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No Borders - Menschen mit Behinderung verstehen!

Ein Hilfsprojekt von: OfJu e.V. - Offene Jugendarbeit Neumühl (R. Tölle)

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R. Tölle (verantwortlich)

R. Tölle
Projekt "NO BORDERS"
Zur Sensibilisierung von Jugendlichen, im Alter von 13 - 17 Jahren, im Umgang mit Menschen die eine Behinderung haben.

Wir wollen mit unserem Projekt die verschiedenen Umgangsarten mit Behinderten, aus den unterschiedlichen kulturellen Bereichen herausarbeiten und dafür sorgen, das die Jugendlichen selbst Erfahrungen sammeln, auf welche Grenzen man z.B. im Rollstuhl trifft oder wenn man auf Krücken angewiesen ist. Auf wie viel Hilfe trifft man wenn man mit der Bahn fährt und wie viel Hilfe ist eigentlich angebracht ?

In Kooperation mit Krankenkassen und Vereinen der Behindertenhilfe, die uns Rollstühle zur Verfügung stellen, werden wir in Rollstühlen den Stadteil erkunden, um herauszufinden wie behindertengerecht der Stadtteil, in dem wir leben, eigentlich ist.
Welche Barieren gibt es ? Gibt es Möglichkeiten diese zu umgehen ? 
Gibt es Lösungen wie man diese Barieren aufheben kann?
Diese Fragen sollen die Jugendlichen mit dem Schatz ihrer verschiedenen Hintergründe beantworten.
Das Projekt soll über einen Zeitraum von 6 Monaten laufen, es wird einmal in der Woche für 2 Stunden angeboten und hat einen festen Kreis von Teilnehmern, sowie einem Gruppenleiter bzw. einer Honorarkraft. 
Neben der Stadtteilerkundung und der Katographierung, die einen Hauptteil des Projektes ausmachen, soll es mehrere kleine Ausflüge geben zu Sportveranstaltungen von Behindertensportvereinen, sowie der Kontakt zu Behinderteneinrichtungen. Das Projekt dient also der Sensibilisierung der Jugendlichen, als auch der Erfahrung wie unsere Gesellschaft auf der einen Seite, Menschen mit Behinderung versucht in die Gesellschaft zu integrieren und sie zu rehabilitieren, sowie auf der anderen Seite, ihnen deutlich zu machen, wie viel noch getan werden muss und wie viel sie davon selbst leisten können, um ihr Engagement für den Umgang untereinander und miteinander zu steigern Die Jugendlichen werden im Laufe des Projektes, über mehrere Wochen ihren Stadtteil erkunden und auf einer Karte verzeichnen wo es im Stadtteil Barieren gibt. Später sollen die gesammelten Daten von den Jugendlichen auf einer Karte im Internet veröffentlichen, sowie ihre Lösungsvorschläge oder ihre Umwege, die sie gehen mussten, um an ein Ziel zu gelangen.Ausserdem sollen die ?Problemstellen? fotografiert oder aufgenommen werden, um die Problematik genau zu verdeutlichen. 
Die Auswertung kann dann z.B. den Behindertenvereinen zur Verfügung gestellt werden oder den ortsansässigen Politikern zur Verbesserung der Problematik. Dazu wird die fertiggestellte Karte nochmal professionell gelayoutet und gedruckt.

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Informationen zum Projekt:

Fragen an R. Tölle (verantwortlich):

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