Viele Arme und Obdachlose kommen zur Armenspeisung ins Kloster. Aber was passiert mit denen, die nach 22 Uhr nirgends mehr hinkönnen? Lange fehlte hier eine Hilfe. Der gutenachtbus soll diese Lücke schließen.
Mit Hilfe der Erlöse aus der Obdachlosenzeitung fiftyfifty und mehreren Einzel-Spenden richteten vision:teilen und fiftyfifty den Mercedes-Sprinter als mobiles Ess- und Sprechzimmer ein, aber auch als Personentransport in Notfällen. Der gutenachtbus ist an mehreren Tagen der Woche zwischen 22:00 Uhr nachts und 1:00 Uhr morgens unterwegs und hält an zwei festen Stationen. Dazu ist der Bus auch per Handy erreichbar.
Der Bus wird ganzjährig eingesetzt und von Ehrenamtlichen begleitet, die sich mit den Nöten von Obdachlosen auf der Straße auskennen. Mit der diskreten Hilfe wird den oft ausgegrenzten Mitbürgerinnen und Mitbürgern ihre Ehre und Selbstachtung wiedergeben, die sie im Alltag oft verloren haben. Sie verdienen es, dass auch um Mitternacht noch jemanden zu haben, an den sie sich wenden können, ohne mit Blick auf die späte Stunde zurückgewiesen zu werden.
Damit erweist sich der gutenachtbus als wichtiges, zuweilen Leben rettendes Hilfsmittel für Menschen auf der Straße, die besonders im Winter nicht mehr weiter wissen und aus eigener Kraft nicht mehr weiter können.
Ohne die Hilfe von Spenden und unseren Ehrenamtlichen ließe sich dieses Projekt nicht umsetzen. Wir sind daher jederzeit dankbar für Geldspenden und Menschen die sich für den Gutenachtbus ehrenamtlich engagieren möchten.
Weiterlesen
Per Widget auf einer anderen Webseite