Aktion Deutschland Hilft: Nothilfe weltweit

News: On this page the carrier keeps you informed about the current situation of the project. This helps you judge how the donations are being used.

Iovanna L. (Project Manager), written 2 months ago

Iovanna L.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Emergency Health Kit €208.26
Notunterkunft €12.30
5 Emergency Health Kits €3.14
50 Kinderdecken €70.09
50 Traumabetreuungen €27.61
10 Lebensmittelpakete €63.14
Liebe Unterstützer, liebe betterplacer, vielen, vielen Dank für eure Spenden für unsere weltweite Nothilfe! Durch eure Spenden können unsere Mitgliedsorganisationen Menschen in Not helfen. So zum Beispiel gerade am Horn von Afrika, wo noch immer über 10 Millionen Menschen vom Hunger bedroht sind. Herzlichen Dank noch einmal und allerbeste Grüße aus Bonn! Iovanna
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Thilo R., written 4 months ago

Thilo R.

Heute ist Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung!

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

heute ist Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung. Katastrophenvorsorge ist für uns bei Aktion Deutschland Hilft ein dringendes Thema, aber oft scheitert die nachhaltige Umsetzung leider an der Finanzierung...Der ständige Anstieg weltweiter Naturkatastrophen erfordert den verstärkten Einsatz von Geldern für Projekte der Katastrophenvorsorge. Laut dem Centre for Research on the Epidemiology of Disasters (CRED) ist die Zahl der Naturkatastrophen gegenüber dem Jahr 2009 erneut von 351 auf 406 angestiegen. Über 300 Millionen Menschen weltweit waren von diesen Auswirkungen betroffen. 60 Prozent dieser Betroffenen waren Opfer von Fluten, wie aktuell in Pakistan und Südostasien.

 „Das Ziel von Aktion Deutschland Hilft und seinen Bündnispartnern nach der akuten Nothilfe ist die Integration von nachhaltigen Lösungen beim Wiederaufbau, die die Menschen in anfälligen Regionen auch dauerhaft schützen können“, so Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. „Gerade Katastrophenvorsorge ist langfristig kosteneffizienter als die Nachsorge. Die Auswirkungen der über 400 Naturkatastrophen 2010 haben laut CRED Kosten von 123,3 Milliarden US Dollar verursacht. Kosten, die geringer hätten ausfallen können: Jeder Euro, der in die Vorsorge investiert wird, spart ein Vielfaches in der Nothilfe und dem Wiederaufbau.

“Aktion Deutschland Hilft deckt mit seinen Mitgliedsorganisationen bei Wiederaufbauprojekten bereits seit Jahren ein breites Spektrum der Katastrophenvorsorge in vielen Ländern der Welt ab. „Aber für den umfassenden Schutz bei großen Naturkatastrophen, wie etwa der immer wieder kehrenden Fluten in Pakistan oder Südostasien braucht man langfristig angelegte Programme, z.B. für Deiche, Schutzbauten, Rückzugsräume oder auch die Aufklärung und Ausbildung der lokalen Bevölkerung. Das alles kostet Geld, das an dieser Stelle oft nicht ausreicht“, beschreibt Manuela Roßbach die Schwierigkeiten bei der Planung nachhaltiger Hilfsprojekte.

Katastrophenvorsorge ist ein zunehmend bedeutender Bereich der humanitären Hilfe. Diese beschränkt sich längst nicht nur auf die Errichtung von technischen Frühwarnsystemen. Katastrophenvorsorge geschieht schon auf der Mikroebene, bei vielen kleinen Projekten, die gemeinsam mit Betroffenen geplant und umgesetzt werden. Die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung ist dabei außerordentlich wichtig, denn Projekte der Katastrophenvorsorge sind nur dann erfolgreich, wenn die lokalen Strukturen berücksichtigt werden. Hilfe zur Selbsthilfe ist die Leitlinie des Handelns.

Jeder von uns kann heute an diesem besonderen Tag mit einer kleinen Spende einen Beitrag zur Katastrophenvorsorge leisten und somit ein Zeichen setzen! Macht mit!

Liebe Grüße und vielen Dank aus Bonn!

Thilo

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Thilo R., written almost 2 years ago

Thilo R.

Neues Video: Viva Haiti...

Liebe betterplacer und Unterstützer,

mit der riesigen Unterstützung, die wir nach dem Beben in Haiti erfahren haben, konnten unsere Bündnispartner vor Ort Großes erreichen. Natürlich gibt es in Haiti nach wie vor alle Hände voll zu tun. Und unsere Hilfsorganisationen werden den Menschen auch in Zukunft zur Seite stehen. In unserem neuen Video bekommt man einen wirklich guten Eindruck von dem, was wir schon gemeinsam erreichen konnten! Dafür danke ich euch im Namen aller unserer Bündnispartner von Herzen!

