Hilfe für Flüchtinge im Sudan (Darfur/Tschad)

News: On this page the carrier keeps you informed about the current situation of the project. This helps you judge how the donations are being used.

Iovanna L. (Project Manager), written 2 months ago

Iovanna L.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

5 mal Versorgung einer Familie mit dem Nötigsten €200.-
100 mal Gesundheitsversorgung für ein ganzes Jahr €10.-
Liebe Unterstützer, vielen, vielen Dank für eure Spenden! Im Westen des Sudan spielt sich seit Jahren eine humanitäre Tragödie riesigen Ausmaßes ab. Von der Weltöffentlichkeit wird dies leider kaum wahrgenommen.Ihr jedoch habt die Menschen nicht vergessen. Dafür danken wir euch! Unsere Mitgliedsorganisationen sind vor Ort und stehen den Menschen im Sudan weiterhin zur Seite. Vielen Dank nochmal und herzliche Grüße aus Bonn! Iovanna
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Thilo R., written over 1 year ago

Thilo R.

Wir danken von Herzen!

Liebe Unterstützer, liebe betterplacer,

vielen, vielen Dank für die großartige Unterstützung. Mit euren Spenden können unsere Organisationen den Flüchtlingen im Sudan auch weiterhin zur Seite stehen. Vor allem unser Bündnispartner Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. ist im Sudan sehr aktiv und hat anlässlich des Weltflüchtlingstages zur Solidarität mit den Flüchtlingen in der Krisenregion Darfur aufgerufen.

„Angesichts der medialen Nachrichtenflut über neu aufkeimende Konfliktherde und Naturkatastrophen geraten lang andauernde Krisen oftmals in Vergessenheit. Da sind es allein Gedenktage wie der Weltflüchtlingstag, die es uns ermöglichen, das Schicksal der Menschen in Krisenregionen wie Darfur ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken“ so mein Kollege Berthold Engelmann, Pressesprecher von Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. und Experte für die Flüchtlingsproblematik im Tschad.  

Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs Anfang 2003 sind nach UN Angaben mehr als 300.000 Einwohner des Darfur umgekommen, ca. 2,5 Millionen haben innerhalb des Sudan Zuflucht vor der Gewalt gesucht und ca. 257.000 Personen befinden sich in Flüchtlingslagern im Nachbarland Tschad. „Auch 2010 hat bisher keine nennenswerte Veränderung der allgemeinen Lage ergeben. Mit neuen Kämpfen im Darfur im Juni 2010 hat sich die Lage sogar noch verschärft“, berichtet Engelmann.  

Die sudanesichen Flüchtlinge im Tschad sind aufgrund der regional dürftigen Versorgungslage komplett auf die Unterstützung durch Hilfsorganisation und die Vereinten Nationen angewiesen. Weiterhin werden Übergriffe der Janjaweed auch auf tschadisches Gebiet verzeichnet, was die Sicherheitslage der Flüchtlinge verschärft. An eine Rückkehr der Menschen in ihre Heimatregionen ist nach wie vor nicht zu denken.

Seit Mitte 2004 stellt Help die Wasserversorgung für die ca. 13.000 sudanesischen Flüchtlinge im Lager Am Nabak im Tschad sicher. Die lokale Bevölkerung ist in einigen Camp-Regionen versorgungstechnisch deutlich schlechter gestellt, als die Flüchtlinge. So gibt es permanent Konflikte um die Ressourcen Wasser und Feuerholz zwischen sudanesischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung. Aus diesem Grund ist die lokale Bevölkerung seit 2009 regulär in alle Hilfsprojekte eingebunden.  

Angesichts der großen Trockenheit, die durch die extrem schlechten Regenzeiten der Sommer 2007 bis 2009 verursacht wurde, hat sich die Grundwassersituation ab Februar 2010 rapide verschlechtert, so dass Help seit dieser Zeit wieder zusätzliche Wassertransporte aufnehmen musste, um die Konflikte in der Region zu entschärfen.

Wir konnten schon viel erreichen. Und um die Versorgung der sudanesischen Flüchtlinge und der einheimischen Bevölkerung auch weiterhin sicherstellen zu können, sind unsere Bündnispartner auf jede Spende - sei sie auch noch so klein - angewiesen.

Vielen, vielen Dank noch einmal allen Unterstützern!

Lieben Gruß aus Bonn

Thilo

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Thilo R., written about 2 years ago

Thilo R.

Eine tapfere Mutter...

