Psych. help for war traumatised women and children

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13 positive opinions
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    C. Mühleisen recommends this project with his on site report | 3 days ago
    Aus welchem Anlass warst Du vor Ort und wann?

    Habe das Projekt im Rahmen einer Dienstreise nach Bosnien und Herzegowina Anfang Mai besucht und einen ganzen Tag dort verbracht.

    Wie ist Deine Verbindung zum Träger bzw. zum Projekt?

    Mein Arbeitgeber, der Weltgebetstag der Frauen - Deutsche Komitee e.V. unterstützt die Organisationan SEKA schon seit einigen Jahren, weil wir von ihrer Arbeit zutiefst überzeugt sind und sie für die weitere friedliche Entwicklung in Bosnien und Herzegowina unabdingbar halten. Leider haben wir nicht genügend Mittel, um alle Projekte von SEKA zu fördern - gut, dass es betterplace gibt!

    Dein positiver Bericht aus Gorazde:

    Ich finde das Projekt außerordentlich unterstützenswert, weil dort professionelle und bedarfsorientierte Hilfe für Frauen und Kinder gewährt wird, die ansonsten niemals die Chance hätten, ihre persönlichen Erfahrungen von Krieg und Gewalt zu verarbeiten (und diese dann den folgenden Generationen "vererben" würden). Ich hatte Gelegenheit, den Projektort zu besuchen, mit den Mitarbeiterinnen zu sprechen und Einblick in die laufenden Aktivitäten zu bekommen, auch die Projektbuchhaltung wurde mir ohne Zögern gezeigt. Mein Fazit: SEKA leistet hier sehr wertvolle Unterstützung und jeder Cent, der in dieses Projekt fliesst, ist effizient und gut angelegt als direkte, konkrete Hilfe für Frauen und Kinder und auch langfristig im Rahemen konstruktiver Friedensarbeit. Vor dem professionellen Engagement der Mitarbeiterinnen und ihrem starken, auch persönlichen Einsatz für die Opfer von Gewalt und Trauma habe ich grossen Respekt!