Thilo

s

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Thilo R., written about 2 years ago

Thilo R.

Videoblog: Als junger Arzt in Haiti

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

was es bedeutet, jetzt als Arzt in Haiti zu arbeiten, kann ich erahnen, seitdem ich das Video von David Schöpfer aus Haiti gesehen habe. Für den 27-Jährigen aus Freiburg ist es der erste Einsatz im Katastrophengebiet. Er hat mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, ist aber dennoch froh, vor Ort zu sein... 

s

Mehr von David gibt's auch hier im Notruf-Blog

Liebe Grüße,

Thilo

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Thilo R., written about 2 years ago

Thilo R.

Erdbeben Haiti: Nothilfe läuft auf Hochtouren

Liebe Unterstützer,

vielen, vielen Dank für die zahlreichen Spenden! Die Nothilfe unserer Bündnispartner läuft auf Hochtouren, wir sind auf jede Unterstützung angewiesen!

Schaut euch unsere Bilderstrecke an und macht euch ein Bild der Situation in Haiti

s

Liebe Grüße und nochmals 1000 Dank!

Thilo

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Thilo R., written about 2 years ago

Thilo R.

Videobericht: Mikrokredite für eine neue Zukunft

Fünf Jahre nach dem Tsunami besuchten wir die Projekte unserer Bündnispartner in den betroffenen Regionen. In einem Projekt von AWO International lernten wir Rajindran, Thaiyal und Vatchala kennen und begriffen schnell, welchen Unterschied die Spenden für ihr Leben bedeuten ...

s

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Iovanna L. (Project Manager), written about 2 years ago

Iovanna L.

Voller Einsatz in der Katastrophenregion

Liebe Unterstützer, liebe betterplacer,

im Katastrophenfall muss alles sehr schnell gehen. Wie unsere Bündnispartner im Katastrophengebiet vorgehen, möchte ich heute mal beleuchten:

Voller Einsatz in der Katastrophenregion 1.    Erste Hilfsmaßnahmen vor Ort

Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft haben Projekte in vielen Ländern der Welt und arbeiten dort eng mit der einheimischen Bevölkerung zusammen. Nach einer Katastrophe sind die lokalen Helfer die ersten, die mit Soforthilfemaßnahmen beginnen.

2.    Rücksprache mit Aktion Deutschland Hilft

Die Helfer aus der betroffenen Region sprechen mit ihrer Hilfsorganisation über die Möglichkeiten für die Arbeit in der Katastrophe. In Telefonkonferenzen gibt diese die Informationen an die anderen Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft weiter. Durch diese Absprachen werden Versorgungsengpässe genauso wie Dopplungen von Hilfsleistungen vermieden. Verschiedene Organisationen kümmern sich so beispielsweise um unterschiedliche Regionen und unterschiedliche Bereiche der Nothilfe oder arbeiten mit ihren Fähigkeiten in Projekten zusammen.

3.    Hilfsflieger und medizinische Versorgung startet

Bereits 24 Stunden nach Eintritt einer Katastrophe kann der erste Hilfsflieger starten. Dieser ist besonders mit solchen Hilfsgütern beladen, die es auf den lokalen Märkten nicht zu kaufen gibt, beispielsweise Medikamente wie Schmerzmittel und Antibiotika. Parallel zu den ersten Hilfslieferungen machen sich auch die ersten deutschen Nothilfeexperten auf den Weg ins Katastrophengebiet. Lokale Ärzte kümmern sich unterdessen um die medizinische Erstversorgung der Opfer.

4.    Verteilung der Hilfsgüter

Die ersten Hilfsgüter werden von lokalen Mitarbeiter der Bündnispartner an die Betroffenen verteilt, darunter beispielsweise Zelte, Decken und Nahrungsmittel. In den folgenden Tagen wird die Verteilung mit den Hilfspaketen aus Deutschland verstärkt, deren Inhalt auf die Bedürfnisse der Menschen angepasst ist.

5.    Medizinische Versorgung und Seuchenprävention

Bis zum Ende der ersten Woche nach der Katastrophe werden besonders die Versorgung mit sauberem Wasser und die Hygiene verbessert. Mobile Ärzteteams kümmern sich zudem um eine nachhaltige medizinische Behandlung der Betroffenen.

