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Zisternen für Potrero de Olla, Panama

Ein Hilfsprojekt von: Ingenieure ohne Grenzen e.V. (Moritz S.)

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100 % finanziert

Moritz S. (verantwortlich)

Moritz S.
In der kleinen Gemeinde Potrero de Olla im Südwesten Panamas gibt es weder eine Strom-, noch eine Wasserversorgung. Insbesondere das Fehlen von einer lokalen Wasserversorgung hat erhebliche negative Auswirkungen auf die Lebensweise der Dorfbewohner. Sie müssen mehrmals täglich aus weit entfernten Quellen Wasser holen. Diese Arbeit wird größtenteils von Kindern erledigt und zur Regenzeit sind die unbefestigten Wege nur sehr schwer passierbar. Der beschwerliche und zeitaufwendige Prozess des Wasserholens ist ein entscheidendes Hindernis für die persönliche und wirtschaftliche Entfaltung der Bewohner.

Mit diesem Problem ist die Dorfgemeinschaft an unsere Partnerorganisation Puente del Mundo (www.puentedelmundo.org) herangetreten. Die Gemeindemitglieder engagieren sich intensiv an der Vorbereitung und Planung. Auch ist es unser Ziel eine nachhaltige Wasserversorgung herzustellen. Bei der Auswahl einer geeigneten Technologie ist daher entscheidend, dass sowohl Bau als auch Wartung durch die Dorfbewohner durchgeführt werden können. Das beinhaltet die Verfügbarkeit benötigter Materialien bzw. Ersatzteile und eine einfache, aber solide Bauweise. Aus den sich derzeit bietenden Möglichkeiten zur Wassergewinnung fiel die Wahl daher auf die Nutzung von Regenwasser durch Zisternen. Diese Technologie der Wasserversorgung hat sich in vielen Regionen erfolgreich bewährt. Sie ist kostengünstig und vergleichsweise wartungsarm. Das Regenwasser wird in den großen Behältern langfristig gespeichert, wodurch die Wasserversorgung der Bevölkerung während der Trockenzeit gewährleistet wird.
Wir wollen im Winter gemeinsam mit den Dorfbewohnern Zisternen aus Mauerwerk und Beton bauen.

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Informationen zum Projekt:

Fragen an Moritz S. (verantwortlich):

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    A. Rett fragte vor mehr als 3 Jahren

    Hallo! Könnt Ihr damit denn wirklich trinkbares Wasser herstellen? Welchen Filter benutzt Ihr und bringt ihr den aus Deutschland mit? Können die Dorfbewohner so einen Filter auch von Hand erstellen?
    viele Grüße von Anabel

     

    Moritz S.: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als 3 Jahren

    Hallo Anabel,
    Obwohl das Wasser in den Zisternen klar und geruchs- und geschmacksneutral ist, wissen wir noch nicht, ob dies Trinkwasser nach WHO-Standard ist. Es wird bisher auch nicht von den Familien als Trinkwasser genutzt. Wir haben einen langsamen Sandfilter installiert, durch den das Wasser nach Entnahme aus der Zisterne und vor Gebrauch fließen soll, haben hierfür jedoch auch noch keine Ergebnisse zur Wasserqualität. In einer Woche fahren zwei Studenten im Rahmen von Studienarbeiten nach Potrero de Olla, um u.a. die Wasserqualität (biologisch und chemisch) und den Sandfilter zu untersuchen. Wenn sich der langsame Sandfilter als effektiv herausstellt, kann er vor Ort von den Dorfbewohnern hergestellt, betrieben und erneuert werden.
    Viele Grüße, Moritz

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    J. Wilke fragte vor mehr als 4 Jahren

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich werde diesen Sommer meine Schule beenden und bin sehr daran interessiert ins Ausland zu gehen um dort im Sinne eines Freien Sozialen Jahres oder eines Freien Ökologischen Jahres zu arbeiten und zu leben.
    Daher meine Frage ob Sie auch junge Menschen entsenden um im Einsatzort mitzuwirken.
    Bei einer Rückmeldung unter ja.ne13@gmx.de würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jane Wilke

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