Peru: Hilfe zur Selbsthilfe für Quechua Indianer

8 weitere Fotos anschauen
 
100 % finanziert

S. Nicolai (verantwortlich)

S. Nicolai
Die indianischen Gemeinschaften in der Andenregion leben sie sozial, wirtschaftlich und politisch ausgegrenzt am Rande der Gesellschaft. Das ihnen zugestandene Land wirft nur wenige Erträge ab. Es mangelt an Arbeit, medizinischer Versorgung, Schulbildung und vor allem Mitsprache.

Zusammen mit der lokalen NRO Accion Andina arbeitet CARE seit 2001 erfolgreich in Peru, um dort die Lebensbedingungen der Quechua-Indianer zu verbessern. Bei diesem Ansatz bestimmen die Menschen selbst, welche Maßnahmen sie zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen umsetzen möchten. Das stellt den nachhaltigen Erfolg dieses Ansatzes sicher.

Im Rahmen des Projektes werden Mikrokredite vergeben, um den Quechua-Indianern ohne eigenes Einkommen dabei zu unterstützen, eine eigene, kleine Existenz aufzubauen. Das Programm richtet sich an Bauern, Händler und Handwerker. Außerdem werden die Gemeinschaften durch Infrastrukturmaßnahmen, wie den Bau Gemeinschaftszentren, Grundschulen, Gesundheitsstationen und Trinkwassersystemen gestärkt. Durch Kochkurse für die Mütter wird die Mangelernährung von Kindern reduziert und Führer zur Stärkung der politischen Repräsentation ausgebildet.

Weiter informieren:

Unternehmenspartner:

Weiterlesen

Informationen zum Projekt:

Fragen an S. Nicolai (verantwortlich):

  •  

    H. Marschalek fragte vor etwa 3 Jahren

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Als Mitarbeiter der Fakultät Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Weihenstephan in Bayern bin ich auf der Suche nach Projekten in Süd- und Mittelamerika, die von ihnen gefördert und/oder unterstützt werden. Es geht darum, eine engagierte, sprachlich versierte Absolventin mit einer Diplomarbeit in einem solchen Projekt einzubinden und ihr damit in der Gestaltung einer Zukunft in diesem Bereich der Welt zu helfen. Die junge Frau hat bereits ihr Praktikum in Mexiko absolviert und ist von daher in ihrer sprachlichen Entwicklung weit fortgeschritten.
    Sie ist initiativ, arbeitet eigenständig und motiviert, ihre Leistungsfähigkeit wird als sehr hoch eingeschätzt.
    Die Themenbereiche können Energie/Klima, Regionalentwicklung/Hilfe zur Selbsthilfe, Natur und Umwelt im weitesten sinne umfassen. Das zeitliche Engagement kann bis auf ein halbes Jahr im Land ausgedehnt werden.
    Bitte helfen Sie mir bei der Angelegenheit,, Ihr Beitrag und Ihre wohlwollende Unterstützung sind unverzichtbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marschalek Heinz

    Dipl.-Ing. MAS Marschalek Heinz
    Fachhochschule Weihenstephan
    University of Applied Sciences
    Fakultät Landschaftsarchitektur
    Am Hofgarten 4
    85354 Freising

    00498161714339
    00491735683496

  •  

    D. Owessny fragte vor etwa 4 Jahren

    Liebe Frau Marxen,
    Ich bin zur Zeit in Xela/ Guatemala, um auf freiwilliger Basis für 2-3 Monaten in Sozialprojekten mitzuarbeiten und werde in der zweiten Jahreshälfte nach Chile und Peru reisen, um auch dort in Projekten für eine bestimmte Zeit mitzuarbeiten. Können Sie den Kontakt zu diesem Projekt/ zu CARE bzw. zur lokalen NGO herstellen?
    Besten Dank für Ihre Antwort, die Sie auch gerne an Daniel.Owessny@web.de senden können
    Daniel Owessny

     

    A. Marxen: antwortete vor etwa 3 Jahren

    Lieber Herr Owessny,

    herzlichen dank für Ihre Anfrage und Ihr Angebot, unsere Arbeit zu unterstützen. Leider kann ich Ihnen nicht weiter helfen, weil wir in unseren Projekten fast ausschließlich einheimische CARE-Mitarbeiter eingesetzen. Eine Ausnahme sind die wenigen Projektkoordinatoren, die in der Zusammenarbeit mit internationalen Hilfs- und UN-Organisationen erfahren sind. Der überwiegende Einsatz lokaler Kräfte hat folgende Gründe:

    Einheimische Helfer kennen den kulturellen Hintergrund und die Sprache der betroffenen Menschen. Sie können sich problemlos mit ihnen verständigen.

    Sie kennen die Möglichkeiten der heimischen Infrastruktur sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden der Region und finden rasch den örtlichen Bedingungen angepasste Lösungen.

    Der Einsatz von lokalen Mitarbeitern schafft Arbeitsplätze im Krisengebiet oder in den häufig wenig entwickelten Regionen, die Flüchtlinge aufnehmen. Er sichert das Grundeinkommen von Familien und erhöht die Akzeptanz von Flüchtlingen unter der einheimischen Bevölkerung.

    Die Kosten für An- und Rückreise sowie für den Aufenthalt freiwilliger Helfer aus Deutschland entsprechen oft einem Vielfachen der Monatsentlohnung einheimischer Fachkräfte.
    Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) – mit dem CARE eng zusammenarbeitet – bietet für junge Leute ein Programm an, das „weltwärts“ heißt. Vielleicht ist das für Sie ja eine Möglichkeiten, als Freiwilliger zu arbeiten. Das Programm ist für Menschen zwischen 18 und 28 Jahren konzipiert.

    Herzliche Grüße

    Astrid Marxen

Bitte melde Dich an, um eine Frage zu stellen.