Noch etwa 3.000 Geparde leben in Namibia. Das ist die größte, noch verbliebene Population weltweit. Die meisten dieser Geparde leben außerhalb von Schutzgebieten, denn dort stehen sie in großer Konkurrenz zu beispielsweise Löwen, die ihnen ihre Beute streitig machen. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist deshalb kommerziell genutztes Farmland. Dieses wird in weiten Bereichen zur Viehhaltung genutzt und Farmer sehen in den Geparden eine Bedrohung ihrer Nutzviehbestände. Sie stellen Fallen auf und töten die eleganten Großkatzen.
So wurde auch die Mutter von Phoenix, Quasar und Soraya Opfer eines Farmers. Er hat die Gepardin erschossen. Als er bemerkte, dass die Gepardin trächtig war, hat er vier Jungtiere aus ihrem Bauch geschnitten. Der eingeschaltete Tierarzt übergab die kleinen Kätzchen dem CCF, der die größte Erfahrung in der Aufzucht von verwaisten Gepardenjungen hat. Drei der Jungen haben überlebt und sind mittlerweile zu kräftigen Halbstarken herangewachsen.
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich zusammen mit ihrer Partnerorganisation, dem Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia für den Schutz der Geparde ein. Geparden-freundliche Viehhaltungsmethoden wurden entwickelt und sollen die Akzeptanz für Geparde als Bestandteil eines natürlichen Ökosystems erhöhen, um den anhaltenden Mensch-Wildtier- Konflikt auf Dauer zu lösen. Außerdem werden verletzte und verwaiste Geparde, wie Phoenix, Quasar und Soraya gepflegt und versorgt. Sie finden auf dem weitläufigen Farmgelände des CCF ein neues und sicheres Zuhause.
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich seit über 25 Jahren für den Erhalt von bedrohten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen ein und ist als gemeinnützige Natur- und Artenschutzorganisation anerkannt. Weitere Informationen unter www.aga-artenschutz.de
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