6.    Schaffung menschenwürdiger Verhältnisse

Die Bündnispartner engagieren sich einen Monat nach der Katastrophe verstärkt für weitere Verbesserungen der Lebensumstände: Hierzu gehört etwa der Bau von festen Notunterkünften, Übergangsschulen und Krankenstationen.

7.    Wiederaufbau & Rehabilitation

Zuletzt wird der nachhaltige Wiederaufbau, zum Beispiel durch die Errichtung von erdbeben- und sturmsicheren Häusern gefördert. Mikrokredite helfen den Menschen, nach der Katastrophe auch finanziell einen Neustart zu schaffen. Wenn nötig, werden auch Rehabilitationsmaßnahmen durchgeführt, die den Betroffenen helfen, die schrecklichen Erlebnisse psychisch zu verarbeiten. Liebe Grüße aus dem Aktionsbüro,

Iovanna

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Thilo R., written about 2 years ago

Thilo R.

Der Einsatzfall - Wie wir helfen

Liebe Unterstützer,

vielen, vielen Dank für die zahlreichen Spenden für unsere Not- und Katastrophenhilfe! Was im Katastrophenfall hier bei uns in Bonn im Aktionsbüro vor sich geht, möchte ich euch heute mal schildern. Denn während eines Einsatzfalls sind nicht nur die Helfer im Einsatzgebiet besonders wichtig. Auch in Deutschland muss für schnelle und effektive Hilfe voller Einsatz gezeigt werden.

Die folgende Aufstellung zeigt, wie wir hier in Bonn im Einsatzfall arbeiten, um unserem Motto gerecht zu werden: Gemeinsam schneller helfen.

Voller Einsatz in Deutschland

1. Alarmierungsphase

Unser Büro ist an verschiedene Katastrophen-Frühwarnsysteme angeschlossen. Wenn entsprechende Meldungen eintreffen, wird mit den Bündnispartnern unverzüglich die Schwere der Katastrophe eingeschätzt.

2. Ausrufen des Einsatzfalls

Mehrere Faktoren spielen bei der Bewertung von Katastrophenereignissen eine Rolle: Sowohl die Schwere der Katastrophe als auch die Möglichkeiten der Betroffenen, sich selbst zu helfen müssen hierbei berücksichtigt werden. Außerdem muss für internationale Hilfsorganisationen ein Hilfegesuch der Regierung des betroffenen Landes vorliegen. Ohne dieses sind umgehende Hilfsmaßnahmen in dem Land deutlich erschwert.

3. Spendenaufruf

Wenn es sich um eine schwere Katastrophe handelt, wenden sich unsere 17 Mitgliedsorganisationen mit einem gemeinsamen Spendenaufruf an die Öffentlichkeit. Alle Bündnispartner rufen ab diesem Zeitpunkt nur noch mit dem Spendenkonto 10 20 30 bei der Bank für Sozialwirtschaft zu Spenden für die Opfer der Katastrophe auf.

4. Nothilfefonds

In großen Katastrophen zählt jede Minute. Um direkte Hilfsmaßnahmen durch die Bündnispartner zu ermöglichen, verfügt Aktion Deutschland Hilft über einen Nothilfefonds. Dank dieser Gelder können unsere Bündnispartner unmittelbar nach einer humanitären Katastrophe erste Maßnahmen der akuten Nothilfe einleiten – ohne sich um die Finanzierung zu sehr sorgen zu müssen.

5. Koordinierungsmaßnahmen

Die Spenden und die Mittel aus dem Nothilfefonds gehen an jene Bündnispartner, die in dem betroffenen Land aktiv sind. In die Koordination der Hilfsmaßnahmen werden die verschiedenen Schwerpunkte der Bündnispartner, die zur Verfügung stehenden Kapazitäten und die geographischen Besonderheiten der Einsatzregion mit einbezogen.

6. Öffentlichkeitsarbeit

Um bestmögliche Hilfe leisten zu können, kümmern wir uns im Bonner Aktionsbüro parallel um die Gewinnung weiterer Spenden. Je mehr die Öffentlichkeit über die Not der Menschen erfährt, desto größer ist die Unterstützung für die Opfer.

7. Nachbetrachtung / Evaluation

Ein wichtiger Schritt für die Sicherstellung von effektiven Hilfsleistungen ist die kritische Nachbetrachtung der geleisteten Arbeit. Diese gewährleistet, dass alle an der Hilfe Beteiligten aus ihren Fehlern lernen und spätere Nothilfe-Einsätze noch zielgerichteter durchgeführt werden können. Darum investieren wir ein Prozent der Spenden in eine unabhängige Evaluierung der Hilfsmaßnahmen, die enorm zur Qualitätssicherung beiträgt.

