Aid That Helps: Orphanage Another Hope in Uganda

Show 28 more pictures
 
71 % realised

S. Hesse (Project Manager)

S. Hesse
Another Hope is a orphanage with 63 kids in Uganda.
Founded by Ruth Nambowa in 2005 by her salary only we helped it to become a stable and well functioning organization.
The focus of our colaboration is on education and medical services.

Story:
Ruth Nambowa, born 1979 in Uganda, grew up under very tough circumstances. Without a father, her mother was not able to support all of her 12 children so Ruth had to fight for her survival from her earliest youth. She was very lucky as a change in the political regime of Uganda allowed her to attend school. She swore to herself to use this chance. As one of the best in her year she was offered to study statistics after her secondary school and Ruth happily accepted. After her studies she began working as a epidemiologist. Gaining her first loans she couldn’t stop thinking about all the children still living under the worst circumstances like she and her sibling did. The HIV pandemic hit Uganda from the very beginning and thousands of kids were lost their parents and were forced to live on the streets. Ruth started with giving her mother a part of her loan so that she would be able to take care of 5 orphans from her neighborhood but soon she realized that this wouldn’t be a long-term solution. In 2006 Another Hope was registered as an official community based organization taking care of orphans in Uganda. Since then Ruth spent all her loans for her organization.

Facts:
63 children age 1-18. All of the children are orphans or have been cast out by their families, because they do not have the possibility to support them.

Involvement Aid That Helps:
We think that Ruth deserves the chance to being able to dedicate herself fully to her orphanage and the children she is taking care of. Aid That Helps will collect donations to constantly support Another Hope. In order to gain independence and sustainability for Ruth`s organization we bought a free piece of land together with Another Hope. We did build a small chicken farm as a sustainable source of food and income. In a second step we will build a new orphanage for Another Hope, which will offer better shelter and circumstances for the children to grow up.

More information:

Company sponsors:

Read more

Information about the project:

Ask S. Hesse (Project Manager):

  •  

    S. Smend asked 7 months ago

    Hi, wollte gerade wieder was spenden. Macht Ihr ne neue Runde auf?

     

    S. Hesse: (Project Responsible) answered 7 months ago

    Moin Simon,
    schön von dir zu hören - und dann auch noch zu so einem Anlass :P

    Wir haben ein parallel Projekt für die medizinische Versorgung der Kids am laufen,
    lasse Details dazu hier:
    http://www.betterplace.org/de/projects/5624-medizinische-versorgung-von-waisenkindern

    Unsere Ziele für die direkte Unterstützung des Heims haben wir wunderbarer Weise bereits alle erfüllen können, wir sind aber bereits mit Ruth am planen wie es weiter gehen wird.

    Nachdem wir eine konstante Schulbildung und die Absicherung gegen medizinische Notfälle sicher gestellt haben, wollen wir nun ein bereits eigenständig vom Heim begonnenes Community-Wassertank Projekt zum Abschluss bringen; mehr dazu bald hier auf unserem Blog.

    (fast alle unsere Mitglieder, inklusive mir, stecken grade in der Klausurenphase... daher ists etwas ruhig hier - es geht aber schon bald wieder los :)

    Vielen herzlichen Dank dir,
    vielleicht sieht man sich ja bald mal wieder in Berlin :)
    Sebastian

  •  

    A. Wartburg, geb. Dörken asked over 1 year ago

    Danke, Sebatsian, für deine Antwort!

    Na, dafür, dass nur 4% aller Wahrnehmungen wissenschaftlich nachgewiesen sind, haben wir wohl alle sehr viel mehr zu glauben, als wir wissen. - Doch das ist eine reine provate Meinungsdifferenz zwwichen dir und mir, wie der Glaueb an Schulmedizin und der an die Neturheilkunde auch. Denke ich.

