Im letzten Jahr durfte ich die Schülerinnen kennenlernt die bald nach Sansibar fliegen. Nach gemeinsamen Seminarwochen kann ich sagen das es eine nette, aufgeschlossene, interessierte und engagierte Gruppe ist. Ich wünsche ihnen viel Erfolg bei ihrem Projekt und viel Spaß mit den Partnerschülern auf Sansibar.
G. Krabbe
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| over 3 years ago
Ich bin mein ganzes Berufsleben hindurch Erzieherin und Lehrerin gewesen: in einem Heim für schwererziehbare Jugendliche Ende der 50er Jahre, dann Lehrerin in einer Dorfschule in der Oberlausitz. Später, nach einem Fernstudium der Sonderpädagogik, bis zur Rente Lehrerin in Schulen für Lernbehinderte in Dresden und Berlin. Weil ich gesehen habe, wie wichtig es ist, Kinder beim Lernen zu begleiten, habe ich dann noch einige Zeit Nachhilfe gegeben. Lehrerinnen und Lehrer sind heute mit Problemen konfrontiert, die es zu meiner aktiven Zeit nicht oder weniger gab. Dabei wird aber von ihnen gefordert, für alles Lösungen zu haben, die Dinge auszubügeln, die in den Elternhäusern aus welchem Grund auch immer versäumt werden. So finde ich, daß Projekte wie dieses hier auch die Lehrer bei ihrer Aufgabe unterstützen können, die Schüler zu weltoffenen, denkenden und für die Zukunft reifen Menschen zu erziehen. Kommt jemand von außerhalb der Schule, finden das Kinder und Jugendliche auf alle Fälle spannend. Ganz besonders, wenn der Gast in Bolivien, Ghana oder Indien aufgewachsen ist und aus eigener Erfahrung berichten kann. Ich weiß, daß der junge Schauspieler aus dem bolivianischen Teatro Trono, den ich gut kenne und der Musiker aus Ghana, bei dem ich einen Trommelworkshop mitgemacht habe in diesem Projekt als Honorarkräfte mitarbeiten und mit vielen eigenen Ideen die Bildungsarbeit des Trägervereins mitprägen und unterstützen, die Kinder begeistert sind von ihren Workshops und denen anderer Leute aus Peru, Indien oder Nigeria. Manche Ergebnisse habe ich auch gesehen - z.B. das Theaterstück über Kinder in verschiedenen Ländern, das eine kleine Gruppe der Berliner Peter-Witte-Schule im vergangenen Jahr mit "ihrem" bolivianischen Regisseur über einige Monate erarbeitet hat. Wunderbar, wie da Informationen kreativ umgesetzt wurden! Auch deshalb möchte ich für dieses Projekt werben.
Michaela B.
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| almost 4 years ago
Ich habe schon Erfahrungen als Referentin für den fairen Handel in Brandenburg sammeln können. Interaktiv und lebensnah werden hier globale Zusammenhänge einfach vermittelt. Schule nicht immer nur als Frontalunterricht sondern praktisch erfahrbar zu machen, begeistert viele SchülerInnen. Sie nehmen unglaublich viel mit. Häufig werden in den Projekttagen Themen aufgegriffen, die sonst im engen Lehrplankorsett keinen Platz finden. Ein sehr unterstützenswertes Projekt für eine andere Form der Wissensvermittlung.
H. Knott
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| about 4 years ago
Die Welt erfahren – das ist Inhalt der Bildungsarbeit der GSE. Fast auf den Tag genau vor 18 Jahren begann das Engagement des Vereins, sich neben der Projektarbeit mit Partnern im Süden auch dem Norden zuzuwenden und globale Zusammenhänge zum Thema der Vereinsarbeit zu machen.
Dass Adina Hammoud in diesem Jahr 50 Projekttage zum Globalen Lernen geplant hat, auf denen nicht nur getrommelt und getanzt wird, sondern unser Alltag in Beziehung zu komplexen globalen Zusammenhängen gesetzt wird, ist eine immense Arbeit, die die GSE als kleiner entwicklungspolitischer Verein - mit nur zwei teilfinanzierten Stellen in Berlin – leistet.
50 Projekttage, das heißt vorbereiten, durchführen, nachbereiten – das alles könnte bereits ein Arbeitsjahr füllen. Außerdem werden außerschulische Veranstaltungen mit Trägern im Kiez um den Boxhagener Platz im Berliner Stadtbezirk Kreuzberg–Friedrichshain angeboten, Theatergruppen bei der Kinderkulturkarawane betreut, Projektreisen unternommen, Förderungsanträge geschrieben, Spenden gesammelt… Und das bereits in der zweiten Dekade.
Spenden Sie für das Projekt „Lernen mit weltweitem Horizont“, damit die Macherinnen Adina Hammoud und Zuzana Welgová Zeit für Kreativität bei der Vorbereitung neuer Themen für Globales Lernen auch in 2008 finden.