Die indianischen Gemeinschaften in der Andenregion leben sie sozial, wirtschaftlich und politisch ausgegrenzt am Rande der Gesellschaft. Das ihnen zugestandene Land wirft nur wenige Erträge ab. Es mangelt an Arbeit, medizinischer Versorgung, Schulbildung und vor allem Mitsprache.
Zusammen mit der lokalen NRO Accion Andina arbeitet CARE seit 2001 erfolgreich in Peru, um dort die Lebensbedingungen der Quechua-Indianer zu verbessern. Bei diesem Ansatz bestimmen die Menschen selbst, welche Maßnahmen sie zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen umsetzen möchten. Das stellt den nachhaltigen Erfolg dieses Ansatzes sicher.
Im Rahmen des Projektes werden Mikrokredite vergeben, um den Quechua-Indianern ohne eigenes Einkommen dabei zu unterstützen, eine eigene, kleine Existenz aufzubauen. Das Programm richtet sich an Bauern, Händler und Handwerker. Außerdem werden die Gemeinschaften durch Infrastrukturmaßnahmen, wie den Bau Gemeinschaftszentren, Grundschulen, Gesundheitsstationen und Trinkwassersystemen gestärkt. Durch Kochkurse für die Mütter wird die Mangelernährung von Kindern reduziert und Führer zur Stärkung der politischen Repräsentation ausgebildet.
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