch ihre Schreckenserlebnisse verarbeiten.

Nach dem Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala gibt es in großen Teilen der Hauptstadt nach wie vor keinen Strom und keine Kommunikationsnetze. Etliche Straßen sind durch Trümmer blockiert. Die Räumung kommt schwer voran. Internationale Helfer befürchten, dass rund drei Millionen Menschen von dem Erdbeben betroffen sind und dringend Hilfe brauchen.

Vielen, vielen Dank für die großartige Unterstützung hier auf betterplace!!!!

Lieben Gruß,

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Mehr Medikamente dringend benötigt

Liebe Unterstützer, liebe betterplacer,

aus unserer heutigen Telefonkonferenz habe ich folgende neue Informationen aus Haiti:

World Vision führt Verteilungen mit Erste-Hilfe-Sets, Kleidung, Decken und Wasserflaschen durch. Auch Handicap International bereitet Nahrungsmittelverteilungen vor und hat sein Team mit Logistikern und Physiotherapeuten verstärkt. „Die Ärmsten der Armen sind betroffen, und besonders die Kinder leiden unter der Katastrophe. Zum Zeitpunkt des Erdbebens war noch Schulzeit, daher sind viele Kinder nun auf der Suche nach ihren Eltern. Um diese Kinder kümmern wir uns“, berichtet Harry Donsbach von World Vision, Vorstand von Aktion Deutschland Hilft. Das einzige noch funktionstüchtige Krankenhaus in Port au Prince ist das Adventist Hospital of Haiti der Mitgliedsorganisation ADRA. Kollegen aus Haiti berichten, dass das Krankenhaus völlig überlastet sei und die Medikamente nicht mehr ausreichen.

 

HELP bringt zusammen mit action medeor ein Health Kit mit Medikamenten auf den Weg nach Haiti. Ferner ist ein Zweierteam der Organisation unterwegs, der ASB und die Johanniter entsenden ebenfalls so genannte Assessment Teams, die in Haiti ermitteln, welche Hilfsleistungen am Nötigsten sind. Ein medizinisches Team der Malteser ist auch auf dem Weg und wird sich um die medizinische Notversorgung der Erdbebenopfer kümmern.

 

Word Vision schickt heute von den Vereinigten Staaten aus zwei Flieger mit Hilfsgütern, sie enthalten Plastikplanen, Zelte, Decken, Wassercontainer und Kochsets. Die Hilfsgüter können schnell bereit gestellt werden, weil sie eigentlich für bevorstehende Überflutungen in diesem geographischen Raum vorgesehen waren.

 

Vielen, vielen Dank für jede Spende!

 

Iovanna

 

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Medizinisches Team unterwegs

Liebe Unterstützer,

vielen, vielen herzlichen Dank für die überwältigende Unterstützung hier auf betterplace! Jeder Euro macht einen Unterschied. Unsere Mitgliedsorganisationen tuen alles, um den Menschen in Haiti so schnell wie möglich zu helfen. Heute startet ein vierköpfiges medizinisches Team der Malteser vom Düsseldorfer International Airport um 10 Uhr 55 nach Haiti. Zu der von Dr. Georg Nothelle, dem Nothilfe-Koordinator von Malteser International, geleiteten Expertengruppe gehören zwei Ärzte und ein Rettungsdienstfachmann.

Französische Malteser entsenden ebenfalls ein Team und haben weitere Helfer in Bereitschaft. Des Weiteren sind US-Amerikanische Helfer einsatzbereit. Der Malteserorden unterstützt bereist seit Jahren ein Krankenhaus im Norden von Haiti, eines der ärmsten Länder der westlichen Hemisphäre. Mit 64 Betten, einer Kinderabteilung, einer Entbindungsstation, einer Ambulanzstation und mit einem modernen Labor ist es das einzige Krankenhaus in der Region.

Ich hoffe, dass ich im Laufe des Tages mehr Informationen haben werde!

