"Städte ohne Hunger„ ermöglicht mittlerweile in vier verarmten Außenbezirken Sao Paulos ( Cidade Tiradentes, Sao Mateus, Itaquera, Sao Miguel Paulista) die soziale Eingliederung gesellschaftlicher Randgruppen durch Gartenbau und ist ein wirksamer Beitrag gegen die vorhandene Unterernährung. Unsere Nichtregierungsorganisation versucht gezielt brachliegende öffentliche oder private Grundstücke nutzbar zu machen, auf denen die lokale, verarmte Bevölkerung Gemüse- und Obstgärten anpflanzt. Das gibt einem Teil dieser Menschen Arbeit, dazu eine vernünftige Ausbildung und durch den Verkauf der Ernte ein bescheidenes Einkommen. Zusätzlich wird durch das nährstoffreiche, biologisch erzeugte Gemüse und Obstangebot, die Gesundheits- und Lebensqualität erhöht. Das ist besonders für die Kinder wichtig, die in diesen Stadtteilen sehr selten frische und biologische Nahrungsmittel erhalten. Sobald die Gärten erfolgreich der Gründungsphase entwachsen sind, werden sie von den jeweiligen Akteuren kollektiv selbstverwaltet. Dadurch erreichen wir den wesentlichsten Erfolg für ein Projekt – nämlich die Identifikation der Menschen für Ihren Garten und für das was sie tun. Darüberhinaus sind diese Projekte fast immer der erste Schritt zu einer Umwelt- und Nachhaltigkeitserziehung. Obwohl landwirtschaftliche Nutzfläche, leisten unsere Gärten auch einen wesentlichen kulturarchitektonischen Stadtentwicklungsbeitrag. In den schnell- und wildwachsenden Favelasiedlungen lateinamerikanischer Großstädte gibt es so gut wie keine Grünflächen, Parks, oder zur Erholung ausgewiesene öffentliche Freiräume. Über 700 Personen sind bereits direkt an den Gärten und beteiligt, knapp 4000 profitieren davon.
Wir suchen vor allem Geldspenden für den Ankauf von Saatgut, Gartenbaumaterialien und Arbeitsgeräten. Dasselbe kann aber auch als Sachspende zur Verfügung gestellt werden.
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