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Festspielhäusel Obertsrot

Ein Hilfsprojekt von: Förderkreis St Erhard Kapelle Obertsrot e.V. (Dr.Eckehard A. H.)

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 8 Tagen

Dr.Eckehard A. H.

96. Die erste Mozart-Serenade in 2013 vom Jugendorchester Baden-Baden

Mit 51 Gästen war das Haus voll besetzt, bedenkt man, dass auf der Empore die auf ihren Einsatz wartenden Solisten und die Instrumentengehäuse Platz nehmen mussten. Die Abendsonne leuchtete zeitweilig stark. Die Vertretung des Konzertmeisters Felix Palmen durch Charlotte Reece gelang hervorragend, sie wurde im ersten Stück, der Sinfonie F Dur, KV 112 mit der hinter ihr sitzenden Kollegin voll angestrahlt. Karl Nagel, der Dirigent, ließ sich beim Menuett der Sinfonie F Dur, KV 112, locker in der ersten Zuschauerreihe nieder und hob nur ab und zu die Hand, wenn ein heikler Einsatz bevorstand, was einen Blick auf das gesamte Orchester gewährt. Das 3. Stück, das Violinkonzert B Dur, KV 207, wurde an 2. Stelle gespielt. Marie Claudine Papadopoulos, war genau wie bei ihrem ersten Auftritt im Festspielhäusel am 4. Dezember 2011 präzise und sensibel dabei. Ihrer aus der Landessammlung Baden-Württemberg zur Verfügung gestellten Guarnerius-Geige von 1745 entlockte sie zauberhafte Töne, die das Orchester zu einer Höchstleistung begeisterte und unglaublich feine Pianissimostellen im 2. Satz erlaubte. Andrea Loetscher, aus den Emiraten zurück gekehrt und am 7. August 2011 mit einer himmlische Atmosphäre verbreitenden Piccoloflöte im Festspielhäusel solistisch das erste Mal dabei, spielte dies Mal das Flötenkonzert D Dur, KV 314, das auch als Oboenkonzert bekannt ist. Ihr Zauberklang ist auch auf der großen Silberflöte bravourös. Zuletzt kam auch mit Stefan Börsig ein im Festspielhäusel Bekannter mit seiner Trompete wieder zum Einsatz. Das Jugendorchster hat sich mit vier jungen Leuten, darunter ein Elfjähriger, deutlich verjüngt. Karl Nagel moderierte wie gewohnt mit launig kauzigen Apercus und begründete seine Beliebtheit mit der Tatsache, dass er auch großen Solisten gern die Wahrheit sage. Dies konnte in dieser harmonisch verlaufenen 1. Mozart-Serenade unterbleiben, da alle Soli in wahrhaft meisterlicher Art und schönster Kongruenz mit dem Orchester verliefen. Das Ambiente im Kirchl, dem Festspielhäusel von Obertsrot, befriedigte die Wünsche des Publikums, was dem herzlichen Beifall, den anschließend einzeln zu hörenden Kommentaren und den Spenden zu entnehmen war. EA Hilf kündigte das nächste Konzert des Jugendorchesters an derselben Stelle für den 16. Juni an. Lukas Roth wird das Hornkonzert von Mozart, Es Dur, KV 447, blasen und die Aufführung wird von der Sinfonie 76, Es Dur, von Josef Haydn und der 5. Sinfonie, B Dur, von Franz Schubert umrahmt sein, wie immer bei freiem Eintritt um 18.30 Uhr.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 27 Tagen

Dr.Eckehard A. H.

95. Biografie Andrea Loetscher zur Serenade am 11. Mai 2013

Andrea Loetscher (Bilder 7, 8 und 142) studierte Musik/Flöte an den Konservatorien in Basel, Zürich und Paris und war bei Meisterkursen mit Peter-Lukas Graf, Barthold Kujken, Emanuel Pahud und Aurèle Nicolet.

Seit Andrea das Solisten-Diplom erhalten hat, gastiert sie mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland und ist Mitglied verschiedener Ensembles.

Sie gewann den Novartis International Preis und war Stipendiat der Kiefer Hablützel Stiftung und des Schweizerischen Tonkünstlerverbandes.

Nach einem Zeitvertrag im Qatar Philharmonic Orchestra in Doha ist Andrea wieder zurück in Basel. Neben der Unterrichts- und Konzerttätigkeit gründete Andrea eine kleine Konzertreihe "Aplus", eine Serie, welche auch ein junges Publikum ansprechen soll.

Andrea arbeitete mit namhaften Künstlern; eine grosse Inspiration ist Pierre Boulez, mit dem sie 2011 und 2012 am Lucerne Festival musizieren durfte. Andrea Loetscher Oberwilerstrasse 65 4011 Basel Schweiz 0041786060049 www.andrea-loetscher.ch

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 27 Tagen

Dr.Eckehard A. H.

94. Das Programm am 11. Mai 2013

  • Kirchl – Festspielhäusel Obertsrot Jugendorchester Baden-Baden

                  1. Serenade                                        

Marie Claudine Papadopoulos, Violine (Bild 141)

Andrea Loetscher, Flöte (Bild 142)

Leitung: KARL NAGEL (Bilder u.a. 85 und 143)

11. Mai 2013 18.30 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791

Sinfonie F-Dur, KV 112

Allegro – Andante – Menuetto – Molto Allegro

Konzert für Flöte und Orchester D- Dur, KV 314

Allegro aperto – Andante ma non troppo - Allegro

Konzert für Violine und Orchester B-Dur, KV 207

Allegro moderato – Adagio - Presto

Sinfonie C-Dur, KV 200

Allegro con spirito – Andante – Menuetto ( Allegretto) - Presto

Eintritt frei. Spende für Musik und Baudenkmal erbeten

Alles über das Jugendorchester Baden-Baden unter:

WWW.Jo-Baden-Baden.de

Reservierung: tickets@st-erhard-kapelle.de oder 07224 656054

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 27 Tagen

Dr.Eckehard A. H.

93. Die erste Serenade am 11. Mai, 18h30 im Kirchl, dem Festspielhäusel von Obertsrot 2013

Zur Biografie der Geigerin (siehe Bilder 36, 76 und 141):

Marie-Claudine Papadopoulos wurde 1987 in Straßburg geboren. Im Alter von fünf Jahren hat Sie ihr Violinstudium am “Conservatoire National de Région de Strasbourg“ begonnen.

Zur Zeit führt Sie ihre solistische Ausbildung bei Prof. Nodel an der Musikhochschule Mannheim weiter.

Im Mai 2012 erhielt sie den hochdotierten  1. Preis beim Wettbewerb "Ton und Erklärung" in München.

Die Geigerin konzertierte bereits mit namhaften Orchestern in Europa, z.B. mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Göttinger Symphonie Orchester, der Capella Istropolitana, dem Orquestra do Norte, der Schlesischen Philharmonie und der Slovakischen Sinfonietta unter Dirigenten wie Volker Schmitt-Gertenbach, Kaspar Zehnder, Christoph Mueller, Andreas Henning, Eckart Fischer, José Ferreira Lobo und David Geringas.

Als Kammermusikerin war sie zu Gast bei verschiedenen Festspielen in Europa, wie dem „Thy Chamber Music Festival“ (Denmark), „Murten Classics“ in der Schweiz, „Schloss Solitude“ in Stuttgart, „Giovani Artisti“ in Cervo in Italien und dem „Sommerfestspiel in Heraklion“ (Kreta). Sie hat mit Arnulf von Arnim, Martin Ostertag, Daniel Blumenthal, Ian Fountain, Gustav Rivinius, Daniel Grosgurin und Ulf Hoelscher zusammen Kammermusik gemacht.

Im März 2011 erhielt Marie-Claudine Papadopoulos den 1. Preis beim Neustädter Geigerwettbewerb mit anschließendem Konzertengagement bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Sie ist Preisträgerin und Finalistin vieler internationaler Wettbewerbe, so beim „Andrea Postachini Wettbewerb“, „Henri Marteau Wettbewerb“, „Oldenburg promenade“, „Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb“, „DAAD-Preis“.

Seit März 2006 ist Marie-Claudine Stipendiatin der Villa Musica Stiftung (Rheinland-Pfalz). Im August 2008 erhielt Sie einen Preis vom Kulturfonds der Stadt Salzburg und konzertierte im Großen Saal des Mozarteums. Sie wird unterstützt durch verschiedene Stipendien: den „DAAD“, die „Villa Musica Rheinland-Pfalz“, das „Schloss Solitude“.

Als Pädagoge ist Sie ebenso tätig: seit 2008 ist Sie künstlerische Leiterin und Lehrerin an der Sommermusikakademie in Trouville, Frankreich.

Marie-Claudine Papadopoulos spielt auf einer Violine von Petrus Guarnerius aus dem Jahre 1745, die ihr die Landessammlung Baden-Württemberg zur Verfügung stellt.

Im Festspielhäusel Obertsrot spielt Marie-Claudine Papadopoulos am 11. Mai 2013 zum dritten Mal mit dem Jugendorchester Baden-Baden unter der Leitung von Karl Nagel.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor 27 Tagen
Die Biografie der Flötistin Andrea Loetscher folgt demnächst hier. Sie kommt am 11. Mai 2013 mit dem Jugendorchester Baden-Baden das 2. Mal ins Festspielhäusel Obertsrot.

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 27 Tagen

Dr.Eckehard A. H.

92. Am Samstag, 27. April 2013 heißt es: Bekommt Obertsrot eine "Pädiagogische Provinz"? (frei nach Goethe, Wilhelm Meister) - Die zweite Lesung

Wann sind Kinder „pflegeleicht und erfolgreich“? E.A. Hilf hat in Abenteuer Erziehung (siehe Bild 140 und www.eahilf.de) Antworten gefunden, auf die er in hunderten von Gesprächen in der damaligen Kinderarztpraxis seiner 2005 verstorbenen Frau, Dr Charlotte Schöne, Baden-Baden, mit Eltern gekommen war, die jetzt erst bei "tredition" als Buch verlegt werden konnten.

Eigentlich kommen Kinder schon "pflegeleicht und erfolgreich" zur Welt – ist die erste Antwort, die der Untertitel des Buches nahelegt. Doch wie lässt sich dieser Weg fortzusetzen, dass die Erziehung gelingt? „Ein sicherer Weg zur guten Kinderstube“, so der zweite Untertitel, wird Anregungen geben, in welcher Weise behütet am Ende das Kind über Hindernisse seiner Entwicklung hinauswächst.

Die 2. Lesung wird, musikalisch umrahmt von Hansjörg Wallraff am Piano, auch einen Block fürs Publikum bereit halten: Was Sie schon immer mal in Sachen Bildung und Erziehung sagen wollten, soll eine spontane Antwort bekommen. Die großformatigen Bilder von kleinkindgerechter Pflege (aus dem Buch Laßt mir Zeit von Emmi Pikler, Budapest) werden wieder ausgestellt.

Wer 1999 ein gedrucktes Manuskript erworben hat, kann es jetzt in ein erweitertes Buchexemplar eintauschen.

Die Serie wird fortgesetzt am 20. Mai 2013. Eintritt frei, Spenden zur Erhaltung des Baudenkmals willkommen. Das nächste Festspielhäusel-Programm ist am 11. Mai, die 1. Serenade mit dem Jugendorchester Baden-Baden und Marie-Claudine Papadopoulos, Violine – Reservierung unter tickets@st-erhard-kapelle.de oder unter 07224 656054 (Vgl. Badisches Tagblatt - Der Murgtäler - vom 23. April 2013)

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 27 Tagen

Dr.Eckehard A. H.

91. DIA-Show Mallorca, abseits vom Ballermann

Im voll besetzten Haus - das sind ca 75 Sitzplätze - fand am 21. April im Kirchl, dem Festspielhäusel von Obertsrot (wie der Vorstand des Förderkreises nun beschlossen hat die Aufführungsstätte einheitlich zu nennen) der mit Spannung erwartete Dia-Vortrag von Siegfried Blaukat statt (siehe Bild 138, das den "Künstlerort" Deijà darstellt). Interessenten erhielten erprobte Tipps, wie ein Urlaub auf Mallorca auch gestaltet werden könnte. Die angebotenen Fotos boten hierfür vom Cap Formentor über Sa Calobra bis Sa Dragonera markante Eckpunkte. In der Pause und danach wurde rege diskutiert, sodass der Ruf eines familiären Treffpunkts zu kulturellen Veranstaltungen für vielseitig interessierte Menschen im Festspielhäusel weiter gefestigt werden konnte.

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Monat

Dr.Eckehard A. H.

90. Die Programmreihe Festspielhäusel bietet willkommene Unterhaltung

Gudrun Selledo:

Back to the Roots.  Zeitlich und örtlich "ernst"genommen.  Als Gudrun Hasenohr, aufgewachsen in Obertsrot, ist sie weit über die Grenzen des Murgtals hinaus geschätzt für ihre Musik, die sie mit Gitarre und Stimme immer authentisch und gefühlvoll umsetzt. Mit leisen und lauten Tönen versteht sie es, ihre TON-abnehmer zu begeistern.

"Ich singe nur Lieder, die ich genauso selbst geschrieben hätte, hätte dies nicht schon ein Anderer getan." Ihre eigenen Lieder erzählen von ihrem Weg durchs Leben, herzgebeutelt, aufrecht gehend. Mit ihren Mädels Lena, Greta und Sophia (siehe Bild 139 vor dem Auftritt aufgenommen) sind sie vier FRAUENZIMMER, die es nicht nur faustdick hinter den Ohren sondern auch und besonders FÜR die Ohren haben.

Nach der Aufführung hieß es: Nicht nur faustdick hinter, sondern vor allem für die Ohren – so war dieser großartige und kurzweilige Liederabend von Gudrun Selledo und TON-band. Eine unglaubliche Stimmung machte sich breit, als Gudrun mit Lena Kugel, Greta und Sophia Kastner den Abend mit "Give Peace a Chance" eröffnete. Es war eine Hommage an Obertsrot. Das Kirchl-Festspielhäusel, zum Bersten gefüllt, wurde zum TON-abnehmer. Leise und laute Töne verzauberten die begeisterten Zuhörer. Bei alten 70er-Jahre Hits wie z.B. Mendocino, Bobby McGee oder Chirpy Chirpy Cheep Cheep, gelang es mühelos, selbst hartgesottene "Nichtsinger" in einem großen Chor zu vereinen. 100 selbstgehäkelte Hippie-Blumen wurden um "Kopf und Kragen" getragen, doch sie reichten nicht für Alle. Gudruns humorvolle Moderation sorgte für gehobene und heitere Atmosphäre. Das Publikum freute sich über die bekannten Coversongs und war bei Am Tag als Conny Kramer starb mitsingend in allen Strophen dabei. Mit ihrem eigenen Song Dreimol om Daag nackig in die Murg kam der in der Nachbarschaft vorbeiziehende Fluss in Gudruns eigener Mundart zu Ehren.

Eine Wiederholung wird es mit Sicherheit im Herbst geben.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Monat

Dr.Eckehard A. H.

89. Mallorca, abseits vom Ballermann

Die fotografische Reise führt uns vor allem in den Norden und Südwesten der Insel, fernab von der Metropole Palma de Mallorca. Wir besuchen die Stadt Pollenca, die schöne Altstadt von Alcudia, fahren zum Cap Formentor mit seinen grandiosen Ausblicken, fahren dann durch das Tramuntana Gebirge, das im Juni 2011 zum Unesco-Welterbe ernannt wurde nach Soller, machen einen Abstecher zum Kloster Lluc mit seiner schwarzen Madonna,  besuchen die Gärten von Alfabia, um dann über Valdemossa nach Deja, dem Künstlerort, zu fahren. Dabei lernen wir die Vielfalt der Landschaften Mallorcas kennen.

Siegfried Blaukat hat diese Insel als freier Reisefotograf mehrfach bereist. Durch das Objektiv seiner Fotokamera betrachtet, erhalten die Motive eine ganz individuelle Note ohne Ansichtskartenklischee. Wir laden Sie ein, ihrer Seele ein paar bildhafte Eindrücke zu gönnen, die zum Relaxen und Chillen einladen.

Die Dia Show ist am Sonntag 21.4.2013, 19.30 Uhr im Programm Festspielhäusel der St. Erhard-Kapelle, Gernsbach-Oberstrot, Eintritt frei, Spenden willkommen.  

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 2 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

88. Eckehard Arnold Hilf - ABENTEUER ERZIEHUNG. Oder wie wird mein Kind pflegeleicht und erfolgreich? Ein sicherer Weg zur guten Kinderstube.

Die Atmosphäre in der St Erhard Kapelle hat schon oft Menschen ermutigt, dort ihr bestes Können abzurufen. Diesmal war ich selbst dazu angetreten, um das beim Verlag tredition im Januar erschienenene, im Titel genannte Buch einem erlesenen Publikum vorzustellen. Man hätte dies auch in einer Buchhandlung oder in einem großen Wohnzimmer tun können. Aber hier im "Kirchel" ist es anders. Trotz ausklingender Bronchitis kam während des Lesens kein Husten über die Lippen und fehlte auch bei der musikalischen Umrahumg durch Roland Kreuzer und Hansjörg Wallraff, siehe Beitrag 87.

Die Musiker hatten das Buch vorher zu lesen bekommen, und ihre Intuition hat ihnen dann bei der Auswahl der prägnanten Stücke geholfen, das Passende zu finden.

"Führen Sie bereits ein musikalisches Leben? Dann sind Sie schon das, was im nächsten Abschnitt mit 'erfolgreich' gemeint ist... Glückliche Menschen sind pflegeleicht! Das Kind, das gewaltsam angepasst wurde, mag als 'brav' gelten, ist aber berechnend. Es kalkuliert schon den Schmerz, den es vermeidet, wenn's an gewissen Stellen nachgibt. Es sieht wenig vom Andern. Es kennt aber inzwischen die Macht und wendet sie 'automatisch' an, wenn es im Innern an 'Musik' fehlt."

So las ich von Seite 17 und erklärte auf der folgenden Seite lesend, wie Tonfolgen, Sequenzen, etwas mit dem Wort "konsequent" zu tun haben, und wie "erfolgreich sein" mit "konsequent sein" zusammenklingt. Danach ertönte, aus den "Zigeunerliedern" Antonin Dvoraks, das Stück "Als die alte Mutter mich lehrte singen".

Im Hintergrund waren Bilder ausgestellt, die vor Jahren aus dem Kleinkind-Institut von Emmi Pikler, im "Loczy" in Budapest, aufgenommen worden waren und das zeigten, was mit einer freilassenden Führung bei der Pflege unserer Jüngsten gemeint ist.

Durch die 384 Seiten ist eine erster Weg gebahnt worden und es besteht Aussicht, hier eine Serie gestartet zu haben, die außer der mit Musik eingekleideten Lesung auch die Menschen aus der Zuhörerschaft zu Wort kommen lässt. So kann hier mit der Zeit ein Zentrum für pädagogische Fragen und freimütige Antworten entstehen, die immer mehr Wissen und Erfahrung über Leben und Bedürfnisse von Kindern zum Bewusstsein bringt.

Der Überschuss der gespendeten Beträge wird zum weiteren Betrieb dieser Stätte verwendet, die sich zwar in stätdtischem Eigentum befindet, aber in ihren Kosten dem Engagement des Förderkreises St Erhard Kapelle Obertsrot e.V. überlassen ist.

Die nächste Veranstaltung dieser Art in der Programmreihe Festspielhäusel ist Samstag, den 27. April 2013, 18h30. Eintritt frei

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

87. Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot: Präsentation von E.A.Hilf Abenteuer Erziehung Sonntag 10. März 18h15

EA Hilf: Abenteuer Erziehung. Wie wird mein Kind pflegeleicht und erfolgreich. Ein sicherer Weg zur guten Kinderstube. (siehe www.eahilf.de) Der Titel allein schon lässt vermuten, dass es um etwas mehr als nur Tipps geht, auf der alltäglichen Erziehungsautobahn die nächste Raststätte zu finden. Der Autor vermittelt mit seinem ursprünglich als Werbebrief begonnenen Konzept ein Wissen, das eigentlich jeder haben könnte. Doch angesichts der Legion von Unwägbarkeiten und dadurch sich überstürzenden Reformvorschlägen im Erziehungs- und Bildungsbereich komme es ihm darauf an, den Lesenden die Tür zu sich selbst und ihrer Intuition dem Kind gegenüber zu öffnen. Wie Erziehende zu Werkzeugen der später zu sich selbst und ins Leben entlassenen Kinder werden, können sie dadurch erfahren, dass sie sich am Umgang mit dem Zögling aus ihrer Ideenwelt spontan hervorgeholtes Wissen und Können erwerben. Insofern ist Erziehung immer Selbsterziehung, und Bildung stetige Fort- und Weiterbildung. Kinder ermutigen dazu, möchten aber sich auch auf ihre Eltern verlassen können.  Die Selbsterfahrung des Erziehenden kommt einem Musikstück gleich, das in seinen Wiederholungen und Durchführungen die Art von Sequenzen und Konsequenzen beispielhaft vorlebt. Deshalb ist ein Beiprogramm in der Ausführung von Roland Kreuzer, Violine, und Hansjörg Wallraff, Klavier, vorgesehen, das mit einzelnen Kapiteln korrespondiert. Aus dem Buch wird aus den Kapiteln Wie kann meine Erziehung gelingen? Was soll denn gekonnt werden? Können Sie aus Liebe Hindernisse setzen? Strafe – wann und wozu? Was will Ihr Kind – was wollen Sie? vorgetragen. Dazwischen erklingen von Telemann zwei Sätze aus der Sonatine G-Dur, aus Dvorzaks Zigeunerliedern  Als die alte Mutter mich lehrte singen, vom finnischen Komponisten Erkki Melartin eine Berceuse (Wiegenlied), aus den Préludes von Debussy La fille aux cheveux de lin (Das Mädchen mit dem flachsblonden Haar), aus den Waldszenen von Robert Schumann Der Vogel als Prophet, von Felix Mendelssohn-Bartholdy Auf den Flügeln des Gesanges (Lied nach H. Heine) und von Strawinsky das Allegro moderato aus der Suite Italienne nach Musik von Pergolesi. Umtrunk und Eintritt frei, Einlass 17 Uhr.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

86. Gitarrenvorspiel der Murgtal Musikschulklasse von Irene Jung

Einem Kind zuzuschauen, wie es seine Tonreihen auf einem Instrument feierlich und konzentriert hervorholt, ja zelebriert, darf man sagen, gehört zu den schönsten Anblicken, die ich kenne. Irene Jung hat mit ihrer Gitarrenklasse, umrahmt von lateinamerikanischen Klöngen durch das Gernsbacher Blockflötenconsort, für eine solche Ansicht gesorgt und die Musik dazu, die den Weg der Mädchen und Buben für ihr weiteres Leben begleitet, wird in Jahren die Grundlage für Phasen sein, in denen diese späteren Erwachsenen glücklich sind und Glücklichsein durch ihr Spiel verbreiten.
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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

85. Präsentation und Lesung aus Lotte Müller - Die Provinzkellnerin Teil II Auf Reisen in der Programmreihe Festspielhäusel am 23. Februar 2013

Silvia Ganster kam, sah und siegte. Obwohl Gitarre und der Gesang von Gudrun Selledo wegen Grippe ausfallen musste und obwohl aus diesem oder dem Grund des verkehrsfeindlichen Wetters Viele zu sehen waren, die fehlten, kam kraft Lebendigkeit, Offenheit und Publikumsnähe ihres Vortrags ein gemütlich anregender Abend im Kirchel heraus. Lotte Müller: Die Provinzkellnerin (II. Teil) auf Reisen wurde erzählt und gelesen in unterhaltsamem Frage-Antwort-Spiel mit dem Publikum. Darin saß auch ihre Mutter, die natürlich die Geschichten aus dem Leben ihrer Tochter live erfährt und nun ihren Kommentar abbekommt. Auf Seite 14 liest Silvia vor: Einige Zeit später musste ich dann noch den übelsten Satz in Bezug auf unsere Urlaubsplanung von meiner Mutter hören. Vermutlich verreisen wir im Rentenalter noch gemeinsam, weil wir uns mit niemand vertragen können. Die gute alte Dame nimmt’s mit Humor und steuert ihre Sicht der Begebenheiten bei.

Die knapp zwei Dutzend Gäste bekamen mit pfiffigen Wendungen eine Menge wichtiger Details mit, die zum Gelingen einer von zwei Freundinnen geplanten und durchgeführten Reise bedacht werden müssen.

Nach knapp einer halben Stunde die Zwischenfrage der Autorin, ob sich das Publikum langweile. Was hätte es da auch antworten sollen? Aber so sind sie, die im Kellnern erfahrenen Leute. Sie müssen ja auch den Gast fragen, ob Alles recht sei. Und den Meisten fällt dazu wohl auch nur die eine Antwort ein, die beide Seiten das Gesicht wahren lässt.

Doch die Karawane zog an dieser Stelle unbeschadet weiter und gelangte auf Seite 90. Ein Gast wurde gebeten, nachdem die Vorbereitungen amüsant umständlich auseinandergesetzt waren, die Zahl zu nennen, von wo aus weiter gelesen werden sollte.

Die dort angetroffene Geschichte ist kaum glaublich, mittendrin, wie „Lotte Müller“ sich ausdrückt: Das Leben ist kurz und wir mittendrin. Und so ist das Buch voller genutzter und verpasster Gelegenheiten, dem Leben soviel wie möglich abzugewinnen, ob nun von den Heldinnen selbst oder von ihren "Opfern". Wer wollte da die Maßstäbe des Bürgerlichen Gesetzbuches anwenden? Da wird von Stellenangeboten erzählt, die offensichtlich nicht für jeden gelten oder von Beschäftigungen in der Amtsstube, die eigentlich schon längst ohne Beschäftigte wäre, wenn die darin Befindlichen nur im Beamtenschlaf weiter dösten. Alle Geschichten am Pool erlogen, pardon frei erfunden, von imaginärem Personal, das doch alljährlich die Badelandschaft der türkischen Riviera bevölkert. Man muss nur hinhören und mit den Leuten ins Gespräch kommen wollen. Und das wollte „Lotte Müller“ alias Silvia Ganster, und sie konnte es auch. Sie hält sich zu Recht für eine Kommunikationskünstlerin.

Man erfährt in diesem Buch wirklich etwas über das Leben. Dieses macht auch keine Absätze und kennt nur die Sprache, genauer gesagt die Reden, in der sich Sprache ereignet. Wer sich über die jüngste, in Schriftform gezeigte Art sich zu äußern informieren möchte, greife zu diesem Buch (und seinem Vorgänger: Lotte Müller. Die Provinzkellnerin, was über Amazon erhältlich ist. Das neue Buch in Kuppenheim bisher nur über Zeitschriftengeschäft Mühling und im Outlet Kleidercenter Färber, auch in Laufenburg).

Für die von Silvias Freundin professionell servierten Getränke und den freien Eintritt wurden Gelder hinterlassen. Diese spendete die Autorin großzügig für Erhalt und Betrieb des denkmalgeschützten Gebäudes.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

84. Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot: Lotte Müller liest im Kirchel

 

Badisches Tagblatt vom: 19.02.2013

"Die Provinzkellnerin" II. Teil auf Reisen

Gernsbach (red) - "Die Provinzkellnerin auf Reisen" kommt am Samstag, 23. Februar, um 19.15 Uhr ins Kirchel nach Obertsrot. Im zweiten Band von Lotte Müller unternimmt die Provinzkellnerin zur Abwechslung mit ihrer Freundin eine Reise in die Türkei, erlebt Geschichten und lernt allerlei hintergründige Personen kennen. Die Grundlage dafür fand die Kuppenheimerin Silvia Ganster alias Lotte Müller in 30-jähriger Klein- und Feinstarbeit beim Kellnern. Im intimen Ambiente der St. Erhard-Kapelle wird sie, umrahmt von unterhaltsamen Akkordeon-Klängen (es werden jedoch Gitarrenklänge sein, eah), nun eine Auslese ihrer Erfahrungen literarisch servieren. Das Buch kann an diesem Abend signiert werden. Angesichts der knappen Sitzplätze ist Reservierung unter (07224) 656054 empfohlen (auf Anrufbeantworter nur Namen und Anzahl hinterlassen). Der Eintritt ist wie auch sonst in der Programmreihe Festspielhäusel frei, Spenden sind aber willkommen.

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

83. Badisches Tagblatt vom: 21.02.2013 Gitarrenduo Attila Schumann und Hans Florian im Kirchl

"Jetzt aber Licht aus"

Gernsbach (red) - Beeindruckt vom sakralen Ambiente und der hervorragenden Akustik eröffnete das Gitarrenduo Attila Schumann und Hans Florian mit ruhigen, klassischen Titeln wie "Autumn Leaves", "Summertime", "Georgia on my Mind" das Konzert in der St. Erhard-Kapelle Obertsrot.

Das Publikum ließ sich an gemütlichen Kaffeehaus-Tischen von der konzertanten Stimmung einfangen. Als dann Überraschungsgast, Sängerin Arline Faller, mit "Halleluja" das Publikum in ihren Bann zog und weiter begeisterte, erhielt das Männerduo einen hervorragenden stimmlichen Kontrapunkt.

