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Nur eine knappe Woche nach „Ondoy“ wurden die Nord-Philippinen (Insel Luzon) durch "Parma" erneut durchgerüttelt. Mit Windgeschwindigkeiten von 175 Kilometern pro Stunde fegte er über die Insel. Rund 16 Personen ließen ihr Leben, durch Erdrutsche und Überflutungen. Diese Zahl kann noch steigen, weil längst noch nicht alle Bezirke ihre Schadensmeldungen abgegeben haben.
Polizeiangaben zu folge kam in der Provinz Benguet eine fünfköpfige Familie ums Leben. Ihr Haus fiel einem Erdrutsch zum Opfer. Ein vergleichbarer Zwischenfall in einem Dorf in der Nähe kostete sieben Menschen das Leben. Am Fluss Cagayan wurden 14 Dörfer dermassen stark überflutet, dass die Bewohner nur noch auf den Dächern ihrer Häuser Zuflucht suchen konnten. So meldete der Bürgermeister der Stadt Aparri, Ismael Tumaru, es der Nachrichtenagentur Associated Press über ein Handy.
Laut philippinischer Katastrophenschutzbehörde waren am Sonntag, dem 4. Oktober, gegen 16:00 Uhr Ortszeit noch rund 150.700 Personen in knapp 500 Gemeinden wegen des Taifuns evakuiert. Über 300.000 Menschen befanden sich noch infolge der Auswirkungen durch "Ondoy" in Notunterkünften. Dieser Sturm vor knapp einer Woche den Großraum Manila in Mitleidenschaft gezogen und ca. 288 Menschenleben gefordert. 42 Bewohner der Philippinen werden aufgrund des früheren Sturmes noch immer vermisst. Viele Bereiche Manilas sowie Teile des Ostens von Luzon sind noch immer überschwemmt.
