Mosambik ist ein durch Dürren, den Folgen des Bürgerkriegs und Flutkatastrophen gezeichnetes Land. Mindestens zwei Drittel der Bevölkerung von Mosambik leben in ärmsten Verhältnissen.
In der Provinz Inhambane leiden die Bauern unter mangelnden Absatzmöglichkeiten und einer unzureichenden Infrastruktur. 20% der Kinder sterben vor ihrem fünften Geburtstag, die allgemeine Lebenserwartung liegt bei erschreckend niedrigen 45 Jahren. CARE arbeitet in der Provinz vor allem mit Frauen-Spargruppen, berät diese bei der Organisation und Einrichtung eines Sozialfonds. Teilnehmerinnen werden zu Beraterinnen der Gruppe ausgebildet und sichern die Nachhaltigkeit des Projektes. Das zentrale Ziel ist die Erhöhung des Haushaltseinkommens durch die Einführung des Sparens und den Zugang zu Krediten.
In Zusammenarbeit mit der lokalen Nicht-Regierungsorganisation KUKULA führt CARE Schulungen zur Kreditvergabe und zum Umgang mit den Ersparnissen und Darlehen durch. Die Gruppenmitglieder zahlen zwischen 0,20 USD und 20 USD ein und leihen sich aus der Gruppenersparnis zwischen 40 USD und 3.600 USD.
Diese Mikro-Kreditprogramme geben den Menschen in den beiden Distrikten Inhassoro und Vilankulos neuen Mut und eröffnen den beteiligten Frauen neue Lebensperspektiven. Langfristig führen die Maßnahmen im Bereich der Ökonomischen Entwicklung zu neuen Einkommensquellen, einer nachhaltigeren Landwirtschaft, einem beachtlichen Ertragsanstieg und einer besseren Überwindung von Naturkatastrophen aus eigener Kraft. Die Europäische Kommission hat das CARE-Projekt mit „Sehr gut“ ausgezeichnet.
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