Titel aus Bluesund Rockmusik

Nach verdienter Pause im gut besetzten Haus zeigte das Duo seine gesangliche Variationsbreite mit Songs wie "Little Red Rooster", "Light my Fire" und weiteren Titeln aus Blues und Rockmusik bei steigender Stimmung und flotteren Rhythmen.

Bei den lateinamerikanischen Klängen von "Girl of Ipanema" brauchte man Sängerin Arline nicht lange bitten, temperamentvoll mit ihrer kraftvollen Stimme wieder aufzutreten.

Bei tosendem Applaus nach der zweiten Zugabe forderte Attila in seiner bekannten Art: "Jetzt aber Licht aus", so dass bei Kerzenlicht mit "Merci, merci!" der Abend seinen krönenden Abschluss fand.

(Von Manfred Mösl)

 

 

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

82. Außerhalb der Programmreihe Festspielhäusel: Arline Faller als Überraschungsgast bei Hans und Attila im Kirch'l zu Obertsrot

Die Gitarristen Hans Fabian und Attila Schumann sind sehr schwarz singende Jazzer, die ihre Begleitinstrumente perfekt zur Stimme beherrschen. So musikalisch, dass Arline Faller mit ihrer aus Brasilien importierten, aber in jeder Umgebung beheimateten Gesangskunst gern einige Stücke zwischen ihnen zum Besten gab; zur Freude und Überraschung der 40 Zuhörer. Es können ja nie genug sein und die, die kamen, konnten nicht genug kriegen.

Die beiden Hauptakteure spielten unter Anderem auf ihre eindeutig originelle Art

Autumn Leaves; Summertime; Coming Home Baby; Albatross; Everybody Needs Somebody; Your Mind Is on Vacation and Your Mouth Is Working Overtime; Sunny; Girl from Ipanema; Dust in the Wind; Halleluja (von Cohen gesungen von Arline); Spooky und eine "Andalusische Kadenz", die sich ganz wohltuend mit ihrem Spanisch und ihrem Rhythmus vom amerikanisch-englischen Immerzu absetzte.

Das Atmosphärische war wieder einmal die treibende und tragende Kraft in diesem Gemäuer, die Einfälle der Beiden dazu musikalisch und verbal liebenswürdig rau. Bei der dritten Zugabe kam sofort: Eine mache ma noch! Und das mitswingende Publikum fiel den gemütlichen Spaßvögeln fast um den Hals.

Sogar die Rippen der im Hintergrund für Sommerhitze sorgenden Heizung durften kurz mitklimpern. Manfred Mösl hatte Grund zur Freude. Er war's, der die Männer mit den schwarzen Stimmen in die St Erhard Kapelle gelotst hatte. Und die fanden in der Kirch'l-erfahrenen und -begeisterten Arline ein offenes Herz für die Location.

Obwohl die Guggenmusik vorbei war, gab es genug Schabernack, den diese Jazzer sich am Rand zur Unterhaltung erlauben und dadurch das immer wieder durch seine familiäre Stimmung zu originellen Höchstleitungen anfeuernde Ambiente des baulichen Kleinods nutzen konnten. (Bild 133)

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

81. Saisonbeginn in der Programmreihe Festspielhäusel am 16. Februar 2013

Ralf Wachholz ist zum 3. Mal mit einem Lichtbildvortrag ins Kirchel, das ist die St Erhard Kapelle zu Obertsrot gekommen. Er war wieder mit seiner Frau im Wohnmobil unterwegs, die ihn sicher durch die Schlagloch bewehrten Straßen der einstigen Sowjetunion navigierte.

Die ersten Bilder zeigte er aus der einstigen Hauptstadt des polnischen Reiches Krakau mit seiner Marienkirche vor einem autofreien Marktplatz. Doch den Altar von Veit Stoß aus dem Jahr 1489 musste er unfotografiert lassen. Auch die Bilder von Rathäusern und Theatern der westlichen Ukraine zeigten Bauwerke in äußerst gutem Zustand. Die Hauptstadt der Ukraine, Kiew, liegt am Dnjepr, der eine spürbare Grenze innerhalb des erst seit 1991 wieder eigenständigen Staates bildet.

Die im Westen wohnenden Ukrainer sprechen auch ukrainisch und neigen Europa und seinem EU-Bündnis zu, während die östlich des Flusses gelegenen Regionen Menschen vorwiegend russischer Herkunft beherbergen, die ihre Zukunft in einer engen Anlehnung, wenn nicht sogar in einer Vereinigung mit Russland wünschen.

Einen Sonderstatus bildet die Halbinsel Krim. Hier leben noch die Nachfahren der Mongolen, die sogenannten Krim-Tataren nach muslimischer Tradition. Andrerseits hat die russische Schwarzmeerflotte in Sewastopol ihren Heimathafen auf der Krim. Die Städte Odessa mit prächtigen Hotels und vielen Urlaubern aus Russland und Jalta, wo die Dreimächtekonferenz 1944 über das Schicksal Deutschlands stattfand. flankieren das von landschaftlichem und landwirtschaftlichem Reichtum geprägte Quasi-Eiland.

Bevor die Reise jenseits der Meerenge zum Asowschen Meer weiter ging, entstand eine eintägige Pause, da mit dem für Russland notwendigen Visum der Einreisetag genau eingehalten werden musste. Die beiden Globetrotter beobachteten eine ländliche Idylle, wo aus dem Nichts der Steppe plötzlich riesige braune Kühe auftauchten, und zur gleichen Zeit mit einem Tragebalken auf den Schultern, woran jeweils Eimer herunterhingen und einen Melkschemel am Gesäß, setzten Frauen sich hin und molken aus den Kühen eine stattliche Menge Milch, bevor die Tiere wieder seelenruhig verschwanden.

In Russland gibt es in der Nachfolge der Sowjetzeit noch immer alle paar Kilometer Straßenkontrollen, die zur Vollständigkeit der notwendigen Papiere gemahnen. In Sochi, noch drei Jahre vor Olympia, ist man auf einen Trick angewiesen um Bilder machen zu dürfen. Obwohl an den Dreitausendern wenig Militärisches auszuspionieren war, half nur die stolze Erklärung, "Kohlbecker" zu sein, der für den Aufbau zuständige Deutsche aus Gaggenau (wofür das Rastatter Kennzeichen als Garant herhalten musste), und erst dann durfte geknipst werden. Es sollen die teuersten Winterspiele der neuen Olympiageschichte werden, da die Temperaturen dort auch im Winter frühlinghaft sind.

Die Zuschauer hatten zwei Stunden Zeit, sich die Zustände in dieser geschichtsträchtigen Gegend auf der stattlichen Leinwand an sich vorbeiziehen zu lassen. Der Referent bot eine Fülle von selbst erlebten Details, von denen man selten was aus der Zeitung oder dem Fernsehen erfährt.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

80. Vorschau der Programmreihe Festspielhäusel (fett gedruckt, eintrittfrei und Spenden willkommen, Reservierung empfohlen über 0171 5494806 oder hilf@online.de) und anderer Evente in der St Erhard Kapelle Obertsrot (Kirch'l)

  • FEBRUAR

Samstag den 16., 19h15,

Ralf Wachholz, Bilder einer Reise aus der Ukraine und Südrussland: Krim, Sotchi

Sonntag den 17., 19h30, Hans und Attila, Gesang und Gitarre, Eintritt 6 €

Samstag den 23., 19h15,

Silvia Ganster stellt vor: "Lotte Müller, Die Provinzkellnerin auf Reisen". Lesung aus ihrem neusten Buch (siehe BT Murgtal 17. Januar 2013) und gemütliches Beisammensein

Sonntag den 24., 18h30

Gebrüder Thalacker: Lichtbilder von einer Deutschland-Umrundung auf dem Fahrrad. Die Einnahmen kommen dem Kinderprojekt "Herzenssache" vom SWR zugute

Donnerstag den 28., 18h15,

Irene Jung, Musikschule Murgtal, stellt ihre  Gitarrenklasse vor. Eingerahmt vom Blockflötenconsort Gernsbach

 

  • MÄRZ

Samstag den 2., AcidJazz EVOLVER

Samstag den 9., Kristina Neureuther, unplugged concert, Neu-Bardenmusik aus Karlsruhe, Eintritt? Beginn? siehe www.facebook.com/StErhardKapelle

Sonntag den 10., 18h15,

EA Hilf stellt vor: "Abenteuer Erziehung. Wie wird mein Kind pflegeleicht und erfolgreich? Ein sicherer Weg zur guten Kinderstube". - Lesebeispiele aus dem bei tredition.de erschienenen neuen Buch. Es musizieren dazu: Roland Kreuzer, Baden-Baden, Violine, und Hansjörg Wallraff, Gernsbach, Klavier

Dienstagden 12., Förderkreis St Erhard Kapelle Obertsrot e.V., Jahreshauptversammlung. Berichte über unsere Aktivitäten in Vergangenheit und Zukunft. Mitglieder wählen neuen Vorstand, Gäste sind willkommen

  • APRIL

Freitag den 12.,

Siegfried Blaukat - Bildervortrag von Mallorca, abseits von Ballermann & Co. Beginn?

Sonntag den 21., 18h30,

3. Sonderkonzert, I. Teil (II.Teil Pfingstmontag) - P. Michael Lundt, Berlin: Uraufführung seiner Flötensonate, op.44, ausgeführt vom Blockflötenquartett !Ad Hoc", Leitung Irene Jung, Gernsbach - Wiederaufführung von "Welle der Luft", vierstimmiger Chorsatz von P. Michael Lundt, ausgeführt von "Ad Hoc" und chorisch vierstimmig in Einstudierung von Konrad Samuelis

Samstag den 27., 19h15,

"Ad Hoc" spielt nochmals, im eigenen Programm moderne Flötenmusik (u.a. eine Wiederholung der Sonate op.44 von P. Michael Lundt)

 

  • MAI

Samstag den 11., 18h30, Jugendorchester Baden-Baden, Leitung Karl Nagel, die 1. Serenade 2013

Samstag den 18., Swiss Acoustic Band, Eintritt? Beginn?

Pfingstmontag, den 20., 18h30  

3. Sonderkonzert II. Teil, in der Reihe "Junge Talente oder wildfremde Stücke" gastieren Leonore Weidenbach (Bunds-JO, LJO Baden-Württemberg), Elena Jäger (LJO B.-W.), Johanna Ell und Andere. Junge und erfahrene Musiker geben sich ein Stelldichein. Meldungen noch möglich, über hilf@online.de

  • JUNI                                                            

Sonntag den 16., 18h30, Jugendorchester Baden-Baden, Leitung Karl Nagel, die 2. Serenade 2013

 

 

 

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

79. Ralf Wachholz 3. Bild-Vortrag in der Programmreihe Festspielhäusel am 16. Februar 2013, 19h30

Eine Reise zur ukrainischen Halbinsel Krim im Schwarzen Meer, dem sonnenverwöhnten Paradies am Rand von Europa, wird von professionellen Anbietern per Flugzeug oder mit einem Kreuzfahrtschiff angeboten und genutzt.

Die Gernsbacher Wohnmobilfahrer Ralf und Christine Wachholz wollten auch mal dorthin, aber individuell. Gleich nach Ostern ging es los, unmittelbar nach Pfingsten kamen die beiden wohlbehalten und zufrieden wieder zurück. Die Reise verlief über Prag, durch den Osten von Polen mit einem Besuch in Krakau, in der Ukraine durch Lemberg nach Kiew. Von der Hauptstadt aus ging es nur südwärts über eine neue Autobahn nach Odessa, zur Halbinsel Krim. Besucht wurden alle wichtigen Naturschönheiten, die Küsten und historisch bedeutsame Paläste und Häfen. Doch das Reiseziel war damit noch nicht erreicht, vom östlichsten Punkt der Krim ging es per Fährschiff über das Asowschen Meer nach Russland hinüber und die Schwarzmeerküste entlang bis nach Sotchi. Mit einem Besuch im Tal und der Skiregion Krasnaja Poljana besuchten die Gernsbacher das Gebiet in dem im nächsten Jahr die Winterolympiade stattfindet.

Über die vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen wird Ralf Wachholz berichten mit seinem Lichtbildervortrag im „Kirchel“ in Obertsrot am Samstag, dem 16. Februar 2013 ab 19,15 Uhr.

Eintritt frei, Spenden erbeten, Reservierung empfohlen über 0171 5494806.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

78. EA Hilf: Präsentation von Abenteuer Erziehung - der sichere Weg zur guten Kinderstube. Musikalisch eingebettet durch Klassik von Roland Kreuzer (Violine) und Hansjörg Wallraff (Klavier)

10. März 2013, 18 Uhr 15.

Roland Kreuzer (Violine) und Hansjörg Wallraff (Klavier) sind schon des öfteren mit ihrem Spiel in der Programmreihe Festspielhäusel aufgetreten, doch diesmal gestalten sie gemeinsam die musikalische Einbettung einer Buchpräsentation.

Eckehard A. Hilf führt durch sein jüngst erschienenes Buch Abenteuer Erziehung. Wie wird mein Kind pflegeleicht und erfolgreich? Ein sicherer Weg zur guten Kinderstube (Hamburg 2013, tredition.de/?books/ID21039/ABENTEUER-ERZIEHUNG).

St Erhard Kapelle Obertsrot (Kirchel am Blumenplatz), Obertsroter Str.5, 76593 Gernsbach, Eintritt frei, Reservierung empfohlen, Tel. 07224 656054 oder 0171 5494806 oder hilf_at_online.de

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor 4 Monaten
BNN Murgtal, 24. Januar 2013
Langer Kampf hat sich gelohnt
Eckehard Hilf veröffentlicht Erziehungsratgeber
Von unserem Redaktionsmitglied Dominic Körner

Gernsbach. Wenn Eckehard Hilf in seinem Gernsbacher Wohnzimmer (in Obertsrot) nach einem der hellblauen Bücher greift, mag ihm dies bisweilen surreal vorkommen. „Abenteuer Erziehung – Wie wird mein
Kind pflegeleicht und erfolgreich?“ lautet der Titel des 384 Seiten starken Werkes – seines Werkes. Vor über 14 Jahren, im Oktober 1998,
hatte der Gernsbacher Autor die ersten Gedanken zu Papier gebracht, die heute Inhalt seines Erziehungsratgebers sind. Das Schreiben ging
Hilf, dem Doktor der Philosophie, von Anfang an leicht von der Hand; nach sieben Monaten war das Werk vollendet. Die Suche nach einem Verlag, der sein Erstlingswerk veröffentlichen sollte, kam indes einer wahren Odyssee gleich. Zunächst beauftragte Hilf eine Agentur, die für die Vermittlung an einen Verlag Geld verlangte. Geld, das Hilf ebenso
wenig wieder sah, wie den Agenturvertreter (der inzwischen wegen Betruges verurteilt wurde). Über Jahre waren seine Versuche, sein Buch veröffentlichen zu lassen, im Sande verlaufen. Hilf erinnert sich: „Meistens wurde mir gesagt: ,Toll geschrieben, passt aber leider nicht zur
Philosophie des Verlags‘“. Nach etlichen Fehlschlägen und dem
unerwarteten Tod seiner Frau hatte Hilf 2005 bereits aufgegeben. Im vergangenen Jahr dann doch der Durchbruch: Die (ehemalige) Mitarbeiterin (der anfänglichen) Agentur erinnerte sich an Hilf und dessen Werk, das sie an den Verlag tredition vermittelte. Mitte Januar war es schließlich so weit: Hilf bekam die Erstauflage – 35 Exemplare
– zugeschickt, wovon der lange verhinderte Autor viele bereits an
Freunde und Bekannte verteilt hat. „Ein schönes Gefühl, dass es doch noch geklappt hat“, sagt Hilf.
In seinem Buch gibt der Gernsbacher (Anregungen zur) Erziehung..., die zu einer guten Kinderstube verhelfen sollen. Hilf greift dabei vielfach auf eigene Erfahrungswerte zurück: ob als Vater zweier Kinder, als Waldorf-Lehrer oder (aus Eindrücken der) Kinder- und Jugendpsychotherapie.
Hilf (hatte) in der Praxis seiner verstorbenen Frau, Charlotte Schöne, einer Kinderärztin aus Baden-Baden, gearbeitet. „Auslöser waren die Beschwerden vieler Mütter über ihre Kinder“, erinnert sich Hilf. In der Kinderarzt-Praxis beriet er Mütter vermeintlich schwer erziehbarer
Kinder. Dabei ist ihm aufgefallen, „dass in den Familien viel falsch läuft“. Oft fehle Eltern die nötige Konsequenz (und Kultur z.B. bei Verabredungen) und damit den Kindern jegliche Struktur und Sicherheit.
Außerdem werde schon Kleinkindern zu viel abgenommen: „Ein kleiner
Mensch muss selbstständige Erfahrungen machen“, sagt Hilf deshalb.
„Händchenhalten – auch im übertragenen Sinn – ist nur dann sinnvoll, wenn ein Kind darum bittet.“ (Ein wichtiger Abschnitt ist überschrieben "Eltern erlauben - Kinder dürfen". - In Klammern Gesetztes wurde hier vom Autor ergänzt)
i Service
Eckehard Arnold Hilf: „Abenteuer Erziehung
– Wie wird mein Kind pflegeleicht
und erfolgreich?“, 2013, Verlag
tredition, ISBN 978-3-8491-1810-5; (17,90 €) das
Buch ist außerdem als E-Book (7,90 €) erschienen.
(Ein) Foto (Ralf) Wachholz (zeigt den Autor in seinem Wohnzimmer in Obertsrot (Gernsbach))

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor 4 Monaten
Badisches Tagblatt vom: 18.01.2013
"Abenteuer Erziehung - Wie wird mein Kind pflegeleicht und erfolgreich?" / Eckehard Hilf aus Obertsrot veröffentlicht sein erstes Buch

Ein sicherer Weg zur guten Kinderstube
Von Stephan Juch

Gernsbach - Der Weg zur Publikation war fast 14 Jahre lang. Als am 11. Januar die ersten 35 Bände in seiner Wohnung in Obertsrot eintrafen, endete er für Dr. Eckehard Hilf. Der 70-Jährige hat sein erstes Buch veröffentlicht. Unter dem Titel "Abenteuer Erziehung - Wie wird mein Kind pflegeleicht und erfolgreich" gibt der Doktor der Philosophie auf 384 Seiten Tipps für den sicheren Weg zur guten Kinderstube.

"Es ist ein Buch, das alle Erziehungsratgeber überflüssig machen sollte", beschreibt der "Jungautor" seine Zielsetzung. Angefangen hat Hilf sein Werk im Oktober 1998. Auslöser für sein literarisches Engagement waren "die vielen Mütter, die sich immer wieder über ihre Kinder beschwert haben".

Was banal klingt, hat einen seriösen Hintergrund. Der gebürtige Freiburger hat nach seiner Promotion an der Freien Universität Berlin als Seiteneinsteiger viele Jahre lang in Waldorfschulen unterrichtet und pädagogische Methoden auf Grundlage der Menschenkunde Anthroposophie angewendet. Die eheliche Verbindung mit der in Baden-Baden lebenden Kinderärztin Charlotte Schöne ließ den Kontakt zur Psychotherapie einige Jahre und Berufsstationen später wieder aufleben. Hilf absolvierte eine dreieinhalbjährige Zusatzausbildung an der Ärztlichen Akademie für Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen in München und arbeitete fortan in der Praxis seiner Frau mit. Dort kümmerte er sich hauptsächlich um die Beratung von Müttern mit ihren als problembehaftet angesehenen Kindern. Daraus sei dann die Idee entstanden, ein Buch, einen Erziehungsratgeber, zu schreiben. Knapp sieben Monate lang setzte Hilf dieses Vo! rhaben in die Tat um und ließ dabei natürlich auch die eigenen Erfahrungen als zweifacher Vater mit einfließen. "Ich habe von meinen Kindern viel gelernt", betont Hilf.

Als das Werk fertig war, machte sich der Autor im April 1999 erstmals auf die Suche nach einem Verlag. Doch das gestaltete sich schwierig: Zwar habe er immer wieder zu hören bekommen, das Buch sei gut geschrieben und sehr interessant zu lesen - nur drucken wollte es keiner, weil es nicht ins Verlagsprofil passe. Nach etlichen fehlgeschlagenen Versuchen gab Hilf zunächst auf. 2005 folgte ein Schicksalsschlag, als seine Frau Charlotte plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Erst als die Trauer einigermaßen überwunden war und die alten Kontakte zu Agenturen und Verlagen wieder auflebten, startete der nun 70-Jährige einen weiteren Versuch - und war erfolgreich.

Die ersten Exemplare hat Hilf bereits verkauft, einige an Freunde und Bekannte verschenkt. Die niedergeschriebene pädagogisch-philosophische Selbsterfahrung ist auf drei Teile und 139 Abschnitte verteilt, die nicht unbedingt in chronologischer Reihenfolge gelesen werden müssen, wie der Autor betont.

Das Buchcover zeigt ihn als 18 Monate altes Baby am Fenster des elterlichen Hauses in Günterstal (Breisgau) stehend - er schaut durch die Scheibe die Mama an, der Papa beobachtet die Szenerie. Das Foto, das vermutlich sein im Zweiten Weltkrieg verschollener älterer Bruder geknipst hat, vermittelt Geborgenheit, gleichzeitig spürt man die Freiheit des kleinen Eckehard, selbstständig Erfahrungen sammeln zu können: Der Vater lässt ihn auf dem Fenstersims alleine balancieren und hebt lediglich seine schützende Hand hinter seinen Filius. Genau darum geht es zum Teil auch in Hilfs Buch: den Umgang mit Liebe. Man dürfe die Kinder nicht mit Hilfestellungen überschwemmen, gleichwohl benötigten sie einen "Anker".

Autor widmet das Werk seinen beiden (inzwishen erwachsenen) Kindern

Hilf nennt im BT-Gespräch das Beispiel Stallgitter: "Für Kinder ist es wichtig, Hindernisse zu überwinden." Diese müsse man ihnen aufbauen. "Wenn das Baby aus dem Ställchen krabbelt, nimmt es das als eins der ersten Erfolgserlebnisse wahr", erklärt der Psychotherapeut. Sein Buch, das er seinen Kindern Mandula und Raffael Johannes gewidmet hat, richte sich an alle, die irgendwie am Erkenntnisprozess der Erziehung und Bildung interessiert sind.

Eckehard Arnold Hilf, Abenteuer Erziehung - Wie wird mein Kind pflegeleicht und erfolgreich. Ein sicherer Weg zur guten Kinderstube, 2013, Verlag tredition, 384 Seiten, ISBN 978-3-8491-1810-5; auch als E-Book erschienen) www.eahilf.de

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Hütte 300,00 €

Dank dem unbekannten Spender oder der unbekannten Spenderin!

Es fehlt uns ein Raum, in welchem die fast wöchentlich umzuräumenden Stuhlreihen gefahrlos und zügig unterzubringen sind. Die bisher meistens praktizierte Lösung ist durch das Hochschleppen auf die Empore schwer und manche Veranstaltungen brauchen zusätzliche Stühle vom Speicher. Dorthin führt eine enge Treppe, durch ein Stuhel knapp hindurch passt.

Auch die langen und schweren Festzelt-Tische und -Bänke würden hier einen bedeutend einfacher zu erreichenden Lagerplatz finden.

Zwischen der Kapelle und dem Bürogebäude der benachbarten Papierfabrik könnte ein solcher Bau bald Platz finden, Verhandlungen und Planungen dazu laufen. Die Firmenleitung von Mayr-Melnhof hat sich dazu bisher kooperativ geäußert und würde den ihr gehörenden Platz, wie schon den vor 2 Jahren gestalteten Vorplatz, kostenfrei zur Verfügung stellen.

Durch die hier eingegangene Spende und die von KOnrad Samuelis aus der Einnahme vom Adventskonzert 2012 zur Verfügung gestellten Summe sind wir der zu finanzierenden Ziel um 600 Euro näher gekommen.

Dafür allen Beteiligten - herzlichen Dank !

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 5 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

76. Die Aufführung am 4. Advent (vergl. auch Badisches Tagblatt Murgtal, eah, und hier Bild 129, BNN-Bericht vom 27.12.21012, s. Bild 130)

Der Chor aus ehemaligen Oberstufenklassen der Klosterschule vom Hl. Grab, Baden-Baden unter der Leitung von Konrad Samuelis brachte in der Programmreihe Festspielhäusel sein traditionelles Weihnachtssingen zum ersten Mal auch in die St Erhard Kapelle Obertsrot. Das voll besetzte Haus musste indes etwas Geduld aufbringen, bis die fast 40 jungen Leute gegen 19h45 im Kirchel nach ihren vorhergehenden Benefizkonzerten erschienen. Zur Überbrückung las der einladende 2. Vorsitzende des Förderkreises vor den mit Getränk und Gebäck versorgten Gästen, darunter 2 Kindern und einem Gast im Rollstuhl, die amüsante Geschichte vom rasenden Christbaumständer vor.

Konrad Samuelis, der sich über die großzügige Teilnahme der Aktiven an dem per Mail eingeladenen Konzert zugleich wunderte und freute, kam schließlich mit seinen Getreuen, die zu dieser Darbietung aus den verschiedensten Studien- und Arbeitsorten angereist waren, und ließ nach kurzer Vorstellung das lateinische Locus iste erklingen. Mit Präzision und jugendlichem Elan vollführte dieser Chor ein Programm von vierzehn weihnachtlichen Gesängen – einer schöner als der andere, jedenfalls schwer zu entscheiden, welches der Höhepunkt war. Das letzte Stück, Stille Nacht, ließ dann den Abend innig ausklingen, der auch artistische Meisterstücke wie das gut verständlich gesungene Gospel mit der Zeile Virgin Mary Had a Babyboy und den Titel Good News in the Kingdom enthielt. Auch aus Frankreich klang herüber Il est né, le divin Enfant.

Die deutschen, in der Regel gut bekannten Weihnachtslieder, wie Ich steh an deiner Krippen hier überzeugten als vierstimmig und in wunderbaren Klanggirlanden gesetzte Chormusik. Es war der beschwingt auftretenden Gruppe um ihren einstigen Lehrer anzumerken, dass sie mit leidenschaftlichem Können und sensibler Reife an diese Literatur heranging. Jegliche effekthaschende Süße war durch die Fassung der Stücke und die Art des Vortrags verbannt und die in der Barockmusik bewährte Dynamik brachte im aufmerksamen Mitgehen des mächtigen Chores mit seinem Dirigenten überraschende Wechsel in Tempo, Lautstärke und innerer Wärme hervor. Äußerlich warm war auch der Raum geworden.

Für das bauliche Kleinod im neuen Gewand war dies jedoch eine höchst passende Bewährung, die dem Aufführungsort zur Ehre gereichte, wenn auch, wie immer Improvisation gefragt war, um das Platzkontingent optimal auszuschöpfen und das Wechselspiel im Bedürfnis nach Frischluft und Wärme gerecht einzupendeln. Für die vordersten Hörer war es ein buchstäblich hautnahes Erlebnis, indem sie in den Chorreihen nahezu verschwanden (siehe Bild 129). Die Versammelten bedankten sich mit lebhaftem Applaus und manche genossen anschließend die Möglichkeit, den auf Spendenbasis organisierten Abend im Kirchel gemütlich ausklingen zu lassen.

Konrad Samuelis bedachte die Aufführungsstätte durch die großherzig liebevolle Überlassung des eingegangenen Spendenaufkommens. Hierfür bedankt sich der Förderkreis St Erhard Kapelle Obertsrot e.V., hier vertreten durch seinen 2. Vorsitzenden, Dr Eckehard A. Hilf. Auf diese Weise kann hier "auf anderem Weg eingegangen" der Bedarf eines ausgelagerten Stellraums seiner Finanzierung näher gebracht werden.

Allen, die diese Zeilen lesen, sei gutes Gelingen für alle guten Projekte des kommenden Jahres 2013 gewünscht.

 

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 5 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

75. Ehem. Oberstufenchor "vom Hl. Grab", Leitung Konrad Samuelis, Sonntag, 23. Dezember um 19h30

Die Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot bietet am 4. Advent eine Chormusik der besonderen Art: Von seinem Leiter, Konrad Samuelis, gegründet wurde der Oberstufenchor der Klosterschule vom Hl. Grab, Baden-Baden, zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt und des Murgtals. Ehemalige treffen sich noch immer zu dieser Chorgemeinschaft in der Adventszeit und singen Benefizkonzerte und zur Erbauung für die Region.

So auch in der St Erhard Kapelle, Obertsrot, am Sonntag, 23. Dezember um 19h30.

Der Chor entstand 1978, hatte zwischenzeitlich 50 Mitglieder und brachte zu seiner Bestandszeit bis 2005 regelmäßig zwei anspruchsvolle Konzerte pro Jahr zur Reife, beispielsweise das Requiem von Mozart oder zuletzt, in Obertsrot und Baden-Baden aufgeführt: Ein deutsches Requiem von Brahms. Das musikalisch außergewöhnliche Niveau führte zu Auszeichnungen bei Wettbewerben und zu hervorragenden Kritiken, sodass sogar Konzertreisen auf Einladungen aus Györ, Ungarn, bis nach Abakan und Kyzyl, Sibirien, durchgeführt werden konnten.

