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Nachdem ich im Herbst 2011 ein Praktikum im betterplace lab absolviert habe, hatte ich mir vorgenommen, auf meiner dreimonatigen Südamerikareise von Januar bis März einige betterplace Projekte zu besuchen. Die Reise begann in Quito, wo wir gleich als erstes das bambuProjekt besucht haben.
Wie ist Deine Verbindung zum Träger bzw. zum Projekt?In Quito habe ich mich mit den Verantwortlichen vor Ort, Vanessa und Alexandra, mehrmals getroffen und mich lange mit ihnen über das Projekt unterhalten. Bambu engagiert sich mit Workshops und neuerdings auch mit Stipendien für die SchülerInnen der UESPA, einer Schule für Straßenkinder, die der Fundacion Proyecto Salesiano (einer nationalen Stiftung mit mehreren Projekten für Straßenkinder) angehört. Auch die Schule habe ich an zwei Nachmittagen besucht und mir dort angesehen, wie die 115 Schüler, die aus ärmsten Verhältnissen kommen und sich eine normale Schulbildung nicht leisten können, mit allen möglichen Mitteln gefördert werden.
Dein positiver Bericht aus Quito:Bambu ist ein sehr kleines Projekt, aber besteht aus ein paar sehr engagierten Menschen die versuchen, den Kindern der UESPA mit ihren Sommerworkshops eine Abwechslung und einen Ausbruch aus ihrem zum Teil sehr tristen Alltag zu ermöglichen. Ein solches - ausschließlich freiwilliges und unbezahltes - Engagement finde ich sehr unterstützenswert. Es wäre sehr schade, wenn die Kinder in Zukunft auf die Workshops verzichten müssten.