Ich hoffe, dieser Einblick in unsere Arbeit war interessant und ich werde mich bemühen, in den nächsten Tagen auch die andere Seite – nämlich die Arbeit der Helfer vor Ort im Katastrophengebiet zu beleuchten.

Liebe Grüße aus dem Aktionsbüro,

Thilo

 

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Thilo R., written over 2 years ago

Thilo R.

Katastrophenhilfe und Menschenrechte

Wie Katastrophenhilfe mit Menschrechten zusammenhängt? Das erklärte uns Sefan Keßler, Vorstandssprecher von Amnesty International, sehr anschaulich am Beispiel von Zimbabwe. Ich finde den Artikel super und kann nur jedem empfehlen, ihn zu  lesen!

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Thilo R., written over 2 years ago

Thilo R.

Gastkommentar: Sauberer Strom gegen den Klimawande

Für Aktion Deutschland Hilft beleuchten einmal im Monat renommierte Fachleute in einem Gastkommentar einen Aspekt der humanitären Hilfe. Heute: Dr. Christian Friege von Lichtblick über die Vorteile von Ökostrom im Kampf gegen Klimakatastrophen.

    • zum Gastkommentar

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Thilo R., written over 2 years ago

Thilo R.

Deutscher Wetterdienst zur Katastrophenprävention

Dr. Gerhard Steinhorst vom Deutschen Wetterdienst über die Katastrophenvorsorge durch weltweite Jahreszeitenvorhersagen:

Erfolgreiche Kooperation von Deutscher Wetterdienst und Aktion Deutschland Hilft

Das Klima auf unserem Planeten verändert sich. Die Wissenschaft geht davon aus, dass diese Veränderung in unseren Breiten vermehrt zu meteorologischen Extremereignissen wie etwa Starkniederschlägen, Gewitterstürmen oder auch Trockenheit führen wird. Katastrophenvorsorge und die Bewältigung von Unwettern werden deshalb immer wichtiger. Sie erfordern ein wachsendes Maß an Kommunikation und Kooperation. Eine erfolgreiche Katastrophenbewältigung kann nur durch ein übergreifendes Zusammenwirken von Bund, Ländern, Kommunen, Katastrophenschutzeinrichtungen, Medien und auch der Bevölkerung erreicht werden. Im Bereich der wetterbedingten Katastrophen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) dabei eine herausragende Rolle.

DWD unterstützt weltweite Einsätze deutscher Hilfsorganisationen

Die Unterstützung des Deutschen Wetterdienstes für Katastrophenschutzeinrichtungen endet allerdings nicht an den deutschen Grenzen. Inzwischen versorgt der DWD deutsche Hilfseinrichtungen wie zum Beispiel das Technische Hilfswerk, die Johanniter-Unfall-Hilfe oder den Malteser Hilfsdienst bei ihren internationalen Einsätzen regelmäßig mit aktuellen Wetterdaten und Vorhersagen für deren Einsatzgebiete.

Seit 2008 bietet der DWD den an der „Aktion Deutschland Hilft“ beteiligten Hilfsorganisationen nicht nur kurz- und mittelfristige Wettervorhersagen für die Einsatzgebiete in aller Welt an, sondern stellt auch Jahreszeitenvorhersagen bereit. Diese mehrmonatigen Trendaussagen zur Temperaturentwicklung und dem Niederschlag sind als Ergänzung zu den Wettervorhersagen gedacht. Ziel dieser Kooperationen ist, den Helfern in den Einsatzgebieten weiter in die Zukunft reichende meteorologische Informationen anzubieten. Sie können die Einsätze vor Ort dann besser planen. Mit dieser Kooperation liegt der nationale Wetterdienst ganz auf der Linie des Internationalen Roten Kreuzes und Roten Halbmonds, das in seinem Disaster Management Guide empfiehlt: "Climate scientist and meteorological services are now developing seasonal forecasts for many regions across the globe, (…) These projections, sometimes months in advance, can provide guidance on various issues from hurricanes to malaria and potentially help millions of people. The Red Cross and Red Crescent can use this information to plan work in food security, health, water and disaster management."