Der Eintritt ist frei, auch barrierefrei mit einem Parkplatz direkt vor dem Eingang. Spenden sind wie immer willkommen.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 6 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

74. Machet die Tore weit! - Gesangsklasse Anja Schlenker-Rapke 1. Mal in der Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot

"Alte und neue Klänge zum Advent" nannte Anja Schlenker-Rapke, Mezzosopran, aus Baden-Baden die Darbietung ihrer Gesangsklasse am ersten Adventssonntag im Festpielhäusel-Programm der St Erhard Kapelle Obertsrot, Gernsbach. Es begann mit der Ensemble-Musik "Machet die Tore weit!" von Samuel Scheidt und endete mit dem von den Gästen im bestens besuchten Haus mitgesungenen "Abide with me" in deutscher Fassung von A. Beck. Dazwischen lag das ergreifend innig oder um die Tonlage ringend oder artistisch temperamentvoll vorgetragene Repertoire der an musikalischen Höhepunkten so reichen, festlich sakralen wie eingängigen, auch englischsprachigen Weihnachtsmusik.

Zu den, wie aus dem Zuhörerkreis zu erfahren war, "hochgestochenen", zumindest ungewohnten Glanzlichtern der Musikliteratur wie "Bereite dich Zion" aus Bachs Weihnachtsoratorium, gesungen von Lilli Fee Schulz (Mezzosopran); von Händel "Er weidet seine Herde", Susanne Rabenseifner, Alt, und Liliana Palatinus, Sopran, und "How beautiful are the feet of them" aus dem Messias gehörte auch eine "frostige" Seltenheit in Gestalt einer von Ernst Rapke, Bariton, vorgetragenen Arie aus dem 3. Akt von Purcells Oper "King Arthur", das seine Frau ausgegraben und passend zum Winterwetter kurzfristig, vor Humperdincks "Abendsegen", eindringlichst gesungen von Ines Gläser-Völkner, Sopran, und Rabenseifner, aufs Programm gesetzt und am von Hansjörg Wallraff dankenswerterweise zur Verfügung gestellten Piano begleitete. Dieses Stück ist 1691 uraufgeführt worden und hat wahrscheinlich eine Spur von Lully aufgenommen und bei Vivaldi hinterlassen, es klingt jedenfalls wie der Anfang des Winters in den Vier Jahreszeiten.

Zu den "eingängigen" Stücken gehörten die beiden Ave Maria, einmal von Cacini, gesungen anstelle der erkrankten Natalia Fernandez von Lilli Fee Schulz, das andere Mal von Tosti, gesungen von Ernst Rapke. Auch das inzwischen immer wieder angestimmte Halleluja von Cohen war dabei, solo gesungen von Maraiarosa Tortora und Lisa-Maria Rössler, Sopran, Alessa Nothdurft, Alt, und dem Ensemble. Mit südländischem Temperament sangen Sharon Faller und Lilli Fee Schulz "Joshua Fit the Battle of Jericho" und Ariana Plakiqi "I look to You" von Shearing. Voll kräftiger Schönheit steckte das von der Meisterin selbst, "ihrem lieben Mann" und Margot Jehle gesungene "One Candle, One Light" von A. Beck. Susanne Siegel begleitete mit kräftiger Flöte das allerliebst von drei Mädchen vorgetragene "Maria durch ein Dornwald ging", "Singe Seele, Gott zum Preise" aus den 9 deutschen Arien von Händel, mit Gläser-Völkner, und, mit Schlenker-Rapke am Piano, sich selbst auf der Gitarre zu "It wasn't His Child" von T. Yearwood. Susanne Hanusch, von Schlenker-Rapke als "geduldige Korrepetitorin" bezeichnet, trug wie auf Engelsflügeln souverän die Mehrzahl der Stücke vom Piano aus durch den Abend. Hansjörg Wallraff sei gedankt, dass er sein Instrument wieder einmal selbstlos zur Verfügung gestellt hat.

Die Stimmung war friedvoll bewegt, draußen rieselte der Schnee und der Förderkreis lud in der Pause und anschließend zu Umtrunk und gespendetem Backwerk ein. Es war Hausmusik vom Feinsten und in dieser Art auch eine Premiere im Kirchel. Es sieht ganz nach Wiederholung im nächsten Jahr aus. Die Spenden deckten die Kosten des Abends.

Das nächste Konzert dieser Art wird von Konrad Samuelis geleitet. Weihnachtslieder, mehrstimmig, singen Mitglieder seines ehemaligen Oberstufenchores vom Gymnasium zum Heiligen Grab, Baden-Baden, am 23. Dezember (4. Advent), um 18h30. Auch da sind Eintritt und Zugang "Barriere" frei.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 6 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

73. "Entertainment" außerhalb der Programmreihe Festspielhäusel

Der Veranstaltungsort Kirchel ist nun endgültig in Obertsrot angekommen. Das bewies am vergangenen Samstag das voll besetzte Haus bei Mary & Lou in der St Erhard Kapelle. Im Vorfeld konnte man Bedenken haben, ob ein Bericht über die seit 20 Jahren im Murgtal erfolgreichen Musiker Mario Götz, Gesang und Mundharmonika, und Ludwig Weber, Gitarre und Gesang, noch interessieren würde, da von ihnen, die in diversen Gruppierungen auftreten, schon oft zu lesen war.

Doch der Abend war, ohne dass dies vorher bekannt war, eine Premiere in doppelter Hinsicht: Zum ersten Mal hat Obertsrot sein Kirchel bis zur Obergrenze ausgefüllt und die Beiden, von hier (Obertsrot und Hilpertsau) Stammenden, sind nach ihrem ersten Auftritt im Pfarrheim vor 20 Jahren nun zum ersten Mal zusammen konzertant aufgetreten.

In ihrem Vorspann hatten sie angekündigt: Einfacher, ruhiger, geschmeidiger, schöner und natürlicher kann Musik nicht sein. Das haben sie eingelöst. Man muss hinzufügen: Unterhaltsamer kann eine Musikdarbietung kaum sein. Denn sie boten zwischen den interessant ausgewählten Titeln Moderation in ansprechendster Mundart und mit leckeren Details. Auffallend, dass die rauchig schwarze Stimme von Götz dem Evergreen Let it Be eine ganz neue Note geben konnte. Das artistische Gitarrenspiel  von Weber, der auch wusste, wie er die Gäste mitsingen lassen konnte, und die Unter-sich-Atmosphäre – ein  Wunder, in dieser wunderarmen Zeit.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 6 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

72. Adventssingen am 2. Dezember, 16h15, im Festspielhäusel

 

 

Machet die Tore weit!

  Alte und neue Klänge zum Advent

Weihnachtliche Lieder und Arien sowie Gospels und Spirituals

Die Gesangsklasse von

Anja Schlenker-Rapke mit

Susanne Hanusch – Klavier und

Susanne Siegel - Flöte

 

Samstag, 1.12.2012   15.30 Uhr            Cafétéria Alten- und Pflegeheim Maria Frieden Ebersteinburg

Sonntag, 2.12.2012           16.15 Uhr

In der Programmreihe "Festspielhäusel" der St. Erhard Kapelle (Kirchel), Gernsbach, Obertsroter Str.5

Tel. 07224 656054

Eintritt frei – Spenden willkommen

Programm

Samuel Scheidt: Machet die Tore weit,  Ensemble. - Maria durch ein Dornwald ging  Elisa und Pia Iber 

J.S. Bach:  Bereite Dich Zion,  Lilli Fee Schulz (Mezzosopran) Arie aus dem „Weihnachtsoratorium“

G.F. Händel: Er weidet seine Herde,  Susanne Rabenseifner (Alt),                 Liliana Palatinus (Sopran), Duett aus „Der Messias“. -

How beautiful are the feet of them,  Lisa-Marie Rössler (Sopran), Arie aus „The Messiah“

Abendsegen,  Ines Gläser-Völkner (Sopran), Susanne Rabenseifner (Alt) Duett aus "Hänsel und Gretel"

G.F. Händel: Singe Seele, Gott zum Preise,  Ines Gläser-Völkner (Sopran) aus   "9 Deutsche Arien"

O Holy Night  Cantique de Noel, Bernd Seilheimer (Tenor)

 Ave Maria,  Natalia Fernandez (Sopran)

I don’t know, how to love him,  Alessa Nothdurft (Mezzosopran), aus “Jesus Christ, Superstar

Ave Maria,  Ernst Rapke (Bariton)

L. Cohen: Halleluja,  Mariarosa Tortora, Lisa-Marie Rössler (Sopran),   Alessa Nothdurft (Alt), Ensemble

Joshua fit the battle of Jericho,  Sharon Faller, Lilli Fee Schulz

 Lullaby of Birdland,  Karl-Jürgen Matheis

I look to you,  Ariana Plakiqi

It wasn’t his Child,  Susanne Siegel

One Candle, One Light,  Margot Jehle, Ernst Rapke

Abide with me,  Ensemble und alle Gäste

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 7 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

71. Siehe auch Murgtäler Badisches Tagblatt vom 31.Okt.2012

Weniger ist mitunter mehr: Im Konzert am Samstag, 27. Okt., in der Programmreihe Festspielhäusel der St Erhard Kapelle Obertsrot wiederholte Musica Antiqua Gernsbach ihr Balladenprogramm, ließ einige Nummern weg, fügte den auf der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela gesungenen Jakobston aus dem 16. Jh. hinzu, und auch dank plötzlichem Winterwetter: Schon waren ein Drittel mehr Gäste wie im Juli im Kirchel beisammen, darunter drei Kinder.

Mittelpunkt dieser Darbietung ist die mit Gesang, Drehleier, Gitarre und Flöte agierende Irene Jung. Sie lehrt an der Musikschule Murgtal und ein Teil ihrer Eleven, aber auch Kollegen und andere „Dazugestoßene“, bilden die diesmal elfköpfige Bande, die seit 1991 existiert. Wesentlich und wohl bisher kaum beachtet ist, dass sie die meisten Stücke nicht nur zusammenstellt, choreografiert und maßvoll erläutert, sondern die Musik dazu bearbeitet und ganz eigenständige Begleitungen für die verschiedensten historischen Instrumente (siehe Neuigkeit 70) so komponiert oder bearbeitet, als hätten sie schon immer dazugehört. So erklingt die von Hugo Distler vertonte Ballade vom irischen Meuchelmordkönig Millesint, die Eduard Mörike in einem seiner verzweifeltsten Lebensabschnitte gedichtet hatte, in einem nur hier zu hörenden musikalischen Kleid, das, auf die Antiqua-Gruppe zugeschnitten, eine intime Steigerung der faszinierenden Totentanz-Szene bewirkt. Ebenso bei der Vertonung der Texte von Waldseenixe und Teufelsmühle: Erst die mehrstimmige Ausstattung Jung’scher Prägung schafft hier eindrucksvoll Klangwunder der Untermalung durch Mythen und Sagen.

Die nach mittelalterlichem Empfinden getragene Kleidung der Protagonisten trug zum Eintauchen in die verfremdet schöne Atmosphäre bei. Der schnelle, doch sorgfältigst betriebene Wechsel von einem Instrument zum andern erzeugte sowohl feierliche, als auch beim Einstimmen der altertümlich und heftig klingenden Instrumente zum Schmunzeln anregende Pausen.

Der Beifall der etwa gut 30 Gäste war ermutigend und wird bei anhaltender Qualität dieser Musik der urtümlichen Art sicher noch weitere Kreise im Murgtal erreichen – verdient und zu wünschen wäre es, zumal auch Kooperationen mit französischen Ensembles schon statt gefunden haben. Als Musica Antiqua traten auf (siehe Bild 122 von links): Eveline Jäckel, Irene Jung, Daniel Klaiber, Simon Gerstner, Edith Reik und Gudrun Rademacher (verdeckt, sowie auf Bild 123 ganz rechts), außerdem (Bild123 von links):  Eckehard Hilf, Elias Schuster, Mariam Abboud, Sarah Jäckel, Tobias Baumgartner.

Der Eintritt war frei, die Spenden werden zur Deckung von Unkosten für das Ensemble und den Konzertbetrieb im Kirchel verwendet.

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 7 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

70. Ein abgeschlossenes, ein kommendes Konzert in der Festspielhäusel-Programmreihe

 

 „Es war eine unglaubliche Freude hier Gast zu sein! Akustik vom Feinsten, erlesenes Publikum, wunderbare Stimmung und die tollste Betreuung der Welt“ schrieben Schèron Waldner Schöpf, auf fünf verschiedenen Blockflöten zu Hause, und Hildegard Bauer, kongenial virtuos auf dem Akkordeon ins Gästebuch der St Erhard Kapelle Obertsrot. Dort hatten sie als Ensemble JazzKlezz ungeniert aber begeisternd einen Dialog querbeet durch die Musikjahrhunderte bis hin zu einer in dieser Besetzung einmaligen Erstaufführung von Joey Tempests Final Countdow geboten. In eigener Bearbeitung haben die Beiden das eigentlich für Klavier komponierte Alla Turca aus der berühmten A Dur-Sonate von Mozart und das Mandolinenkonzert C Dur von Vivaldi ebenso artistisch schwungvoll dargeboten wie bekannte Jazztitel oder den zum Mitklatschen animierenden Czardas von Vittorio Monti. In Petite Fleur imitierte Waldner Schöpf auf der Tenorflöte Spielweise und Klang von Sidney Bechets Sopransaxophon; Take Five erklang auf einer in Ungarn gebauten Silberton Altflöte. Das Stück sei, so die Musiker, diesem Instrument geradezu auf den Leib geschrieben. Jazzkundige konnten das bestätigen.

Man wird dieses Ensemble gern wieder einladen betonte der 2. Vorsitzende des Förderkreises, der sich unverhofft einer Laudatio für seine Organisation ausgesetzt sah. Entscheidend ist jedoch die Qualität, die sich bei dieser Premiere im Kirchel hervorragend, klassisch seriös und beschwingt unterhaltsam zu Gehör gebracht hat. Zum ersten Mal hatte ein Gast im Rollstuhl in die St Erhard Kapelle gefunden, wofür die Veranstalter auch künftig bei geeignetem Programm werben werden.

Auf das Konzert am nächsten Samstag, 27. Okt., 18 Uhr 30, wurde hingewiesen. Da tritt Musica Antiqua zum 2. Mal in diesem Jahr mit ihrem vom 1. Juli her weiter entwickelten Balladenprogramm auf. Es erklingt die Sage von der Teufelsmühle mit der Musik nach einer alten englischen Komposition, Lieder aus Irland, Schottland, aus der Bretagne und dem sephardischen Spanien; es wird gesungen von Nixen und Liebenden, von den Gefahren des Jakobsweges und dem Ende eines hartherzigen Herbergswirtes.

Die historischen Instrumente sind teilweise waffenscheinverdächtig, andere rühren zu Tränen, lindern Schmerz oder regen zu Tanz und  Freude an: Rauschpfeife, Dudelsack, Scheitholz, Cornamuse, Drehleier, Rainmaker, aber auch ausgiebig Trommeln, höchste und tiefste Blockflöten, Gitarren, Dulcimo, Xylophon und last but not least Gesang und dramatischer Text. Das Ensemble wurde 1991 von Irene Jung gegründet. Die Gewandung der Protagonisten ist frei nach mittelalterlicher Mode. Ebenso frei ist der Eintritt; Spenden sind wie immer willkommen.

 

 

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 7 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

69. Anlässlich des Besuchs einer Kommission des Entwicklungsprojekts ländlicher Raum (ELR) in der St Erhard Kapelle geleitet von Vertretern der Stadt Gernsbach, Zimmerlin (Stadtbauamt) und Lang (Wirtschaftsförderung) am 16. Oktober 2012

Dazu "Eckdaten" des ELR, soweit sie unser Haus betreffen, das durch diese Fördermittel restauriert werden konnte und laut Aussage von Jürgen Zimmerlin als erfolgreiches Projekt der Gemeinde Gernsbach gerne vorgestellt wird. Auf das in der Nachbarschaft gelegene Haus Obertsroter Str.22 (siehe Titelbild) zu sehr günstigen Konditionen (zur Hälfte bereits in Staatseigentum), siehe Bedarfsteil dieser Seite, wurde durch den 2. Vorsitzenden des Förderkreises St Erhard Kapelle, Dr Eckehard Hilf, ausdrücklich aufmerksam gemacht.

Das Land Baden-Württemberg unterstützt strukturverbessernde Maßnahmen in Gemeinden vor allem des ländlichen Raumes. Die Förderung von Investitionen konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte: (Hervorhebungen von uns) – Arbeiten: Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), – Grundversorgung: Sicherung der Grundversorgung mit Waren und privaten Dienstleistungen, – Gemeinschaftseinrichtungen: Einrichtungen zur Förderung des Gemeinschaftslebens, – Wohnen: Schaffung von Wohnraum innerhalb historischer Ortslagen. Zuwendungsfähig sind auch planerische Aufwendungen der Gemeinde sowie Untersuchungen und Modellvorhaben von überörtlicher Bedeutung. Investitionen von Unternehmen werden in den beiden Programmschwerpunkten „Arbeiten“ und „Grundversorgung“ gefördert. Ziel ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bevölkerung zu erhalten und fortzuentwickeln, der Abwanderung entgegenzuwirken, den landwirtschaftlichen Strukturwandel abzufedern und dabei sorgsam mit den natürlichen Lebensgrundlagen umzugehen. Antragsberechtigte Zuwendungsempfänger sind Gemeinden, natürliche Personen, juristische Personen, Personengemeinschaften und Personengesellschaften. Voraussetzungen Gefördert werden strukturverbessernde Maßnahmen in ländlich geprägten Orten und anderen Orten des ländlichen Raums, die im Rahmen einer Gesamtkonzeption der Gemeinde durchgeführt werden und die vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg in das ELR-Programm aufgenommen (sog. Einplanungsverfahren) wurden. Die Erschließung von Gewerbegebieten muss in interkommunaler Trägerschaft erfolgen. Rationeller Energieeinsatz, Verwendung erneuerbarer Energien bzw. nachwachsender Rohstoffe oder die Anwendung umweltfreundlicher Bauweisen führen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang und sind für kommunale Projekte Fördervoraussetzung. Gebäude für öffentliche Zwecke sind förderfähig, wenn die Gemeinde Eigentümerin ist oder ihr das Belegungsrecht auf eine angemessene Dauer eingeräumt wird. ... Von der Förderung ausgeschlossen sind Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern (in der Unternehmensgruppe), Unternehmen der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie der Fischerei- und Aquakultur sowie Unternehmen in Schwierigkeiten. Mit dem Vorhaben darf erst begonnen werden, wenn die L-Bank die beantragte Förderung bewilligt hat. Art und Höhe der Förderung Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses oder eines zinsverbilligten Darlehens. Die Förderhöhe beträgt – bei kommunalen Projekten je nach Förderschwerpunkt bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben, jedoch maximal 750.000 EUR.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 7 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

68. Vorausschau: Samstag, 27. Oktober 2012, 18h30, Musica Antiqua Gernsbach zum 2. Balladenabend in diesem Jahr in der Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot

In die Wiederholung dieser Musikstücke vom 1. Juli mischen sich einige gern gehörte und neue Stücke. Sie erzählen von Begebenheiten, die sich im Innern der Seele abspielen und durch die Jahrhunderte immer wieder neue musikalische Klangkostüme erhalten haben. Sie stammen aus Irland, der Bretagne, von den aus Spanien vertriebenen Sepharden und aus dem Murgtal.

Musica Antiqua besteht sowohl aus einem Kreis der Murgtalmusikschule, unter der Leitung von Irene Jung begründet im Jahr 1991, als auch aus Mitgliedern in freier Verbundenheit. Die Musikstücke stammen aus den frühsten aufgezeichneten Noten, in der Regel aus dem späten Mittelalter und der Renaissance.

Gepielt wird auf verschiedensten, teilweise nach historischen Vorbildern gebauten Instrumenten wie Dudelsack, Cornamuse,Drehleier, Rauschpfeife, Scheitholt, aber auch Blockflöten, Trommeln, Hackbrett und Rainmaker und last but not least Gesang.

Eintritt frei, Spenden willkommen.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 7 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

67. Vorausschau: 21. Oktober 2012, 17 Uhr 15 in der Programmreihe Festspielhäusel der St Erhard Kapelle Obertsrot Konzert mit dem Duo JazzKlezz

 

Ein musikalischer Dialog von Akkordeon und Blockflöte jenseits der Klischees, die beiden Instrumenten anhaften: Der Titel des Konzerts ist deshalb auch Programm: Gespielt wird ein schwungvolles Potpourri  quer durch die Jahrhunderte und Stilrichtungen, von Frühbarock bis Klezmer, von Romantik bis Jazz, von Klassik bis Rock – ungeniert „querbeet“, am Samstag, 20. Okt., 19 h auch im Kunst- und Eventhaus Durmersheim:

Vivaldi – Concerto C Dur; Mozart – Rondo alla Turca; Ortiz – Recercada Primera und Seconda; Bechet – Petite Fleur;  Desmond – Take Five; Monti – Czardas; Tempest – Final Countdown u.a.

Hildegard Bauer, Akkordeon, aus dem Raum Karlsruhe, erhielt ihren ersten Unterricht im Verein, dann am Badischen Konservatorium Karlsruhe bei Margot Eisenmann. Dirigentenausbildung beim Deutschen Harmonikaverband, musikpädagogische Ausbildung an der Akademie für Musik und Kunst, Göppingen, bei Horst Weinhardt. Zweijährige Fortbildung in Blockflöte an der Akademie für alte Musik Baden-Württemberg, bei Ulrike Engelke. Mitglied bei diversen Orchestern und Ensembles, seit 2009 im Duo JazzKlezz mit Schèron Waldner Schöpf, Blockflöte und Saxophon aus Stuttgart. Diese erhielt Blockflöten- und Klavierunterricht am Institut für Musikerziehung Unterer Vinschgau (Südtirol), wo sie dann auch unterrichtete, und war ebenfalls  zur Fortbildung und zu Aufbaukursen an der Akademie für alte Musik bei Ulrike Engelke, nahm Saxophonunterricht bei Lajos Bartha, Stuttgart, und zahlreiche Fortbildungen u.a. im Bereich Jazz auf der Blockflöte, Interpretation und Stilistik.

Eintritt frei, die erwünschten Spenden decken Unkosten sowohl der Musiker als auch die des Förderkreises für den Konzertbetrieb im Kirch’l, Obertsroter Str. 5, Gernsbach. Kontakt über Hildegard Bauer 07245 7566 und Dr Eckehard Hilf 07224 656054.

Siehe Bild 111

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

66. Zwei ganz verchiedene Vokalkonzerte von großer Intensität und Klangschönheit in der Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot

 

Niemand hatte am Donnerstag, 27. Sept. mit einem vollen Haus in der St Erhard Kapelle gerechnet, am wenigsten die 14 Künstler selbst: camerata vocale baden-baden präsentierte zum 3. Mal in der Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot ihr Können unter Leitung von Virginie Auvray, zugleich energisch als auch sensibel die chorische Einheit ihres Ensembles formend. Auch die Programmgestaltung war hörenswert. (Siehe Bilder 98-101).

Drei Stücke für Querflöte, gespielt von Bernhard Seiler, begleitet am Piano  von der Dirigentin selbst umrahmten die drei Chorblöcke zu je vier Kunstliedern aus Renaissance, Romantik und 20. Jahrhundert. Auf die Sonate op.91, die in ihrer frühen Klassizität an den frühen Haydn erinnerte, von Joseph Bodin de Boismontier folgten Madrigale von des Prés, Monteverdi, Johnson und East. Der erste Satz einer Sonate von Francis Poulenc bildete eine angenehm empfundene Schnittstelle zum „romantischen Teil“ aus zwei Blöcken, die von der Berceuse für Flöte und Klavier von Gabriel Fauré zauberhaft unterteilt wurde. Als Zugabe erklang noch einmal das optimistisch stimmende Madrigal „Hence Stars“ von Michael East, nachdem die letzten beiden Stücke, „Darthulas Grabgesang“ von Johannes Brahms und die wie ein gotisches Rap mit äußerster Präzision vorgetragene Mörike-Ballade „die traurige Krönung“, von Hugo Distler vertont, einem das Blut hatte stocken lassen. Ob dieser großartigen Leistung wurde am Ende erleichtert geklatscht.

Mit einem erwartet reichlichen Besuch durfte am vergangenen Sonntag vor weitgehend anderem Publikum die Murgtäler Stubenmusik begrüßt werden. Geleitet von Eberhard Müller, Gitarre, Geige und die tschechischen Lieder seines Kollegen mitsingend, waren klanglich sauber und rhythmisch gemütvoll in ihrer bekannten intensiv intimen Vortragsweise zu hören: Sonja Schurer, Sopran und Blockföten, Conny Seiler, Alt, eine fünfköpfige Singgruppe, Brigitta Herzog und Marga Kern, Hackbrett oder Zither, Toni Matusek am Akkordeon und Lieder aus seiner böhmischen Heimat singend, und Elfriede Müller, Blockföte, Gitarre, Gesang und Text. Anfang und Ende bestimmten der gesamte Chor, von „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ bis zu W. Kraxners „Hirbest is da“ wurde ein Bogen von chorisch, solistisch und rein instrumentalem Vortrag abwechslungsreich gespannt. Die glockenreinen Solostimmen erzählten von Liebesglück und –leid, im Kuckucksliednach Wölki ließen sich die klanglichen Reize der Instrumente mit munterem Echo und flinken Läufen vernehmen, in einem Medley „Unter der Dorflinde“ erklangen die wohlbekannten Motive beliebter Volks- und Kunstlieder und von der „Maltinger Wand“ wurde, geradezu hörbar durchsichtig, der Vergleich von Staubbachfall und Hochzeitsschleier, den eine hübsche Magd verwehrt bekam, weil sie auf ihrer Alm einem Jäger ins Hütterl Einlass gewährt hatte. Eindrücklich zusammengestellt las Elfriede MüllerTexte vor, die den Zusammenhang zwischen alpenländischen Musikstücken und der Geschichte des Murgtals verdeutlichten, so wurde auch des Almabtriebs beim „Richedäler Weidefest“ gedacht (siehe BT vom 1.Okt.), der wie die im Schwarzwald einmaligen Heuhütten laut Prof. Ellwangers Recherchen auf die aus Tirol mitgebrachte Tradition zurückzuführen sei. Sicherlich auch, so möchte man meinen, auch die besondere Musikfreude der Murgtäler.(Siehe Bilder 102-110).

Nach insgesamt 21 Stücken ohne Pause wurde dem Publikum noch eine Zugabe vergönnt, ehe der 2. Vorsitzende des Förderkreises, Dr Eckehard Hilf den zum Erhalt der Aufführungsstätte Kirchl auf jegliches Honorar verzichtenden Musikern dankte.

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

65. Überblick bis Weihnachten 2012

 

Das Kirchel, die St Erhard Kapelle und Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot bieten bis Weihnachten eine Reihe von Konzerten, die, i.d.R. gegen freien Eintritt und auf Spendenbasis, für jeden Geschmack etwas bieten:

Zum 3. Mal die camerata vocale baden-baden Donnerstag, 27. Sept um 20h15 mit einem späten Sommernachtskonzert:  Der sehr präzise A capella-Chor, ergänzt durch Stücke für Querflöte und Tasteninstrument, umfasst – wie berichtet – Madrigale der Renaissance und romantische Chormusik. Am Sonntag, dem 30., kommt um 17h30 bekannt und beliebt die Murgtäler Stubenmusik unter der Leitung von Eberhard Müller, Staufenberg, mit alpenländischen Zupfinstrumenten, den Sängerinnen Sonja Schurer und Conny Seiler, einer Singgruppe und Harmonikabegleitung. Am 6. Oktober sorgen weiße Trommlerinnen aus Stuttgart, mit westafrikanischem MATADI ab 19h30 für heiße Rhythmen und Tanz, am 12. Oktober, auch ab 19h30, singen Arline Faller und ihre Kollegen Armin Rieder, Piano, und Matthias Gruhn, Percussion, im Trio Ray of Sunshine ihr Programm „starke Stimmen“; am 21., 17 h, musiziert aus Durmersheim das Duo JazzKlezz jenseits ausgetretener Pfade mit Hildegard Bauer, Akkordeon, und Schèron Waldner Schöpf, Blockflöten, querbeet von Klassik bis Rock, und sicher am 27. gastiert zum 3. Mal das Ensemble Musica Antiqua unter der Leitung von Irene Jung auf historischen Instrumenten mit einer 2. Auflage des Balladenabends vom 1. Juli dieses Jahres. - Im November sind am 9. Christina Martin und Dale Murray aus Kanada mit ihren Gitarren unplugged wieder da, dann beehrt uns am 17. November, 21h, Mario Götz  mit Ludwig Weber in Mary & Lou und am 30. Michael Spleht von SWR 3 mit einem eigenen Konzert. Der Dezember bringt am Sonntag, den 2., Lieder zum Mitsingen, geleitet von Anja Schlenker-Rapke, Gesangspädagogin aus Baden, am 9. gibt es den 3. Dia-Vortrag von Holger Birnbräuers Bergbesteigungen und Weihnachtslieder am 23. Dezember (4. Advent) 19h30, von einem Auswahlchor unter der Leitung von Konrad Samuelis. Siehe auch auf http://www.facebook.com/StErhardKapelle.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

64. Zwei frühe Herbstkonzerte in der Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot

"camerata vocale baden-baden" und Murgtäler Stubenmusik

Bereits zwei Mal sang der Kammerchor "camerata vocale" in der Festspielhäusel-Konzertreihe. Dies Mal kommt das Programm, das am Donnerstag , 27. September 2012 um 20h15 in der St Erhard-Kapelle zu Obertsrot erklingt, aus fünf Jahrhunderten. Virginie Auvray möchte zum Ausklang des Sommers Madrigale aus Renaissance und Romantik vorstellen, außerdem in Obertsrot verschiedene Stücke mit Querflöte und Tasteninstrument.

