Ernährungssouveränität im Landkreis Berlin

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M. Krämer (Project Manager), written about 1 year ago

M. Krämer

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ein besseres Timing ist kaum möglich: Seit vorgestern ist der Spendenbedarf für den Kauf eines Brutkasten für Küken gedeckt und übermorgen fahre ich zu meiner jährlichen Projektbetreuungsreise nach El Salvador. Da kann ich die gute Nachricht in den Projektgemeinden gleich selbst überbringen.

Eines ist sicher: Allen Spenderinnen und Spendern kann ich auch im Namen all jener Bauern und Bäuerinnen danken. Wenn Sie befruchtete Hühnereier in einen Brutkasten packen können, werden aus deutlich mehr Eiern als bisher kleine Küken schlüpfen. Und dies bedeutet zusätzliches Einkommen für die armen Bauernfamilien.

Auch Víctor Sánchez, Projektkoordinator von Procomes, wird begeistert sein. Sein Ziel, Ernährungssicherheit für alle am Projekt beteiligten Familien zu erreichen, ist wieder ein Stück näher gerückt. Auch die Mitarbeiter von OIKOS, der anderen Partnerorganisation von INKOTA in El Salvador, werden sich über das Ergebnis freuen. Seit einem Austauschbesuch vor einem Jahr erzählen die Projektbeteiligten dort begeistert davon, was die Familien im Projekt von Procomes bereits alles erreicht haben.

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M. Krämer (Project Manager), written about 2 years ago

M. Krämer

Bitte um Brutkästen

Seit gut einer Woche ist der INKOTA-Projektreferent Michael Krämer auf Projektreise in El Salvador. Von vor Ort berichtet er:

Nach einer ebenso anregenden wie anstrengenden Woche mit Projektbesuchen auf dem Land hatte ich gestern in der Hauptstadt San Salvador unsere Abschlussbesprechung mit unserer Partnerorganisation Procomes. Am Anfang stand die Auswertung meines Besuches im Landkreis Berlin. Vier der acht Projektgemeinden konnte ich diesmal besuchen. Ich bin wirklich jedesmal aufs Neue beeindruckt, wie viele kleine und größere Verbesserungen der Lebensbedingungen der Menschen mit dem Projekt erreicht werden.

Bis zum Projektende im Dezember dieses Jahres haben sich Víctor Sánchez, der Projektkoordinator, und sein Team noch einiges vorgenommen. Vor allem der Verkauf von Eiern, Hühnern, Obst und Gemüse in der Kreisstadt Berlin soll noch ausgebaut werden. So erhalten die Familien ein kleines Zusatzeinkommen, mit dem sie wichtige Anschaffungen tätigen können, zum Beispiel Schulhefte und Stifte für die Kinder, die inzwischen deutlich regelmäßiger in die Schule gehen – vor allem nicht mehr hungrig, da die Familien die meiste Zeit des Jahres Nahrungsmittel haben.

Eigentlich soll das nächste Projekt erst Anfang 2011 beginnen, erste Vorabsprachen haben wir bereits getroffen. Aber nun trägt Víctor mir noch ein dringendes Anliegen vor: INKOTA soll einen, besser noch zwei Brutkästen finanzieren. Die Bitte kommt keineswegs überraschend für mich, schließlich hatte ich diesen Wunsch schon in den Projektgemeinden mehrmals gehört.

Mit Brutkästen könnten aus deutlich mehr befruchteten Eiern als bisher Hühnerküken schlüpfen. Eier für den Eigenverbrauch haben die Familien inzwischen genug, alle haben durch das Projekt Legehennen und einen Hahn bekommen. Wenn sie mehr Küken hätten, könnten sie ihre kleine Hühnerzucht ausbauen oder die Küken gut auf dem Markt verkaufen.

Auch ich finde den Wunsch sehr sinnvoll und verspreche Ihnen, dass INKOTA versuchen wird, möglichst schnell zumindest das Geld für einen ersten Brutkasten zu sammeln. 700 Euro kostet diese Maschine. Bitte helfen sie uns, den ersten Brutkasten möglicht schnell zu finanzieren, damit  Hunger im Landkreis Berlin eine Ausnahme wird!

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M. Krämer (Project Manager), written about 2 years ago

M. Krämer

Voneinander lernen...

Seit gut einer Woche ist der INKOTA-Projektreferent Michael Krämer auf Projektreise in El Salvador. Von vor Ort berichtet er:

Ein weiterer heißer und windiger Tag in Berlin. Aber auch ein besonderer Tag: Heute war unsere Partnerorganisation Oikos mit rund 40 Männern und Frauen aus unserem Projekt am Vulkan von San Miguel hier in Berlin zu Besuch.

Solche Austauschbesuche sind für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes. Drei Gemeinden haben wir besucht. In El Progreso, Carballo und Delicias haben wir Hühnerställe, Obstbäume und Gemüsefelder bestaunt. Diese haben die Menschen vom Vulkan San Miguel besonders beeindruckt. Seit November herrscht in El Salvador nämlich Trockenzeit und da ist es eigentlich unmöglich, Gemüse anzubauen.

Doch zu unserem Projekt gehören auch kleine Systeme zur Tröpfchenbewässerung. Mit sehr wenig Wasser können Tomaten, Gurken, Paprika oder Radieschen angebaut werden – ein enorm wichtiger Beitrag gegen die Mangelernährung, unter der die Menschen hier sonst besonders in der Trockenzeit leiden, wenn ihr Speiseplan sich auf Maisfladen und ein paar Bohnen beschränkt.