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

es ist wirklich großartig, dass es hier auf betterplacae immer wieder Menschen gibt, die das Leid der Menschen im Sudan nicht vergesen haben und unsere Arbeit vor Ort mit ihrer Spende unterstützen. Dafür ein herzliches Dankeschön an euch alle!

Gerade habe ich bei unserem Bündnispartner Care diese bewegende Geschichte der jungen Zeriba Bouch im Sudan erfahren. Sie ist 23, kommt ursprünglich aus Darfur im Sudan. Dort lebten sie und ihr Mann von der Viehzucht - doch in nur einer Nacht verloren sie ihre ganze Herde.

Die sogenannten „Dschandschawid“, die arabische Miliz, stahl ihr ganzes Hab und Gut. Vor Zeribas Augen wurde ihr Ehemann erschossen. Ihre Nachbarin wurde vergewaltigt. Ihr Haus verbrannt. Voller Angst flüchtete sie mit ihrer Familie.

Schwanger konnte sie sich mit ihren damals zwei Kindern und ihrer Mutter retten, drei Monate vegetierten sie schwer traumatisiert unter einem Baum an der Grenze zum Tschad. Dort fanden Helfer sie schließlich und brachten sie in das von CARE geleitete Flüchtlingslager Iridimi.

Nun bleibt sie dort mit ihren mittlerweile vier Kindern - im Lager brachte sie Zwillinge zur Welt. Für sie ist das Leben mit den rund 19.000 weiteren Flüchtlingen im Flüchtlingslager Alltag geworden...

Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit.

Liebe Grüße,

Thilo

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Thilo R., written about 2 years ago

Thilo R.

Unser Bündnispartner HELP im Tschad

Liebe Unterstützer, liebe betterplacer,

seit Mitte 2004 stellt unser Bündnispartner HELP die Wasserversorgung für die rund 13.000 sudanesischen Flüchtlinge im Lager Am Nabak im Tschad sicher. Eine Rückkehr dieser Menschen in ihre Heimatregionen ist nach wie vor nicht möglich. Sie müssen weiterhin im Flüchtlingslager ausharren und sind komplett von der Unterstützung durch Hilfsorganisationen wie HELP abhängig.

Die Region des Tschad, in der sich das Lager befindet, verfügt kaum über Ressourcen (Wasser und Feuerholz). Die lokale Bevölkerung ist in einigen Campregionen versorgungstechnisch deutlich schlechter gestellt, als die Flüchtlinge. So gibt es inzwischen permanent Konflikte um die Ressourcen zwischen sudanesischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung. HELP hat dieses Problem erkannt und beachtet es bei der Entwicklung seiner Projekte.

Bis ein anderer Standort für das Flüchtlingslager gefunden ist, muss die Wasserversorgung für das Lager aufrecht erhalten werden. Neubau und Rehabilitation von Brunnen sollen mehrere Probleme lösen. Die Wasserversorgung des Camps wird langfristig und vor allem flexibel gesichert. Zum anderen wird ein wichtiger Beitrag zur Versorgung der lokalen Bevölkerung geleistet. Ohne deutlichen Beitrag für die Gastbevölkerung wird sich eine sichere Versorgung der Flüchtlinge  immer schwieriger gestalten. Die einheimische Bevölkerung ist auf dieselben Brunnen angewiesen und darf nicht schlechter gestellt sein, als die Flüchtlinge. Deshalb werden z. Zt. 5 alte Brunnen instandgesetzt und 5 neue gebohrt. 

Darüber hinaus hat HELP seit März 2006 die gesamte Sanitär- und Gesundheitsvorsorge für Am Nabak übernommen. So stehen Latrinenbau, Hygienekurse, ganzheitlich gesundheitliche Aufklärung und Malariabekämpfung im Vordergrund. 

Seit August 2006 laufen die Renovierungsarbeiten im OP-Bereich des Krankenhauses in Abéché auf Hochtouren. Das Regionalkrankenhaus ist das einzige, öffentliche Hospital mit chirurgischer Abteilung im Osten des Tschad und zugleich Referenzhospital für die Flüchtlingslager an der Grenze zum Darfur. Insgesamt hat es ein Einzugsgebiet von mehr als 2 Mio. Menschen. Knochenbrüche und Verletzungen können nicht adäquat behandelt werden. Einzige Alternative ist oft eine (vermeidbare) Amputation. Die Ausstattung für den OP-Bereich ist Ende Dezember 2006 im Tschad angekommen.

Nur durch die zahlreichen Spenden ist die Arbeit von HELP und unseren weiteren Bündnispartnern möglich. Dafür danke ich euch von Herzen!

Liebe Grüße aus Bonn,

Thilo

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Iovanna L. (Project Manager), written over 2 years ago

Iovanna L.