Mit den Werken "Mile regrets" von Josquin des Prés (1450-1521), "Dolcemente dormiva" von Claudio Monteverdi (1567-1643), "Come Blessed Bird" von Edward Johnson (1575-1625), "Hence Stars too Dim of Light" von Michael East (1580-1648), "Sah ein Knab ein Röslein stehn" von Heinrich Werner (1800-33), "Es fiel ein Reif", "Mit der Freude zieht der Schmerz" von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-47), "Waldesnacht", Vergangen ist mir Glück und Heil", "Der Fiedler" und "Darthulas Grabgesang" von Johannes Brahms (1833-97) und "Die traurige Krönung" von Higo Distler (1908-42) werden große Emotionen wie Liebe, Sehnsucht, Tod und Unsterblichkeit besungen und in den Instrumentalwerken Sonate op.91 für Flöte und Tasteninstrument von Boismortier, dem 1. Satz aus der Sonate für Flöte und Klavier von Poulenc, der Berceuse für Flöte und Klavier von Fauré sowie der Complainte Laotienne pour Flute et Piano von Grassi musikalisch beleuchtet.

Ausführende sind unter der Leitung von Virginie Auvray: Cornelia Benz, Martin Burkhard, Malte und Peter Fischer, Anke Flesch, Susanne Hanusch, Tanja Hüttner, Eckhard Kleinbub, Bettina Mueller-Hesse, Julia Schindler, Oda Schindler, Rodica Schmidinger, Philipp Tunggul, Sylvia Vogt, Dorothee Wolf, Gesang; Virginie Auvray, Klavier und Bernhard Seiler, Flöte.

Am Sonntag, 30. September, 17h30, findet unter der Leitung von Eberhard Müller an der selben Stelle ein Konzert der Murgtäler Stubenmusik, Staufenberg, statt. Das sind Stücke aus der deutschsprachig alpenländischen Volksmusik von Bayern bis Südtirol, die teilweise bis ihre Wurzeln im 18. Jahrhundert haben. Manche der Tänze, Ländler und Märsche haben Gemeinsamkeiten mit Themen der Wiener Klassik. Das Sextett spielt auf Zither, Hackbrett, Gitarre, Flöten und Akkordeon, teilweise zu Gesang von Sonja Schurer, Conny Seiler und einer Singgruppe mit der inhaltlichen Thematik "Herbst".

Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei; Spenden sind für Aufwendungen für den Auftritt und für die Erhaltung des Baudenkmals willkommen.

Die St Erhard Kapelle, genannt s'Kirchel, liegt jenseits der Murgbrücke 100 Meter von der Haltestelle von Stadtbahn S41/S31 Karlsruhe-Forbach-Freudenstadt entfernt.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

63. Konzertbericht vom 8. September 2012

 

 Zum  7.Mal gastierte in der St Erhard Kapelle Obertsrot am Samstag, 8. September 2012,  das Jugendorchester Baden-Baden unter der Leitung von Karl Nagel mit einem Programm, das zwei Tage später offiziell im Kurhaus Baden-Baden aufgeführt wurde. Bei strahlendem Wetter hörten etwa 3 Dutzend Freunde der klassischen Musik eine Serenade der Extraklasse: Wie man es von Nagel gewöhnt sein darf, war das Programm lehrreich zusammengestellt und von fähigen Solisten getragen. Zunächst erklang abwechselnd feurig und getragen das Concerto grosso a Moll op. 3/8 von Vivaldi, dessen Soloviolinstimmen der Konzertmeister Felix Palmen und Leandra Saitovic bewältigten. Die klare Weite des russischen Herbstes in der Steppe klang wehmütig in Tschaikowskis Andante cantabile, das von Oliver Erlich, einem führenden Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg, auf dem Cello meisterhaft, von Pizzicato, gedämpftem Saitenspiel und aufregenden Breaks des Orchesters begleitet, sensibel vorgetragen wurde.  Ihrem Part gewachsen auch die 2 Oboen und das Fagott in der Sinfonia D Dur von J.S. Bach, dem Vorspiel zur Kantate BWV 42.

Es folgten 2 virtuose Stücke: Händels sechsteiliges Concerto grosso für 2 Soloviolinen D Dur, op. 3/5. Es erforderte im 2. Und 3. Satz die volle Konzentration der beiden am Anfang gehörten Solisten. Die große Aufmerksamkeit des ganzen Ensembles so vollständig hingegeben an diese Musik zu erleben, war ein großer Genuss. Insbesondere die stufen- oder terrassenförmig angelegte und klar dirigierte Dynamik kam in der intimen Akustik des Kirch’ls besonders schön zum Ausdruck.

In einem selten gehörten Konzert Es Dur von Valentin Rathgeber (1682-1750), erklangen 2 Solo-Bachtrompeten. Stefan Börsig und Marius Knopf präsentierten dieses an ein jagdliches Großereignis der großen Fürstenhöfe erinnernde Stück, das laut Karl Nagels Moderation, selbst einem Meister der Trompete wie Maurice André versagt geblieben war.

Siehe Bilder 85 sowie 90-94.

Nächste Festspielhäusel-Termine:

Do. 27.  Sept. camerata vocale 20h15

So. 30. Sept. Murgtal Stubenmusik 17h30

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

62. Vorbericht für die Murgtäler Ausgabe des BadischenTagblatts

Zwei Concerti grossi für zwei Violinen, a Moll, op.3/8 von Antonio Vivaldi und, an 4. Stelle, D Dur, op.3/5 von Georg Friedrich Händel sind zwei der solistischen Säulen in der Programmreihe Festspielhäusel des von Karl Nagel seit 49 Jahren geleiteten Jugendorchesters Baden-Baden am 8. September 2012, 18 Uhr 30 im Kirch’l von Obertsrot. Der Konzertmeister des Jugendorchesters, Felix Palmen, und die congeniale Leandra Saitovic aus Gaggenau, die beide hier schon aufgetreten sind, geben die Solopartien. Dazwischen spielt Cellostudent Oliver Erlich aus Karlsruhe das elegisch russische Andante cantabile von Tschaikowski. In der Mitte des klassisch unterhaltsamen Abends darf sich die Konzertgemeinde in der St Erhard Kapelle an der Sinfonia D Dur aus der Kantate BWV 42 von Johann Sebastian Bach erfreuen, bevor das Konzert für 2 Trompeten, Es-Dur, des Barockkomponisten Valentin Rathgeber erklingt. Stefan Börsig und Marius Knopf werden in diesem Konzert für zwei Solotrompeten für einen festlich krönenden Abschluss sorgen. Die umfangreichen Cembalopartien wird Hansjörg Wallraff aus Gernsbach übernehmen.

Der Dirigent Karl Nagel wurde 75 Jahre alt, er hat mit anderen damaligen Schülern das Jugendorchester vor 55 Jahren mit gegründet und leitet es seit 1963. Ihm zu Ehren dirigierte sein Lehrmeister Jörg Faerber zwei Solokonzerte beim Geburtstags-Festkonzert am 13. August im Weinbrennersaal in Baden-Baden und Nagel selbst das übrige Programm, worin Marc Marshall seine Stimme in zwei Mozart-Arien erklingen ließ, wie im BT berichtet wurde.

Das aktuelle Konzert wird am 10. September auch im Kurhaus Baden-Baden gegeben. Man darf gespannt sein auf den Beginn der neuen Ära unter Nagels Ägide, die für viele junge Talente zum Anfang einer verheißungsvollen Laufbahn im Musikberuf aber auch im Dienst der künstlerischen Musikpflege wurde. Die Programmreihe Festspielhäusel in der St Erhard Kapelle Obertsrot verdankt Karl Nagel den Zustrom von Gästen und das Bekanntwerden dieser Aufführungsstätte weit über die Gemeindegrenzen hinaus, wofür der veranstaltende Förderkreis dem Jubilar außerordentlich dankbar ist und ihm dauerhafte Gesundheit, musikalische Freude und würdigen Erfolg bei seiner gesegneten Arbeit weiterhin wünscht. - Der Eintritt ist frei - um eine Spende zum Erhalt der Programmreihe und der Verbindung zur Kammermusik des Jugendorchesters wird höflich gebeten.

Zum Glück kommen dieser Bitte nach dem Konzert dankenswerterweise Viele großzügig nach. Dagegen ist sie hier auf der Plattform vergebens. Dbei ist die 100-prozentige Verwendung für den Förderzweck genauso garantiert wie bei all den anderen Projekten, die in weltweiten Fernen für ein lobenswertes Ziel sammeln.

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 9 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

61. Das als 3. Serenade angkündigte Konzert des Jugendorchesters Baden-Baden wird ein Barockkonzert sein

  FörderkreisSt Erhard Kapelle Obertsrot e.V., Obertsroter Str.5, Gernsbach,

Tel 07224 656054

Programmreihe Festspielhäusel

Solisten: Felix Palmen, Leandra Saitovic, Violinen; Oliver Ehrlich, Violoncello;

Stefan Börsig, Marius Knopf, Trompeten; Hansjörg Wallraff, Cembalo

A. Vivaldi: Concerto grosso für 2 Soloviolinen, a-Moll, op.3/8                      Allegro – Larghetto e spiritoso – Allegro

P. Tschaikowski: Andante cantabilie für Violoncello, H-Dur                                                             Andante cantabile

J. S. Bach: Sinfonia D-Dur aus der Kantate BWV 42                                                                          Allegro

G. F. Händel: Concerto grosso für 2 Soloviolinen und Orchester D-Dur,

op. 3/5

(Adagio) – Allegro – Presto – Largo – Allegro – Menuett un poco larghetto

V. Rathgeber: Konzert für 2 Trompeten, Es-Dur                                                                   Allegro – Adagio – Allegro

Der Eintritt ist frei. Um eine angemessene Spende wird höflich gebeten 

Alles übers Jugendorchester www.jo-baden-baden.de                                                  

Mehr über dieProgrammreihe Festspielhäusel hier: www.betterplace.org/de/projects/7131                  

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 10 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

60. BNN-Bericht über die jüngste Mozart-Serenade in der Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot

Bericht von Irene Schneid-Horn, siehe Bild 88.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 10 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

59. Aufführung in der Programmreihe Festspielhäusel Obertsrot am Sonntag 8. Juli 2012

 

Die  für letzten Sonntag im Schwimmbad Obertsrot angekündigte 2. Mozart-Serenade des Jugendorchesters Baden-Baden unter der Leitung von Karl Nagel hätte wegen Wärme und Trockenheit auch dort stattfinden können, doch war die Haltbarkeit der Wolkenlöcher schwer einschätzbar und der darunter herein fegende Wind hätte doch allzu gern die Notenblätter ins benachbarte Schwimmbad-Nass befördert. So blieb es bei der bewährten und intimen Aufführungsstätte im Kirch’l.

Nachdem das Orchester sich beim unterhaltsamen Divertimento Es Dur, KV 114, eingespielt hatte, zeigte Lars Bausch, was sein virtuoser Lippenansatz auf dem Naturhorn bewegen kann. Wo meist auf Ventilhörner zurück gegriffen werde, so Karl Nagel bei seiner Einführung, gelang es dem jugendlichen Künstler die Töne rein aus der Mundstellung heraus zu gestalten, was angesichts ihrer Fülle und Geschwindigkeit, allein schon bei den Trillern, ein technisches Meisterstück war. Doch darüber hinaus glückte es ihm in diesem Konzert für Horn und Orchester Es Dur, KV 417, der Musik Mozarts seine eigene Handschrift unverkennbar hinzuzufügen. Auch das Orchester hatte sichtlich Spaß an seinem Spiel und fand sich zu harmonisch fröhlicher Einheit zusammen. Das kam besonders dem jagdlich gestimmten Schlussteil zugute.

Aleksandra Manic hatte bis dahin fast unbemerkt in der Ersten Geige mitgespielt. In der Serenade D Dur, KV 203, wechselte sie dann vom Orchester für drei Sätze Violinkonzert in die Solovioline dieses siebenteiligen Stücks. Wie eine Göttin schwebte sie über den Klängen, die sie ihrem Instrument brillant entlockte, und gab dabei jedem Ton den Zauber überirdischer Bedeutung.In den folgenden Sätzen konnte Benedikt Wiegert auf der Oboe dem Abend einen weiteren Höhepunkt hinzufügen. Das auserlesene Publikum entließ das in Obertsrot nun zum 6. Mal aufspielende Orchester erst nach einer Zugabe des letzten, äußerst beschwingten Serenadensatzes.

Alles über das Jugendorchester unter www.jo-baden-baden.de, mehr zur Programmreihe Festspielhäusel: www.betterplace.org/de/projects/7131. Siehe auch Bildergalerie ab Nr 82!

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 11 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

58. In die musikalische Welt Mozarts eingetaucht. Badisches Tagblatt vom 7. Juli 2012

Konzert des Jugendorchesters / Wiederholung am Sonntag in Obertsrot

Von Karin Heineke-Dietz

Baden-Baden/Gernsbach - Das Jugendorchester Baden-Baden setzte markante Zeichen mit Mozart bei seinem (fast) letzten Konzert vor der Sommerpause im Kurhaus Baden-Baden. Serenaden und Divertimentos bildeten hierzu den perfekten Rahmen. Mit viel Elan und Schwung ließ das Jugendorchester unter der Leitung von Karl Nagel die Hörer in die unterhaltsame musikalische Welt Mozarts eintauchen. Am morgigen Sonntag wird das Konzert um 18.30 Uhr in Obertsrot in ähnlicher Weise wiederholt. Bei gutem Wetter und freiem Eintritt im Schwimmbad, bei schlechter Witterung in der St. Erhard-Kapelle. [Kirchel in der Programmreihe Festspielhäusel]

Das Österreich des 18. Jahrhunderts wird von allen Reisenden der damaligen Zeit als ein ungewöhnlich musizierendes Land bezeichnet. Bei allen nur erdenklichen Festivitäten wurde musiziert. Dabei waren Serenaden (Abendmusiken) und Divertimentos (Unterhaltungen) besonders beliebt. Mozart hat für diese Gattung mehr als ausreichend komponiert.

Das Divertimento Es-Dur, KV 113, 1771 auf der Reise nach Mailand skizziert, sah eine kleine Besetzung mit Streichern, zwei Klarinetten und zwei Hörnern vor. Die vier Sätze besitzen zwar nicht die Ausführlichkeit der Sinfonien, dafür aber großen musikalischen Liebreiz, wie das Baden-Badener Jugendorchester gleich zu Beginn unter Beweis stellte. Im Andante herrschte mehr ein dunkleres Klangtableau der Bläser vor, das die Violinen doch aufhellen konnten.

Vorzüglich die Besetzung der Bläser im Menuetto, wobei zusätzlich eine besondere harmonische Korrespondenz zwischen Bläsern und Streichern erzielt werden konnte. Temporeich und schwungvoll zugleich das folgende Allegro mit schönen Betonungen, die die Heiterkeit Mozartschen Geistes untermalten.

Mozarts Hornkonzert Es-Dur, dessen Schlusssatz als "Chasse" (Jagdmusik) in die populäre Klassikszene eingegangen ist, erstrahlte durch den Solisten Lars Bausch [Bilder 83, 84 und 88]. Er spielte auf einem Naturhorn, wie es zur Zeit Mozarts üblich war, das heißt, er musste die Töne mit dem Mund erzeugen. Kein leichtes Unterfangen, aber durch seinen speziellen Studiengang an der Musikhochschule Freiburg möglich, meisterte er seinen Part vortrefflich. Weich sein Ansatz im Allegro, das Orchester passte sich seinem intimen Klangbild hervorragend an.

Bausch glänzte mit Virtuosität und beendete den Satz einschließlich der Verzierungen zu einem Jubelgesang. Auch wenn das Orchester zu Beginn des Andantes leichte Temposchwankungen aufwies, bestachen Solist und Orchester durch eine feine, elegante Klangwirkung. Quicklebendig erklang das Rondo, die Violinen jauchzten mit dem Horn um die Wette. Schmetternde Klänge gaben diesem Satz Furore, ließen immer wieder Mozarts Spaß an seiner Musizierfreude zu. Die siebensätzige Serenade D-Dur, KV 203, gab der Solistin Aleksandra Manic (Violine) [Bilder 82, 84 und 86] wie dem Oboisten Benedikt Wiegert [Bild 84] breiten Raum zur Entfaltung.

Im ersten Satz spielten die Zweiten Violinen mit schönen Pizzicati und feinen Klangabstufungen zwischen Ersten und Zweiten Violinen. Der zweite bis vierte Satz beinhaltet ein Violinsolo, das die junge Violinistin mit Bravour meisterte: bestimmt, musizierfreudig von Kopf bis zu den Füßen.

Man spürte bei allen Musikern, dass das gemeinsame Erleben in der Musik Erfüllung bedeutet - besonders deutlich wurde dies bei der wiederholten Zugabe des letzten Satzes, in dem das Orchester alle Register souveränen Musizierens ziehen konnte.

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor 10 Monaten
Zur Aufführung in der Festspielhäusel-Reihe siehe Neuigkeit 59 und die Bilder 84-88.

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 11 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

57. Musica Antiqua zum 2. Mal in der Programmreihe "Festspielhäusel Obertsrot" 1. Juli 2012

 

Es gab gute Gründe am 1. Julisonntag ins Kirch’l nach Obertsrot zu kommen: Der Balladenabend, geboten von Musica Antiqua ließ mit den Legenden vom Müller aus Weisenbach – von Franz Mallebrein 1874 in Verse gebracht – und seinem zu seinem Seelenheil  geplatzten Traum einer hochwasserfreien Mühle auf dem Steinberg bei Loffenau die Entstehung des Namens Teufelsmühle aufleben. In gesungenen und gesprochenen, von den altertümlichen Instrumenten dramatisch in Szene gesetzt, wird das in einer Nacht errichtete Teufelswerk nach dem ersten Hahnenschrei in einen Haufen Felsbrocken verwandelt, deren Ursache auf luftiger Bergeshöhe man sich lange nicht anders erklären konnte. Heiterkeit und Schaurigkeit wechselten einander auch durch die anderen Stücke ab. Eine auf die Periode ihrer sonst gewählten Stücke unter die Haut fahrende Ausnahme war die zweite Prorammnummer: Mörike dichtete um 1828 Die traurige Krönung, die von Hugo Distler 111 Jahre später vertont worden ist. Irene Jung, Leiterin des Ensembles, sang die Geschichte vom gemordeten Bruderskind, das, die Wunde zeigend, in einem geistig wahrgenommenen Festzug dem frisch gekrönten Milesint die Krone noch einmal reicht, wovon der Usurpator  sich nur durch den eigenen plötzlichen Tod „erholt“.

Die lebendig, klar und dramatische erste Sopranstimme dieses  Chorsatzes wurde von den Stimmen der übrigen Acht (Leyla Aslan, Tobias Baumgärtner, Simon Gerstner, Eckehard Hilf, Daniel Klaiber, Eveline Jäckel, Gudrun Rademacher und Edith Reich) im Orchester rhythmisch eindringlich und melodisch die Diskrepanz zwischen Freudenfest und Totentanz spüren lassend begleitet.

Ein Lied aus der Bretagne besang in artistischem Flötengetümmel und in der Geschwindigkeit eines Zungenbrechers vorgetragenem Französisch das Verschwinden eines Geschwisterpaares, das vor den Misshandlungen seiner Eltern flieht. Dabei verwandelt sich das Mädchen auf seltsame Weise in drei Schiffe, aus Gold, aus Silber und in eines, mit dem sie davon segelt.

Das sephardisch-spanische Lied von der Königin, deren Gemahl den träumerisch hinerzählten Vergleich ihrer von verschiedenen Vätern  stammenden Söhne  ungewollt mitbekommt und ihr am Ende neue Kleidung mit „rotem Kragen“  verspricht, war schon letztes Jahr im selben Haus erklungen. Es passte gut zu den Themen, wo Tod, Scheitern oder Verschwinden als Problemlösung auftreten. So auch die in zahlreichen Völkern bekannte Sage von einer Waldseenixe, die einen Jüngling bezaubert und ihn in ihr Element entführt: Traditionell mündlich aus der Bretagne überliefert, findet man den Text zu den von Irene Jung zaubermächtig gesetzten Klängen in der Ebersteiner Rose - Sagen entlang der Murg von Anna Jansen, 1998.

Für musikalischen Schwung sorgten die immer wieder dazwischen gespielten Tänze und irischen Jigs, auch Whiskey in the Jar, vor einer Woche noch als Tanz auf der Bühne beim Sommerfest von Born Country gespielt, war dabei, selbstverständlich von Jung englisch gesungen und von Dudelsack, Zupfinstrumenten, Flöten, Trommeln und Harmonika begleitet. Als Zugabe und 17. Stück hatte sich das herzlich Beifall spendende Publikum das sephardisch zweistrophige Liebeslied Los Caminos de Sirkedji „erarbeitet“, worin ein dunkelhäutiger Ladino seinem Liebling vorschlägt, statt sich nur zu besuchen, könne man ja auch heiraten. Auch eine balladeske Lösung mit ungewissem Ausgang.

Danach gab es ein dem Abend würdiges 18. Stück in Gestalt des märchenhaften Spiels Spanien-Italien, live aus Kiew an die Chorwand projiziert. Als Kompliment an die Musizierenden wertete ein gebliebener Gast die Tatsache, dass die meisten Zuhörer vor dem Fußball den Heimweg angetreten hatten.

Beim nächsten Konzert in der Programm-Reihe „Festspielhäusel“ spielt am Sonntag, 8. Juli, 18 h 30, bei geeignetem Wetter das Jugendorchester Baden-Baden drei Mozart-Serenaden im Schwimmbadgelände von Obertsrot, allerdings bei nasskaltem Wetter wieder in der St Erhard Kapelle. Dirigent: Karl Nagel, Solisten: Aleksandra Manic, Violine und Lars Bausch, Naturhorn, an der Oboe Bernhard Wiegert. Eintritt, auch zum Schwimmbad, frei; Spenden wie immer erbeten und willkommen.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor 10 Monaten
Der Kommentar gehört zu Neuigkeit 58.

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor 10 Monaten
zur Aufführung in der Festspielhäusel-Reihe siehe Neuigkeit 59 und die Bilder 84-88.

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 11 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

56. Badisches Tagblatt vom: 26.06.2012 "Ein Fest, wie man es nicht alle Tage im Murgtal zu sehen und geboten bekommt": Zahlreiche Gäste strömen zur St. Erhard-Kapelle

Ambiente und Stimmung wie im Wilden Westen

Gernsbach (uwe) - Das vom Förderkreis St. Erhard-Kapelle organisierte Sommerfest am Kirchel lockte am Wochenende zahlreiche Besucher aus Nah und Fern nach Obertsrot. Wer sich dem Linedance verschrieben hatte, kam voll auf seine Kosten - denn Ambiente und die Stimmung versetzten die Besucher in den Wilden Westen.

 

Es war ein Augenschmaus, was bei den Auftritten der Alabama IG-Linedance aus Karlsruhe, der Wildhorses-Linedancers Bühl, der Dancing Wild Cats des SV Sternenfels, der Linedance-Freunde Gernsbach und der Klondike-Dancers aus Obertsrot geboten wurde. Einen besonderen Eindruck hinterließen die Fancy Footworkers aus Rastatt. Die vierköpfige Showgruppe mit ihren perfekt einstudierten "Clogging-Tänzen" - rhythmische Stepptanzschritte, deren Klang durch Eisen, das an den Schuhen befestigt ist, verstärkt wird - wurde von den Gästen mit viel Applaus bedacht.

Viele einheimische und auswärtige Gäste

Die musikalischen Akzente am Samstag setzten die Akteure von "Born Country", am Sonntag spielte "The Gap" auf. Die Besucher kamen voll auf ihre Kosten und konnten ausgiebig tanzen - bis auf ein paar wenige Tropfen am Sonntagabend hatten die Veranstalter auch Glück mit dem Wetter. Am Sonntag bot der Gospelchor "Millenium Voices" Gesangliches aus seinem reichhaltigen Repertoire. Am Vormittag spielte der heimische Musikverein zum Frühschoppen und zum Mittagstisch auf.

Eine historische Ortsbegehung mit Hubert Götz sowie eine Führung durch den heimischen Wald mit Kräuter- und Baumkunde von Schwarzwald-Guide Rainer Schulz waren ebenfalls Bestandteil des abwechslungsreichen Rahmenprogramms.

Für kulinarische Genüsse war der Club Euro Italia verantwortlich. Michael Görtler, Vorsitzender des Förderkreises St. Erhard-Kapelle, und sein Team waren das ganze Wochenende über im Dauereinsatz. Mit dem Zuspruch der Bevölkerung und vieler Gäste von auswärts zeigten sie sich sehr zufrieden. "Ein Fest", so Görtler, "wie man es nicht alle Tage im Murgtal zu sehen und geboten bekommt."

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 11 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

55. Das Kirch'l feiert: seit 2 Jahren kultureller Mittelpunkt und Geburtsort von "Festspielhäusel"

 

Hier kommen die Programm-Attraktionen aus Obertsrot: A) Juni 23-24 Sommerfest am Kirch'l:

Samstag, 23.6.2012    

15 h -16 h: Clown LULU kommt. Besuch mit der roten Nase     16 h -ca 18 h: Historische Ortsbegehung mit HUBERT GÖTZ     18 h -ca 20 h: Clogging Aufführung. Auftritte befreundeter LINE-DANCE-Gruppen     20 h - : Es spielt BORN COUNTRY   

Sonntag, 24.6.2012    

10 h -ca 13 h: RAINER SCHULZ, Schwarzwaldguide: Führung durch den einheimischen Wald, Kräuter- und Blumenkunde      11 h -ca 14 h: Frühschoppen und Mittagessen. MUSIKVEREIN OBERTSROT     14 h - 15 h: Kaffee- u. Küchenbuffet. Tanzeinlage der KONDIKE-DANCERS OBERTSROT     16 h - 17 h: Gospelchor MILLENIUM VOICES     Ab 17 h 30: Acoustic Trio THE GAP Eintritt frei, Spenden erbeten und willkommen. Bons für Trinken und Essen. CLUB EURO ITALIA verwöhnt durch italienische Speisen. Weinstand von SCHLOSS EBERSTEIN     und Bar hinter der neu eröffneten BLUME . Festgelände auf dem Besucherparkplatz von MAYR-MELNHOF GERNSBACH    und in und ums Kirch'l selbst

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 12 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

54. Mozart-Serenade vom Jugendorchester Baden-Baden triumphiert über Regen und Zuhörerschwund

 

Mit seinen drei Solistinnen hatte Karl Nagel wieder einmal eine glückliche Hand bewiesen, um am Sonntag, 3. Juni, im Festspielhäuselprogramm der St Erhard Kapelle vor mit 66 Gästen vollem Haus ein Glanzlicht seiner Mozart‘schen Serenadenkonzerte  in Obertsrot zu entzünden. Das bisher größte Ensemble im Kirchel füllte noch durch eine echte Harfe den letzten noch möglichen Raum, nachdem Instrumentenkoffer bereits einen Teil der Empore, der Küchenzeile und des Vorraums dem nicht enden wollenden Zuhörerstrom im Rang streitig gemacht hatten. Der Bau eines „Künstlerzimmers“ als Container für Mobiliar und als Garderobe ante muros auf der Wiese, vom Firmenchef des benachbarten Kartonwerks, wie aus verlässlicher Quelle zu erfahren war, geländemäßig zugestanden, könnte Abhilfe schaffen, wenn das Portemonnaie es zuließe. Das wäre von Seiten der Stadt inzwischen vertretbar, da sich der Zuspruch für dieses kulturelle Bürgerhaus etabliert hat und die Umräumarbeiten je nach Veranstaltung durch die enge Speichertreppe zugleich lästig und mit Haftungsrisiken verbunden sind.

Dieses Konzert hat bewiesen, dass die Klassik in Obertsrot angekommen ist. Marie Claudine Papadopoulos, im Dezember letzten Jahres bereits für den erkrankten Serge Zimmermann eingesprungen, spielte nun „ihr“ Konzert für Violine und Orchester D-Dur, KV 218; souverän und mit einer Reife, als hätte sie schon die ganze Welt mit ihrem Spiel überzeugt. Dabei steht sie als Schüler von Ulf Hoelscher erst am Anfang ihrer gewiss vielversprechenden Karriere. Ihr energisches Spiel wechselte zu den zartesten Pianissimostellen und das mitunter so überraschend, dass man ein Echo zu hören glaubte. Sie verstand es meisterhaft, auch das Orchester in ihre Dynamik einzubeziehen. Die Synchronisation und die aufeinanderfolgenden Einsätze trafen präzise ein, wenn auch manchmal auf Kosten eines zu wünschenden einheitlicheren Klangs der Streicher. Der lebhafte Beifall, der zu mehrmaligem „Vorhang“ führte, kam von einem freudig und dankbar angeregten Publikum.

