Psych. Hilfe fuer kriegstraumatisierte Veteranen

49 weitere Fotos anschauen
 
99 % realisiert

G. Mueller (verantwortlich)

G. Mueller
Auch 16 Jahre nach dem Friedensabkommen von Dayton leiden die Menschen in Bosnien-Herzegowina noch immer unter den psychischen und sozialen Folgewirkungen des Krieges.
Die Bevölkerung der Kleinstadt Gorazde ist in extremem Maße kriegstraumatisiert, da sie fast vier Jahre Belagerung, Todesbedrohung und Hungersnot ertragen musste. Den Bewohnern gelang es, mit dem Mut der Verzweiflung,die Kleinstadt gegen einen uebermaechtigen Gegner zu verteidigen.
Viele dieser Maenner, die unfreiwillig zu Soldaten werden mussten, leiden noch heute unter den furchtbaren Kriegserlebnissen.
Allerdings gab es bis vor kurzem keinerlei angemessene psychotherapeutische Hilfe fuer die traumatisierten Veteranen.
Die unverarbeiteten Traumata der Maenner / Vaeter haben massive Auswirkungen auf die Familien.

Seit Februar 2006 hat das Frauenfriedensprojekt SEKA - neben der Arbeit mit Frauen und Kindern - in einem Pilotprojekt begonnen, auch mit kriegstraumatisierten Veteranen zu arbeiten. SEKA-Leiterin und Traumatherapeutin Gabriele Mueller und SEKA-Koordinatorin Esma Drkenda haben, gemeinsam mit den Vertretern mehrerer Veteranenvereine, die Gruendung des Veteranen-Klubs "Svjetlost Drine" = "Licht der Drina" in Gorazde initiiert, der kriegstraumatisierten Veteranen psychotherapeutische und psychosoziale Hilfe bietet.
Inzwischen ist der Klub zu einem wichtigen Anlaufpunkt fuer die Veteranen geworden. Ein grosses Problem stellt allerdings die Finanzierung des Projekts dar.
siehe auch: www.seka-hh.de/archiv.htm#veteran

Weiter informieren:

Unternehmenspartner:

Weiterlesen

Informationen zum Projekt:

Fragen an G. Mueller (verantwortlich):

  •  

    Martin G. fragte vor mehr als 3 Jahren

    Liebe Frau Mueller,
    darf ich Sie um etwas Schonung für meinen Email- Eingangskorb bitten? Trotz weiterhin grundsätzlichem Interesse für das Projekt (sonst hätte ich vor einigen Wochen nicht gespendet) würde ich mir wünschen, dass Sie einen anderen Weg finden, die Finanzierung sicherzustellen, statt mehrmals im Monat und manchmal fast täglich immer wieder kleine Teilbeträge von Miete, Energiekosten, usw anfordern bei den Menschen, die ja schon gespendet haben (zumindest erhalte ich jeden der Blogs per Email, was mittlerweile offen gesagt etwas lästig wird). Auch muss nicht jeder einzelne Geldeingang allen mitgeteilt werden, das ist aus meiner Sicht deutlich zu viel Information.
    Die inhaltlichen Beiträge aus dem Projekt sind zwar interessant zu lesen, aber wäre es auch hier vielleicht möglich, eher einen Bericht in wesentlich größeren Abständen zu schicken, zum Beispiel einmal im Monat, statt diesen in mehreren Teilberichten auf viele Einzel-Emails aufzusplitten?
    Herzlichen Gruß, und viel Erfolg!
    Martin Georgi

    Bp_dauerspender

    G. Mueller: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als 3 Jahren

    Lieber Herr Georgi,
    danke fuer Ihre Nachricht. Es tut mir leid, dass Sie sich von den mails bzgl. der Blogs zu unserem Projekt quasi belaestigt fuehlen.
    Die Funktionsweise der Plattform Betterplace erfordert von einem Projekt, dass es moeglichst praesent ist - und das durch regelmaessige (nicht zu lange Blogs). Diese richten sich weniger an die Unterstuetzer, die schon vom Projekt wissen, sondern an neue, die durch die Blogs aufmerksam gemacht werden sollen.
    Allerdings bekommen die schon mit dem Projekt Verbundenen jedes Mal eine Hinweismail bzgl. des Blogs. Das kann manchen auch zuviel sein, das verstehe ich.
    Vielleicht waere es gut, beim Betterplace-Team anzuregen, dass eine Option hinzugefuegt wird, in der ein/e Unterstuetzer/in waehlen kann, ob er regelmaessig durch e-mails ueber "sein /ihr" Projekt informiert werden will, oder eben nicht.
    Jede/r UnterstuetzerIn hat ja seine Projekte auf der eigenen Seite parat und kann jederzeit nachschauen, ob es etwas Neues gibt.

    Ich glaube, das koennte dieses Problem loesen; denn von vielen unserer UnterstuetzerInnen weiss ich, dass sie sich ueber die mails auch freuen und dann nachschauen, was es Neues gibt. Andere wiederum freuen sich, dass wir uns fuer ihre Spende bedanken.

    Wollen Sie diese Option beim Betterplace-Team anregen? Oder soll ich das tun?

    Mit herzlichen Gruessen

    Gabriele Mueller

Bitte melde Dich an, um eine Frage zu stellen.