Cidades sem Fome/ Städte ohne Hunger

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61 % finanziert

H. Temp (verantwortlich)

H. Temp
"Städte ohne Hunger„ ermöglicht mittlerweile in vier verarmten Außenbezirken Sao Paulos ( Cidade Tiradentes, Sao Mateus, Itaquera, Sao Miguel Paulista) die soziale Eingliederung gesellschaftlicher Randgruppen durch Gartenbau und ist ein wirksamer Beitrag gegen die vorhandene Unterernährung. Unsere Nichtregierungsorganisation versucht gezielt brachliegende öffentliche oder private Grundstücke nutzbar zu machen, auf denen die lokale, verarmte Bevölkerung Gemüse- und Obstgärten anpflanzt. Das gibt einem Teil dieser Menschen Arbeit, dazu eine vernünftige Ausbildung und durch den Verkauf der Ernte ein bescheidenes Einkommen. Zusätzlich wird durch das nährstoffreiche, biologisch erzeugte Gemüse und Obstangebot, die Gesundheits- und Lebensqualität erhöht. Das ist besonders für die Kinder wichtig, die in diesen Stadtteilen sehr selten frische und biologische Nahrungsmittel erhalten. Sobald die Gärten erfolgreich der Gründungsphase entwachsen sind, werden sie von den jeweiligen Akteuren kollektiv selbstverwaltet. Dadurch erreichen wir den wesentlichsten Erfolg für ein Projekt – nämlich die Identifikation der Menschen für Ihren Garten und für das was sie tun. Darüberhinaus sind diese Projekte fast immer der erste Schritt zu einer Umwelt- und Nachhaltigkeitserziehung. Obwohl landwirtschaftliche Nutzfläche, leisten unsere Gärten auch einen wesentlichen kulturarchitektonischen Stadtentwicklungsbeitrag. In den schnell- und wildwachsenden Favelasiedlungen lateinamerikanischer Großstädte gibt es so gut wie keine Grünflächen, Parks, oder zur Erholung ausgewiesene öffentliche Freiräume. Über 700 Personen sind bereits direkt an den Gärten und beteiligt, knapp 4000 profitieren davon.
Wir suchen vor allem Geldspenden für den Ankauf von Saatgut, Gartenbaumaterialien und Arbeitsgeräten. Dasselbe kann aber auch als Sachspende zur Verfügung gestellt werden.

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Informationen zum Projekt:

Fragen an H. Temp (verantwortlich):

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    H. Mudzamba fragte vor etwa 3 Jahren

    How do you irrigate your fruits and vegetables?I once worked on a project in a rural village in Botswana where I set up a similar project and kept goats, sheep and runner chickens for my employer.The waste vegetables and crop remains were used for the stock feed, while the manure from the animals and chickens were used to produce organic liquid fertiliser for the drip irrigation system, which in essence also helped to save water because Botswana is a desert.For the fertiliser take a drum and fill 3/4 with water, put animal manure in a sack and tie it at the top-then you dip it into the the water in the drum and suspend from a pole laid above the rim of the open drum.You may have two sackfuls of manure.Leave for about two weeks and the water will have facilitated decomposition and sucked the nutrients out of the manure into the solution.Remove the sacks and allow the water to evaporate and leave about a 1/4 of the concentrate.This is what you would inject into your drip irrigation system to do what is called fertigation (fertilising and irrigation at the same time).The results will be very pleasing.

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