Sansibar: "Tropfen für Tropfen formt das Meer"

28 weitere Fotos anschauen
 
100 % finanziert

V. Specht (verantwortlich)

V. Specht
Zusammen geht es besser; das sagen die Frauen der Tansania vorgelagerten Insel Tumbatu und haben beschlossen, sich von den dortigen Fisch-Zwischenhändlern unabhängig zu machen.
Zukünftig wollen sie ihren Fang auf dem Festland oder auf dem Markt in Sansibar Stadt direkt verkaufen. Dazu brauchen sie ein Boot. 8 Frauenkooperativen, angeführt von Acheni, der größten Kooperative, haben sich erstmalig zusammen­geschlossen, um gemeinsam ihre Lebenssituation auf der Insel Tumbatu zu verbessern. Die Frauen, zumeist aus dem Inselteil GOMANI sind in ihren Gruppen schon seit mehr als einem Jahrzehnt aktiv.
Es sind Frauen, deren Männer wegen der schlechten Arbeitsbedingungen oft die Insel verlassen müssen, um in der Stadt (Sansibar Town) zu arbeiten. Sie versuchen derweil allein im Dorf die Kinder zu erziehen und andere Überlebens- und Verdienstmöglichkeiten zu finden.
Neben Ziegen und Hühnerzucht bleibt ihnen nur das Offshore-Fishing. Offshore bedeutet, die in großen Schwärmen nahe des Ufers schwimmenden Dagaa mit Netzen zu fangen. Verkaufen können sie ihn selbst nicht, da sie nicht über eigene Boote verfügen, was auch dazu führt, keinen alltäglichen Fischfang betreiben zu können.
Auf Zwischenhändler angewiesen, verdienen sie daher kaum etwas, zahlen jedoch vielmehr für Lebensmittel, als sie es auf dem Markt in Sansibar tun würden. Sie haben bisher keinerlei Möglichkeiten, die kleine Insel zu verlassen, um auf die Märkte Sansibars zu fahren. Der Erwerb eines Bootes wird den Kooperativen mehrere Möglichkeiten liefern: eigener Fischfang, den Fisch selbst auf Sansibar für angemessene Preise zu verkaufen und dafür auf dem Markt Trinkwasser, Gemüse und Reis für die Heimatinsel zu kaufen.

Weiter informieren:

Weiterlesen

Informationen zum Projekt:

Fragen an V. Specht (verantwortlich):

  • Bp_dauerspender

    G. Mueller fragte vor mehr als 3 Jahren

    Liebe Verena Specht,
    das ist ja ein toller Erfolg! Ich gratuliere ganz herzlich... Nun kann es ja richtig losgehen! Ich freue mich mit den Frauen...
    Liebe Gruesse
    Gabriele Mueller

  • Bp_dauerspender

    G. Mueller fragte vor mehr als 3 Jahren

    Liebe Frau Specht,
    ich finde auch, dass es doch mehr Aussicht haben koennte, wenn Sie um finanzielle Hilfe fuer den Aussenborder bitten. Ein gebrauchter geschenkter Motor ist immer eine unsichere Sache, das weiss ich aus eigener Erfahrung. Ausserdem wird der Transport vermutlich teuerer als der Motor wert ist. Mit Geldspenden koennten Sie vor Ort einen Motor kaufen.
    Stellen Sie den Bedarf doch als Geldspende rein. Ich wuerde mich da auch beteiligen, da ich dieses Projekt super finde.
    Mit herzlichen Gruessen
    Gabriele Mueller

     

    V. Specht: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als 3 Jahren

    Liebe Frau Mueller,
    ja Sie haben Recht. Die gleichen Befürchtungen hatten wir auch. Ich danke Ihnen für ihre Zeilen. Herzliche Grüße
    Verena Specht

  •  

    O. Klein fragte vor mehr als 3 Jahren

    Was ist denn mit dem noch benötigten Motor für das Boot ???

     

    V. Specht: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als 3 Jahren

    Hallo Herr Klein,
    der Motor wird nach wie vor benötigt. Allerdings sind wir gerade am Überlegen, ob es nicht ratsamer wäre - in Anbetracht der Tatsache, dass man vielleicht niemanden findet, der einen solchen Motor spenden kann - dafür Gelder zu aquirieren, um diesen dann dort vor Ort zu kaufen.

  •  

    Michaela B. fragte vor fast 4 Jahren

    Ich möchte Fürsprecherin für dieses Projekt werden, weil ich selbst schon vor Ort in Tumbatu war und weiß, wie dringend jede Unterstützung gebraucht wird. Dass dieses Projekt erfolgreich sein wird, ist auch der Erfahrung der Frauen im Umgang mit einem anderen Projekt geschuldet. Dieses wurde von der UNDP (United Nation Development Programm) durchgeführt.

Bitte melde Dich an, um eine Frage zu stellen.