Wer gedacht hatte, der Höhepunkt sei vorüber, fand sich angenehm überrascht in den folgenden beiden Konzerten. Zunächst holte der zweite Vorsitzende des Förderkreises, Dr Eckehard Hilf, der sich vor Konzertbeginn noch um mehr Sitzgelegenheiten für die letzten Besucher gekümmert hatte, die Begrüßung nach und dankte dem Orchester, das nächste Woche sein 55-jähriges Bestehen feiern kann, und seinem Dirigenten, der es seit fast so langer Zeit leitet, für den mutigen Schritt, vor einem knappen Jahr den Weg ins Kirchel gefunden zu haben und der Festspielhäusel-Produktion zu einem beständigen Erfolg verholfen zu haben, ohne auf einer fixierten Honorarforderung zu bestehen. Diese damals im Raum stehende Summe konnte nun dank der Spenden am Ausgang eingespielt werden und darüber hinaus dem baulichen Kleinod ein Beitrag für seine Erhaltung geleistet werden, der über dem Satz liegt, der für die Vermietung sonst erhoben wird.

Im zweiten Teil kam nun die Sinfonie A-Dur, KV 201, zur Aufführung, deren tragende Säulen zwei Hörner sind, die sich klangvoll und zuverlässig in das Ensemble integrierten und erst jetzt richtig zum Bewusstwerden der Orchesterleistung  beitrugen, da Mozart hierfür in seinem Erfindungsreichtum durch den Wechsel von weichen und harten, hellen und dunklen, langsamen und lebhaften Passagen ein wunderbares Gespür hatte und die thematisch geordnete Abwechslung auf leichte Art präsent werden ließ. Gedämpftes Saitenspiel im zweiten Satz kündigte mit energischen Abstrichen einen dramatischen Abschluss im vierten Satz an und kontrastierte harmonisch mit dem Schwingen der von Simon Matthis und Lukas Roth geblasenen A-Hörner. Dazwischen lag ein tänzerisches Menuett, die einzige Phase, in welcher Nagel Wiederholungen zuließ. Das Publikum dankte mit reichlichem Applaus.

Im dritten Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur, KV 299, traten die beiden schon im Voraus hier gemeinsam abgebildeten Damen auch gemeinsam auf. Es soll das einzige aus Mozarts Hand und schwierigste für Harfe überhaupt darstellen, äußerte Nagel vor Beginn. Die Solisten nahmen es wie in einem Triumphzug. Samirah Memardzadeh an der Harfe hatte ihren Part ebenso sicher im Griff wie die ebenso bezaubernd junge Dina Cramer auf ihrer silbernen Flöte. Sie wird im September ihr Flötenstudium an der Zürcher Hochschule fortsetzen, nachdem sie das Bachelor-Examen in Molekularmedizin bestanden hat. Samirah Memardzadeh ist mit ersten Preisen auf Landes- und Bundesebene ausgezeichnet und studiert ihr Instrument an der Musikhochschule Freiburg. Siehe auch http://www.jo-baden-baden.de/

Zur Freude von Orchestermitgliedern wurde, erstmals wieder in Dauerregie, im benachbarten Restaurant Essen serviert, im Anschluss ans Konzert auch für Gäste. Die nächste Mozart-Serenade findet am Sonntag, 8. Juli, 18.30 Uhr, statt; bei warmem trockenem Wetter open air im Schwimmbad Obertsrot, sonst wie gewohnt im Kirchel.

Siehe Bilder 76-80

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 12 Monaten

Dr.Eckehard A. H.

53. Musikalische Bandbreite, die überrascht - BT Murgtal 29. Mai 2012

Chormusik in Vollendung: Kammerchor "a capella" aus München begeistert in der Heimat seines Chorleiters

Von Karl-Thomas Simon

Gaggenau - "Horch, was kommt von draußen rein!" Das kam aus der Umgebung von München nach Gaggenau, am Pfingstsonntag in die evangelische Markuskirche. Es war ein Höhepunkt des im wahrsten Sinne des Wortes "reinen" Chorgesangs. 13 Sängerinnen und Sänger des Kammerchors "a capella" begrüßten mit diesem Volkslied die für einen solchen Ausflugstag überraschend zahlreichen Zuhörer, deren bereits hohe Erwartung dann aber locker überboten wurde, noch dazu, weil diese einem reinen Amateur-Ensemble lauschten.

Ein riesiger Bogen unterschiedlichster Stile wölbte sich hinüber bis zu "Entschuldigens die Herrschaften, dass mer jetzert no do stehn" in einem heiteren, launischen auf Bayerisch gesungenem Lied. Diese Bescheidenheit war natürlich nur schnippisch. Der Nachrichten- und Elektronikingenieur Dr. Eckhard Meißner ist nebenbei ein begeisterter und erfahrener Chorsänger. Beruflich nach München orientiert, suchten seine Frau und er Anschluss an anspruchsvolle Chöre für die Freizeitgestaltung. Ihre Vorstellung war allerdings nicht dabei, so gründeten sie mit ein paar anderen singbegeisterten Menschen vor zehn Jahren das Ensemble "a capella" mit einer musikalischen Bandbreite, die überrascht und die auch die Mitglieder als ihre tragende Motivation empfinden.

Meißner sagt, dass er die Chorführung bei kompetenten Dirigenten wie Roderich Kreile (Dresdner Kreuzchor) abgeschaut habe, legte deshalb auch nach einem Kurs die Prüfung zum staatlich anerkannten Chorleiter mit Auszeichnung ab. Offensichtlich hat er auch in agogischer Hinsicht viel abgeschaut, denn wie der Chor an diesem Konzertabend die Volkslieder, Madrigale, Jazz- und Pop-Songs darbot, führt schon weit auf die professionelle Ebene. Da begeisterte einmal die ausgefeilte Phrasierung, das andere mal die sehr weite dynamische Entfaltung.

Eindruck von extremer Leichtigkeit

Da erstaunten einmal die klaren und lockeren Stimmen und zum anderen die absolut saubere Intonation. Der Gesamtklang war dazu noch äußerst ausgewogen. Die Gesangstechnik ist bei allen auf sehr hohem Niveau. Perfekter Tonsitz von den tiefsten Bereichen des Basses bis zu den höchsten Lagen des Sopranes war prägnant.

Man hatte durchweg, auch noch nach 1,5 Stunden, den Eindruck von extremer Leichtigkeit, selbst beim jüngsten der Truppe: Walther Meißner, der mit seinen 15 Jahren schließlich vom einschneidenden Stimmbruch noch nicht weit entfernt ist, und dennoch mit zwei klaren Soli aufwartete. Da eifert er bestimmt seinem Vater nach, der ebenfalls gleich nach der "Kräherei" (O-Ton von Eckhard Meißner) in das Chorsingen einstieg, und das hier in Gaggenau, bei der Kantorei der Markuskirche, damals noch unter den Kantoren Schemmel und von Rein, also Heimspiel!

Er war damals schon gleich eine sichere Ecke bei den Bass-Stimmen. Seinen weiten Stimmumfang konnte man am vergangenen Sonntag wieder bestaunen. Im vierköpfigen Auswahlensemble sang er selbst mit. Das fundamentale tiefe C nach einer Folge von großen schwierigen, aber offensichtlich leicht zu "meißternden" Intervallen ist schon einmalig. Vertrakteste Harmonien bei "Java Jive" von Manhattan-Transfer, "One Note Samba" oder "My Ship" von Kurt Weill, "Marry a Woman" von Meißner selbst und weiteren Jazz-Arrangements durch die vier Sänger standen im Kontrast zu den tonalen Bearbeitungen von Volksliedern, zum Beispiel von Gunther Martin Götsche oder Helmut Barbe, die der Zeit eines Silchers deutlich den Schmalz abkratzen.

Genau so frisch erklangen die einmaligen, typischen Volksliedsätze von Max Reger. Dem ostpreußischen "Ännchen von Tharau" den Herz-Schmerz zu nehmen, wagte sich Eckhard Meißner ebenfalls erfolgreich. Ein Höhepunkt des ersten Teils waren drei fünfstimmige Madrigale von Claudio Monteverdi. Wenn nicht schon die Komposition aus der polyphonischen Tradition der Renaissance an sich unter die Haut geht, so war es die Interpretation durch "a capella". Die ausdrucksstarke Klangdichte und deutliche Textbezogenheit der kunstvoll gearbeiteten Liebeslieder, weit von eingängigem Volkslied entfernt, war ein nachhaltiges Erlebnis. Hoffentlich geht es mit dieser noch jungen Chorgemeinschaft in dieser großen Repertoire-Fülle so weiter. Sie sangen es mit "And so it goes" von Bob Chilcott schließlich auch an, bevor die Schlusssequenz mit dem fulminanten Hallelujah von Leonard Cohen begann.

Die eingangs erwähnte bescheidene Zurückhaltung in einer Textpassage des "Giesinger Mondes" aus der Feder des Kabarettisten Ferdl Weiß wurde durch das Publikum umgehend zurückgewiesen. Daraus ergaben sich zwei Zugaben: "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" - dieses mal tatsächlich von Friedrich Silcher - und das, dem Ort des Konzerts entsprechende "Notre Père", die letzte und sehr eindringliche und nachdenkliche Komposition von Maurice Duruflé.

 

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

52. Notenständerspende am 7. Mai 2012

Am ersten Montag im Mai trafen erstmals Mitglieder einer informellen Kanonsinggruppe, genannt Gaulimauli, mit drei nach dem Sonderkonzert vom 22. April weiterhin an "chronischem" Chorgesang interessierten Teilnehmern des abd hoc sogenannten Chörleins zu einer gemeinsamen Singstunde im Rahmen des Festspielhäuselprogramms im Kirchel Obertsrot zusammen.

Für diesen Abend von besonderer Bedeutung war die Teilnahme des erfahrenen Schulchorleiters im Ruhestand, Konrad Samuelis. Er bewegte die an ein beschauliches Miteinander gewöhnten Gaulimaulis mit atembildendem Einsingen und brachte mit Stücken wie "Wenn der Frühling kommt", "Hätt i di" oder "Abendstille überall" die Lernfähigkeit der Beteiligten derart in Schwung, dass sogar eine nur als Hörgast mitgekommene Dame sich der aktiven Gruppe anschließen mochte.

Nach 2 Stunden intensiver und erfrischender Arbeit ging die Gesellschaft musikalisch aufbereitet nach Hause, die Einen im Murgtal, die Anderen nach Baden-Baden, wo am nächsten ersten Montag im Monat, 4. Juni, die nächste Zusammenkunft stattfinden wird, ehe sie am 2. Juli hierher wiederkehrt. Zurück blieben drei Notenständer. Herr Samuelis hat diese mitgebracht und sie als dauerhaftes Geschenk dem Förderkreis St Erhard Kapelle e.V. vermacht, sodass sie entweder im Festspielhäusel- oder einem anderen Programm hier im Kirchel von Obertsrot eingesetzt werden können.

Damit ist fürs Erste der Bedarf gedeckt, auch wenn im Ursprungsbedarf eine 8 (Acht) stand. Dies Zahl herunterzubrechen versagte aus technischen Gründen, da die Acht als Einheit aufgezeichnet wurde. Ein höherer Bedarf kann z.Z. kaum platziert werden und die Übung mit den mitgebrachten Pulten hat sich bewährt.

Der Vorstand im Förderkreis hat die drei Stücke - die aufgestellt verwahrt werden - gestern bewundert und bedankt sich herzlich beim Spender!

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor 12 Monaten
Am Pfingstmontag sang derselbe Chor dasselbe Programm (ohne die Zugabe Père notre) im Festspielhäusel Oberetsrot. Das Ausflugswetter hatte hier voll zugeschlagen, doch ein Gast, informiert über unseren Eintrag bei Facebook, ist eine Stunde aus Dornhan angereist, Ihr und Facebook sei dank! Zum BT-Bericht oben ist hinzuzufügen, dass die Akustik in der St Erhard Kapelle bzw. dem Kirchel eine sehr dichte Klangfülle ergab. Die Sopranhöhen, die in Kirchen, wenn Chöre unter der Vierung singen, "ausbrechen", wurden dank dem Gesang aus der Apsis voll integriert. Auch die Soli, die Ansagen und das Quartett mit den Instrumentalimitationen waren von ansprechender Deutlichkeit. Der Chor verdient große Anerkennung und Aufmerksamkeit. Die Anwesenheit bei der oben beschriebenen Aufführung lässt mich das dort Geschriebene voll bestätigen.

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

51. Badisches Tagblatt 8. Mai 2012 zum Pfingstkonzert im Festspielhäusel Obertsrot

Gernsbach/Gaggenau (red) - Der Kammerchor "a cappella" gibt Ende Mai drei Gastspiele im Murgtal. Zunächst spielt der im November 2002 von seinem jetzigen Leiter Dr. Eckhard Meißner gegründete Chor am Sonntag, 27. Mai, um 10 Uhr in der evangelischen St. Jakobskirche in Gernsbach, dann am selben Tag um 20 Uhr in der Markuskirche in Gaggenau und zum Abschluss am Montag, 28. Mai, um 17.30 Uhr im Kirchel in Obertsrot.

Der Kammerchor "a cappella", der zurzeit aus 20 aktiven Mitgliedern besteht, die bereits achtstimmige Werke aufführen, wird einen Querschnitt von beliebten Liedern und Arrangements darbieten, beginnend in der Renaissance bis hin zu modernen Hits. Der Chor widmet sich der Einstudierung von A-cappella-Werken aller Stilrichtungen. So umfasst das Repertoire eine große Anzahl von Madrigalen, romantischen Chorliedern, Psalmvertonungen und Motetten aus Renaissance, Barock, Romantik und Moderne sowie Arrangements von Schlagern und Spirituals.

Chorleiter Meißner erhielt wertvolle Impulse während seiner Mitgliedschaft in der jungen Kantorei München vom heutigen Leiter des Dresdner Kreuzchors, Roderich Kreile, heißt es in der Ankündigung. Seine ersten Erfahrungen als Chorleiter machte er im Projektchor "Cantores Juvenes", einer Vereinigung ehemaliger Musikstudenten, die der gegenseitigen Weiterbildung dient, indem reihum dirigiert wird. 2006 hat Meißner die Prüfung zum staatlich anerkannten Chorleiter mit Auszeichnung bestanden.

(Siehe Neuigkeit 49 und Bilder 68, 69)

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor 12 Monaten
23. Mai 2012: Pfingstmontag, 28. Mai, 17 Uhr 30
A Cappella Chor aus Zorneding bei München unter der Leitung des aus dem Murgtal stammenden Dr Eckhard Meißner: "I sing, you sing, we all sing" - Hits und beliebte Songs von der Renaissance bis heute. Weitere Informationen www.zacappella.de

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

50. Sonntag, 3. Juni 2012 um 18 Uhr 30. Festspielhäusel-Serenade Jugendorchester Baden-Baden

Die 1. Serenade 2012 mit Werken Wolfgang Amadeus Mozart Jugendorchester Baden-Baden unter der Leitung von Karl Nagel feiert demnächst sein 55-jähriges Bestehen. 

Konzert für Violine und Orchester D-Dur, KV 218 (1775): Allegro - Andante cantabile - Rondo. Andante grazioso. Marie Claudine Papadopoulos, Violine

Sinfonie A-Dur, KV 201 (1774): Allegro moderato - Andante - Menuetto - Allegro con spirito. „Es ist ein neues Gefühl für die Notwendigkeit der Vertiefung der Sinfonie durch imitatorische Belebung, ihre Rettung aus dem bloß Dekorativen durch kammermusikalische Feinheit. Die Instrumente wandeln ihren Charakter; die Geigen werden geistiger, die Bläser vermeiden alles Lärmende ... Der neue Geist dokumentiert sich in allen Sätzen (…).“Alfred Einstein: Mozart – Sein Charakter, sein Werk. Pan-Verlag, Zürich / Stuttgart 1953, .Beschreibung aus http://de.wikipedia.org/wiki/29._Sinfonie_%28Mozart%29.

Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur, KV 299 (1778): Allegro - Andantino - Rondo (Allegro). Das einzige Harfenkonzert von Mozart! Dina Cramer, Flöte; Samirah Memarzadeh, Harfe

Mehr über das Jugendorchester: www.jo-baden-baden.de

Vgl. Neuigkeit 24 und Bilder 35, 36, 70

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor 12 Monaten
Der Text wurde heute, 23. Mai 2012 überarbeitet und ergänzt

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

49. Pfingstmontag-Konzert im Festspielhäusel-Programm der St Erhard Kapelle Obertsrot (Gernsbach), Obertsroter Str. 5

Pfingsten, 27. Mai: 10 Uhr - St Jakobskirche, Gernsbach 10 Uhr.  20 Uhr - Markuskirche Gaggenau  

Pfingst-Montag, 28. Mai 17 Uhr 30 - Festspielhäusel Obertsrot (Gernsbach)

a c a p p e l l a ! Kammerchor: I sing, you sing, we all sing von der Renaissance bis heute - Hits und beliebte Songs.

Leitung: Eckhard Meißner

Weitere Informationen: www.zacappella.de

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

48. "Kirch'l in Love" - von Ray of Sunshine, Akustik Trio, exklusives Konzert

Dieses Trio ist ein Glücksfall für die Region! Es entfaltete sich vor ca drei Jahren aus dem Gospelchor Millenium Voices, wo Matthias Gruhn mit Percussion für den richtigen Takt, Armin Rieder für sensiblen Klang am Piano und Arline Faller – sie nannte es bei der charmanten Vorstellung ihres Ensembles „das Beste kommt zum Schluss, nämlich ich“ – für treffsicheren Gesang und Bewegung sorgen. Sie verdienen durch die authentische Wiedergabe der Originale einen Konzertstatus im Festspielhäusel, der über das Konzertmäßige hinaus das Publikum zum Mitschwingen begeistert. Ray of Sunshine führte in einer Reise durch Songs zum Thema Liebe, die in Zweier- oder Dreierbündeln zu sieben Themen von Arline zuvor kommentiert und übersetzt wurden.

Ausschließlich für dieses „Kirch’l in Love“ konzipierte Konzert führten meisterhaft performte Covertitel mit der Frage: Was und wann ist Liebe? zu Cher/Rogers The Shoop Shoop Song, Buddy Hollys It’s so Easy usw. Die BeeGees durften in To Love Somebody über wahre Liebe aufklären und Lawrence und die Pointers in I’m so Excited über Leidenschaft, bevor, außer Atem geraten, das Publikum und die musikalischen Athleten in die Pause durften.

Der zweite Teil unterrichtete mit Withers‘ Lean on Me und Carole Kings You’ve Got a Friend über Freundschaft und brachte mit dem Thema Liebe zur Musik im Samba von Jorge Ben Mas que nada die ursprüngliche Heimat Brasilien der Sängerin und Moderatorin zu Gehör. Danach folgten in acht Stücken die beiden Schlusskapitel der Geschichte ohne Happy End, wie Faller betonte: Verkorkste Liebe mit Stand by Your Man von Tracy Chapman und Gescheiterte Liebe mit Lucille von Kenny Rogers und Always on My Mind  von Christopher /James/Thompson. Das fleißige Publikum verdiente sich nach 25 Songs zwei Zugaben darunter If a Song Could Get Me You, von Marit Larsen aus dem Songcontest 2009, womit ein Bezug zwischen den Kapiteln Liebe zur Musik und Gescheiterte Liebe hergestellt wurde.

Das einzige Original stand – zur Vorstellung des Trios nach der Pause gespielt – jenen gecoverten in nichts nach. Es stammt aus der Feder von Armin Rieder und heißt – wie sollte es anders sein? – Ray of Sunshine.

Durch die humorvolle und natürliche Kommunikation der Musiker untereinander und mit den 44 Gästen herrschte beste Stimmung, wofür auch die gute Akustik gesorgt hat. Michael Görtler begrüßte und verabschiedete die drei Ausnahmemusiker, dankte für die exklusive Darbietung, welcher so mancher, dank des warmen Wetters und anderer Konkurrenzangebote bedauerlicherweise fern geblieben war. Mitte Oktober, mit anderem Thema, wird es eine Wiederholung geben! Ins Kirchel kehren die Drei schon am 24. Juni zurück, wo sie im Gospelchor der Millenium Voices beim Sommerfest auftreten. www.rayofsunshine.de (Siehe Bilder 65-67 durch Klick auf das Hauptbild)

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor etwa einem Jahr
Der Bericht erschien etwas gekürzt im Badischen Tagblatt (BT, Murgtäler) vom 3. Mai 2012.

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

47. 2. Sonderkonzert am 22. April 2012, Badisches Tagblatt vom 24. April (leh)

 "Kirchel" Obertsrot - Gernsbach (leh) -

Ein unterhaltsames Programm erwartete die Freunde der klassischen Musik am Sonntag in der St. Erhard Kapelle in Obertsrot. Mit dem zweiten Sonderkonzert aus der "Festspielhäusel-Produktion" gab Eckehard Hilf jungen Künstlern ein Forum, sich darzustellen.

Klaus Weidenbach, ein ehemaliger Schulkamerad von Hilf, gestaltete das Programm und moderierte den Abend. Zum Auftakt durfte Hilf sich über ein Geburtstagsständchen freuen. Die Glückwünsche zum 70. überbrachten die Besucher mit einem einstudierten Kanon. Ein kleines Orchester bezauberte die Musikliebhaber mit Werken von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi und Francesco Geminiani. Johanna Ell, Juliana Ell, Sophia Hartmann, Elena Jäger, Leonore Weidenbach an den Violinen, Hans Meissner an der Viola, Dorothea Ell, Matthias Ell am Violoncello und Hansjörg Wallraff am Cembalo brachten die Luft im Kirchel zum Flimmern.

Für musikalische Abwechslung sorgte das Blockflötenensemble "Ad Hoc" von Irene Jung mit Silvia Lang, Sabine Meixner und Tobias Baumgärtner. Mit Temperament und Rhythmus zeigte die Gruppe ihr Können und brachte mit ihren Instrumenten die Freunde der Musik zum Staunen. Ein seltenes Hörerlebnis war die Aufführung von Op. 40 "Welle der Luft" von Michael Lundt.

Das zeitgenössische Gedicht über die Jahreszeiten, das aus der Feder Eckehard Hilfs stammt, stellten das Blockflötenquartett und der Chor "a cappella" mit Rita Siebrecht-Harter, Cornelia Heider, Nadja Nonnenmann, Susanne Hanusch, Susanne Rabenseifner, Konrad Samuelis, Jonas Großmann und Eckehard Hilf musikalisch dar. Großen Beifall erhielten die Künstler und das "kleine Orchester" belohnte sein Publikum mit einer Zugabe von Johann Sebastian Bach.

Diese Veranstaltung mit seiner vielfältigen Musik sei die Keimzelle einer Veranstaltungsreihe mit "Festivalcharakter", schwärmte das Geburtstagskind Eckehard Hilf zum Abschluss.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

46. Badisches Tagblatt, Murgtäler, Samstag, 21. April 2012

Badisches Tagblatt vom: 21.04.2012Eckehard Hilf feiert morgen 70. Geburtstag

"Intendant" des Obertsroter Festspielhäusels

Von Stephan Juch

Gernsbach - Eckehard Hilf ist in seinem Leben viel rumgekommen. Über Freiburg, Innsbruck, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Nürtingen, Pforzheim und Baden-Baden kam er im Jahr 2001 ins beschauliche Murgtal nach Obertsrot. "Hier fühle ich mich zu Hause", sagt der Doktor der Philosophie und schaut dabei von seiner Wohnung auf die St. Erhard-Kapelle nebenan.

Als er 2001 in den Gernsbacher Stadtteil zog, war das Kirchel "eine ziemliche Bruchbude". Dass man im Volksmund inzwischen sogar vom Obertsroter Festspielhäusel redet, ist auch sein Verdienst.

Als zweiter Vorsitzender des Förderkreises St. Erhard-Kapelle und durch seine guten Kontakte zur Kulturszene der Region ist Hilf mitverantwortlich für die Renaissance des denkmalgeschützten Kleinods.

Da ist es fast selbstverständlich, dass der gebürtige Freiburger seinen morgigen Jubeltag im Kirchel feiert - beim zweiten Sonderkonzert der Reihe "Junge Künstler - unbekannte Werke". Unter anderem wird das vierstimmig komponierte Gedicht "Welle der Luft" zur Aufführung kommen, das aus der Feder Hilfs stammt. Beginn des Konzerts ist um 17.15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Neben seinem Engagement im Förderkreis St. Erhard-Kapelle ist Eckehard Hilf seit März Vorsitzender des örtlichen Schwimmbadfördervereins, auch bei den Alten Herren des FC Obertsrot ist er beliebtes und fleißiges Mitglied.

Lehrer, Goldschmied, Psychotherapeut

Musikalisch ist Hilf unter anderem bei Musica Antiqua (Flöte, Trommel, Gesang) aktiv und schreibt als freier Mitarbeiter für das Badische Tagblatt gelegentlich Konzertrezensionen. Zudem war er eine Zeit lang Schriftführer beim gemeinnützigen Förderverein Escuela Arco Iris, bei dem er nach wie vor Mitglied ist.

So vielseitig seine Interessen, so abwechslungsreich liest sich auch der Lebenslauf von Eckehard Hilf. Aufgewachsen in Günterstal im Breisgau verschlug es ihn nach dem Tod seines Vaters mit der Familie nach Berlin, wo die große Schwester ein Studium aufnahm. Nach dem Abitur 1962 studierte Hilf an der Freien Universität Berlin und in Hamburg, bevor er 1974 wiederum in Berlin seine Promotion in Philosophie (Slawische Sprachen) erfolgreich abschloss. Als Seiteneinsteiger war der junge Doktor fortan als Waldorflehrer tätig.

Es folgten berufliche Stationen in Stuttgart und Nürtingen, ehe er auf Gewerbelehrer umsatteln wollte und dafür eine Ausbildung zum Goldschmied in Pforzheim absolvierte. "Aus finanzieller Not" sei er schließlich in die Versicherungsbranche eingestiegen und erlernte einen weiteren Beruf.

Seine Tätigkeit als Makler und sein Interesse an der Psychologie ließen ihn schließlich seine spätere vierte Ehefrau Charlotte Schöne kennenlernen, in deren Baden-Badener Kinderarztpraxis Hilf als Psychotherapeut mitarbeitete. 1989 zog Eckehard Hilf in die Kurstadt, bevor er 2001 in Obertsrot heimisch wurde.

Privat folgte 2005 ein schwerer Schicksalsschlag, als seine Frau plötzlich aus dem Leben gerissen wurde.

Neben zahlreichen Freunden und seiner neuen Lebensgefährtin gratulieren ihm morgen seine Tochter (35) und sein Sohn (32) zum 70. Geburtstag.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

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45. Badisches Tagblatt - Murgtäler - vom 17. April 2012

Melancholisch-lebendige Lieder über die Liebe

Gernsbach (red) - In der besonderen Atmosphäre der St. Erhard-Kapelle Obertsrot, die sich langsam aber sicher von einem Geheimtipp zum beliebten Veranstaltungsort mausert, lauschten am Samstagabend zahlreiche Besucher den Klängen des Akustiktrios "Anica". Anica Theobald und ihrer Band gelang es dabei, die Zuhörer sowohl durch eigene Songs als auch Cover-Versionen in den Bann zu ziehen. Die eigenen Kompositionen zeichneten sich durch einen melancholisch-lebendigen Sound und eingängige Melodien aus und handelten vorrangig von der Liebe. So auch das Lied "Another Love Song", ein Versuch, einmal über etwas anderes als die Liebe zu schreiben, der dann doch in einen Song über die Liebe mündete.

Anica Theobald gewann die Besucher durch ihre offene und authentische Art, mit der sie auf das Publikum einging und ihre Songs ankündigte für sich. Harmonisch wurden ihr Gesang und Gitarrenspiel ergänzt durch Saskia Niedermann an der Gitarre, dem Akkordeon und mit Gesang, sowie Diana Bartmann an Cajon und Percussion. Der zweistimmige Gesang der beiden Sängerinnen begeisterte. Zudem setzte Diana Bartmann an der Cajon entscheidende Akzente. Bei ruhigen Stücken gelang es ihr, diese zurückhaltend zu begleiten, um dann bei lebhafteren Songs für den richtigen Beat zu sorgen. So konnte das Trio das Publikum gerade auch bei Coversongs wie "Ironic" von Alanis Morissette oder "Save Tonight" von Eagle Eye Cherry mitreißen und zum Mitsingen anregen. Wohlverdient war dann auch der Applaus an diesem Abend, mit dem die Gäste zwei Zugaben einforderten. Zum Ausklang des Abends spielte die Band den von "Anica" selbst geschriebenen Song "My Home"! , in dem es darum geht, dass Freunde immer einen Platz bei ihr finden, und den Coversong "Free Fallin" von Tom Petty.