Wie du uns helfen kannst!

Liebe betterplacerin, lieber betterplacer,

 

es muss nicht immer eine Geldspende sein! Du hast viele andere Möglichkeiten, unsere Arbeit interaktiv zu unterstützen:

 

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Nur gemeinsam mit dir sind wir ein starkes Bündnis - Gemeinsam für Menschen in Not! 1000 Dank für deine Unterstützung!

Iovanna

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Thilo R., written over 2 years ago

Thilo R.

Video aus dem Tschad von HELP

Wasserversorgung für Darfur-Flüchtlinge im Tschad

Im Osten des Tschad versorgt HELP 13.000 Flüchtlinge aus dem Darfur, darunter vor allem Frauen und Kinder, mit sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen.

Projektkoordinator Urban Britzius erklärt, wie das Wassersystem funktioniert und zeigt Impressionen aus dem Flüchtlingslager.

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Thilo R., written over 2 years ago

Thilo R.

Reisetagebuch

Dominic McCann ist Kommunikationsassistent bei Malteser International und besuchte kürzlich die Projektregionen im Südsudan und im nördlichen Ituri in der Demokratischen Republik Kongo. Er beschreibt vier Tage seiner Reise und berichtet über seine Eindrücke aus den Projekten.

Lies hier, was Dominic auf seiner Reise durch die Projekte im Südsudan und in der DR Kongo erlebt hat!

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Thilo R., written over 2 years ago

Thilo R.

Slideshow zum Thema „Vergessene Notrufe“

Die Tragödie Im Sudan wird von der Weltöffentlichkeit leider kaum wahrgenommen. Über die Gründe für das fehlende Medieninteresse sprechen Bündnis-Geschäftsführerin Manuela Roßbach sowie Vertreter von CARE, HELP und Malteser International in einem Hörfunk-Beitrag zum Thema „Vergessene Notrufe“.

 

Beste Grüße aus Bonn!

Thilo

 

 

 

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Thilo R., written over 2 years ago

Thilo R.

Projektbericht unseres Bündnispartners CARE

Südsudan: Neuanfang für Heimkehrer

Sabine Wilke, CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Im Bundesstaat Jonglei hilft CARE den Menschen beim Neuanfang nach jahrelangem Bürgerkrieg

Seit 2005 herrscht offiziell Frieden im Südsudan. Der jahrelange Bürgerkrieg hat der Bevölkerung großes Leid zugefügt und die Lebensgrundlagen in der Region zerstört. Besonders im Twic East Bezirk im Bundesstaat Jonglei haben die Menschen bis heute kaum Zugang zu Wasser, Sanitäreinrichtungen und medizinischer Versorgung.

Die Ressourcen sind knapp

Auch die landwirtschaftliche Produktion und damit die Ernährungssicherheit der Bevölkerung sind betroffen. Heimkehrer und Daheimgebliebene müssen sich die ohnehin schon knappen Ressourcen teilen. Trotz Frieden können die Menschen ihre Armut angesichts der mangelnden Infrastruktur und schlechten Gesundheitsversorgung nicht aus eigener Kraft überwinden. 

Heimkehrer werden integriert

CARE hilft der Bevölkerung dabei, ihre Lebensgrundlagen wiederaufzubauen. Gezielt werden 50.000 Rückkehrer, Vertriebene und besonders bedürftige Menschen wie Mütter, Kinder und ältere Menschen unterstützt. CARE verbessert die grundlegende medizinische Versorgung, die Infrastruktur und die Nahrungsmittelproduktion. Die Bevölkerung erhält Saatgut und Werkzeuge, und kann an Schulungen zu Produktionstechniken teilnehmen.

Wissen weitergeben und gemeinsam für den Wiederaufbau arbeiten

Das erlernte Wissen über den Anbau von Nahrungsmitteln, Wassermanagement und Hygieneverhalten geben die Menschen dann an ihre Gemeinden weiter. Zurückgekehrte Flüchtlinge können sich durch diese Aktivitäten schneller wieder eingliedern und leisten ihren Beitrag zum Wiederaufbau. Konflikte werden so vermieden.

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Thilo R., written over 2 years ago

Thilo R.

DANKE!

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer unseres Projekts zugunsten der Menschen im Sudan!

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Thilo R., written almost 3 years ago

Thilo R.

Danke!

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern ganz herzlich für die bisherigen Spenden für die Menschen im Sudan!

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Thilo R., written almost 3 years ago

Thilo R.

