Schutz und Alternativen für Kinderarbeiter!

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Eva K. (Project Manager)

Eva K.
Viele Eltern in Peru schaffen es trotz aller Anstrengungen oft nicht, ihre Kinder ausreichend zu ernähren und ihnen einen Schulbesuch zu ermöglichen. Die Kinder müssen selbst arbeiten. Steineklopfen gilt dabei das als eine der gefährlichsten Formen der Kinderarbeit!

Kinder ab fünf Jahren müssen in der Gemeinde Colpatuapampa täglich Steine klopfen. Die Arbeit ist extrem gefährlich. Immer wieder kommt es zu schweren Verletzungen. Beim Zerkleinern der Steine springen Splitter in die Augen der Kinder. Oder die Kinder treffen mit den Hämmern ihre Finger, was schmerzhafte Quetschungen verursacht. Die Kinder sitzen auf dem Boden, während sie die schweren Granitbrocken zerkleinern. Die Folge: Ganz viele leiden schon früh an schweren Wirbelsäuleschäden!

Kindernothilfe unterstützt ihren peruaninischen Partner IINCAP (Proj.Nr. 88003), der aufklärt und versucht, das Einkommen der Eltern zu verbessern, um damit die Lebenssituation der Kinder auf Dauer zu ändern. Doch das ist ein langwieriger Prozess. Die unmittelbare Lage von 49 Kindern ab 12 Jahren kann verbessert und das Risiko der schweren Unfälle reduziert werden, indem wir Schutzbrillen, Arbeitshandschuhe und Atemschutzmasken verteilen.
Vor allem Kinder unter zwölf Jahren sind durch die harte Arbeit Risiken ausgesetzt. Für sie gibt es keine Schutzkleidung in passender Größe. So entstand die Idee, eine Hühner- und Meerschweinchenzucht aufzubauen. Diese Arbeit ermöglicht mit weniger Zeitaufwand und ohne gesundheitliche Risiken für die beteiligten Kinder und deren Familien ein konstantes Zusatzeinkommen. Für 23 Kinder werden Meerschweinchen und Hühner gekauft und die notwendigen Käfige gebaut.

Insgesamt benötigt Kindernothilfe 5310.59 Euro, um dieses Projekt mit den Kinderarbeitern zu realisieren. Von jedem gespendeten Euro fließen 85 Cent in die Projektarbeit, 15 Cent in Verwaltung, Projektbegleitung und Werbung. Ohne diesen Anteil könnten wir keine professionelle Arbeit garantieren.

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