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Pakete für Strafgefangene

An aid project by: Neustart e.V. Christliche Lebenshilfe (G. Schönborn)

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G. Schönborn (Project Manager)

G. Schönborn
Bereits seit einigen Jahren schicken wir inhaftierten Frauen in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Lichtenberg, die keine Angehörigen oder Freunde haben, die ihnen zu Weihnachten oder Ostern ein Paket schicken, ein Nahrungs- und Genussmittelpaket. Wir möchten ihnen damit ein Beispiel christlicher Nächstenliebe geben - in einer für sie schwierigen Situation, in der sie sich selbst von ihrer Familie oder Freunden allein gelassen fühlen.

In den letzten Jahren haben wir aus unserem Etat und kleineren Projekt bezogenen Spenden jeweils rund 15 Pakete finanzieren können. Leider konnten wir nicht mehr Sendungen schicken, obwohl Nachfrage bestand.

Gerne würden wir diesen Dienst über das ganze Jahr anbieten und die Anzahl der Pakete nicht von vorne herein begrenzen. Die Kosten für eine Paket betragen zwischen 25 und 30 Euro. Für geschätzte 25 weitere Pakete rechnen wir mit einem Finanzbedarf in Höhe von 700 Euro.

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Information about the project:

Ask G. Schönborn (Project Manager):

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    Agnes P. asked about 4 years ago

    Vorab danke für die schnelle Antwort und ich muss sagen das ich das von der Seite vorher nicht betrachtet habe.Es stimmt schon das es "gerecht" sein sollte und niemand leer ausgehen sollte grade wenn ihnen das Recht gegeben wird diese Pakete 3x jährlich zu empfangen.Ich kann mich nur wiederholen ich wollte nicht abgedroschen oder rücksichtslos klingen aber es ging mir als erstes durch den Kopf. Aber nun bin ich überzeugt das es wirklich eine gute Sache ist. :-) Ich wünsche ihnen und den Frauen viel Erfolg!

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    Agnes P. asked about 4 years ago

    Ich hoffe es klingt nicht zu abgedroschen aber warum sollte man grade diesen Frauen helfen? Immerhin sind sie nicht grundlos hinter Gittern...!?

     

    G. Schönborn: (Project Responsible) answered about 4 years ago

    Hallo Agnes, das stimmt durchaus: Sie sitzen dort Haftstrafen zwischen einigen Wochen und mehreren Jahren ab, weil sie sich strafbar gemacht haben. Das ist ihnen selbst bewusst. Viele Frauen sagen auch, dass sie es verdient haben - weil sie geklaut haben, sich keine Fahrscheine gekauft haben, einen Bruch gemacht haben, gewalttätig waren... Die meisten der Frauen, die wir von dort kennen, sind/waren seit frühester Jugend (oft schon mit 13, 14, 15 Jahren) schwerst drogenabhängig (Lichtenberg ist Drogen-, Jugend- und U-Haft). Auf eine schöne Kinderheit in trauter Familie kann da kaum eine Frau zurückblicken. Und da es die Möglichkeit gibt, dass Familienangehörige und Freunde ihnen dreimal im Jahr ein Päckchen schicken können, warum sollen dann die, die niemanden mehr haben, der an sie denkt, leer ausgehen? Oft sind das gerade die Frauen, die mit ihrem "alten Leben" (den "Freunden" aus der Szene) abgeschlossen haben. Wir sehen darin ein Zeichen christlicher Nächstenliebe - und hoffen mit ihnen mehr in Kontakt zu kommen, um ihnen eine Perspektive für die Zeit nach der Haft geben zu können.

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