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    Sabine F. recommends this project | 5 months ago
    Alles Gute weiter mit Eurem Projekt! Ihr macht eine grossartige Arbeit!
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    M. B. recommends this project | 5 months ago
    Glueckwunsch zu Eurem Handbuch zu Traumatherapie! Ich habe es gelesen und bin sicher, dass es den Kolleginnen und Kollegen vor Ort eine grosse Unterstuetzung fuer ihre Arbeit mit traumatisierten Menschen sein wird. Ich wuensche Euch alles Gute fuer 2012!
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    Hanne M. recommends this project | 5 months ago
    Ich begleite dieses Projekt seit vielen Jahren und bin immer wieder beeindruckt, was das SEKA-Team da unter schwierigsten Bedingungen mit recht geringen Mitteln leistet! Ich wuensche Euch auch im Jahr 2012 viel Kraft fuer Eure wichtige Arbeit!
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  • Bp_dauerspender
    A. Hammoud recommends this project with his on site report | almost 2 years ago
    Mit diesem Projekt hat für mich das Interesse für die Arbeit von Kuca SEKA begonnen - es war eher ein Zufall, daß ich in einem Blog eine für mich interessante Information las. Mit der persönlichen Anfrage und der schnellen Antwort begann ein steter Austausch und das gegenseitige Interesse an den Projekten des anderen Vereins. Im Frühjahr 2010 kam die Idee: da fahren wir mal hin.... und das taten wir. Vom 15.-20. Juli besuchten wir SEKA und das Haus in Gorazde. Wir lernten nicht nur Gabriele kennen, sondern auch Amina, Vera, Esma, Amela und einige weitere engagierte Frauen aus dem Verein und seinem Umfeld. Wir erfuhren die Geschichten der Frauen und ihre jeweiligen Verantwortungsbereiche. Unmittelbaren Einblick in die Arbeit mit den Frauen und ihren Kindern konnten wir gewinnen, als die Teilnehmenden der diesjährigen Reise an die Adria (Glückstage am Meer) ins Haus kamen, die Kinder ihre kleine Fotoausstellung präsentierten, die Frauen uns offen, gelöst und fröhlich begrüßten. Sie alle nehmen an den Gruppen- oder Einzeltherapien teil, haben viel Schlimmes erlebt. Davon hat man an diesem Abend nichts gemerkt - was auch auf die Arbeit der SEKA-Frauen zurückzuführen ist. Wir konnten sehen, wie die Frauen Lebensmut versprühten, wobei einige vor Wochen noch psychisch am Boden gewesen sind, andere dauerhaft mit den Kriegserinnerungen zu kämpfen haben. Ich habe gesehen, wo die Euros aus meinen Spenden angekommen sind: in das Gehalt der jungen Kindertherapeutin Amina, die so wunderbar mit den Kindern umgeht. In den Zuschuß für die ehrenamtlich tätige Amela, die sich hier engagiert. Jeder Euro ist gut investiert - ich freue mich sehr, dieses Projekt gesehen und erlebt zu haben. Dank allen Frauen in Kuca SEKA für die freundliche Aufnahme, die offenen Gespräche...
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    A. Klitgaard recommends this project with his on site report | about 2 years ago
    After visiting the project Seka in Gorazde I was very impressed at the work carried out. Also the deep devotion given to help the traumatised victims, touched me. As this is the only such project in the area it is most important for the people of the city that it's carried on.
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    A. Klitgaard recommends this project | about 2 years ago
    After visiting the project Seka in Gorazde I was very impressed at the work carried out. Also the deep devotion given to help the traumatised victims. As this is the only such project in the area it is most important for the people of the city, that is there and carried on.
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    A. Bieber recommends this project | almost 3 years ago
    Ich will mich hier nur meinem Mann einschließen.
    Projekte für kriegstraumatisierte Frauen und vor allem Kinder muss man unterstützen.
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    A. Kaplan recommends this project with his on site report | over 3 years ago
    In the summer of 2008, my friend Ed and I were on a motorcycle trip through the Balkan states, into Greece, and to Mt. Nemrut, in the east of Turkey. We rode back through Bulgaria and Romania. All in all we were on the road for three months, 13 countries, and over 20,000 kilometers! The experiences were absolutely incredible and both we and the bikes made it. Since I am a big fan of betterplace (and the team in Berlin), Ed and I decided to visit some of the projects that were on our route. One of the projects was SEKA in Gorazde, Bosnia. I wrote about this truly amazing organization and our visit on my own travel site, www.journizer.com, but am pasting the text here as well as a betterplace Visitor. (The text is in German):

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    Auf dem Weg durch Bosnien besuchten wir Gorazde, um ein “betterplace”-Projekt zu besuchen. Unerwartet passierte sehr viel mehr, und nach 24 Stunden fuhren wir weiter mit einigen neuen Freunden und vielen neuen Erfahrungen. Im folgenden schildere ich diesen Besuch des Projekts und der fast unglaublichen Geschichte von Gorazde und SEKA:

    Den Kontakt mit Gabriele (Leiterin des Projekts KUCA SEKA) stellte Aisha von betterplace her. Ein Telefonat mit Gabriele bestätigte unseren Termin am 20. Mai 2008. Gegen 12 Uhr mittags trafen wir zwei der SEKA Arbeiterinnen am Busbahnhof von Gorazde. Sie brachten uns zum SEKA Haus, damit wir die anderen Mitarbeiter und das Projekt kennen lernen konnten.

    Schon die ersten Eindrücke von Gorazde waren ernüchternd. Obwohl der Krieg schon viele Jahre in der Vergangenheit lag, waren noch überall Spuren des Kampfes zu sehen: Viele der Häuser hatten noch Einschuss- und Granatlöcher. Dasselbe galt auch für Straßen und Gehwege. Es waren aber auch viele Leute unterwegs. Reges Treiben herrschte in Cafés und den Läden an der Straße.

    Der Besuch im SEKA Haus war sehr interessant. Gabriele und Esma Drkenda erzählten uns die Geschichte von Gorazde und beschrieben die Arbeit von SEKA in Gorazde und davor in Brac.

