AIDS HOPE, die HIV&Aids-Arbeit von OM Südafrika hat 2010 ein Nachhilfeunterrichtsprogramm in ihrem Zentrum “Meetse a Bophelo” in Mamelodi bei Pretoria begonnen.
Dieses Programm nimmt sich den Nöten von verwaisten und gefährdeten Kindern an. 30 benachteiligte Kinder aus umliegenden Grundschulen wurden in das Programm aufgenommen. Alle haben entweder den Tod mind. eines Elternteils, traumatische Erlebnisse, Krankheit in der Familie oder Armut erfahren.
Viele dieser Kinder leiden oft unter erheblichen Verhaltensstörungen. Dies wird noch durch Lese-, Schreib- und Rechenschwäche verstärkt. Die Kinder fehlen häufig in der Schule und die Lehrer kümmern sich nicht um sie. Außerdem haben sie oft nicht genug zu Essen. Sie sind oder werden krank (einige sind HIV+, was zu Aids und auch zum Tod führen kann). Ihre Zukunft wird ohne Hilfe ein Leben in Armut und Perspektivlosigkeit sein.
Die rund 10 Mitarbeiter von AIDS HOPE geben den Kindern Einzelunterricht in verschiedenen Schulfächern, um ihnen die nötige Aufmerksamkeit und Betreuung zu geben, die sie brauchen. Zum Programm gehört auch eine warme Mahlzeit pro Tag,
um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.
Biblische Geschichten, Lieder singen und Spiele runden das Programm ab. Wenn notwendig wird auch eine medizinische Versorgung ermöglicht, die zu einer Verbesserung der gesundheitlichen Situation führen soll
Durch die Verbesserung ihrer schulischen Leistungen eröffnet sich ihnen der Zugang zu weiterbildenden Schulen und sie haben später bessere Berufschancen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Zu den Herausforderungen gehören ein gutes Einfühlungsvermögen in die Lebenswelt der Kinder. jedes von ihnen ist auf einem anderen Niveau und die persönliche Situation ist unterschiedlich. Viel Geduld ist auch notwendig, da viele Kinder sich nicht lange konzentrieren können.
Durch die finanzielle Unterstützung wird gewährleistet, dass der Nachhilfeunterricht kontinuierlich durchgeführt werden kann, weil alle benötigten Materialien rechtzeitig bereitgestellt werden können.
Finanzielle Unterstützung für diese Arbeit kommt bisher von Stiftungen, Kirchen, Unternehmen und Einzelpersonen aus Südafrika, Deutschland, USA, Niederlande, Schweiz
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