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Denk mal an Berlin e.V.: werkstatt denkmal

Ein Hilfsprojekt von: Denk mal an Berlin (P. Müller-Markmann)

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P. Müller-Markmann (verantwortlich)

P. Müller-Markmann
werkstatt denkmal

Jugendliche forschen zum Tag des offenen Denkmals 2012 und entdecken ihr Lebensumfeld neu.

werkstatt denkmal – DAS FORMAT

Aus dem Anliegen, Jugend und Denkmalschutz zusammenzubringen, entwickelte der gemeinnützige Verein Denk mal an Berlin e.V. im Jahr 2004 gemeinsam mit dem Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen die Idee, ein langfristig angelegtes Jugendprojekt ins Leben zu rufen. Unter diesem Dach finden seitdem jedes Jahr in ganz Berlin Workshops statt, in denen Schüler aller Klassen zusammen mit den Museen, mit Künstlern und Experten Denkmäler in ihrem „Kiez“ unter verschiedenen Themenschwerpunkten erkunden. Ihre Forschungsergebnisse stellen sie am Tag des offenen Denkmals in kreativen Umsetzungen vor Ort einem breiten Publikum vor. Über 1000 Kinder und Jugendliche haben bisher an diesem in Deutschland einzigartigen Projektformat teilgenommen.
Für ihre kontinuierliche Jugendarbeit im Bereich der Denkmalpflege wurden der Verein und der ABR im November 2010 mit dem höchsten Berliner Denkmalpreis, der Ferdinand-von-Quast-Medaille, ausgezeichnet.

werkstatt denkmal – INHALT UND ABLAUF

Im Jahr 2012 sind Kinder und Jugendliche aus sieben Berliner Schulen eingeladen, Forschungsreisen in die Vergangenheit ihrer alltäglichen Lebensumwelt zu unternehmen. Ausgehend vom Motto des Tags des offenen Denkmals "Holz" werden sieben Denkmäler der Stadt zu Ausgangspunkten dieser Reisen, zu Quellen von Stadtgeschichte(n) und ungewöhnlichen Lernorten. Die Schüler forschen in Begleitung von Museumspädagogen vor Ort oder im Archiv, befragen Anwohner und Passanten oder diskutieren mit Architekten, Archäologen, Restauratoren und Denkmalpflegern. Sie dokumentieren ihre Arbeit und finden gemeinsam mit Künstlern und Pädagogen ästhetische und mediale Formen zur Umsetzung ihrer Forschungsergebnisse. Am Tag des offenen Denkmals (8./9. September 2012) werden sie an den Schauplätzen ihrer Erkundungen zu kreativen und souveränen Vermittlern ihrer Stadtgeschichte und des Denkmalschutzgedankens. Geplant sind Ausstellungen, Infotafeln, Theaterstücke, Performances oder Führungen, die den Besuchern ungewöhnliche Perspektiven auf Denkmäler bieten. Zusätzlich bekommen die Schüler die Möglichkeit, ihre Ergebnisse in Form einer Ausstellung zum Berliner Denkmalsalon am 9. September im Berliner Rathaus vorzustellen.

werkstatt denkmal – PROJEKTKOSTEN

Die Durchführung eines Workshops kostet 1000 EUR. Helfen Sie mit Ihrer Spende für werkstatt denkmal mit, dass Jugendliche und Kinder aus sieben Berliner Bezirken Forschungsreisen in die Vergangenheit ihrer alltäglichen Lebensumwelt unternehmen können. Denkmäler brauchen junge Menschen, denn sie sind die Denkmalschützer von morgen. Ebenso brauchen junge Menschen Denkmäler, denn sie ermöglichen es ihnen, sich als historische Subjekte zu begreifen, sich in ihrer eigenen Gegenwart zu positionieren und darüber nachzudenken, in welchen Räumen sie in Zukunft leben wollen.

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Informationen zum Projekt:

Fragen an P. Müller-Markmann (verantwortlich):

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