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Anke Engelke & medeor do mind Malaria

An aid project by: Deutsches Medikamentenhilfswerk action medeor e.V. (A. Engelke)

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49 % funded

A. Engelke (Project Manager)

A. Engelke
Dear betterplace community!

I support the work of action medeor as an ambassador since 2003. During my travels through africa, I had the chance to see the powerful work of medeor. At the moment I'm fighting with medeor against Malaria.

On my last travel with action medeor I visited Tansania to learn about the combat against Malaria. Only here I did learn about the fact that more than one million people die each year in Africa from Malaria - mostly children. I was surprised to hear, that the successful therapy of each patient only costs €1. It is absolutely essential to further extend the possibilities for prevention and therapy. For reaching this purpose I would like to enlist people's help.

To rescue a person's life only a small sum is needed. The best protection against an infection with Malaria is a mosquito net. An impregnated mosquito net costs €5. It offers protection for up to four children.

Many people in the remote villages are still not sufficiently aware about the health threat from Malaria. Medeor supports promoters, who sensitize the people in the villages accordingly.

Medeor also convey the plantation of the medicinal plant Artemisia Annua. From this plant the most effective remedy against Malaria is extracted. The plantation as well as the production happens locally. Medeor strengthens with this also the local structures providing new jobs.

Dear betterplace-user, your help catches on - for this I give you my word. Please support the utmost concern of action medeor!

Yours
Anke Engelke

(Translation by betterplace)

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Information about the project:

Ask A. Engelke (Project Manager):

  •  

    D. Kamrad asked over 3 years ago

    Hallo Steffi,

    auf der einen Seite finde ich es faszinierend, wie einfach und effektive ein solches Netz Hilfe leisten kann, auf der anderen Seite frage ich mich, wie denn verhindert werden kann, dass diese Netzte zum Fischfang eingesetzt werden und weil sie anders, als klassische Fischernetzte extrem kleinmaschig sind, dann den Fischbestand zerstören? Sicher ist die Gefahr je nach Region unterschiedlich hoch, abhängig ob eine Kuste in der Nähe ist, oder nicht. Die Netze zum Fischfang einzusetzen finde ich sehr nachvollziehbar, vor allem, wenn Alternativen fehlen. Vielleicht muss man das auch einfach hinnehmen, wenn mit diesem einfachen Mittel Leben geschützt werden kann. Wie sind da Ihre Erfahrungen aus der Praxis und vor Ort?

     

    Steffi S.: answered over 3 years ago

    Hallo Danilo,
    in der Tat, zu sehen, wie einfach Hilfe gerade in diesem Bereich ist, fasziniert mich auch immer wieder.
    Das Moskitonetze zum Fischen verwendet werden ließt man, bzw. erlebt man in Afrika, immer wieder. Ganz verhindern lässt sich das sicherlich nicht. In unseren Projekten gibt es mehrere Maßnahmen die dies verhindern sollen, was laut meiner Kolleginnen in der Projektabteilung und unserer Partner vor Ort auch sehr gut funktioniert: a) Werden die Netze nicht verschenkt sondern zu einem stark subventioniertem Preis abgegeben, was die Wertschätzung der Netze äußerst hebt b) wird in den Aufklärungsveranstaltung deutlich auf die Wichtigkeit der Netze hingewiesen, so dass die Zweckentfremdung nur noch marginal ist und c) durch die Bildung von Dorfkomitees (i.d.R. eine Vertreterin der Frauen, einer der Dorfältesten, einer der jungen Mütter, einer der Dorfvorsteher und ein Vertreter der Männer), übernehmen diese gewählten Persönlichkeiten eine Art Kontrollfunktion nicht nur über den richtigen Gebrauch, sondern auch über Zweckentfremdung der Netze.
    Wie du schon schreibst, ganz ausschließen lässt sich das Risiko sicherlich nicht, aber durch die von uns eingesetzten Mechanismen sicherlich auf eine marginale Menge zusammenschrumpfen.
    Liebe Grüße nach Berlin und einen guten Rutsch,
    Steffi

  • Bp_dauerspender

    Joana B. asked about 4 years ago

    Liebe Anke Engelke,

    ich finde Ihr Projekt Klasse und unterstütze es gerne. Mich interessiert jedoch, wo die verteilten Moskitonetze produziert werden. Ich kenne etliche Fälle, wo (kostenlose) ausländische Hilfe lokale Unternehmen (die für Netze Geld verlangen, bzw, diese nach dem Robin Hood Prinzip an unterschiedliche Kundenkreise zu unterschiedlichen Preisen vertreiben) vom Markt verdrängt hat.

    Nun gibt es z.B. in Tanzania sehr gute Moskitonetzhersteller (z.B. A-Z Textiles) und es wäre gewiß kontraproduktiv, wenn action medeor diese lokalen Betriebe nicht in seine Strategie einbeziehen würde.

    herzlichst, Joana Breidenbach

     

    Steffi S.: answered about 4 years ago

    Liebe Joana Breidenbach,

    die von medeor zur Verfügung gestellten Moskitonetze werden in der Regel nicht kostenlos verteilt, sondern zu einem stark subventionierten Preis (ca. ein Zehntel des dortigen Apothekenpreises) abgegeben. Generell versuchen wir im Rahmen unserer Projekte, die lokale Produktion zu unterstützen und sind deshalb auch dankbar für Ihren Hinweis auf den Hersteller A-Z Textiles in Tansania. Unseres Wissens ist dies jedoch der einzige afrikanische Hersteller langzeitimprägnierter Moskitonetze, deshalb ist medeor leider auch auf den Import von Netzen angewiesen. In diesem Fall versuchen wir jedoch, lokale Beschaffungsstrukturen zu stärken, weshalb wir beispielsweise in Togo mit der Organisation „Population Services International“ zusammengearbeitet haben.
    Beste Grüße aus Tönisvorst, Steffi Sczuka

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