Die Band lobte die gute Akustik der Kapelle und die Offenheit des Publikums. Auch der Veranstalter des Konzerts, der Förderkreis St. Erhard-Kapelle, zeigte sich mit dem Abend vollauf zufrieden und freut sich schon darauf, in dieser Woche weitere Veranstaltungen aus den Bereichen Reisen, Folkmusik und Klassik präsentieren zu können.

Siehe Bild 64 (von Claudia Schnaible)

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

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44. Samstag 28. April 2012, 20h30 Arline Faller und Ray of Sunshine

 „Kirchl in Love“ – Akustik Trio Ray of Sunshine am 28.04 in der St. Erhard Kapelle. Die Liebe ist das Lieblingsthema vieler Komponisten. Ob Pop, Country oder Rock, die Liebe wurde schon immer gerne besungen. Rund um das Thema Liebe - ein entspannter und romantischer Abend am Samstag, 28.04.2012,  in der St. Erhard Kapelle in Obertsrot. Mit Armin am Piano, Matthias an den Perkussionsinstrumenten und der temperamentvollen Arline als Sängerin wird das Publikum in eine gesungene Liebesgeschichte eintauchen.  Gespielt werden Lieder, in denen es von verschiedenen Arten der Liebe handelt. Von„The Rose“, was die Liebe beschreibt, zu „I’m So Excited“, das von Leidenschaft erzählt, bis hin zu „Take Good Care“, ein Lied über eine gescheiterte Liebe, und Vieles mehr.

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43. Sonntag 22. April 2012. Das 2. Sonderkonzert der Reihe "Junge Künstler - unbekannte Werke"

Beginn 17h15 - Essen-Bestellung - 17h30 - Musik 1. Teil - Essen-Sevice - 19h30 - Musik 2. Teil.

Das bisher bekannte Programm (Reihenfolge und Zuordnung werden abends bekanntgegeben): d'Anglebert Variations sur les "Folies d'Espagne" für dreistimmigen Blockflötenchor - Arutunjan Impromptu für Solo-Cello - Bach Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo (b.c.), d-Moll, BWV 1060 - Partita Nr 3 für Solo-Violine, E-Dur, BWV 1006, 1. Satz - de Bériot Duette für 2 Violinen - Diethelm Concerto diletto für Streicher - Geminiani Concerto grosso "La Follia" nach A. Corelli, Thema mit 23 Variationen für Streicher - Komarowski Duette für 2 Violinen - Leenhouts Tango für Elise, Blockflötenchor - Lundt "Welle der Luft" vierstimmiger Blockflötenchor und Chorsatz für ein Jahreszeitengedicht aus Obertsrot von Eckehard Hilf - Maute Les Barricades, Blockflötenchor - Mendelssohn-Bartholdy "Der wandernde Musikant", vierstimmiger Chorsatz nach einem Gedicht von Josef von Eichendorff - van Nieuwkerk Kadanza, Blockflötenchor - Richter Konzert für Oboe, Streicher und b.c. - Scarlatti "Katzenfuge" für dreistimmigen Blockflötenchor - Vivaldi Sonate für Cello und Cembalo - Ysaye Sonate Nr 2 für Solo-Violine, a-Moll, 1. Satz.

Die Ausführenden: Johanna Ell, Juliana Ell, Elena Jäger, Leonore Weidenbach, Violine, Hans Meissner, Viola, Dorothea Ell, Matthias Ell, Violoncello, Paul Rein, Oboe,  Hans-Jörg Wallraff, Cembalo, b.c., Ad Hoc-Blockfötenensemble Irene Jung, Silvia Lang, Sabine Meixner, Tobias Baumgärtner. Gesang: Jonas Großmann, Susanne Hanusch, Cornelia Heider, Eckehard Hilf, Nadja Nonnenmann, Susanne Rabenseifner, Konrad Samuelis, Rita Siebrecht-Harter.

Eine Festspielhäusel-Produktion der St Erhard Kapelle Obertsrot, Moderation und Gesamtleitung: Klaus Weidenbach, 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

42. Freitag, 20. April 2012 - Ryan MacGrath - kanadischer Songwriter St. Erhard-Kapelle Obertsrot

  •   Ryan MacGrath hat in seiner Heimat Kanada bereits mehrere Musikawards gewonnen und war schon vielfach für solche nominiert. Seit 2009 hat er zwei von Kritikern hochgelobte CDs veröffentlicht, hunderte Shows gespielt und Musik für Spielfilme geschrieben. Vor kurzem ist MacGrath nach Innsbruck gezogen, um dort an seinem nächsten Album zu arbeiten und von dort aus in Österreich, Deutschland und Italien zu touren. Im Gepäck hat er dabei seine letzte Veröffentlichung: "Cooper Hatch Paris". MacGrath bezeichnet den Stil als "Parlour Pop", eine Mischung aus Cabaret und Folk-Pop, mit abwechslungsreicher Instrumentierung und verträumten, gefühlvollen Melodien. "Cooper Hatch Paris" deckt die Musikstile von Arcade Fire und Roy Orbison ab. Das Album präsentiert nicht nur die aussagekräftige Stimme von MacGrath, sondern auch ein bewegendes Duett mit der kanadischen Popmusik-Ikone Chantal Kreviazuk, die selbst als Co-Autorin für Songs von Avril Lavigne, Kelly Clarkson und Drake in Erscheinung trat.
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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

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41. Lichtbilder aus amerikanischen Nationalparks

Siegfried Blaukat aus Obertsrot hält beim Dorfstammtisch am 17. April 2012 ab 20 Uhr einen professionell gestalteten Lichtbildervortrag über seine Reisen in US-amerikanische Nationalparks, hier im Staat Utah.

Eintritt frei, Spenden willkommen.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor etwa einem Jahr
Die 16 Gäste dieser Dia-Show haben etwas dazu gelernt! Siegfried Blaukat hat außer den beeindruckenden Fotos von Bögen und steilkopferten Felsen, die in rotweißroter Uniform wie eine österreichische Fahne dastehen eine Lerneinheit über die Entstehung dieser Felsen und die Besiedelung des Staates Utah gegeben. Obendrein hatte er ein Video von einer Choraufführung aus Händels "Messias", natürlich daraus das "Halleluja" in der englischen Fassung, gesungen von den 360 Mitgliedern des Tabernacle Chorus und begleitet von dem dazugehörigen Orchester aus Salt Lake City. Man erfuhr nebenbei auch, dass die in einigen Dörfern noch lebenden Polygamisten gar wenig mit der mormonischen Kirche zu tun haben.
Egal, die Naturwunder dieser Welt hat er unwiderruflich nach Obertsrot gebracht, und ich rate jedem, sich einmal den Orgelfelsen bei uns anzuschauen. Weniger aufwendig hinzukommen, aber wer kennt schon den Weg? - Fragt mal bitte hier nach, d.h. registrieren und einen Text auf "Meinungen" schreiben. Danke. Ende.

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

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40. Samstag 14. April: Obertsrot empfängt Anica um 20 Uhr 30

Mit ihrem Gewinn des SongSlams im KOHI im April 2011 und der Teilnahme am offerta music award gelang es der Karlsruher Musikerin die regionale Musikszene auf sich aufmerksam zu machen. Bereits seit ihrer Jugend schreibt ANICA Akustik-Pop-Songs und hat im letzten Jahr ihre erste CD "Thank You" veröffentlicht. Die Band tritt in der interessanten Besetzung Gitarren, Akkordeon, Kontrabass, Cajon und zweistimmiger Frauengesang auf. Diese Mischung garantiert einen abwechslungsreichen Abend. Hörproben gibt es u.a. bei Myspace und auf Facebook.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

39. Ein Haus steht für den ganzen Menschen

Die St Erhard Kapelle Obertsrot steht für den ganzen Menschen. Einst Dorfkirche, dann Turnhalle und nun Musentempel, wie der Wunderfritz in seiner Büttenrede von 2011 verkündete. Für jeden Bereich des Menschen ist heute durch abwechselnde Programme gesorgt. Wer hätte das am Anfang, nach der Einweihung von 2010 gedacht? Inzwischen kursieren drei Namen und die suchen ihr Programm.

Das Bild 60 zeigt die Tafel, die vor dem 17. März am Ortseingang hing um auf lokale Ereignisse aufmerksam zu machen. Es waren gleich drei hintereinander und jedes stimmte mit einem der drei Programme zusammen: 

Am 17. war es die Band PEP COOPER, die den Gliedmaßen Bewegung verschaffte, fast alle Gäste erlebten die Darbietung der fünf Musiker mit ihrer Sängerin im Stehen oder beim Tanzen. Das ist die Botschaft des Kirchels, das jahrzehntelang als Turnhalle gedient und den Ausgang für das gemeinsame Leben unserer Hauptsponsoren gebildet hat.

Am 18. war es der Lehrer und Bergsteiger, Holger Birnbräuer, der mit seiner Aconcagua-Besteigung die Herzen der 40 Gäste höher schlagen ließ. Das Gefühl für Höhe, Weite und Ferne war angesprochen und verbindet sich - wie auf dem blauen Plakat zu sehen - mit dem Namen der St Erhard Kapelle.

Am 19. waren es vier Musiker, die zum dritten Mal hier gastierten und die klassische Streichmusik in Obertsrot öffentlich hörbar gemacht haben: Das Kreuzer-Quartett aus Baden-Baden hat zum ersten Mal am 1. Dezember 2010 im Festspielhäusel gespielt und mit seinem damals provisorisch adaptierten Namen "Festspielquartett" zur Namensgebung und die weithin ausstrahlende Wirkung des Barockkirchels gesorgt.

In diesem Sinne sind auch die künftigen Veranstaltungen auf die drei Bereiche des Menschen angelegt: Am 14. April spielt Anicas Band im Kirchel, am 17. April zeigt Siegfried Blaukat Lichtbilder aus dem Nationalpark von Utah in der St Erhard Kapelle und am 22. April findet im Festspielhäusel ein Sonderkonzert statt: Junge Talente - unbekannte Werke..

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

38. BT-Konzertbericht (Vorabdruck vom Verfasser)

 

Dieser Montag-Abend (19.3.) brachte zum dritten Mal in der St Erhard Kapelle (Kirchel) Obertsrot ein qualifiziertes Publikum und das Kreuzer-Quartett Baden-Baden (wie in Blog 23 berichtet) zusammen.

Roland Kreuzer und Karl Albert Geyer, Violine, Gerhard Rehkopf, Bratsche und Stefan Klövekorn, Cello, (s. Bild 59, vgl. Bilder 25-31) waren wie gewohnt gut aufeinander abgestimmt und konnten den Abend präzise, dynamisch, und facettenreich gestalten. Dank des Ambiente und der Atmosphäre sind die Musiker gerne im Festspielhäusel zu Gast. Das überträgt sich dann durch ihre Spielfreude auf die Zuhörer, die sich mit kräftigem Beifall und durch eine großzügige Spende für den gelungenen Abend bedankten.

Der Dreiklang der Stücke war ein besonderer Glücksgriff. Drei  wichtige Musikepochen wurden repräsentiert. In den knapp hundert Jahren, die zwischen dem ersten von 1785 und dritten Stück von 1879 lagen, zeigten sich, musikalisch widerspruchsfrei, gravierende Fortschritte und deren stufenweise Unterschiede der kompositorischen Entwicklung.

Wie schon im November (berichtet), eröffnete ein Streichquartett von Haydn, diesmal in d-Moll, op.42, den Reigen. Dieses Stück, von Kreuzer als „Entdeckung“ bezeichnet, zeigte die Krönung und zugleich den Abschied von der barocken Spielweise, woran insbesondere die Art der Dynamik erinnert, während die Verarbeitung sanghafter Melodik bereits der Klassik angehört. Mag sein, dass durch die von Boccherini am spanischen Hof geförderten Hörgewohnheiten die Motive nur „schlicht“ zu Wort kommen lassen konnte, was für manchen Musikkenner als Rückschritt hinter anspruchsvollere frühere Werke erscheint. Warum überragt dieses Quartett dennoch die damals höfisch-höfliche Unterhaltungsmusik? Die hörbare Bündelung der Ideen des Schrittmachers der Klassik auf kleinstem Raum, liebevoll erkannt und beschwingt an diesem Abend ausgeführt, könnte die Antwort enthalten.

Wo im November noch Mozarts „Dissonanzenquartett“ die Hochform der individuellen Meisterschaft während der Klassik anklingen ließ, stand hier nun Beet-hovens Streichquartett D-Dur, op. 18, Nr 3. Vorbei sind die Rücksichten, die noch Haydn seinem Zeitgeist geschuldet hatte. Der in sich ruhende, „Titan“ genannte Komponist schafft sich auch in diesem Werk seinen eigenen Ausdruck. Wie mit einem Seufzer beginnen die Geigen das erste Motiv, das von den tiefer gestimmten Instrumenten wohlwollend aufgefangen wird. Das Cello scheint in diesem Stück immer wieder sowohl solistisch, als auch artistisch das Ineinandergreifen der Klangfiguren zu tragen. Im letzten Satz wirkt ein kreiselndes Element wie ein Verbindungsglied zum letzten Stück des Abends. Beifall pur!

Nach einer kurzen Pause trifft sich das Ensemble zu einem Quartett, das Antonín Dvorák in Tonalität und Harmonik den vorhergehenden völlig ebenbürtig sein lässt. Doch zeigt sich hier der Durchbruch volksmusikalisch-tänzerischer Elemente auf höchster kompositorischer Ebene. Was bei Haydn noch artig zitiert schien, bei Beethoven dessen titanenhafter Eigenständigkeit unterworfen war, wird beim Meister aus Böhmen mit Herzlichkeit und Einfallsreichtum kombiniert. Zu Recht gehört dieses mit vier weiteren sog. Slawischen Quartetten zur meist gespielten Kammermusik der Romantik.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

37. Die Klondiker vor ihrem nächsten Auftritt

Die Klondiker treten immer wieder vor interessiertem Publikum auf. Für das Kirchel in Obertsrot stellen sie seit Jahren bisher die einzige Gruppe, die wöchentlich den Saal zu ihren Übungen nutzt. Als weder Heizung noch Toiletten eingebaut waren, brachten sie schon Leben in das vor dem Abriss gerettete Baudenkmal, das im Juni 2010 zur öffentlichen Kulturstätte eingeweiht wurde. Die von Michael Görtler hierher verpflanzte Tanzgruppe hat mit vielen ehrenamtlichen Dienstleistungen, handwerklichem Einsatz und durch zahlreiche Mitgliedschaften im Förderkreis erheblich zum Erfolg dieses Bürgerhauses beigetragen. Durch ihre Zusage, für die Sauberkeit und die Saalausstattung vor und nach Vereinsveranstaltungen zu sorgen, ist der Zustand des "Festspielhäusels" in jeder Hinsicht erfreulich gesichert.

Auf Bild 57 sieht man ein Mitglied der Gruppe beim Aufbau der Projektionswand für den Lichtbildvortrag am Abend des 18. März. Bild 58 zeigt die Klondiker bei ihrem vor dem "Kirchel" abgehaltenen Fototermin. Im Vordergrund mit Hut, sitzend, Michael Görtler, der 1. Vorsitzende des Förderkreises und Initiator der Tanzgruppe, hinter ihm stehend, Karin Rose Kindel, welche die Gruppe in Linedance trainiert.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

36. Holger Birnbräuers 2. Anlauf zum zweithöchsten Gipfel der Seven Summits

 

Volles Haus bei Lichtbildvortrag

„Es macht mir immer Spaß, hier einen Vortrag zu halten.“ Mit diesen Worten beschloss der Baden-Badener Bergsteiger Holger Birnbräuer seinen Lichtbildvortrag in der St. Erhard-Kapelle Obertsrot über seine dreiwöchige Expedition zum Aconcagua, dem mit  6962 Metern höchsten Berg Südamerikas. Die Freude, die er am Bergsteigen hat, aber auch die Risiken und Gefahren, gelang es ihm an diesem Abend vor fast ausverkauftem Haus zu veranschaulichen. Sein Bericht der Besteigung wurde durch zahlreiche Bilder und eindrückliche Videosequenzen unterstützt, die auch die Anstrengung in solcher Höhe deutlich machten. Die Zuhörer bekamen einen Einblick in die umfangreichen Vorbereitungen, die vor solch einer Reise zu treffen sind, erlebten die Anreise an den Berg und die Begehung über die Nordseite. Immer wieder faszinierten beeindruckende Landschaftsaufnahmen, die eine fantastische Bergwelt und eine - trotz karger Vegetation - farbenreiche Landschaft zeigten. So konnte Claudia Schnaible vom Veranstalter, dem Förderkreis St. Erhard-Kapelle, das Kompliment Birnbräuers zurückgeben: Der Bergsteiger ist mit seinen Vorträgen immer ein gern gesehener Gast im Kirchel Obertsrot, und der Bericht seiner nächsten Bergtour wird mit Spannung erwartet.

Vgl. Birnbräuers ersten Vortrag vom 6. November 2011 an dieser Stelle in Blog 15 und die Bilder 24 und 25.

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H. Birnbräuer verfasst vor etwa einem Jahr
Auch ich bedanke mich wieder beim Team der St.-Erhard-Kapelle für die tolle Unterstützung! Ich komme gerne wieder :)
Beste Grüße
Holger Birnbräuer

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

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35. Zum dritten Mal: Das Kreuzer-Quartett am Montag, 19. März 2012 im Festspielhäusel

Badisches Tagblatt vom: 16.03.2012

Gernsbach (red) - Für die Kenner von Klassik und Liebhaber von tonaler Musik gibt es zum dritten Mal das Kreuzer-Quartett aus Baden-Baden in Obertsrot. Am Montag, 19. März, um 19.15 Uhr spielen Roland Kreuzer und Karl Albert Geyer die erste und zweite Geige, Gerhard Rehkopf die Bratsche und Stefan Klövekorn das Cello. Zur Aufführung kommen Streichquartette von Joseph Haydn, D-moll op.42, Ludwig van Beethoven, D-Dur, op.18 Nr. 3, und das "Slawische Quartett" von Antonin Dvorák, Es-Dur, op.51.

Während Haydn sein für den Herzog Alba geschriebenes Quartett aus dem Jahr 1785 durch schlichte Übersichtlichkeit den Hörgewohnheiten des spanischen Hofs nahezubringen bestrebt sein musste, konnte Beethoven im dritten von sechs seiner Opus-18-Quartette am Ende des 18. Jahrhunderts durch schnellen Wechsel zwischen Dur und Moll für Verwandlung und Ausdrucksstärke sorgen und, seiner kompositorischen Meisterschaft freien Lauf lassend, rhythmisch beschwingte Ausdruckssteigerungen kreieren.

Das dritte Stück des Abends fügt sich von dieser Seite her gut ins Programm ein, heißt es in der Ankündigung weiter. Den Slawischen Tänzen und der Begeisterung eines Mannheimer Geigers verdankt das Quartett op. 51 von 1879 seine Entstehung, wodurch der Komponist damals seine Aufnahme ins Weltrepertoire der Kammermusik erreichte. Es wird hier ohne den dritten Satz vorgetragen. Die anderen Stücke bestehen aus vier Sätzen.

Der Eintritt sei frei, eine Spende ist willkommen. Das teilt der Veranstalter, der Förderkreis St. Erhard Kapelle Obertsrot mit.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

34. Aconcagua live. Badisches Tagblatt - Murgtäler - vom 16. März 2012

Nach seinem erfolgreichen Lichtbildvortrag im vergangenen Herbst kehrt der Baden-Badener Bergsteiger Holger Birnbräuer am Sonntag, 18. März, in die St. Erhard-Kapelle Obertsrot zurück, um interessierten Gästen von seiner Besteigung des Aconcagua zu berichten. Unterstützt wird sein Vortrag erneut von ausdrucksstarken Fotos und kurzen Filmsequenzen, die Birnbräuer während seiner dreiwöchigen Expedition aufnehmen konnte. Der Aconcagua ist mit 6962 Metern der höchste Berg Südamerikas und nach dem Mount Everest der zweithöchste der Seven Summits. Er liegt in Argentinien, nahe der Grenze zu Chile. Birnbräuer wird laut Ankündigung durch seine anschauliche Art zu berichten, die Zuhörer an der Faszination Bergsteigen teilhaben lassen. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr; der Eintritt beträgt sechs Euro, von denen zwei als Spende der St. Erhard-Kapelle zu Gute kommen. Foto: pr

Eintritt: 6 €

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

33. "Natur ist Gefühl" - Vortrag von Murgtal-Guide Rainer Schulz

Rainer Schulz aus Gaggenau, gebürtiger Obertsroter, hat gestern Abend, 13. März 2012, wie in Blog 31 angekündigt, beim Dorfstammtisch im "Festspielhäusel Obertsrot" sein Buch "Natur ist Gefühl" vorgestellt. Bei herabgedimmtem Licht saßen mehr als ein Dutzend Gäste gemütlich beisammen und hörten, eingekleidet von seinen auf Hermann Hesse aufgebauten Liedern, seine in geisteswissenschaftliche Weltanschauung durch das Leben gewonnenen Ansichten und sahen seine außergewöhnlichen Bilder auf einem Notebook-Monitor des einstigen Forstwirts, der durch seine Naturführungen, Wanderungen bei Vollmond zu selten besuchten Plätzen im Nordschwarzwald die Stimmung und die Kräfte des Waldes bis zur körperlichen Erfahrung von dessen Heilsamkeit zum Bewusstsein kommen lässt. (siehe auch die Bilder 51 und 52, zuvor 49 und 50)

Raritäten gab es zu bestaunen, wie beispielsweise das Haareis, auch Eiswolle genannt, was nur um den Gefrierpunkt herum an totem Holz und bei hoher Luftfeuchtigkeit unter Mitwirkung von aus Pilzen entweichenden Gasen eine Meringue-artige "Frisur" hervorbringt.

Auch das Bild eines im Gegenlicht sein Flügel-Gefieder zu einem Herzen aufbauenden Schwan und die vom Eis des letzten Glazials zu ewiger Musik rund geschliffenen Granit-Türme vom Orgelfels bei Reichental gehörten zum Programm des über die Landschaft der unteren Murg bestens unterrichteten, mutigen Sängers, der sich hervorwagt, im normal aus dem Auge verlorenen Schein die innere Wahrheit aufzuspüren und in ihrer Schönheit hervortreten zu lassen.

Die Gäste hatten im Anschluss noch Gelegenheit beisammen zu bleiben, sich zu unterhalten und mit ihm oder Anderen die eine oder andere Frage zu besprechen.

Sein Buch hat er für 25 € angeboten (es ist für 29,50 inkl. Versand zu bestellen bei www.projekte-verlag.de oder telefonisch 0345 686 56 65), seine CD für 10 €.. Sein als Spende eingesammeltes Honorar hat er dem Förderkreis der St Erhard Kapelle gestiftet.

Der nächste Stammtisch findet wieder mit einem Programm statt, deshalb an einem dritten Dienstag am 17. April, 20 Uhr 15. Siegfried Blaukat aus Obertsrot wird uns mit einem Dia-Vortrag in die weiter entfernt liegenden Naturwunder von nordamerikanischen Nationalparks in Utah entführen.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

32. Festspielhäusel-Kalender März 2012

Für jeden Geschmack ist etwas im Kirchel, St Erhard Kapelle, Festspielhäusel, Obertsroter Str.5. Für die Kenner von Klassik und Liebhaber von tonaler Musik:

Montag 19. März, 19 Uhr 15 das Kreuzer-Quartett aus Baden-Baden mit Streichquartetten von Joseph Haydn D-moll op.42, Ludwig van Beethoven, D-Dur, op.18 Nr 3, Antonin Dvorak Es-Dur, op.51. Es spielen Roland Kreuzer, Karl Albert Geyer, Violinen, Gerhard Rehkopf, Viola, Stefan Klövekorn, Violoncello. Freier Eintritt, Spenden erwünscht

Für die Liebhaber von Romantik, Rock und Abenteuer:

Sonntag 18. März, 19 Uhr: Holger Birnbräuer zeigt, wie er den südlichen Amerika-Gipfel der Seven-Summits besteigt, diesmal den höchsten Südamerikas, den Aconcagua mit 6.962 Metern in Argentinien ein für uns Zuschauer erholsames Abenteuer. Der Eintrittspreis kommt anteilmäßig auch dem Betrieb der St Erhard Kapelle als Kultur- und Bürgerhaus zugute. - www.holgerbirnbraeuer.de

Samstag, 17. März, 21 Uhr: PEP COOPER, die Band lässt es Frühling im Murgtal werden, "Let's Funk, Let's Soul, Let's Rock'n'Roll". Eintritt 5 €. www.myspace.com/pepcoopermusic

Donnerstag, 22. März, 19 Uhr 30: Jahreshauptversammlung für Mitglieder und Solche, die es werden wollen.- Der für den 23. März angekündigte Auftritt von Matt Epp aus Kanada wurde abgesagt.

 

 

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

31. Naturerzählungen mit Buch und Gitarre

Er ist Buchautor, Liedermacher, Schwarzwald-Guide und Fotograf. Doch alle seine Hobbys haben etwas Gemeinsames; die Natur. Der gelernte Forstwirt Rainer Schulz, führt bei seinen Naturerzählungen alles zusammen. Die Fotografien, welche er im Murg- und Oostal machte, stellt er in seinem Buch, "Natur ist Gefühl" vor, verbunden mit teilweise nachdenklichen Texten. Er vergleicht Naturbegebenheiten mit dem Lebensweg von Menschen, aber auch Naturkundliches kommt zum Ausdruck. Bei seinen Naturführungen als Schwarzwald-Guide im heimischen Naturpark, zeigt sich auch seine Liebe zur Heimat und Natur. Schließlich findet die Natur auch in seinen Liedern viel Raum. Die (Natur)Gedichte von Hermann Hesse inspirierten ihn, sie zu vertonen und auch eigene Texte sind auf seiner CD, "Die Bäume und ich" zu hören. Seine Erlebnisse im Wald untermalt er an diesem Abend mit Liedern zur Gitarre. Rainer Schulz tritt zum ersten Mal auch im Kirchel zu einem musikalisch von ihm getragenen Dorfstammtisch auf. Sein Buch zeigt die Farben und Naturwunder von Obertsrot, Reichental, Gernsbach, Baden-Baden, Gaggenau und Umgebung. Wir treffen ihn ab 20 Uhr in der St Erhard Kapelle, wo auch für Getränke gesorgt sein wird. Eintritt frei, freiwillige Beiträge für den Erhalt und den Festpielhäusel-Betrieb der einstigen Kapelle sind selbstverständlich willkommen.
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30. Badisches Tagblatt vom 17.01.2012

Jugendorchester Baden-Baden gastiert in Obertsrot

Terrassendynamik im "Kirchel"

Gernsbach (eah) - Zum vierten Mal gastierte am Samstagabend das Jugendorchester Baden-Baden mit Barockmusik von Bach, Vivaldi und Pachelbel im "Festspielhäusel" von Obertsrot. Es war das elfte Kammerkonzert im Kirchel. Der Beifall war in jeder Hinsicht erfreulich, obwohl der Saal nur etwa zur Hälfte gefüllt war.

Wie im vergangenen Sommer erfüllte ein Barockprogramm die St. Erhard-Kapelle, und die damals wahrgenommene Einheit von Klang und Bewegung zeigte sich wieder von ihrer wohltuenden Seite. Ein interessantes Programm, das von zehn Streichern und fünf Solisten hervorragend gespielt wurde. Der im Baden-Badener Barockensemble verankerte und als Konzertmeister fürs Jugendorchester engagierte Felix Palmen meisterte sowohl das Violinkonzert a-Moll des alten Bach zu Anfang als auch, gemeinsam mit Vincent Millioud (Bern), das an dritter Stelle vorgetragene Concerto grosso D-Dur von Vivaldi. Das als zweites gespielte Konzert g-Moll von Vivaldi, "La Notte" (die Nacht), wurde in seinen an moderne Akustikeffekte erinnernden schnellen Wechseln von Largo und Presto von Annika Schwabs sicherem Flötenspiel zauberhaft begleitet.

Im letzten Akt, dem 5. Brandenburgischen Konzert, steigerte sie sich gemeinsam mit Charlotte Reece im Duett des zweiten Satzes zu einem Höhepunkt des Wohlklangs. Dieser wurde zuverlässig am Cembalo begleitet von Hansjörg Wallraff (Gernsbach), der sich in der Kadenz im ersten Satz bereits hervorragend bewährt hatte. Vor dem an vorletzter Stelle gespielten Kanon von Pachelbel sorgte die auch vor anderen Stücken schon bewährte Moderation Karl Nagels, des Dirigenten, dafür, dass ein oft gespieltes Stück für den Hörer noch mehr bietet, wenn die Aufmerksamkeit auf musikalische Kunstgriffe gelenkt wird: Wer hätte sonst auf Anhieb bemerkt, dass Cello und Bass dieses Meisterwerk immer mit der gleichen Melodie unterlegen, während die drei Violinstimmen allerlei gekonnte Spielchen darüber ausführen?

