Indien ist heute das Land der NGOs. Über 3 Millionen Organisationen arbeiten dort für die gute Sache. In den 80er Jahren waren es noch weniger als 100.000. Dennoch lebten in Indien noch nie so viele Menschen unterhalb der Armutsgrenze von 1,25 USD pro Tag wie heute (ca. 450 Millionen nach Worldbank Global Poverty Estimates).
Was muss geschehen? Magic Bus arbeitet mit Kindern, Eltern und Kommunen um v.a. Verhaltensänderungen zu erzielen. Ferner wird die vorhandene Infrastruktur des Landes (Bildung, Netzwerke, Arbeitsmarkt, private und öffentliche Angebote) für und gemeinsam mit den benachteiligten Familien erschlossen. Denn ein wesentlicher Treiber für Armut ist eben der mangelnde Zugang und die daraus resultierenden, fehlenden Chancen.
Das „Klassenzimmer“ von Magic Bus ist vor allem der Sportplatz, d.h. Magic Bus arbeitet sport- und erfahrungspädagogisch, insbesondere mit Fußball.
Warum Magic Bus? Magic Bus ist eine indigene, d.h. in Indien entstandene Organisation und hat das Potenzial, gesellschaftliche Verhältnisse zu verändern. Eine gründerunabhängige, effiziente und skalierbare Organisationsentwicklung ermöglichen dies. Magic Bus erreicht heute mit über 7.000 ehrenamtlichen Mentoren bereits 200.000 Kinder in 6 Bundesstaaten. Bis 2014/2015 sollen es 1 Millionen sein. Neben Reichweite arbeitet Magic Bus immer am parallelen Aufbau lokaler, automomer Förderstrukturen. Internationale Förderung ist insofern Impulsgeber.
www.magicbus.org
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