Rettet den kleinen Blumenladen an der Ecke

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S. Kriwoj (Project Manager)

S. Kriwoj
Der Lieblingsblumenladen meiner Freundin in der Windscheidstr. 22 im Charlottenburger Kiez am Stuttgarter Platz wird am 24. Dezember zum letzten Mal öffnen. Es ist ein sehr kleiner, mit viel Liebe und Sorgfalt eingerichteter und geführter Laden. Darin arbeitet mit dem Besitzer nur eine Person. Er verzichtete seit Eröffnung weitestgehend auf Urlaub, freie Tage oder pünktlichen Feierabend, um über die Runden zu kommen. Vor einigen Jahren hat er den Laden eröffnet, weil er es als gelernter Florist und Ästhet nicht ertragen wollte, dass Blumen viel zu oft nach weniger als 24 Stunden verwelken, Sträuße immer gleich aussehen und Menschen einfach nur „abgefrühstückt“ werden. Jeder Unternehmer weiß, dass ein gewisses Anfangsinvestment und ein langer Atem notwendig sind, um sich als Selbständiger zu behaupten. Man muss talentiert und fleißig sein und nicht zuletzt auch Glück haben. Doch eben das fehlte Herr Komorr-Hoang, dem Betreiber des Blumenladens, der übrigens viel deutscher ist, als es sein Name vermuten lässt. Unverschuldet war er sehr lange krank und konnte seinen Laden in dieser Zeit nicht öffnen. Um den Laden 2010 weiterführen zu können, hätte er sich weiter verschulden müssen. Dieses persönliche Risiko wollte er nicht eingehen und beschloss daher, den Laden am Heiligabend aufzugeben.

Meine Freundin und ich haben in unserem privaten Freundeskreis gestern Überzeugungsarbeitet geleistet und konnten so schon gut 4000 Euro sammeln. Nun frage ich Euch: Geht da noch mehr? Schaffen wir es innerhalb der nächsten 18 Tage noch irgendwie, 6000 Euro aufzutreiben und einen der schönsten Blumenläden Berlins zu retten?

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