E. Tepest
F
Leipzig
| Location: | Leipzig, Germany |
|---|---|
| Website: | www.adoptrevolution.org |
| Donors resident in Germany receive a donation receipt for this organisation. | |
ADOPT A REVOLUTION
Das Projekt Adopt a Revolution wurde im Herbst 2011 angesichts der anhaltenden brutalen Verfolgung des friedlichen Aufstands gegen das Regime von Bashar Al-Assad von syrischen und deutschen AktivstInnen ins Leben gerufen. Dabei verfolgt das Vorhaben vier Ziele:
1. Finanzielle Unterstützung
Die Lokalen Komitees leisten derzeit die Hauptarbeit im Protest – und das zumeist ehrenamtlich und mit hohen finanziellen Lasten. Vielen Komitees fehlt das Geld für AnwältInnen, um Gefangene zu betreuen, für Miete und Lebensmittel für AktivistInnen im Untergrund, für Banner, Flugblätter oder auch einen in Syrien sehr teuren Internetanschluss.
2. Solidarische Nähe aufbauen
Zwar wird der syrische Aufstand intensiv medial begleitet, aber anders als etwa bei den Jugoslawien-Konflikten ist der Bezug zu dem Land eher schwach ausgeprägt. Mit einem PatInnenmodell soll hier eine Annäherung geschaffen werden, die eine Voraussetzung für dauerhafte Solidarität ist.
3. Wissenstransfer
Zwischen hiesigen und syrischen Gruppen soll ein Erfahrungsaustausch entstehen, der den friedlichen Aufstand gegen das Assad-System stärkt – und darüber hinaus beim Aufbau einer Zivilgesellschaft in Syrien wirkt. Denkbar wären etwa ein Wissenstransfer zwischen gewerkschaftlichen Gruppen über effektive Streikmaßnahmen oder Hinweise dazu, wie Solidaritätsarbeit mit Gefangenen internationalisiert werden kann. Dazu gehören auch solidarische Hinweise darauf, welche Rolle eine Zivilgesellschaft nach dem Ende der Assad-Diktatur übernehmen kann.
4. Zivilgesellschaftliche Intervention
Neben der praktischen Hilfe versteht sich das Projekt als Beitrag zur Ausgestaltung internationaler Solidaritätsarbeit. Selbst in der Zivilgesellschaft wurde im letzten Jahrzehnt internationale Solidarität zunehmend in Form von Forderungen nach militärischen Interventionen ausgeübt (z.B. Libyen). Mit diesem Projekt soll eine Form der „zivilgesellschaftlichen Intervention“ geschaffen werden, die mit der Stärkung friedlicher politischer AktivistInnen eine militärische Eskalation unwahrscheinlicher macht.
Das Projekt Adopt a Revolution wurde im Herbst 2011 angesichts der anhaltenden brutalen Verfolgung des friedlichen Aufstands gegen das Regime von Bashar Al-Assad von syrischen und deutschen AktivstInnen ins Leben gerufen. Dabei verfolgt das Vorhaben vier Ziele:
1. Finanzielle Unterstützung
Die Lokalen Komitees leisten derzeit die Hauptarbeit im Protest – und das zumeist ehrenamtlich und mit hohen finanziellen Lasten. Vielen Komitees fehlt das Geld für AnwältInnen, um Gefangene zu betreuen, für Miete und Lebensmittel für AktivistInnen im Untergrund, für Banner, Flugblätter oder auch einen in Syrien sehr teuren Internetanschluss.
2. Solidarische Nähe aufbauen
Zwar wird der syrische Aufstand intensiv medial begleitet, aber anders als etwa bei den Jugoslawien-Konflikten ist der Bezug zu dem Land eher schwach ausgeprägt. Mit einem PatInnenmodell soll hier eine Annäherung geschaffen werden, die eine Voraussetzung für dauerhafte Solidarität ist.
3. Wissenstransfer
Zwischen hiesigen und syrischen Gruppen soll ein Erfahrungsaustausch entstehen, der den friedlichen Aufstand gegen das Assad-System stärkt – und darüber hinaus beim Aufbau einer Zivilgesellschaft in Syrien wirkt. Denkbar wären etwa ein Wissenstransfer zwischen gewerkschaftlichen Gruppen über effektive Streikmaßnahmen oder Hinweise dazu, wie Solidaritätsarbeit mit Gefangenen internationalisiert werden kann. Dazu gehören auch solidarische Hinweise darauf, welche Rolle eine Zivilgesellschaft nach dem Ende der Assad-Diktatur übernehmen kann.
4. Zivilgesellschaftliche Intervention
Neben der praktischen Hilfe versteht sich das Projekt als Beitrag zur Ausgestaltung internationaler Solidaritätsarbeit. Selbst in der Zivilgesellschaft wurde im letzten Jahrzehnt internationale Solidarität zunehmend in Form von Forderungen nach militärischen Interventionen ausgeübt (z.B. Libyen). Mit diesem Projekt soll eine Form der „zivilgesellschaftlichen Intervention“ geschaffen werden, die mit der Stärkung friedlicher politischer AktivistInnen eine militärische Eskalation unwahrscheinlicher macht.
