Mitgift-Forderungen, Betrug um Land, Kinder-Ehen: vor allem Frauen und Familien der Tagelöhner leiden unter offener oder versteckter Gewalt. Wer in Bangladesch keine Macht hat, erhält selten Recht. Die Folge: die Ärmsten werden immer weiter in die Armut gedrückt.
Deshalb arbeitet NETZ mit führenden Menschenrechts-Organisationen in Bangladesch zusammen, um den Ärmsten mehr Gerechtigkeit zu
verschaffen.
Das Projekt im Überblick
• Juristen schulen lokale Meinungsführerinnen und Meinungsführer als
„Beobachter zur Einhaltung der Menschenrechte“.
• Diese Journalisten, Mitglieder von Frauengruppen, Geschäftsleute,
Gemeinderäte, Lehrerinnen und Lehrer formen in den Dörfern
Menschenrechts-Komitees.
• Sie schreiten ein, wenn Unrecht geschieht, und machen die
Öffentlichkeit darauf aufmerksam.
• In den traditionellen dörflichen Schiedsverfahren erheben sie Einspruch, wenn Entscheidungen unrechtmäßig sind.
• Engagierte Rechtsanwälte beraten und unterstützen Arbeiterinnen in
Nähfabriken, die für deutsche Discounter produzieren.
• Ehrenamtliche Theater-Gruppen klären mit Aufführungen auf
Dorfplätzen über Unrecht auf.
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