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München - Med. Versorgung für Nichtversicherte

Ein Hilfsprojekt von: Ärzte der Welt e.V. (K. Radmüller)

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

K. Radmüller (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

K. Radmüller

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Frauensprechstunde 5.000,00 €

Herzlichen Dank für die Unterstützung der Frauensprechstunde!

„Ärzte der Welt“ bietet weltweit, aber auch im Inland medizinische Hilfe für Menschen in prekären Lebenslagen. Open.med ist eines unserer Projekte in Deutschland, das für Menschen ohne Krankenversicherung eine Gesundheitsversorgung ermöglicht.Dreimal wöchentlich behandeln ehrenamtliche Ärzte und Ärztinnen in einer Münchner Praxis PatientInnen, die keine Krankenversicherung haben. Für Schwangere und Kinder ist jeweils eine extra Sprechstunde eingerichtet. Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus können sich bei unserem Partner Café 104 beraten lassen.Für unsere Frauensprechstunde haben wir im Rahmen des "Regionalen Engagements" nun Unterstützung von SAP erhalten. 

Zwar arbeiten überwiegend Ehrenamtliche in unserem Projekt, aber dennoch fallen für uns Kosten an, die wir durch Spendengelder finanzieren müssen. Die Unterstützung hilft uns nun unsere Kosten zu decken: Zum Beispiel für Laboruntersuchungen, Medikamente, Impfstoffe oder Geburten für Frauen, die keine Krankenversicherung haben.

Wir bedanken uns recht herzlich für die großzügige Unterstützung!

Mehr zu open.med unter:

www.aerztederwelt.org 

 

 

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K. Radmüller (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

K. Radmüller

"Das Kind will ich behalten"

Immer mehr Frauen finden den Weg in die Frauensprechstunde von open.med. Die schwangere Frau S. erzählt uns ihre Geschichte: „Anfang dieses Jahres kam ich nach München, weil mein Mann auf einer Baustelle Arbeit gefunden hatte. Von einer Freundin hatten wir von open.med erfahren..

... Wir wollten wissen, ob ich schwanger war. Am Anfang war ich sehr unsicher, ich wusste nicht was ich erwarten konnte. Die Leute hier haben mich dann aber in meiner eigenen Sprache sehr herzlich aufgenommen. Abends war mein Mann sehr aggressiv. Er will das Baby nicht haben, und glaubt, dass es nicht vom ihm ist. Nach unserem ersten Besuch  wollte er mich zwingen, Medikamente einzunehmen, um das Baby abzutreiben. Kurz habe ich sie genommen, aber zum Glück haben mich die Ärzte von open.med überzeugen können damit aufzuhören.

Später bin ich dann freiwillig hierhergekommen. Jedes Mal untersuchte ein Arzt oder eine Ärztin meinen Bauch. Hier konnte ich auch über die Probleme mit meinem Mann reden. Durch open.med habe ich einen Termin bei Pro Familia bekommen und dort haben sie mir erklärt, welche Möglichkeiten ich habe. Mein Kind will ich aber gerne behalten.

Ich will selber mein Geld verdienen, damit ich nicht mehr bei meinem Mann wohnen muss. Wir wohnen zu viert in einem winzigen Zimmer, wo es Wanzen gibt. Seit kurzem habe ich jetzt eine neue Arbeitsstelle als Putzfrau und dort bin ich auch krankenversichert. Bei open.med habe ich auch das erste Mal gehört, dass ein Arbeitsgeber mich normalerweise krankenversichern muss. Ich wusste das nicht. Ich  bin sehr froh, dass die Geburt von meiner Krankenversicherung bezahlt wird. Open.med hat für mich außerdem ein Frauenhaus gefunden, wo ich wohnen kann, wenn mein Kind da ist.“

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K. Radmüller (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

K. Radmüller

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

5 Blutuntersuchungen für Schwangere bei open.med 100,00 €
Das Projekt open.med bietet in Zusammenarbeit mit dem „Café 104“ (Bayerischer Flüchtlingsrat) und mit Unterstützung der Landeshauptstadt München Menschen ohne Krankenversicherung Zugang zur Gesundheitsversorgung. Neben der medizinischen Versorgung bieten wir unseren PatientInnen psychosoziale Beratung und Begleitung, mit dem Ziel die Betroffenen in soziale Netzwerke und das reguläre Gesundheitssystem zu (re-)integrieren. Schließlich soll die Gesundheit der Betroffenen durch Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsaufklärung langfristig stabilisiert werden. 2011 wurden bei open.med knapp 1.100 Konsultationen durchgeführt. Im Durchschnitt suchten monatlich 70 PatientInnen die Anlaufstelle auf und nahmen eines der folgenden Angebote an: Allgemeinärztliche Sprechstunde, kinderärztliche Sprechstunde, Schwangerschaftssprechstunde, Gesundheitsaufklärung und –prävention, psychosoziale Beratung und Betreuung. Unter den PatientInnen waren im Jahr 2011 47 verschiedene Nationalitäten vertreten, wobei die meisten PatientInnen (51,4 %) aus EU-Ländern, insbesondere Bulgarien, Rumänien und Polen kamen. Andere Herkunftsländer waren vor allem auch Äthiopien und Afghanistan. Weiterhin waren knapp 10,4 % unserer PatientInnen Deutsche ohne Krankenversicherung und circa 10 % der PatientInnen hatten zur Zeit ihres ersten Besuchs bei open.med keinen Aufenthaltsstatus in Deutschland.  Im Projekt fallen Kosten in den folgenden Bereichen an, für die wir finanzielle Mittel benötigen: Medikamente, Impfungen, Laboruntersuchungen, weiterführende Behandlungskosten (Operationen, Therapien), medizinisches Equipment, Unterhalt der Anlaufstelle, Verbrauchsmaterialen, Ausstattung, Erstausstattungen für Mütter, Informationsmaterialien (mehrsprachig), soziale Beratung, administrative Kosten. 
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