Effiziente Katastrophenvorsorge verlangt Single-Voice-Prinzip

Es liegt in der Natur der Sache, dass Wetterwarnungen von unterschiedlichen Quellen voneinander abweichen können, etwa bei der Vorhersage der zeitlichen Entwicklung einer Wetterlage, bei der Einschätzung der Intensität der Wettererscheinungen oder auch auf Grund unterschiedlicher Warnkriterien. Die Folge ist: Vielstimmigkeit bei Warnungen führt zu Ineffizienz beim Schutz vor Wetterkatastrophen - und das können wir uns nicht leisten. Problembereiche sind vor allem die Einsatzplanung von Hilfskräften im Vorfeld und während wetterbedingter Schadensereignisse. Aber auch bei hoheitlichen Schutzmaßnahmen im Katastrophenfall, die bis zu Eingriffen in unsere Grundrechte führen können, müssen eindeutige und staatlich autorisierte Warnungen Grundlage aller notwendigen Maßnahmen sein. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Versorgung des Katastrophenschutzes und der breiten Öffentlichkeit mit amtlichen Warnungen ist im Rahmen der hoheitlichen Katastrophenvorsorge eine staatliche Pflicht und damit eine Aufgabe der Bundesbehörde DWD.

Die alleinige Herausgabe von Warnungen durch den DWD im Sinne dieses Single-Voice-Prinzips wird nachdrücklich und aktiv unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge und dem Technischen Hilfswerk (THW). Auch so gut wie alle Katastrophenschutzeinrichtungen der Länder und Kommunen setzen auf die Warnungen des nationalen Wetterdienstes. Der Deutsche Wetterdienst bietet allen Hilfsorganisationen an, die umfassenden Wetterinformationen, Vorhersagen und einsatzrelevanten Klimadaten des nationalen Wetterdienstes zu nutzen und sich von den Expertinnen und Experten des DWD beraten zu lassen. Bei der Katastrophenvorsorge und Hilfe im Katastrophenfall kommt es darauf an, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Das dient den betroffenen Menschen und ist ein wichtiger Beitrag Deutschlands zur nationalen und weltweiten Daseinsvorsorge.

Unwetterwarnungen des DWD im Internet kostenlos abonnieren

Trotz der umfassenden Angebote für Katastrophenschutzeinrichtungen kommt es zugleich darauf an, auch die breite Öffentlichkeit frühzeitig vor Gefahren zu warnen. In seinem Internetauftritt bietet der DWD deshalb kostenlos rund um die Uhr aktualisierte Wetter- und Unwetterwarnungen auf Landkreisebene an. Jeder Internetnutzer hat auch die Möglichkeit, Unwetterwarnungen für einzelne Landkreise kostenlos über die Internetseite des DWD unter www.dwd.de/warnungen zu abonnieren - ein in Deutschland einzigartiges Angebot zur Versorgung der Bevölkerung mit Warnungen vor Unwettergefahren.

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Thilo R., written over 2 years ago

Thilo R.

Eine ausgezeichnete Idee

Bonner Bündnis steht für gemeinsame schnelle Hilfe bei Katastrophen

Aktion Deutschland Hilft , das Bündnis der Hilfsorganisationen, ist in diesem Jahr ein Ort im Land der Ideen. Aus diesem Anlass besuchte Roland Aretz von der Deutschen Bank AG heute die Bonner Geschäftsstelle des Bündnisses und überreichte dem Vorstand von Aktion Deutschland Hilft die offizielle Ehrentafel, die das Bündnis als eine der besten Ideen Deutschlands auszeichnet. In einem Wettbewerb wählte die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ in Kooperation mit der Deutschen Bank bereits zum vierten Mal 365 besonders innovative und kreative Ideen aus Deutschlands aus.

Gemeinsam schneller helfen – diese Idee unterstützt auch Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier: „Ich setze mich als Kuratoriumsvorsitzender für Aktion Deutschland Hilft ein, weil es wichtig und sinnvoll ist, dass die Organisationen zusammenarbeiten, um nach Katastrophen gemeinsam schneller zu helfen. Dieses koordinierte Vorgehen sorgt für optimale Hilfe und einen besonders effektiven Einsatz von Spendengeldern.“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ wird jeden Tag im Jahr eine herausragende und außergewöhnliche Idee vorgestellt. Für Aktion Deutschland Hilft ist dies der 4. Oktober. An diesem Tag wird das Bündnis ein besonderes Event in Bonn veranstalten.

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Thilo R., written almost 3 years ago

Thilo R.

Glücksmomente

So schenken Ihre Spenden neue Hoffnung

Als der Tsunami Ende 2004 über Banda Aceh kam, verlor Ainiyah nicht nur ihr Haus – viele ihrer Familienangehörige kamen ums Leben. Die Johanniter unterstützten sie in der Zeit danach.

Schauen Sie sich dazu eine Bildershow an und erfahren Sie, wie Ihre Spenden Glücksmomente schenken .

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