Der Besuch hat sich jedenfalls gelohnt für die Menschen vom Vulkan von San Miguel. Mit einigen Anregungen haben sie sich auf den Heimweg gemacht.

Auch ich war sehr beeindruckt, zum Beispiel von Don Julio, der für Procomes drei Gemeinden als Projektpromotor betreut. Er ist ein einfacher Bauer aus Delicias, weiß inzwischen aber enorm viel über nachhaltige Landwirtschaft und Ökologie: „Wenn wir den Boden schützen, Bäume pflanzen und auf Chemiedünger verzichten, tun wir enorm viel für uns und unsere Kinder. Das lohnt sich auf jeden Fall.“ Da er selbst Bauer ist, haben seine Worte bei den anderen Bauern und Bäuerinnen großes Gewicht. Sie glauben ihm.

Auch dies ist ein Erfolg unseres Projekts: Das Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, die Umwelt besser zu schützen, auch um die eigene Lebensgrundlagen zu erhalten, ist enorm gewachsen.

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M. Krämer (Project Manager), written about 2 years ago

M. Krämer

Projekt-Erfolge und neue Ideen

Seit gut einer Woche ist der INKOTA-Projektreferent Michael Krämer auf Projektreise in El Salvador. Von vor Ort berichtet er:

Nach einem Jahr bin ich zum ersten Mal wieder in unserem Projekt im Landkreis Berlin in El Salvador. Heute ist es besonders heiß und der Wind trägt jede Menge Staub übers Land. Doch wir sind guter Dinge. Voller Enthusiasmus erzählt unser Projektkoordinator Víctor Sánchez von unserer Partnerorganisation Procomes von den kleinen und grossen Fortschritten in den acht am Projekt beteiligten Gemeinden.

Heute besuchen wir die Gemeinde San Felipe Abajo, und überall zeigen uns die Leute voller Stolz ihre kleinen Ställe mit Hühnern und Küken und berichten, dass sie nun regelmäßig Eier zu essen haben, und manchmal auch ein paar Eier und auch Hühner verkaufen können. Oder wir sehen Obstbäume, die Zitronen, Orangen, Mandarinen, Papayas oder andere Früchte tragen und zu einer abwechslungsreicheren Ernährung beitragen. „Die Ernährung der Familien hat sich deutlich verbessert. Man sieht kaum noch unterernährte Kinder in den Gemeinden“, berichtet Víctor.

Vor inzwischen neun Jahren, kurz nach dem verheerenden Erdbeben im Januar 2001, war ich das erste Mal in den ländlichen Gemeinden von Berlin zu Besuch. Und in der Tat: Die Armut ist nach wie vor groß und es fehlt an Vielem, doch deutlich unterernährte Kinder sind kaum noch zu sehen. Den Leuten geht es deutlich besser - ein Projekterfolg der nur mit weiterer nachhaltiger Unterstützung gesichert werden kann.

Dazu beigetragen hat auch unsere langfristige Projektunterstützung, erklärt Víctor: „Ich habe auch schon einige neue Ideen für die weitere Zusammenarbeit.“ Darüber will er mit mir in einigen Tagen sprechen. Ich bin schon gespannt!

Mein Besuch zeigt mir jedenfalls einmal mehr, dass wir hier mit Procomes einen sehr guten Projektpartner haben, der eine sehr sinnvolle Arbeit macht.

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M. Krämer (Project Manager), written about 2 years ago

M. Krämer

Erster Bedarf ist finanziert: Vielen, vielen Dank!

Was für eine Freude: Der erste Bedarf für die Anpflanzung der Madrecacao-Bäume ist finanziert! Der Augenblick könnte günstiger nicht sein: Heute fliege ich als Projektreferent nach El Salvador und werde unserer Partnerorganisation Procomes die frohe Botschaft überbringen. Natürlich hoffe ich, dass es dann auch weitere wichtige Infos gibt, die ich an alle Unterstützer und Unterstüzerinnen weiterreichen kann.

Allen Spenderinnen und Spendern jedenfalls ein ganz herzliches Dankeschön für die wichtige Unterstützung! Ich kann Ihnen versichern, dass Ihre Spende gut ankommt und einen direkten Beitrag zur Ernährungssicherung von 120 Familien im Landkreis Berlin leistet.

Vielleicht haben Sie ja auch mitbekommen, dass der Hurrikan Ida am ersten November-Wochenende 2009 schwere Verwüstungen in El Salvador angerichtet hat. Mehr als 200 Menschen starben, tausende wurden verletzt, zehntausende obdachlos. Auch im Landkreis Berlin im Osten des Landes kam es zu sintflutartigen Regenfällen, weite Teile der kurz bevorstehenden Bohnen- und Maisernte wurde vernichtet.Procomes führt dies auch auf einige der Aktivitäten in unserem aktuellen Projekt zurück: Durch Maßnahmen zum Bodenschutz und die Wiederaufforstung tausender Bäume konnten Schlammlawinen verhindert und Sturzbäche durch abfließendes Wasser eingedämmt werden. Mais und Bohnen wurden zwar weggeschwemmt bzw. durch die enorme Feuchtigkeit dieser Tage unbrauchbar, aber zumindest blieben die Häuser stehen. Außerdem konnte Procomes in den Tagen nach dem Hurrikan dringende Nothilfe in den betroffenen Gemeinden gewährleisten.

Mit Ihrer Spende haben Sie zum weiteren Gelingen dieser Arbeit beigetragen. Dafür möchte ich Ihnen nochmals ganz herzlich danken!

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