Micro loans for more than 1,000 poor families

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B. Bodenmüller (Project Manager)

B. Bodenmüller
In terms of its geography, climate and ethnicity, Ecuador is one of the most diverse countries on the planet – but it is also one of the poorest in South America. Many people have a difficult time feeding their families, financing their children’s schooling and paying for their families’ medical care - and all that although they have a job. Small loans of a few hundred Euros could improve their situation. These loans enable farmers to buy additional equipment and seeds to increase their harvest, or they give small entrepreneurs a chance to make profitable investments. In this way, they are able to escape poverty with dignity and by their own efforts.
The people living in poverty in the rural regions of Ecuador around Loja are given access to small loans and savings accounts. CoopMego, a local savings and loan cooperative, is supported in its efforts to make micro-financing available to women and men. By offering training and continuing education, we support the savings and loan cooperative in granting loans to groups of debtors and in advising its members. The intention is to establish 70 savings groups of 12 to 15 people each. As a result, the total number of people benefiting from the new microfinance services is approximately 6,000 people (i.e. the debtors plus their families). Working together with the applicants, the employees of CoopMego develop a plan on how to use the funds in a practical and meaningful way. This is important, because a loan used sustainably is an important step out of poverty. By cooperating with a local savings and loan cooperative, no dependencies are created. On the contrary – knowledge is gained in this region in the long term and sustainable development is ensured.
For only EUR 10, you can give a family in Ecuador long-term access to opportunities to save money and be granted loans and help them to free themselves from poverty on their own!
(translated by betterplace)

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Ask B. Bodenmüller (Project Manager):

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    vitama T. asked over 2 years ago

    liebeB.
    Wovon ernähren die Menschen sich dort?

     

    B. Bodenmüller: (Project Responsible) answered over 2 years ago

    Lieber Herr Thomas, leider kann ich meine Frage nur wiederholen: Worauf wollen Sie hinaus?

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    vitama T. asked over 2 years ago

    sie sagen das es eines der der Länder ist das am vielfälltigsten ist;
    Welche eßbaren Pflanzen, Obst stehen den Menschen in ihren lebensbereichen zur freien Verfügung von denen sie sich ernähren können_Wer besitzt den Grund und Boden,sowie die Wasserquellen_

     

    B. Bodenmüller: (Project Responsible) answered over 2 years ago

    Lileber Herr Thomas,

    herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserem Projekt und an Ecuador. Leider bin ich mir nicht sicher, worauf Sie mit Ihrer Frage hinaus wollen. Da ich mir jedoch sicher bin, dass Sie einenn bestimmten Grund haben, mir diese Frage zu stellen, würde ich Sie bitten, Ihre Frage zu konkretisieren. Wir schreiben in der Beschreibung klar, dass Ecuador geographisch, klimatisch und ethnisch eines der vielfältigsten Länder der Erde ist. Gerne belege ich Ihnen diese Aussagen auch mit den nachfolgenden Zitaten:

    Klimatisch:
    Geprägt wird das Klima zum einen durch starke regionale Temperaturunterschiede aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen (0 bis über 6000 m). Zum anderen sind die Niederschlagsmengen äußerst unterschiedlich, bedingt durch Unterschiede in der Topographie sowie durch den Humboldtstrom. Aufgrund der Äquatornähe ist die Temperaturverteilung über das Jahr relativ gleichmäßig. Besonders in der Sierra gibt es ausgeprägte Tages-Nacht-Temperaturschwankungen. Die klimatischen Unterschiede sind selbst innerhalb kurzer Entfernungen deutlich. So ist der Norden Quitos wesentlich wärmer und trockener als der Süden. Auch ist der Gipfel des Illiniza Sur vergletschert, während der benachbarte und praktisch gleich hohe Illiniza Norte meistens schneefrei ist. Entlang des Höhenprofils wird in Ecuador zwischen Tierra Caliente (bis 1000 m), Tierra Templada (bis 2000 m), Tierra Fría (bis 3000 m), Tierra Helada (bis 4800 m) und Tierra Nevada (darüber) unterschieden. Innerhalb der ersten drei dieser Höhensektoren (bis 3000 m) unterscheidet sich das Klima durch sehr unterschiedliche Niederschlagsmengen, darüber sind alle Regionen niederschlagsreich.

    In der nördlichen Küstenregion mit tropischem Monsunklima gibt es eine ausgeprägte Regenzeit von Januar bis Mai. Im Andenhochland gibt es keine ausgeprägte Regenzeit, allerdings gelten die Monate von November bis Mai als die regenreicheren. Die Regenzeiten werden, trotz im Mittel leicht überdurchschnittlicher Temperatur, „Winter“ und die Trockenzeiten „Sommer“ genannt.

    Im südlichen Küstenstreifen sind Niederschlagsmengen von weniger als 250 mm pro Jahr vorzufinden. An den Andenwesthängen der Costa kommen bis zu 5000 mm, an den Westhängen des Oriente sogar bis über 6000 mm Niederschlag vor. In der Sierra bekommen die Talkessel lediglich 250–500 mm Niederschlag im Jahr, während Höhenlagen oft auf über 2000 mm kommen. Außer in extremen Höhen über 4800 m fällt der Niederschlag praktisch immer als Regen oder Hagel.

    Geografisch:
    Das vom Äquator durchquerte Land lässt sich in vier völlig unterschiedliche geographische Zonen aufteilen:

    der westliche Küstenbereich (Costa) besteht aus Schwemmland und einem niedrigen Küstengebirge und wird durch den Río Guayas dominiert
    die zentrale Andenregion (Sierra) umfasst zwei von starkem Vulkanismus geprägte Gebirgsketten und das Hochtal dazwischen
    das östliche Amazonas-Tiefland (Oriente) beginnt an den Osthängen der Anden und umfasst das dünn besiedelte Amazonasbecken
    die 1000 km vor der Küste gelegenen Galápagos-Inseln.

    Ethnisch:
    Die ethnische Zusammensetzung des Landes ist äußerst heterogen, eine Quantifizierung ist allerdings sehr schwierig. Generell lässt sich sagen, dass wie in den anderen Andenstaaten der Anteil der indigenen Bevölkerung sehr hoch ist. Laut dem Zensus 2001 sind 6,83 % der Bevölkerung Indígenas (hauptsächlich Kichwa), 77,42 % Mestizen, 10,46 % europäischer Abstammung, 2,74 % Mulatten und 2,23 % Afroamerikaner. Nach Angaben der Indígena-Organisation CONAIE beträgt der Anteil der Indígenas bis zu 50 %. Andere schätzen den Anteil der indigenen Bevölkerung auf 40 %, den der Mestizen auf weitere 40 %, den der Menschen mit europäischer Abstammung auf 10 %–15 % und den der Afroamerikaner auf 5 %–10 %.

    Mit herzlichen Grüssen
    Bernadette Bodenmüller

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