Parma kam wieder
Wenn wir hier -wie in den letzten Tagen erlebt- die Regenmenge eines Monats in einer Nacht erfahren, dann kostet dies rd. 150 Feuerwehreinsätze und den Versicherern die Kosten für die Schadensregulierungen. Dort heißt dies immer gleich viele hundert TOTE.Erst sah alles so aus als würde “Parma” in Richtung Taiwan abziehen, er drehte jedoch und kam erneut über den Norden Luzons. Strömender Regen. Neuerliche Überschwemmungen und die große Gefahr von Erdrutschen, versetzen die Menschen erneut in Angst und Schrecken. Alle Menschen, die an Flüssen oder an Hängen wohnen, müssen sich in Sicherheit bringen, die Gefahr für ihr Leben und das ihrer Familien ist allgegenwärtig.
In der Region Manila und den umliegenden Provinzen hatte Ondoy (oder Ketsana) mit heftigen Überschwemmungen, 300 Menschen -oft komplette Familien- den Tod gebracht. Viele Zehntausende sind noch immer in Notunterkünften “zuhaus”, weil ihre Häuser von den Wassermassen gänzlich zerstört, oder schwer beschädigt wurden.
Präs. Obama stellte 1,8 Millionen Dollar aus der US-Entwicklungshilfe-Agentur zur Verfügung.
Japan wird nun ebenfalls von einem Taifun bedroht. “Melor” näherte sich mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern in der Stunde der japanischen Insel Honshu. Möglicherweise handelt es sich um den heftigsten Sturm der die jap. Hauptinsel seid einem Jahrzehnt heimgesucht hat. Sobald der Taiphoon auf Land trifft ist dort mit heftigsten Niederschlägen und Windböen zu rechnen.
Unser Apell an alle Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft lautet daher:
Schluß mit teuren und ergebnislosen Arbeitsessen, langwierigen Arbeitskreisen und mathematischen Blindflügen über eventuelle Zeiträume und Schadenshöhen. Geschönte Umwelt-Bilanzen und Emissionshandel gehören verboten. Jede Nation muss im Interesse seiner Menschen und dieser, unser aller einen Welt, den Raubbau an der Natur, den Ausstoß an Abgasen den Umwelt-Wahnsinn aus purer Gier beenden. Vorn an sollten hier die sog. führenden Industrienationen stehen -alle!