Mancher fragt sich, was wohl das Besondere von Barockmusik sei. An diesem Abend konnte es sehr deutlich werden. Was erst nach Vivaldi entdeckt wurde: Das "Crescendo" und "Decrescendo" genannte An- und Abschwellen der Lautstärke funktioniert im Barock als Echo oder als "Terrassendynamik". Diese war sensibel erarbeitet und hat an diesem Abend sehr zur Lebendigkeit des Dargebotenen beigetragen.

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Siehe Kommentare zum 29. Blogbeitrag unten.

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29. Jugendorchester zum 4. Mal im Festspielhäusel

Samstag, 14. Januar um 17 Uhr 30 musiziert das Jugendorchester Baden-Baden unter der Leitung von Karl Nagel mit seinem 4. Auftritt in der St. Erhard-Kapelle und bereichert damit das Festspielhäusel-Programm um 5 Konzerte:                                                                                                        

Johann Sebastian Bach 1685-1750

Konzert für Violine und Orchester, a-Moll, BWV 1041 mit  Felix Palmen, Violine;

   Antonio Vivaldi 1678-1741

Konzert für Flöte und Orchester, g-Moll „La Notte“ mit Annika Schwab, Flöte, 

Concerto grosso für 2 Soloviolinen und Orchester, D-Dur, Felix Palmen und Vincent Millioud (siehe Kommentar unten), Violinen         

Johann Pachelbel 1653-1706

Kanon, für 3 Violinen und Generalbass, Felix Palmen, Charlotte Reece, Leandra Saitovic, Violinen, Hansjörg Wallraff, Generalbass    

   Johann Sebastian Bach 1685-1750

5. Brandenburgisches Konzert, D-Dur mit Charlotte Reece, Violine, Annika Schwab, Flöte,  Hansjörg Wallraff, Cembalo und Markus Pieper, Cello als Basso continuo.

Zu den ausführenden Solisten: Felix Palmen (Bild 14 mit Karoline Ott) ist Konzertmeister des Jugendorchesters und Mitglied im Barockensemble Baden-Baden; geigte mit dem Jugendorchester im Festspielhäusel am 4. Sept. und 7. August 2011, wo Leandra Saitovic (Bild 6, seitlich von hinten mit Juliane Lang) solistisch mitwirkte; Annika Schwab (Bild 43 neben Charlotte Reece?) überzeugte in Joseph Haydns Konzert für Flöte und Klavier, D-Dur, im „Konzert mit den Preisträgern der Musikschulen“, Ettlingen und Waldbronn am 2. Dez. 2007; Charlotte Reece hatte 2006, zehnjährig, einen gefeierten Soloauftritt mit Haydns erstem Satz aus dem Konzerts für Violine und Orchester, G-Dur, in der Spitalkirche beim Weihnachtskonzert des Jugendorchesters; Markus Pieper ist angestammtes Mitglied im Jugendorchester Baden-Baden; Hansjörg Wallraff (Bild 35 am Cello) wirkt mit bei zahlreichen Auftritten, auch an Cello und Klavier, z.B. bei „Achtung Kammermusik“ des Gernsbacher Albert Schweitzer-Gymnasiums, sowie hier beim Sonderkonzert am 4. Juni und mit dem Jugendorchester am 4. Dezember 2011.

Der Eintritt ist frei, zur Pflege des Konzertbetriebs im Kirchel sind Spenden erwünscht, die Nutzung legaler Parkmöglichkeiten im Umkreis ebenso. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (5 Min. Fußweg über die Brücke vom S-Bahn-Halt "Obertsrot" bzw. Bus 242 Halt "Brücke") bzw. per Floß wird empfohlen. Vgl. Internetseiten www.jo-baden-baden.de und auf Facebook unter St. Erhard Kapelle.

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Das Weihnachtskonzert hatte am 26. Dezember in der Spitalkirche stattgefunden

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Vincent Millioud aus Bern vertrat die als erkrankt gemeldete Leandra Saitovic aus Gaggenau. - Markus Pieper, der beim Weihnachtskonzert in de Spitalkirche zu Baden-Baden durch Oliver Ehrlich vertreten wurde, spielte in dieser Aufführung wieder an seinem angestammten Platz.

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28. Musikverein Obertsrot weicht ins örtliche Festspielhäusel aus: Kirchel rettet Silvesterspielen

 

Badisches Tagblatt vom: 02.01.2012

Gernsbach (stj) - Eine Premiere gab es am Silvesternachmittag in Obertsrot: Der örtliche Musikverein war drauf und dran das traditionelle Silvesterspielen am Nachmittag des 31. Dezember abzusagen, weil es den ganzen Tag über geregnet hatte, doch der Förderverein der St. Erhard-Kapelle gewährte den Musikern kurzerhand "Asyl". So konnte die idyllische Veranstaltung, bei der sich seit vielen Jahren die ganze Dorfgemeinschaft einen guten Rutsch wünscht, doch stattfinden - und zwar in der heimeligen Atmosphäre des Obertsroter Festspielhäusels.

Als solches hat sich das Kirchel in jüngster Vergangenheit einen guten Ruf weit über die Grenzen des Murgtals hinaus erarbeitet. Die Akustik im Inneren des Kleinods zeigte, warum dies so ist. Spontan hatte Fördervereinsvorsitzender Michael Görtler die Kapelle zur Verfügung gestellt, was der Musikverein unter Leitung seines Dirigenten Matthias Oefler mit einigen weihnachtlichen Weisen zu Nutzen wusste. Die Bevölkerung des Gernsbacher Stadtteils wusste dies zu schätzen und kam zahlreich zum etwas anderen Silvesterspielen. Mit Glühwein gaben sie ihren Mitbürgern die besten Wünsche mit auf den Weg ins neue Jahr.

 

Joachim Fortenbacher, Vorsitzender des Musikvereins Obertsrot, bedankte sich für die spontane Bereitstellung des Festspielhäusels und freute sich, dass diese schöne Tradition im Ort trotz des schlechten Wetters aufrechterhalten werden konnte. "Zum Glück haben wir das Kirchel", verdeutlichte er in seiner kleinen Ansprache die Bedeutung des Kleinods am Blumeplatz für die Dorfgemeinschaft. 

(Siehe 41. und 42. Bild)

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27. - Technisches Problem gelöst

Die Bilder sind nun auch für den Besucher wieder alle sichtbar, dank der Webmaster. Danke an Alle, die dabei mitgewirkt haben und für Ihre Geduld!

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26. - Technisches Problem bei Foto-Ansicht

Die Ansicht der Fotos ist zwar komfortabler geworden, dafür gibt es offenbar ein Problem, alle Bilder für den Besucher sichtbar werden zu lassen. Neben den kreisenden Punkten, die auf der Suche nach Bildhaftem sind, erscheint jedoch der kommentierende Text. Wir sind informiert worden, dass an der technische Lösung des Problems gearbeitet werde und wünschen den daran Beteiligten ein glückliches Händchen, verbunden mit dem Dank, der den Betroffenen für ihre Geduld gebührt.

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Dr.Eckehard A. H.

25. Adventliche Stubenmusik am 15. Dezember 2011

Im Festspielhäusel Obertsrot (Kirchel) gastiert am 15. Dezember 2011, 19h30, Klaus Huber aus Oberachern und bietet adventliche Stubenmusik im Kerzenschein, begleitet von Marga Kern, Neusatz (Zither) und Brigitta Herzog, Oberachern (Hackbrett). Auf seiner Homepage www.klausvomdachsbuckel.de findet man, er sei Grundschullehrer, tätig als freier Mitarbeiter der örtlichen und regionalen Presse und Autor: Gedichte betreffend Begegnung, Lebenshilfe, Ermutigung zum eigenen Weg. Dazu folgende Beispiele:

Eigener Weg

Wenn du deinen eigenen Weg zu gehen wagst, kannst du nicht immer und überall mit Verständnis rechnen. Doch selbst dies kann dich stärken für deinen eigenen Weg.

Oder:

Worauf du wartest, lässt auf sich warten. Auch mit noch so vielen Augen vermagst du den Zeiger einer Uhr um keine Sekunde schneller fortzubewegen.

Texte zu verschiedensten Themen und auf Wunsch nach Stichworten der Auftraggeber, warum nicht auch am selbigen Abend? Unter Einbeziehung junger Talente: Adventliche Stubenmusiken mit passenden Instrumentalisten. Für andächtiges Schmunzeln verbunden mit vorweihnachtlicher Stimmung und warmen Getränken ist gesorgt.

Eintritt frei, Spenden erbeten und willkommen.

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor mehr als einem Jahr
Klaus Huber zum gelungenen Abend:
Lieber Herr Dr. Hilf,
anbei mein Gästebuch-Eintrag:
Anlässlich (m)einer "Adventlichen Stubenmusik im Kerzenschein" am
Donnerstag, 15.12.2011 hatte ich die Gelegenheit, in Obertsrot im "Festspielhäusel", der wunderbar renovierten Kapelle, zu Gast zu sein.
Der Abend war für mich in mehrfacher Hinsicht bewegend:
Das zauberhafte Ambiente dieser Kapelle scheint für solche stimmungsvollen Abende geradezu prädestiniert zu sein. Ich habe hier eine wohltuend herzliche Gartfreundschaft durch engagierte Menchen erfahren, in besonderem Maße durch den "Hausherrn" Dr. Eckehard Hilf, jedoch auch durch seine rührigen Mitstreiter/innen.
Was mich auch berührt hat: Die große Aufmerkamkeit und Dankbarkeit der begeisterten Besucher, die meinen/unseren Darbietungen in Wort und Musik gebannt in tiefer
Besinnlichkeit zu lauschen vermochten. Somit wurde uns "warm im und ums Herz" nicht nur durch den Glühwein und den köstlichen Kuchen, sondern auch durch die herzerfrischende Begegnung mit wertvollen Menschen.
In tiefer Dankbarkeit mit herzlichen Grüßen!
Klaus Huber

Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

Dr.Eckehard A. H.

24. Mozart-Kammerkonzert mit Marie Claudine Papadopoulos

 

Am Zweiten Advent musizierte mit dem Kammerensemble des Jugendorchesters Baden-Baden (s.Bild 35) die mehrfache Preisträgerin Marie Claudine Papadopoulos (Bild 36) aus Straßburg anstelle des kurzfristig erkrankten Serge Zimmermann (Bild 33). Für die beiden je halbstündigen Mozart-Violinkonzerte, G-Dur KV 216 und A-Dur KV 218, hatte sie Karl Nagel, der Dirigent im letzt möglichen Moment durch Vermittlung ihres Lehrers Ulf Hoelscher, Musikhochschule Karlsruhe, als talentvollen Ersatz gewinnen können. Das Konzert war die Reise aus dem Raum Heidelberg wert, die Prof. Hoelscher nach Obertsrot angetreten hatte! Das Publikum von vier Dutzend Klassikfreunden, darunter zwei Kinder, durfte Zeuge eines konzentrierten Auftritts werden, von welchem sich bei der jungen Geigerin noch eine Reihe größerer in der Zukunft erwarten lassen. Es gelang ihr und dem Dirigenten, das kleine Orchester trotz geringster Probenzeit ins gemeinsame Spiel vollständig einzubeziehen. Die Töne schienen der Geige geradezu wie Kinder zu entspringen, so ernst und wahr wurden sie genommen. Ob in größter Geschwindigkeit der Kadenzen oder in gesanglich behutsamer Sanftheit der langsamen Sätze – stets galt der besorgte Ausdruck der in schwarzem langem Kleid mit hochgestecktem dunklem Haar attraktiv und elegant aufgetretenen Solistin der exakten Verbindung von wohltuender Spielfreude und kraftvoller Artistik.

Das Orchester hatte als viertelstündigen Mittelteil des Konzerts die frühe Mozart-Sinfonie B-Dur, KV 182 neu einstudiert. Karl Nagel hob in seiner Moderation zwischen den Stücken zu Recht das erfreulich genaue Spiel seines zweiten Hornisten hervor, der den ersten allein ersetzen musste und sich mit dem Kontrabass als tragende Säule für das Orchester erwies. In der Akustik der kleinen Kapelle wirkte der Hornschall anfangs etwas überraschend. Im Lauf des Konzerts namentlich in dem an die Orientalischen (Alla-Turca-) Klänge der A-Dur Klavier-Sonate erinnernden Rondo war die Einheit zwischen den Instrumenten am größten.  Der anhaltende Beifall wurde am Schluss durch ein Geigensolo, eine Pavane von J.S. Bach belohnt.

Das Jugendorchester unter Karl Nagel musiziert hier wieder am Samstag, 14. Januar 2012 mit einem barocken Programm. www.jo-baden-baden.de

Der Eintritt zu den Konzerten war und ist frei, Spenden willkommen und erbeten.

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Dr.Eckehard A. H.

23. Zwei unterschiedliche Konzerte im Fespielhäusel

Samstag, 19.11.: Das Kreuzer-Quartett der  4 Streicher, Roland Kreuzer und Karl Albert Geyer, Geige, Gerhard Rehkopf, Bratsche und Stefan Klövekorn, Cello, musizierte in einem selten so vollendeten Maß an Harmonie. Nach Haydns Quartett Es-Dur, op. 64.6, zeigte das „Dissonanzenquartett“, C-Dur, KV465 Mozarts musikalischen Weitblick, und Beethovens Streichquartett A-Dur, op.18.5 beendete ein Konzert, das jeden Einfall, jedes Echo differenziert hörbar und bewusst werden ließ. Beifall und Dank an Künstler und Gäste! (s. Bilder 25-31, vgl. Bild 59 und Blog 38 zum Konzert am 19. März 2012)

Freitag, 25.11., 20h30: Ein besonderes Konzert anderer Art hörten Musikfreunde am selben Ort. Christina Martin und Dale Murray aus Kanada spielten und sangen Folk- und Popsongs, die zumeist auf Erlebnissen der Songwriterin beruhten, charmant und unterhaltsam angekündigt in einer Mischung aus Englisch und Deutsch. Ihre großartige Performance fand begeisterten Beifall. Selten ist man Künstlern wie hier bei Gesang und Gitarrenspiel so nah! Diejenigen, die den Weg in die St.-Erhard-Kapelle fanden, bekamen zwei Zugaben. Auch die Künstler genossen den Abend und planen im nächsten Jahr hierher zurückzukehren für ein weiteres Konzert.  www.christinamartin.net

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22. Podestbausteine finanziert

Durch den Gagen-Verzicht der Musiker vom Kreuzer-Quartett, konnten die eingenommenen Spenden für die stabilen Podestbausteine verwendet werden, die unser 1. Vorsitzender gezimmert hatte. Die hohl, aber stabilen Holzquader ließen sich auch als "Schallmauer" zur Qualifizierung der Akustik verwenden. Die Töne waren hinten deutlicher zu vernehmen; zuvor hatte der Putz Einiges verschluckt. Wir danken den Musikern für ihre Bereitschaft, ihr ausgereiftes Konzert im Festspielhäusel erklingen zu lassen; und auch den Gästen, die dem Baudenkmal einen weiteren Komfort gestiftet haben.

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21. Konzert-Vorschau im Festspielhäusel

Sonntag, 4.12, 17h30: Serge Zimmermann spielt Mozart.Der schon recht bekannte junge Geiger Serge Zimmermann spielt mit dem Jugendorchester Baden-Baden unter Leitung von Karl Nagel die Mozart-Violinkonzerte G-Dur, KV 216 und das sehr berühmte 5. in A- Dur, KV 219. Das Orchester hat die frühe Sinfonie B-Dur, KV 182 neu einstudiert.Über den Solisten gibt es viel zu erzählen. 2012 wird er mit prominenten Orchestern und Dirigenten auch 4 Mozart Violinkonzerte spielen. Die erste Japan-Tournee steht auch bevor. www.jo-baden-baden.de

Donnerstag 15.12., 19h30: Adventliche Stubenmusik mit Klaus Hube, Achern: Gedichte, Geschichten, Brauchtumstexte; Marga Kern, Zither und Brigitta Herzog, Hackbrett.

Samstag 14.1.2012, 17h30 Barockes Kammerkonzert mit dem Jugendorchester Baden-Baden und Karl Nagel.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, Spenden willkommen und erbeten.

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20. Musikalisches Highlight aus Kanada am 25. November 2011, 20h30

 

Ein Konzert der besonderen Art können Sie am Freitag, dem 25.11.2011, 20 Uhr 30, in Obertsrot (im Festspielhäusel) erleben. Christina Martin (Bild 32), die in ihrer Heimat Kanada bereits zahlreiche Musikpreise gewinnen konnte, wird an diesem Abend das Publikum mit ihrer aussagekräftigen Stimme in Bann ziehen. In Kanada ist Christina Martin schon längst keine Unbekannte mehr. Die Fachpresse titulierte sie als weiblichen Tom Petty mit einem großartigen Gespür für Folk, Pop und Alt-Country und hob immer wieder ihr außergewöhnliches Stimmtalent hervor. Inzwischen hat die Künstlerin bereits 4 CDs veröffentlicht und eine weitere ist in Vorbereitung. Ihre reiche Bühnenerfahrung hat sie sich in den letzten Jahren bei über 600 Konzerten in Nordamerika und Irland erspielt. Bei diesem Konzert ihrer ersten Deutschlandtour spielt die Sängerin und Songwriterin unplugged und wird von ihrem Gitarristen Dale Murray begleitet. Der Veranstalter (Förderkreis St Erhard Kapelle Obertsrot e.V.) freut sich, solch eine Ausnahmekünstlerin durch persönliche Kontakte eines Vorstandmitglieds für ein Konzert in der St. Erhard-Kapelle Obertsrot gewonnen zu haben. Die ehemalige kleine Kirche ist seit ihrer Renovierung durch den Veranstalter aufgrund ihrer besonderen Atmosphäre und ausgesprochen guten Akustik ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte geworden. Hier lassen sich Künstler und Musik hautnah erleben.

Einlass ist ab 19:30 Uhr, das Konzert beginnt um 20:30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 8 Euro.

 

 

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19. Bericht vom Kammerkonzert Kreuzer-Quartett am 19. November im festspielhäusel Obertsrot

 "Stell dir vor, es sei Krieg, und keiner geht hin!" – Das könnte man von guter Klassik auch sagen, zumindest von diesem Abend in Obertsrot: Stell dir vor, da spielt beste Musik und (fast) keiner geht hin! – Ganz so kam es zwar nicht, aber angesichts der  Qualität, die vom Kreuzer-Quartett (Bilder aus dem Konzert Nr.29-31)geboten wurde, und der Bereitschaft, im „Festspielhäusel“ der St Erhard Kapelle Obertsrot ohne Gage zu spielen, war dieses Benefizkonzert mit 19 begeisterten Musikfreunden zahlenmäßig zu schwach besucht. Mag sein, die Konkurrenz war überwältigend; in dieser Jahreszeit spielen schnell Mal an einem Ort gleichzeitig hervorragende Ensembles. Doch wer gemeint hat, die Reise nach Obertsrot lohne sich, der war dreifach -  belohn!

Die vier Streicher, die schon vor knapp Jahresfrist in fast derselben Besetzung gespielt hatten, waren aufs Beste eingespielt und konnten im Laufe des Abends zu akustisch-ästhetischer Höchstform auflaufen. Das machte sich bereits im ersten Quartett, von Haydn, Es-Dur, op. 64 Nr 6 bemerkbar, wo sich die in höchsten Tönen jubilierende Erste Geige von Roland Kreuzer in größter Harmonie mit den Kollegen, Karl Albert Geyer, Zweite Geige, Gerhard Rehkopf, Bratsche und Stefan Klövekorn, Cello zu einer bunten Vielfalt musikalischer Einfälle zusammentat.

Die im Kirchel zur „Schallmauer“ in der Apsis aufgestellten Podeste kamen dem Klang des Ensembles zugute. Jeder Ton war einwandfrei zu erkennen. Die Stimmen ergänzten sich zu glänzender Einheit. Die fand besondersim zweiten Stück, Mozarts „Dissonanzenquartett“, C-Dur, KV 465, befeuernden Ausdruck. Das anfängliche Adagio, das schon zu Lebzeiten des Komponisten Kopfschütteln hervor gerufen hatte, ist noch immer Anlass zu Verblüffung: Das soll Mozart sein? Anderthalb Minuten Tonreihen und sog. Querstände zeigen den Meister in einer seiner Zeit weit voraus eilenden Musikalität, die andrerseits an Vivaldis Anfang des „Winters“ in den Vier Jahreszeiten, aber auch an die Klänge größten Schmerzes in J.S. Bachs Passionsmusik erinnert. Aber auch die mehr die Wiener Klassik repräsentierenden Sätze, einsetzend schon mit dem Allegro im ersten Satz zeigten das Ensemble wie mit einem Strich spielend und doch jede Stimme präsent. Das zeigt sich immer am Besten an den Unisono-Passagen und an dem darauf folgenden präzisen Einsetzen der Durchführung und ihren Modulationen. Dynamik und Echo: Eindrucksvoll und von lebhaftem Beifall in eine kleineVerschnauf-Pause begleitet.

Ludwig van Beethovens A-Dur Streichquartett op. 18 Nr 5 war dann noch einmal eine Steigerung des Gebotenen. Mit Spielfreude und Energie, jubilierten und sangen die Instrumente abwechselnd die Themen und ihre multiplen Variationen, die tänzerisch oder marschmäßig daherkamen. Die Mehrstimmigkeit des hurtigen Menuetto im zweiten Satz trat im darauf folgenden Andante cantabile in langsamer Form noch einmal hervor, als wollte der Komponist die eingangs gestellte Thematik hinterfragen. Doch dies könnte auch der Absicht entsprungen sein, die gefundenen Melodien noch eindringlicher aufkommen zu lassen. Im abschließenden Allegro hörte man einen für Beethoven höchst eindrucksvollen Schluss, nämlich statt des aus Sinfonien bekannten „Getöse“ ein einfaches Verstummen. Auch ein Vorausklang neuester Musik.

Gerecht und heftig war der Beifall der nun keineswegs stummen Gäste, die sich mit ihrer Spende für den Weiterbestand solcher Darbietungen engagiert und verpflichtet zeigten. Mit Dank wurden die Musiker in ein freundliches Geplauder danach verabschiedet. 

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18. - Die Musikstücke am 19. November, gespielt vom Kreuzer-Quartett

 

Auf dem Programm stehen die Streichquartette von Joseph Haydn, Opus 64 Nr. 6 Es-Dur, W. A. Mozart, KV 465 C-Dur, L. van Beethoven, Opus 18 Nr.5 A-Dur.

Das zweite Quartett hat die einstigen Zuhörer im Jahr 1785 wohl ähnlich irritiert, wie es neue Musik seit dem 20. Jahrhundert zu tun pflegt. Auf der Seite www.klangreihenmusik.at/skriptum-mozart-01.php3 kann man sich ein Bild davon machen, welch reizvolle Ansprüche die heutige, an „Querstände“, Dissonanzen und Reibungen gewohnte Hörerschaft im Eingangssatz dieses Musikstücks erwartet. Ein zwei Monate alter Kommentar bei youtube lautet: “I will never get over the magic of the first minute and forty seconds. It never ceases to amaze.“ (Ich werde niemals über die Magie der ersten 100 Sekunden hinwegkommen. Sie lassen in ihrer Fähigkeit zu verblüffen niemals nach.) Mozart war seiner Zeit, ähnlich wie der alte Bach, „klassisch“ voraus.

Auch das Beethoven-Quartett war seiner Zeit voraus; die Gäste der Aufführung von 1803 in Leipzig sollen dabei so laut geplaudert haben, dass der Geiger Spohr sein Instrument weglegte. Später wurde er gefragt, weshalb er denn solches „barockes Zeug“ gespielt habe. Gewidmet hat Beethoven diese Reihe zwar seinem Förderer Lobkowitz, bezogen hat er die 1799 vollendete Musik jedoch auf das Streichquartett KV 464 von Mozart. Dieser wiederum hatte einige Stücke und das, welches am 19. November erklingen wird, Josef Haydn, seinem Freund gewidmet, mit dem er 1790, als das haydnsche Quartett erschien, gemeinsam musizierte.

Die drei Musikstücke bergen eine Fülle von sowohl musikalischen als auch persönlichen Verbindungen der drei  berühmtesten Gestalten der Wiener Klassik.

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17. - Das Kreuzer-Quartett zum 2. Mal im Festspielhäusel

Das 9. Klassikkonzert das „Festspielhäusel“ (St Erhard Kapelle) Obertsrot steht bevor. Zum 2. Mal gastiert Roland Kreuzer mit dem inzwischen nach ihm benannten Quartett,  das  bereits am 1. Dezember 2010 hier aufgetreten war. Der in Baden-Baden als Dirigent und Moderator der Promenadenkonzerte bekannt gewordene Karl Albert Geyer übernimmt den vakant gewordenen Platz der 2. Geige. Er hat Schulmusik in Stuttgart und Französisch in Tübingen sowie bei Prof. Werner Keltsch Violine und das Dirigieren bei Thomas Unger studiert. Auch Sergiu Celibidache gehörte zu seinen Lehrern. Er wirkte von 1979 bis 2010 als Vorspieler am Pult der 1. Geige bei der Baden-Badener Philharmonie.

Roland Kreuzer studierte Violine und Dirigieren an der Musikhochschule Stuttgart. In verschiedenen Besetzungen hat er seit seiner Studienzeit sowohl mit Streicher- als auch Klavierbegleitung Kammermusik gemacht.  Seit 1975 gehörte er dem SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden-Freiburg an.

Gerhard Rehkopf, sein Kollege mit der Bratsche, war schon seit 1967 im selben SWF-Sinfonieorchester; zuvor auch engagierter Kammermusiker neben seiner Orchesterarbeit im Münchner Kammerorchester und im Städtischen Orchester Nürnberg; in Baden-Baden seit Jahren Mitglied im Riedel-Quartett, das er am 6. März ins „Festspielhäusel“ gebracht hat.

Stefan Klövekorn, Violoncello, ist der Sohn des SWF-Tonmeisters Norbert Klövekorn, bekam seinen Cellounterricht bei Albrecht Kuen und Martin Ostertag und hat beim Ostschweizer Kammerorchester Winterthur mitgewirkt.     

Freuen darf man sich auf die Streichquartette von Haydn, Es-Dur, Opus 64 Nr. 6, W. A. Mozart, C-Dur, KV 465 (das „Dissonanzenquartett“),  Beethoven, A-Dur, Opus 18 Nr.5. - Mehr zum Musikinhalt auf Blog 18.

Der Hörgenuss kann bei freiem Eintritt erfolgen, sollte aber zu einer für den weiteren Musikbetrieb im Festspielhäusel erforderlichen Spende am Ausgang führen.

Die legalen Parkmöglichkeiten ums "Kirchel" herum sind strikt zu beachten, ggf. etwas mehr Fußweg einkalkulieren. Die Anfangszeit "Halb" ist aufgrund der Stadtbahnankunft aus Richtung Rastatt um 4 Minuten nach Voll am Halt Obertsrot gewählt.

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16. Kammerkonzert am 19. November 2011

Festspielhäusel im Kirchel, Obertsroter Str. 5, Gernsbach

Kammerkonzert am 19. November 2011, 18 Uhr 30

Das Kreuzer-Quartett, Baden-Baden, spielt

Joseph Hayden – Streichquartett op. 64.6 Es-Dur

W. A. Mozart – Streichquartett KV 465 C-Dur („Dissonanzenquartett“)

L. van Beethoven – Streichquartett op. 18.5 A-Dur

Ausführende

Roland Kreuzer, Violine

Karl Albert Geyer, Violine

Gerhard Rehkopf, Viola

Stefan Klövekorn, Violoncello

Der Eintritt ist frei, eine freundliche Spende willkommen.

Die Einhaltung der legalen Parkmöglichkeiten verstreut ums Kirchel ist gebührend zu achten,               die Anreise zu Fuß oder mit Stadtbahn S 41, Halt Obertsrot, wird empfohlen

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15. DIA-Vortrag von Holger Birnbräuer am 6. November 2011

Besteigung des „kältesten Berges der Welt“ durch Holger Birnbräuer in einer Expedition im Mai 2010: Durch Video- und DIA-Vortrag brachte der gelernte Lehrer die Welt des höchsten Berges von Nordamerika drei Dutzend Gästen des Festspielhäusels im Kirchel von Obertsrot näher, ohne dass jemand frieren musste. In gut zwei Wochen war es ihm und 4 anderen Bergsteigern, darunter 2 Frauen, in einer Gruppe gelungen, bei fast nur strahlendem Wetter den in Alaska gelegenen Gipfel des Mt McKinley zu besteigen.