Liebe Grüße aus dem Aktionsbüro in Bonn,

Iovanna

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Es geht nun darum, die Menschen aus den Trümmern z

Noch einmal möchte ich mich zu später Stunde bei allen bisherigen Unterstützern ganz herzlich bedanken. Unsere Mitgliedsorganisationen sind vor Ort und helfen den Opfern dieser verheerenden Katastrophe.

Sophie Perez, die Leiterin des CARE-Büros in Haiti beschreibt die Situation nach dem schwersten Beben seit mehr als 200 Jahren als fürchterlich. Besorgt ist sie vor allem, weil viele Schulen eingestürzt sind: „Die Kinder waren zu der Zeit noch in der Schule, viele dürften noch unter den Trümmern liegen.“ Weiterhin schildert sie das Beben: „Es war schrecklich. Es dauerte mehr als eine Minute. Die Menschen schrien, weinten. Viele haben die Nacht draußen verbracht, weil sie Angst hatten, in ihre Häuser zurückzukehren. Und viele Gebäude waren ohnehin zerstört. Außerdem gab es acht Nachbeben.“

„Die ganze Stadt ist betroffen“, berichtet Perez aus Port-au-Prince. „Es ist gerade hell geworden. Die Hilfe ist angelaufen, Helikopter sind überall zu hören. Jetzt geht es darum, die Menschen aus den Trümmern zu befreien, sie mit Nahrung und Wasser zu versorgen.“

Unser Bündnispartner CARE sendet zusätzliche Helfer in die verwüstete Stadt Port-au-Prince auf Haiti, wo das schwerste Erdbeben seit 200 Jahren tausende Menschen obdachlos gemacht hat. CARE plant die Verteilung von Lebensmitteln wie Proteinkeksen aus eigenen Beständen auf Haiti. CARE hat derzeit 133 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Haiti. Viele von ihnen sind erfahrene Katastrophenhelfer, die schon 2008, nachdem Wirbelsturm Hanna über Haiti hinweg gezogen war, im Einsatz waren.

 

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Danke an alle bisherigen Unterstützer!!!

Liebe betterplacer!

Vielen, vielen Dank an alle bisherigen Unterstützer! Jetzt zählt jeder Euro, um den Menschen auf Haiti zu helfen! Ihr seid super.

Einer unserer Helfer erlebte gestern Abend das ungeheure Erdbeben auf Haiti hautnah mit: "Die Slums auf den Hügeln sind bei dem Erdstoß wie in einer Schlammlawine komplett abgerutscht", berichtet er.

 

Das verheerende Erdbeben hat eine gewaltige Zerstörung in dem ärmsten Land des amerikanischen Kontinents angerichtet. Große Teile der Hauptstadt Port-au-Prince sind offenbar zerstört; die Zahl der Todesopfer ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht annähernd abzuschätzen. Nur eines ist klar: Die Menschen auf Haiti brauchen jetzt unsere Unterstützung.

 

Viele unserer Bündnispartner sind seit vielen Jahren im Land und können dank ihrer guten Strukturen bereits in diesen Stunden Nothilfe leisten. Danke an euch alle!!!

Beste Grüße,

Iovanna

 

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Erste Informationen aus Haiti

Liebe betterplacer und liebe Unterstützer,

 

vielen Dank schonmal für eure schnelle Unterstützung! Bei uns geht es im Büro gerade drunter und drüber, in 15 Minuten haben wir eine telefonische Pressekonferenz.

 

Unsere Mitgliedsorganisationen sind teilweise schon seit Jahrzehnten in Haiti tätig  und haben bereits mit der Verteilung von Hilfsgütern und Nahrungsmitteln begonnen. Geplant ist auch die Entsendung von medizinischen Teams aus Deutschland.

Nach Informationen aus Haiti ist der Flughafen in Port au Prince zwar für Transportmaschinen geöffnet, Passagierflugzeuge landen derzeit nicht.

 

Hoffentlich weiß ich bald mehr...

 

Liebe Grüße,

 

Iovanna

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