    Amina und Senija, die zwei Vollzeittherapeuten, zeigten uns ihre Arbeitszimmer und erzählten einiges zum Ablauf der Therapiesitzungen mit den Frauen und Kindern. Es erschien uns fast unglaublich, was diese Frauen in Gorazde leisteten und mit welchem Engagement und welcher Überzeugung sie hinter dem Projekt stehen.

    Das Projekt SEKA kann ich aus ganzem Herzen empfehlen und will mich an dieser Stelle nochmal beim SEKA-Team für die Gastfreundlichkeit bedanken.
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  • Bp_dauerspender
    A. Hammoud recommends this project | almost 4 years ago
    Ich habe mich entschieden, dieses Projekt zu unterstützen - als Fürsprecherin und mit einer Spende. Ich kenne Gabriele Müller nur über Betterplace, zur Projektregion habe ich keine persönliche Beziehungen... Warum also setze ich mich für dieses Projekt ein, für den neuen Bedarf der Festanstellung von Amina, die ich auch nicht persönlich kenne?
    Viele Gründe sprechen dafür. Oft war ich im Libanon, einem Land, das von 17 Jahren Bürgerkrieg zerrissen war. Nachbarn, die bis Kriegsausbruch gut miteinander ausgekommen waren, standen plötzlich auf verschiedenen Seiten der Barrikade - nur wegen ihrer formalen Zugehörigkeit zu einer der vielen Religionsgemeinschaften. Meine Freunde dort sind gläubige Schiiten, Sunniten, Drusen, Christen - und Kommunisten. Sie alle sagten übereinstimmend: der Krieg hat aus uns Ungeheuer gemacht. Sie bezeichneten sich selbst als psychisch und moralisch geschädigt. Eine Freundin (maronitische Christin) wartet bis heute auf ihren Mann, den Vater ihres Sohnes, der entführt wurde einige Wochen bevor Bassam geboren wurde. Bassam ist heute 27 Jahre alt und kennt seinen Vater nur von wenigen Fotos. Die Familie war einst vermögend. Nach dem Krieg besassen sie nur noch eine Ruine in einem Dorf im Gebirge, die sie sich inzwischen wieder aufgebaut haben. Jugendliche in der Familie, die mit dem Krieg aufgewachsen sind, wünschen sich zum Geburtstag automatische Gewehre.
    Mein ehemaliger Schwager Ali (Schiit) war während der israelischen Besatzung in einem israelischen KZ. Monatelang. Seine Familie haßt alles, was israelisch ist. Ali sagt, er hat gelitten in der Haft, unter Folter und Nahrungsentzug, aber auch gelernt, dass nicht jeder israelische Rekrut, der ihn bewachte, ein Verbrecher ist. Er weiss zu differenzieren aus selbst erfahrener Humanität von Vertretern eines Feindes, die sich menschliches Gewissen bewahrt haben. Aber er fürchtet aber nach wie vor alles, was nach Krieg aussieht. Ein Trauma der anderen Art. Gibt das Hoffnung für ein bis heute zerrissenes Land?
    Haben Sie verstanden, warum ich dieses Projekt in einem mir unbekannten Land unterstütze?
    Traumata verhindern die Fähigkeit zu differenziertem Herangehen. Wer Menschen dabei unterstützt, damit umzugehen, Traumata zu überwinden, verhilft zu einem Stück Lebensqualitiät. Viele Institutionen denken, das kann man eben mal so nebenbei alles regeln. Nein - kann man nicht! Wenn ich Sie darum bitte, Amina vorerst für eine gewisse Zeit die soziale Sicherheit zu geben, damit sie Kindern, die in Bosnien einmal eine friedliche Gesellschaft formen sollen, von den Kriegserlebnissen zu "heilen" - dann spreche ich aus meiner persönlichen Kenntnis einer kriegsgeschädigten Gesellschaft im Nahen Osten und aus dem persönlichen Wissen heraus was es bedeutet, keine soziale Sicherheit zu haben.
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