Es wirkt recht einfach, wenn man nur zuzusehen braucht, wie 4 bis 5 Liter Wasser jeden Tag aus Schnee geschmolzen werden müssen, um die Leiber vor Austrocknung zu bewahren. Das Tageslicht ist in jener Gegend und Jahreszeit ein ständiger Begleiter. Von Lager zu Lager, das einige Gruppen miteinander zu teilen haben und von Rangern der guten Ordnung halber gehütet wird, arbeiten sich die Leute mit Skiern, Schlitten, Steigeisen, Eispickeln und Gepäck am Seil entlang nach oben. Da die im Umkreis lebenden Indianer zwar dem Berg den Namen „Denali“ (der Hohe) gaben, was die amerikanischen Behörden neuerdings übernommen haben, aber sich weder zum Bergsteigen noch zum Sherpadienst herablassen, muss das Material von den Besuchern selbst in einer extra Tour, manchmal über 600 Höhenmeter bei 55 Grad Steigung, hinauf bugsiert werden, ehe schließlich, nur noch mit dem ausgestattet, was der Körper tragen kann, die 6.194 Meter hohe „Aussichtsplattform“ erreicht ist und einen Blick auf die „erniedrigten“ Eisriesen und Gletscher gewährt.

Holger Birnbräuer verstand es, diese Leistung in ein menschliches Gesicht zu kleiden, das jede Art von Übertreibung vermied, dafür die Strapazen als mitunter kaum zu bewältigen glaubwürdig machte; ein Teilnehmer musste wegen Höhenkrankheit, wie der Erzähler selbst bei seinem ersten Versuch den Aconcagua zu besteigen,  die Tour abbrechen und wurde von einem Kollegen bis zur Landepiste auf dem Gletscher gebracht. Die Gruppe übte sich in den 16 Stunden bis zu dessen Rückkehr in Materialtransport und trainierte den Gletscherskilauf, der beim Abstieg dann gemeinsam mit den am Seil hängenden und ständig zum Überholen ansetzenden Schlitten gemeistert werden musste.

Birnbräuer hat bislang von den anderen Seven Summits (den jeweils höchsten Berge eines Kontinents) den Elbrus in Europas Kaukasus, den Kilimandscharo in Afrika, den Aconcagua in Südamerika bestiegen. Außerdem bezwang er den 7000-er Pik Lenin in Kirgistan und die Lenzspitze bei Saas Fee. Vor ihm liegen die in Mont Blanc-Höhe dimensionierten 7-Summits-Gipfel: Die Carstensz Pyramide auf Neuguinea und der Mt Vinson in der Antarktis. Für das Jahr 2015 hat er die Besteigung des Mt Everest geplant, wenn ihm die dafür notwenigen 30.000 Euro noch zufließen. Hals und Beinbruch, und komm, zeig uns mal wieder deine Bilder!

 

 

 

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14. - Dia-Vortrag, 6. November 2011, 19 Uhr: Mt McKinley Alaska

Ein Bildervortrag von Holger Birnbräuer: Sonntag, 6. November 2011, 19 Uhr, Eintritt 6 €. St Erhard Kapelle (Festspielhäusel) Obertsroter Str.5, Gernsbach. - Dazu der Text aus der Murgtalausgabe des WO:

"In der St.-Erhard-Kapelle Obertsrot, die sich inzwischen als Veranstaltungsort für vielfältige kulturelle Angebote etabliert hat, werden im Winterhalbjahr wieder Lichtbildvorträge stattfinden. Der Förderkreis lädt am kommenden Sonntag, 6. November um 19 Uhr zu einem Vortrag des Baden-Badener Bergsteigers Holger Birnbaum ein. Er wird über seine erfolgreiche Expedition zum Denali/Mount McKinley in Alaska berichten. Der Denali ist mit 6 194 Metern Höhe der höchste Berg Nordamerikas und zählt somit zu den Seven Summits. Charakterisiert wird er unter anderem durch die extremen klimatischen Bedingungen. Zu nennen sind besonders die tiefen Temperaturen. Nicht umsonst wird der Denali als einer der kältesten Berge der Welt bezeichnet. Selten steigt das Thermometer über Minus 15 Grad Celsius an. Starke Winde und häufige Schlechtwetterfronten machen eine Besteigung schwierig.

Zu sehen gibt es an diesem Abend nach Veranstalterangaben viele beeindruckende Bilder und einige kleine Videosequenzen der Besteigung. Der Eintritt beträgt sechs Euro."

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13. - Dorfstammtisch Nr 2 und Konzertvorschau

 

Dieses Mal hat die Ankündigung gezogen: Ein ordentlicher Zuwachs gegenüber dem ersten Dorfstammtisch vor einer Woche. der kaum Resonanz gefunden hatte. Trotz Bayernspiel gegen Neapel hat sich ein kleiner Kreis im Kirchel zusammen gefunden und bei Bier, Brezeln und Weißwürsten die Themen des Dorfes, des Tales und der Region stammtischmäßig auf die Reihe gebracht, sodass für die vorgehaltenen Spiele in Zukunft noch viel Gelegenheit sein wird. Die nächste offene Vereinssitzung wird am 8. November in der St Erhard Kapelle, dem Obertsroter Kirchel, stattfinden. Gäste sind herzlich willkommen, Spenden natürlich auch. - Da er auf einen Dienstag fällt, hat die Runde im Beisein der ersten beiden Vorstände den Nikolaustag als Feier für Erwachsene mit hausgemachtem Programm vorgesehen, sodass der 13. Dezember dann entfällt.

Darüber hinaus gibt es das nächste Konzert mit dem Kreuzer-Quartett aus Baden-Baden, das letztes Jahr mit "Festspielquartett" angekündigt worden war, im Kirchel am 19. November, 18 Uhr 30; es spielt Streichquartette von Haydn, Mozart und Beethoven.

Zum Abschluss des Jahres 2011 kommt noch einmal das Jugend-Orchester, Baden-Baden, unter der Leitung von Karl Nagel mit dem Solo-Geiger Serge Zimmermann am 4. Dezember, 17 Uhr 30, ins "Festspielhäusel", wie immer auf Spendenbasis bei freiem Eintritt.

Das für den 11. Dezember vorgesehene Barockkonzert desselben Orchesters wird hier erst am 14. Januar 2012, 17 Uhr 30 stattfinden.

 

 

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12. - Dorfstammtisch im Kirchel

Der Förderkreisvorstand hat in seiner letzten Sitzung (13. Septe. 2011) beschlossen, das Kirchel - als "Festspielhäusel" inzwischen für Klassik-Veranstaltungen bekannt - mit einem Dorfstammtisch zu beleben, der jeden zweiten Dienstag im Monat ab 19 Uhr statt finden soll. Der Verein lädt zu einer lockeren Runde, wo Gespräche über dies und das geführt, Spiele gespielt und Anregungen für die Zukunft von Haus, Dorf, Stadt und Land gesammelt und, wo Wille und Weg vorhanden, zur Umsetzung vorbereitet werden können. Dazu der aktuelle Text an die Medien:

"Am Dienstag, 11. Oktober, ab 19 Uhr ist das Kirchel, St. Erhard Kapelle, Obertsroter Str.5, für Gäste und Mitglieder geöffnet. Es ist dies der erste 2. Dienstag im Monat, an dem der Förderkreis im Monat Eins nach abermaliger Schließung der „Blume“, regelmäßig zum offenen Vereinsabend mit Unterhaltung und „Allem was dazu gehört“, einlädt. Am folgenden Dienstag, 18. Oktober liegen außer der Reihe und „unbayrisch“ Weißwürste abends, ab 19 Uhr, im Kessel bereit. Da können auch die Reden und Spiele vom 11.10. fortgesetzt werden. Die nächsten regulären Stammtische finden dann am 8. November und 13. Dezember statt. Eintritt frei, Verzehr und Getränke gegen Umlage oder Spende"

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11. Spenden am Ende eines Konzerts

Die Spenden am Ende der beiden Konzerte des Jugendorchesters Baden-Baden unter der Leitung von Karl Nagel haben den Bedarf zur Deckung der Unkosten für das Orchester, das im Dezember hier spielen sollte und auch spielen wird, vollständig gedeckt und auch einen Anteil für das Festspielhäusel selbst übrig gelassen. Dadurch wurde dieser Bedarf zu 100 % erfüllt. Wir danken Herrn Nagel für den Mut, sich auf dieses Experiment "ohne Tickets" zu Gunsten zweier hervorragend besuchter und von ausgezeichneten Jugendsolisten gestalteter Konzerte eingelassen zu haben und freuen uns auf den Besuch im Dezember 2011.

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10. Hochzeiten und andere Zeremonien

Im alten Kirchel, das früher als Dorfkirche gedient hat, können selbstverständlich auch außerkirchlich gewünschte familiäre Zeremonien stattfinden, wo aus welchen Gründen auch immer die Veranstalter einen "neutralen" Ort und Diskretion wünschen. Die Feierlichkeit einer kleinen Kirche hat sich in den Jahrhunderten erhalten und durch die geglückte Renovierung ist der Raum akustisch für bis zu 85 Gäste ohne Mikrofon zu gestalten. Die Bilder stammen vom 3. September, als die erste Hochzeit in dere St. Erhard Kapelle stattfand.

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9. Bildungszentrum für Jugend-Kammermusik

Nach Einsatz von vielen eigenen Arbeitsstunden und durch Spenden und Fördergelder bewirkte Fertigstellung des Kirchels als Veranstaltungsort in der Mitte von Obertsrot haben die bereits stattgefundenen Kammerkonzerte gezeigt, dass sich das Kirchel als "Festspielhäusel" bewährt hat. Seine feierlich und imtim wirkende Atmosphäre und die gute Akustik haben die Herzen von Ausübenden und Gästen höher schlagen lassen. Zusammen mit den auf Saalmiete basierten Verwendungen trägt sich der Bau finanziell selbst. Die erweiterten Bedarfe sind durch Sach- und Geldspenden zu finanzieren.

Die Idee, dem alten Kirchel ein Haus an die Seite zu stellen, kam, nachdem das gegenüberliegende Fachwerkhaus (Siehe Bild) ohne Bewohner seit Monaten leer stand. Eine durch Sponsoring gegründetete Kulturstiftung zu Gunsten von Bildungsförderung, namentlich der Jugendmusikpflege und die Aussicht auf ein Kammermusik-Festival Obertsrot ist in die Nähe gerückt.

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8. Serenadenkonzert am 4. September 2011

Das Jugendorchester Baden-Baden unter der Leitung von Karl Nagel hinterließ am Sonntag, 4. September, in seinem Serenaden-Konzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart in der St. Erhard-Kapelle einen nachhaltigen Eindruck.

Elsa Maria Schindler aus Lahr, die jetzt ihr Instrument in Berlin studiert, eröffnete den Reigen der drei Solistinnen. Sie hatte bereits 2009 mit Horn beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen. Sie präsentierte das Hornkonzert Nr. 4, Es-Dur, KV 495 souverän, was besonders in den ohne "Angsttremolo" bewältigten heiklen Passagen im Pianissimo deutlich wurde.  Aber auch im jagdlich populären Schlussteil konnte sie vollständig überzeugen und heftigen Beifall erringen.

Karin Geyer war im 1. Flötenkonzert G-Dur, KV 313, zu hören. Wie berichtet, war sie schon in Schulzeiten im Jugendorchester aufgetreten, hat inzwischen Karriere im Freiburger Philharmonischen Orchester gemacht und arbeitet jetzt freiberuflich. Das war in jeder Phase ihres Spiels deutlich zu spüren. Insbesondere im zweiten, langsamen Satz gelang es ihr, dem Orchester ganz ihr Spiel anzuschmiegen. Die gedämpften Geigen antworteten geradezu überirdisch auf die Brillanz ihrer Interpretation.

Den 3.Teil gestaltete Karoline Ott. Das 1. Violinkonzert B-Dur, KV 207, sollte, nach den Ausführungen Karl Nagels, solistische Artistik zeigen dürfen. Dies gelang der mit dem Orchester schon gut vertrauten, jetzt in Dresden studierenden Geigerin, die vor vier Wochen zusammen mit Michael Sieg im Konzert für Oboe und Violine hier erfolgreich aufgetreten war.

Bei freiem Eintritt war im voll besetzten Haus das Publikum hör- und spendierfreudig aufgelegt. Es hat mit seinem anhaltenden Applaus das Festspielhäusel Obertsrot mit Zukunft erfüllt.

Der 2. Vorsitzende des Förderkreises St Erhard-Kapelle, Dr. Eckehard Hilf, dankte den Musikern und Gästen für diese gelungene Darbietung und wies auf die hier veröffentlichte Programmvor- und rückschau  (www.betterplace.org/de/projects/7131) hin. Wer sich registriert kann gern Kommentare zur Veranstaltung und zu diesem Aufführungsort abgeben. Wer hier gewesen ist, kann als Besucher schreiben! Wir freuen uns über jede Zeile!

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor fast 2 Jahren

Dr.Eckehard A. H.

7. Jugendorchester kommt am 4. September 2011

Ein Glück kommt selten allein! Das Jugendorchester Baden-Baden unter der Leitung von Karl Nagel lässt am Sonntag, 4. September, 18h30, ein Serenaden-Konzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart in der St. Erhard-Kapelle erklingen. Der andern Orts verloren gegangene Auftritt kommt dem Obertsroter Festspielhäusel und seinem bereits in sieben Klassikkonzerten erfahrenen Publikum nun bereits zum zweiten Male zugute. Der eigentlich erst für den 3. Advent vorgesehene Termin wird mit weihnachtlichem Programm beibehalten.

Elsa Maria Schindler aus Lahr hat bereits 2009 mit Horn beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen. Sie wird zum ersten Mal mit dem Jugendorchester und damit hier im Murgtal im Hornkonzert Nr. 4, Es-Dur, KV 495 musizieren.

Karin Geyer (siehe Bild) hat schon zu ihrer Schulzeit im Jugendorchester mitgewirkt. Sie hat in Karlsruhe und Stuttgart Flöte studiert und während des Studiums in diversen Orchestern gespielt, u.a. im Philharmonischen Orchester zu Freiburg. Inzwischen ist sie freiberuflich tätig und wird im 1. Flötenkonzert G-Dur, KV 313, von Mozart zu hören sein.  

Den 3.Teil gestaltet Katharina Ott mit der Solovioline in Mozarts 1. und selten gehörten, virtuosen Violinkonzert B-Dur, KV 207. Sie war schon am 7. August hier mit Michael Sieg, Oboe, im Doppelkonzert von J. S. Bach zu hören, wofür sie vom Obertsroter Publikum den lebhaftesten Beifall bekam.

Das Jugendorchester Baden-Baden, das seit 54 Jahren existiert, befindet sich quasi in der vierten Generation unter Karl Nagel, der es seit 48 Jahren leitet. Unter seiner Ägide sind immer wieder vorzügliche Solisten zu hören, welche in die Probenarbeit so mit einbezogen werden, dass ein harmonisch Ganzes ausEinzelspielern undOrchester gleichsam als musikalisches Feuerwerk entsteht.

Bei freiem Eintritt sind Spenden willkommen. Sie dienen der Jugendorchesterarbeit aber auch dem Erhalt des Veranstaltungsortes.

Beköstigung kann vor und nach dem Konzert im benachbarten Restaurant bestellt werden.

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich) verfasst vor mehr als einem Jahr
Veränderter Blogeintrag mit mehr Information zum Konzert am 4. September 2011

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Dr.Eckehard A. H.

6. Jugendorchester Baden-Baden im Festspielhäusel am 7. August 2011

Das Jugendorchester, das mittags noch unter der Leitung von Karl Nagel auf dem Schafberg auf der Baden-Badener Seite gespielt hatte, gestaltete seinen erstmaligen Auftritt im Festspielhäusel der Obertsroter St. Erhard-Kapelle zu einem Höhepunkt. Nicht nur die Besucherzahl hatte sich gegenüber dem 1. Konzert am 16. Oktober 2010 verdreifacht, sondern auch der Zuspruch durch Beifall, Spenden und anschließend gehörter Anerkennung, sowohl durch Gäste als auch durch die Ausführenden selbst, war von beachtlicher und in jeder Hinsicht erfreulicher Qualität.

Knapp Siebzig fanden sich bei freiem Eintritt pünktlich um 18 Uhr 30 zu barocker Streichmusik von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi zusammen. Etwas verspätet trafen auch die Noten zum ersten Konzert, für Violine und Orchester, a-Moll, BWV 1041, ein, gespielt von Juliane Lang. Sie gab auch das an dritter Stelle folgende Concerto grosso, A-Dur, von Vivaldi für zwei Violinen zusammen mit der noch zur Schule gehenden Leandra Saitovic aus Gaggenau. Ihr Sinn für Präzision, am Maschinenbaustudium in Karlsruhe geschult, sorgte im Doppelkonzert von Vivaldi, A-Dur, für solistisch besonders gekonntes Zusammenspiel der beiden jungen Damen und dem Orchester.

Das an die erste Stelle gerückte Konzert für Oboe d’amore, A-Dur, BWV 1055, ursprünglich für Cembalo geschrieben, wie der Dirigent in seiner zu jedem Stück gegebenen Moderation anmerkte, wurde von Michael Sieg, einem früheren Mitglied des Jugendorchesters und jetzt beim Sinfonieorchester vom Hessischen Rundfunk, in ansprechender Weise professionell beherrscht. Durch die Ankunft der Noten des eigentlich ersten Stückes bekamen die Zuhörer eine überraschende – und einzige – Zugabe in Gestalt des 3. Satzes. Die wunderbaren Echos, von dem in den tiefen Lagen an eine Klarinette erinnernden Klang des Soloinstruments bravourös vorgetragen, und vom Orchester pianissimo aufgegriffen, waren die Wiederholung in jedem Fall wert.

Die Glanznummern des Abends waren solistisch im Konzert für Piccoloflöte, C-Dur, von Vivaldi mit Andrea Loetscher, (www.andrea-loetscher.ch) Basel, derzeit Mitglied im Sinfonieorchester von Qatar, und im Konzert für Violine und Oboe, d-Moll, BWV 1060 R mit dem Konzertmeister des Jugendorchesters in Gestalt von Katharina Ott, und Michael Sieg, Oboe, hervorragend besetzt und demonstrierten mit dem Orchester und seinem Leiter brillant und sensibel durchgearbeitete Vortragskunst. Die vom Dirigenten intensiv gepflegte Probenarbeit mit erfahrenen Solisten ermöglichte hier eine selten wahrgenommene Einheit von Klang und Bewegung. Die Bewegung der Piccoloflötenpassagen und die souveräne Führung durch ihre Meisterin führten das Orchester durch die "hängenden Gärten" venezianisch vivaldischer Musik.

Der alte Bach soll Vivaldi sehr geschätzt haben. In seinem in c-Moll für zwei Cembali komponierten Konzertes in d-Moll für Violine und Oboe hatte Hans-Jörg Wallraff aus Gernsbach Gelegenheit als Basso continuo begleitend zu wirken. Dieses beliebte Stück hat die wohlklingende und musikalisch durchgearbeitete Kunst des nun schon in der vierten Generation unter Karl Nagel musizierenden Ensembles, hier mit dreizehn Ausführenden, darunter die wie ein zuverlässiges Uhrwerk und kraftvoll den Kontrabass spielende Franziska Wenz und als einziger Cellist Markus Pieper, zu einer von herzlichem und anhaltendem Abschlussbeifall gekrönten Darbietung werden lassen. Die musikalisch guten Ohren des Obertsroter Publikums haben gewiss das Ihre dazu beigetragen.

Das diesjährige Adventskonzert des Jugendorchesters ist auch im Fespielhäusel zum 3. Advent, Sonntag, den 11. Dezember, 18 Uhr 30 vorgesehen. Doch vermutlich werden wir noch in diesem Sommer, am Sonntag, 4. September eine Serenade desselben Ensembles mit Mozart-Musik hier feiern dürfen.

www.jo-baden-baden.de

 

 

 

 

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5. Die vielen Gesichter

Am 19./20. Juni 2010 wurde dieses Bauwerk als Veranstaltungs- und Versammlungsort am Blumenplatz von Obertsrot eingeweiht. Ohne die Mithilfe von vielen fachkundigen und fleißigen Händen wäre das unmöglich gewesen, doch am Ende war es das Geld, das aus Spenden und Fördertöpfen kam, um die Außen- und dann die Innenhaut erst zu retten und dann in ein kultiviertes Aussehen zu verwandeln. Inzwischen sind durch großzügige Musiker aus mindestens sieben Jahrzehnt-Altersstufen sechs Konzerte möglich gewesen, das siebente steht am 7.8.11 um 18h30 vor der Tür (siehe vorigen Blog), drei Diavorträge, eine Lesung und einige private Jubiläen hier gefeiert worden, außerdem üben jede Woche aus dem Murgtal die Klondike Linedancer ihre auf der ganzen Welt getanzten Formationen und haben Anfang Juli den Vorplatz mit drei massiven Holzbänken in einer zünftigen Party mit einem Workshop für Tanzinteressenten eingeweiht. Apropos Workshop: Am vergangenen Sonntag, 24. Juli 2011, fand auf Einladung des früheren Vorsitzenden des Förderkreises, Rainer Schulz, einSeminar über Wünschelruten statt. Teilnehmer, aus Karlsruhe und von noch weiter her angereist, erfuhren von Dipl. Ing. Alexander Koch in einem anregenden Vortrag das Wichtigste über Erdstrahlung und Energiefelder, denen man durch das Handhaben von Winkelruten auch im Gebäude und in der Umgebung auf die Spur kommen konnte. So können auch andere Wissensfelder hier in einem intimen Rahmen vertieft und verbreitert werden. Sie können Ihre Wünsche anmelden über Telefon 07224 656054, Mobil 0171 5494806, per Fax 07224 656057 oder per Mail hilf@online.de oder hier, indem Sie eine Frage stellen oder uns als Fürsprecher etwas über Ihr Anliegen schreiben.

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4. Das 7. Konzert am 7. August 2011

 

Ein barockes Kammerkonzert im Kirchel, dem „Festspielhäusel von Obertsrot“. Am Sonntag, 7. August spielt um 18 Uhr 30 das Jugendorchester Baden-Baden. Es besteht seit 54 Jahren unter stetigem Wechsel der Teilnehmenden, dabei kontinuierlich seit 48 Jahren unter der Leitung von Karl Nagel. Hervorragende Solisten bieten ein sehr ansprechendes Programm. Es beginnt mit J. S. Bachs Violinkonzert a- Moll, BWV 1041 mit Juliane Lang, Violine. Es folgt vom selben Bach, im Solo gespielt von Michael Sieg, das Konzert für Oboe d'amore A-Dur, BWV 1055. Michael Sieg, ein ehemaliges Mitglied des Jugendorchesters, stammt aus Baden-Baden und ist seit vielen Jahren beim Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks in Frankfurt. Im neu einstudierten Concerto grosso für 2 solistische Violinen A- Dur von Vivaldi spielen Juliane Lang und Leandra Saitovic aus Gaggenau. Aus der Schweiz kommt Andrea Loetscher und spielt die Solopartie im Piccoloflötenkonzert C-Dur von Vivaldi. Des alten Bach bekanntes Konzert für Violine, Oboe und Orchester d-Moll BWV 1060 bildet den Schluss. Die Solisten dabei sind Karoline Ott, Violine, Michael Sieg, Oboe und am Continuo-Cembalo Hans-Jörg Wallraff aus Gernsbach. Der Dirigent wird zu den Stücken Erläuterungen geben. Der Förderkreis St Erhard Kapelle Obertsrot e.V. freut sich, dieses Konzert zu freiem Eintritt anbieten zu dürfen, er jedoch bittet zugunsten der Jugendorchesterarbeit und für den Erhalt des Kirchels um individuelle Spenden am Ausgang. Einlass und Programme gibt es ab 18.00 Uhr. Vor dem Konzert ist Gelegenheit, für nach dem Konzert im Saal oder im benachbarten Restaurant servierte Speisen Bestellungen aufzugeben.

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3. Konzert-Bericht vom 15. Juli 2011

Mit dem Kammerchor camerata vocale baden-baden unter der Leitung von Virginie Auvray erlebte die St. Erhard Kapelle als Festspielhäusel von Obertsrot, Gernsbach, am 15. Juli 2011 sein 6. und bisher mit über 50 zahlenden Gästen bestbesuchtes Klassikkonzert seit Wiedereröffnung als kultureller Veranstaltungsort im Murgtal. Mit Rücksicht auf die mit Stadtbahn Anreisenden war der Beginn auf 20h15 gelegt. Die Begrüßung der Musiker und Gäste durch den 2. Vorsitzenden  des Förderkreises (Dr. Eckehard Hilf) machte auf die bereits bekannte Qualität des Ensembles aufmerksam. Der Abend gehörte musikalisch ausschließlich 4 französischen Komponisten: Claude Debussy mit Trois Chansons de Charles d’Orléans, Josquins des Prés mit Mille Regretz, Incessament livre suis a martire und Plusieurs regretz, Francis Poulenc  mit 8 französischen Chansons und Maurice Ravel mit 3 von ihm selbst getexteten Chansons. Die Lieder wurden ohne Pause aufgeführt, jedoch durch in Deutsch und Französisch gehaltene Lesungen von La Fontaine-Fabeln abgewechselt. Ausführende waren Anke Flesch, Dorothee Wolf, Julia Schindler, Sylvia Vogt Sopran, Cornelia Benz, Susanne Hanusch, Tanja Hüttner, Susanne Rabenseifner, Oda Schindler, Rodica Schmidinger Alt, Martin Burkhardt, Peter Fischer, Pascal Nissel Tenor und Eckhard Kleinbub, Burkhard Meyer, Bernhard Seiler, Julian Mack und Malte Fischer Bass, welcher anstelle der im vorletzten Stück (Ravels „Trois beaux oiseaux du Paradis“) solo singenden Dirigentin die Leitung übernahm.  Zu den nach Komponisten geordneten Teilen hielt sie kleine Einführungen. Die gesungenen Texte waren im als Eintrittskarte fungierenden Programmheft französisch und deutsch zu lesen. Ebenso Ausführungen zu den Stücken und Komponisten, zur seit 2009 mit der Leitung betrauten V. Auvray aus Paris und zum seit elf Jahren musizierenden Vokalensemble. Seine durch Chorerfahrung und auch professionelle Ausbildung geschulten Mitglieder erfüllten für mehr als eine Stunde den Saal mit hervorragend artikulierter Musik

                                                                                                                                                   

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor fast 2 Jahren

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2. Obertsrot hat hier eine Adresse

Nur eine Persönlichkeit hat sich bisher getraut, diese Seite zu besuchen und gleich die 5 Sterne zu vergeben! Herzllichen Dank!                                                                                     

Obertsrot ist - als Ort der Stadt Gernsbach - ein Dorf mit ca 3000 Einwohnern am Fuß von Schloss von Eberstein und in der Hand von wichtiger Papierindustrie. Doch im Herzen spielt die Musik! Klassik hin oder her, es gibt auch die Musik-, Fastnachts- und Sportvereine, die hier alle musikalisch sind; das Kirchel, wo Viele früher geturnt haben, verdankt seine Existenz den Sponsoren, die sich teilweise hier gefunden haben, und der Erwartung, dass an diesem Platz Kultur im besten Sinne geschieht. Und genau dafür setzt sich der Förderkreis, dessen 2. Vorsitzender ich bin, ein.

Dr Eckehard A. Hilf, Tel 07224 656054, Förderkreis St Erhard Kapelle Obertsrot e.V., 1. Vorsitzender Michael Görtler, Ebersteinstr. 6 a,  76593 Gernsbach

 

 

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Dr.Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor fast 2 Jahren

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1. Gebrauchsanweisung

Die folgende "Gebrauchsanweisung" für die Besucher unserer Seite steht schon als Blog des anderen, von mir verantworteten Projektes 6889: 1.Ins Internet gehen 2. in die Adresszeile www.betterplace.org/de/projects/7131 eintragen und von dort aus reinkommen (das Bild mit dem Kirchel anklicken). 3. Auf der Eröffnungsseite sind rechts 4 hellgrüne Felder; wähle, als was du dich einschreiben willst: Unterstützer, Besucher, Fürsprecher, Blogeintrag. Unter den Texten steht wieder in Hellgrün z.B.: FÜRSPRECHER WERDEN. 4. Klick drauf, und du kommst auf die Maske: WIR MACHEN DIE WELT BESSER, MACHEN SIE MIT. Den linken Teil der Maske ausfüllen und unten im Rahmen NEU ANMELDEN anklicken. Halte ein Foto von dir im Computer bereit. 5. Jetzt kannst du einen Moment rausgehen, während du ein Bestätigungsmail von Betterplace an deine E-Mail-Adresse bekommst. Darin steht auch eine Zeile zum Anklicken, womit die Anmeldung deinerseits bestätigt wird. 6. Geh nun wie in 1. beschrieben erneut rein. Auf der Seite mit der Schrift: WIR MACHEN DIE WELT... rechts, wo EINLOGGEN steht, noch einmal deine E-Mail-Adresse und dein jetzt ausgedachtes Passwort eintragen. Klick aufs Kästchen LOGIN und dein erster Eintrag kann losgehen. Ein Bild von dir wäre sehr schön. Das Hochladen dauert etwas länger, derweilen kannst du deinen Text überdenken, den du dann eintippst oder schon eingetippt hast. Vielen Dank. Damit ist dem Projekt schon geholfen, bekannt und vertraut zu werden. Aber eine große Bitte: Im 7. Schritt - die Bewertung. Fünf Sterne sind zu vergeben. Uns Allen nun viel Glück - wir sehen uns im oder am Kirchel bei einem der nächsten Events. Dank fürs Lesen, Schreiben und was du sonst noch für uns tun kannst!

 

 

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