    Eine Frage, die ich gestellt zu haben glaube, und, wenn ich sie gestellt habe, verständlicher Weise, untergangen ist, nämlich sinngemäß die, ob die Hühner freileben oder in Legebatterien gehalten werden wurde noch nicht beantwortet. Magst du das nachholen?

    Ansonsten finde ich, dass ihr dei sache sinnvoll angeht. Insebsondere der Nutzen für die breite Öffentlichkeit ist mir wichtig.

    Zwar hab ich nun ehe rwenig zu spenden, doch werde ich dies, nach der Beantwortung der letzten Frage wahrscheinlich tun und auch für euer Projekt werben.

    Liebe Grüße

     

    S. Hesse: (Project Responsible) answered over 1 year ago

    Hallo Alex,
    es stimmt schon, die Wissenschaft hat nicht auf alles eine Antwort und oftmals ist diese auch vereinfacht - doch bin ich mit meiner Ausbildung inzwischen zu sehr davon geprägt als, dass ich sie aufgeben könnte. Nichtsdesto trotz werde ich immer versuchen meinen Geist offen zu halten.

    Die Hühner sollen in Bodenhaltung leben - Legebatterien sind in Uganda eher unüblich und gehen auch gegen meine tierethische Überzeugung.
    Eine Freilandhaltung wäre natürlich am besten, is bisher allerdings von Platzaufwand nicht machbar, da Boden recht teuer in Uganda ist; generell möchten wir so tierfreudlich und ökologisch wie möglich arbeiten - auch wenn unser primäres Interesse natürlich dem Wohl der Kindern gilt!

    Schön, dass du unseren Ansatz als sinnvoll ansehen kannst-
    es sind die kritischen Stimmen die uns vorran treiben und Dinge verbessern lassen! :-)

  •  

    A. Wartburg, geb. Dörken asked over 1 year ago

    Hallo Ihr Lieben,

    das Projekt ist an und für sich eine serh hilfreiche Idee.
    Zwei Fragen tauchen bei mir auf:

    1. Werden nur pharmazeutische Mittel verabreicht oder wird auch die Naturheilkunde genutzt, um Symptome zu behandeln?

    2. Ich erachte es als bedenklich in einem Land, in dem es Wasserknappheit gibt eine Hühnerfarm zu unterhalten, da ich glaube, dass es sinnvolle rist, den Menschen das Wasser direkt zukommen zu lassen.

    Daher meine diesbeztüglichen Fragen:
    Wäre es nachhaltiger die Nahrung und das Wasser, welches die Hühner brauchen, zusätzlich des Geldes für Gesunderhaltung der Hühner und Erstellen, bzw. Unterhalten des Hühnerstalles, den Menschen direkt zu kommen zu lassen? Brauchen die Menschen vor Ort eine Hühnerfarm? Welche Größe solle die Hühnerfarm haben? Welche Art der Haltung soll den Hühnern angediehen werden? Ist die Region direkt vor Ort von Wasserknappheit betroffen?

    Liegt eine Gegenüberstellung vor, welchen Nutzen es zum Einen bringt die Hühnerfarm zu finanzieren und zum anderen die Gelder den Menschen direkt für andere Aspekte (z.B BIC/BGE wie in Namibia) zukommen zu lassen?

    Liebe Grüße

     

    S. Hesse: (Project Responsible) answered over 1 year ago

    Hallo Axel,
    denke für deine Fragen, ich werde mich bemühen sie so gut wie möglich zu beantworten.

