Wegen der rasanten Ausbreitung der Schweinegrippe hat die Weltgesundheitsorganisation am Mittwochabend die zweihöchste Grippe-Alarmstufe ausgerufen. Atemschutzmasken sind in Mexiko inzwischen Mangelware.
Eine Partnerorganisation hat sich deshalb an action medeor gewandt: „Wir brauchen Atemschutzmasken, um verlassene und verwaiste Kinder in unserem Kinderdorf in Miacatlán zu schützen.“ Das Kinderdorf befindet sich im Bundesstaat Morelos, südlich von Mexiko Stadt, dort sind vier Menschen an der Schweinegrippe erkrankt, 15 weitere könnten sich infiziert haben.
Dr. Alejandro Zacarías Aquino, der Direktor der medizinischen Einrichtungen der Partnerorganisation sagte, dass es in ganz Mexiko keine Mundschutzmasken mehr gebe und der Schutz für die Bevölkerung immer schwieriger werde. Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, sind die Schulen in dem Kinderdorf geschlossen und die Kinder angehalten worden, das Dorf nicht zu verlassen, Gäste müssen ihren Besuch verschieben.
medeor wird Masken nach Mexiko schicken um so die Ansteckungsgefahr für die Kinder möglichst gering zu halten.
Experten halten einen Mundschutz in Risikogebieten wie Mexiko für sinnvoll, in Deutschland bisher für übertrieben.
Ein Hinweis in Sachen Transparenz: betterplace.org und PAYBACK-Spenden werden zu 100% an action medeor weitergeleitet. In der Durchführung der Projekte fallen Kosten an, denn wir wollen natürlich sicherstellen, dass Medikamente und Equipment sachgemäß und sicher ankommen und verwendet werden. Derzeit liegen die Verwaltungskosten medeors bei 7,7%. Für Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit wenden wir 9,4% auf.
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