Zuspitzung der Lage im Sudan

Besorgnis über Ausweisung von Hilfsorganisationen

Bonn, 26.03.2009 - Mit großer Besorgnis hat Aktion Deutschland Hilft die Entscheidung der sudanesischen Regierung vom 4. März aufgenommen, zahlreichen internationalen Hilfsorganisationen die Arbeitserlaubnis zu entziehen. Dieser Beschluss betrifft unter anderem 650 Mitarbeiter von CARE, einer Mitgliedsorganisation des Hilfsbündnisses, die bereits seit 28 Jahren in dem afrikanischen Land arbeitet. Dadurch sind unmittelbar 1,5 Millionen Menschen im Nord-Sudan bedroht, für die CARE Wasserversorgung sowie Nahrungs- und Gesundheitshilfe bereitstellte.

Ferner kündigte Regierungschef Umar al-Baschir am 16. März an, binnen eines Jahres alle ausländischen Hilfsorganisationen des Landes zu verweisen, und bekräftigte ihren Entschluss am 20. März. Dies beträfe über 70 Organisationen, die im Darfur und anderen Regionen im Sudan arbeiten. Sudanesische Hilfsorganisationen sollen statt dessen die Arbeit übernehmen, sind jedoch nach Einschätzung der internationalen Gemeinschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht in der Lage, insbesondere die drohenden Versorgungslücken in den Flüchtlingslagern abzudecken.

Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft, warnt vor einer Verschärfung der humanitären Lage im Sudan: „Sollte diese Entscheidung nicht rückgängig gemacht werden, sind nach einer ersten Übersicht schon jetzt schätzungsweise 4,7 Millionen Menschen akut bedroht, die von der Arbeit der Hilfsorganisationen vor Ort direkt abhängig sind.“ Die sudanesische Regierung bezeichnete ihren Entschluss ungeachtet der Zuspitzung der humanitären Lage vor wenigen Tagen als "unabänderlich".

Im Sudan sind – außer CARE – zurzeit vier Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft engagiert: 

  • ADRA unterstützt heimkehrende Familien im Südsudan durch die Vergabe von Saatgut, Werkzeugen und Lebensmitteln bei der nachhaltigen Sicherung von Nahrungsmitteln.
  • Die Johanniter betreiben in einer abgelegenen Region des Süd-Darfur sechs Gesundheitsstationen. In Nyala, Kass und Ed Al Fursan wurden Krankenhäuser saniert und mit Medikamenten und medizinischen Geräten ausgestattet.
  • Die Malteser engagieren sich in der Basisgesundheitsversorgung für rund 120.000 Menschen in den ländlichen Regionen des Nord-Darfur und mehr als eine Million Menschen im Südsudan. 
  • World Vision stellt für tausende Familien im Sudan Ernährung und Versorgung mit Trinkwasser sicher. Außerdem unterstützt die Hilfsorganisation Flüchtlinge, die in ihre Heimatdörfer zurückkehren. Speziell für Kinder haben die Helfer vor Ort Notschulen und „kinderfreundliche Räume“ eingerichtet.

 

Diese Organisationen sind zurzeit nicht vom Entzug der Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis betroffen. Die weitere politische und humanitäre Entwicklung im Sudan ist jedoch ungewiss. Manuela Roßbach fordert für alle Hilfsorganisationen vor Ort: „Humanitäre Hilfe muss jederzeit ohne Einschränkungen möglich sein.“

Der Beschluss der sudanesischen Regierung folgte unmittelbar auf die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, für den sudanesischen Staatspräsidenten Umar al-Baschir einen internationalen Haftbefehl wegen zahlreicher Kriegsverbrechen im Darfur auszustellen. Der 65jährige islamistische Staatschef soll für die Ermordung von 35.000 Menschen sowie systematische Vertreibungen und Terror gegen die Zivilbevölkerung verantwortlich sein. Infolge von Hunger und Krankheiten sind in den vergangenen Jahren nach UN-Schätzungen 300.000 Menschen ums Leben gekommen. Rund drei Millionen Menschen wurden vertrieben. Al-Baschir warf den Hilfsorganisationen vor, dem Internationalen Strafgerichtshof Beweismaterial für eine Anklage gegen ihn übermittelt zu haben.

Neben CARE sind zwölf weitere internationale und drei nationale Hilfsorganisationen (darunter Ärzte ohne Grenzen, Oxfam, International Rescue Committee, Save the children, Norwegian Refugee Council,Action Contre la Faim (ACF), Action against hunger, PADCO, Solidarités und Mercy Corps) vom Entzug der Arbeitserlaubnis betroffen – und damit Millionen Menschen im Nord-Sudan.

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