    1) Naturheilkunde - ein weites Feld ;-)
    Ich als Schulmediziner bin starker Anhänger der evidenz basierten Medizin, weiß aber, dass diese auch nicht für alles eine Lösung ist. Solange es um Infektionen und Wundheilung geht vetrete ich insbesondere die westliche Schulmedizin mit Antibiotika und Desinfektion - in meiner Arbeit an verschiedenen Krankenhäusern in Ghana, Uganda und Rwanda habe ich nur zu oft miterleben müssen, wie zahlreiche Menschen (unter ihnen auch viele Kinder und Schwangere) schlimmste Wundinfektionen erleiden mussten und oftmals auch daran verstarben. Hierbei versagen leider die meisten naturheilkundlichen Ansätze die Erreger wirklich schnell und effizient abzutöten wie es nur durch Desinfektion und Antibiotika geschehen kann.
    Auf der anderen Seite habe ich auch positive Erfahrungen mit traditionellen Heil und Schutzmethoden gemacht - wie etwa dem Moringa Tree und seinen Samen (http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/la9031046) oder Artemisia Pflanzen zur Malariaprophylaxe (wobei hier die Bepflanzung von Grundstücken wirksamer als der Tee zu sein scheint). Doch auch diese Erfahrungen versuche ich wissenschaftlich zu ergründen - Glauben hat bei mir nur was mit Gott zu tun, nicht mit Medizin.
    Man darf nicht vergessen, dass über 25% unserer Medikamente immer noch auf pflanzlichen Stoffen beruhen und ein Großteil der restlichen 75% aus nachgebauten natürlichen Substanzen bestehen; insofern ist jede Medizin auch Naturheilkundlich.
    Natürlich ist auch die unabhängigkeit von der westlichen Pharmaindustrie verlockend bei den Naturheilkundlichen Ansätzen - diese müssen aber trotzdem den selben Standarts wie alle anderen Medikamente gerecht werden!

    2) In Ugandas Süden herrscht keine Wasserknappheit! Entsprechend aufbereitetes Trinkwasser ist etwas anderes, doch auch daran mangelt es nicht wirklich (wie in anderen Gebieten in Norduganda oder dem Sudan)
    Wir planen, eine Trinkwasseraufbereitungsanlage von Engeneers without Borders zu übernehmen - diesen September werde ich dazu in Uganda die Vorbereitungen treffen.
    Der FIlter wird dann eine Kapazität von ca. 5000 L/d haben - genug für alle Kinder, jedes Tier und wohl auch andere Dorfbewohner die die Anlage dann mitnutzen können bzw. um einen Trinkwasserverkauf des Heims zu starten.
    Die Hühnerfarm ist auf Eier ausgelegt, nicht Hühnerzucht.
    Eier lassen sich rellativ einfach produzieren, sind äußerst nahaft für die Kinder und eine gute Einkommenquelle weil in der Bevölkerung als Nahrung beliebt.
    Die Idee zu der Farm kam Ruth (der Heimleiterin) selbst bzw. sie plante diese schon länger - nach den Grundsätzen von Aid That Helps würden wir niemals ein Projekt planen das nicht selbst gewollt oder gar nutzlos ist!
    Nach dem derzeitigen Businessplan (wenn du mir eine Mail an s.hesse@aidthathelps.org schickst kann ich dir diesen gerne zukommen lassen) soll die Farm 1000 Hühner beherbergen.
    In den ersten 2 Jahren werden wir einen professionellen Hühnerbauern anstellen, der die Farm anfangs leitet. Parallel werden die Kinder mit den Aufgaben der Farm vertraut gemacht werden und bei Interesse eine entsprechende Ausbildung bekommen. Ziel ist es die Farm dann komplett nur von den Kindern betreiben zu lassen.
    Eine Gegenüberstellung muss sich jedes unserer Projekte unterziehen (nach einem ähnlichen Modell wie die evidenz basierte Medizin) und sowohl bei der Planung als nach erfogreicher Abschlißung sich mit Alternativen nicht nur messen können sondern sich als sinnvoller herrausstellen. Nur so können wir unsere Arbeit tatsächlich bewerten und validieren.

    Ich hoffe dies hat deine Fragen zufriedenstellend beantwortet,
    dankeschön für diese anregenden Kritikpunkte!
    Wir möchten uns und unsere Arbeit stets offen für solche Diskussionen halten.

    liebe Grüße aus Rostock :-)
    Sebastian

Please log in to ask a question.