Kenia braucht sauberes Trinkwasser!

6 weitere Fotos anschauen
 
100 % finanziert

C. Wiebe (verantwortlich)

C. Wiebe
Frühling. Regen fällt auf fruchtbaren Boden. Die Natur blüht auf, die Grundwasser-Reserven werden gefüllt. Ganz normal bei uns in Mitteleuropa. Doch für viele Menschen ist sauberes Trinkwasser purer Luxus - wie in Kenia: Seit Jahren bedroht dort eine dramatische Dürre rund 3,8 Millionen Menschen. Akuter Wassermangel und unzureichende Versorgung mit Nahrungsmitteln sind die dringlichsten Probleme im Lande.

Nur jeder zehnte Einwohner Mwingis hat Zugang zu sauberem Trinkwasser, die Sanitärversorgung ist mangelhaft. In der Trockenzeit müssen Entfernungen bis zu 20 km zur nächsten Wasserstelle zurückgelegt werden, eine Tortur für Frauen und Kinder, die traditionell für das Wasserholen zuständig sind. Krankheiten durch die Nutzung von verunreinigtem Oberflächenwasser sind an der Tagesordnung.

Viva con Agua unterstützt zusammen mit der Welthungerhilfe Menschen in besonders krisenanfälligen Bezirken bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. An erster Stelle stehen die Versorgung mit Wasser und die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse. Die Speicherung des Regenwassers spielt dabei eine wichtige Rolle.

Ein eindrucksvolles Beispiel ist der so genannte "Felsregenfang". Dieses System ist ebenso simpel wie effektiv: Ein hoher und kahler Felsen wird von einer Mauer eingefasst. Bei Regen läuft das Wasser den Stein hinab und sammelt sich in der Einfassung. Durch Rohre und einen Steinfilter fließt es in ein Sammelbecken, das bis zu 300 Kubikmeter Wasser fassen kann. Zum Schluss wird ein Teil des Wassers in große Speichertanks geleitet.

Begleitet werden die Maßnahmen stets von Schulungen zum richtigen Umgang mit Trinkwasser und der Vermeidung von Krankheiten.

Die Mitglieder der Wasserkomitees, die eigens für die Verwaltung des Wassers eingesetzt werden, sorgen für eine gerechte Verteilung und den Erhalt der Wasserstrukturen. Dafür zahlt jeder Nutzer einen kleinen Beitrag - damit das Lebenselixier auch weiterhin fließt!

Weiter informieren:

Unternehmenspartner:

Weiterlesen

Informationen zum Projekt:

Fragen an C. Wiebe (verantwortlich):

  •  

    K. Nagel fragte vor etwa 2 Jahren

    Hallo Herr Christian W.!
    Mein Name ist K.-P.Nagel und ich bin Biologie-und Sportlehrer an der Lehngrund Mittelschule in Glauchau(Sachsen).Die Schüler der Kl.5a und 5b haben im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichts das Thema "Wasser" bvehandelt.Da ich selbst Unterstützer bin ,kam mir die Idee, meine Schüler für Ihre Projekte zu begeistern.Das Ergebnis:40,00 Euro Spenden für"Kenia braucht sauberes Trinkwasser".Bitte senden Sie über mich ein Dankeschön an die Schüler der Kl.5a und Kl.5b(und ihre Klassenleiter) und sagen Sie ihnen,dass das Geld auch wirklich dort ankommt ,wohin sie es gespendet haben.Danke.
    Mit freundl. Grüssen
    K.-P.Nagel und I.A. und KL.5a+Kl.5b

     

    C. Wiebe: (Projektverantwortliche) antwortete vor etwa 2 Jahren

    Hallo Herr Nagel,

    Liebe Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b an der Lehngrund Mittelschule,

    Liebe Klassenlehrer,

    vielen Dank für Eure tolle Spendenaktion!

    Mit den 40 Euro habt ihr einem Menschen in Kenia dauerhaft einen Zugang zu sauberem Trinkwasser verschafft! Das ist eine großartige Leistung.

    Wie funktioniert das vor Ort?

    Die Speicherung des Regenwassers spielt in dem regenarmen Projektgebiet eine wichtige Rolle. Der Bau eines Felsregenfangs (englisch: rock catchment) ist neu für die Einwohner. Viele freiwillige Helfer aus den umliegenden Dörfern beteiligen sich daran. An einem Berg werden Mauern aus Natursteinen errichtet, die in der Regenzeit die mitunter heftig niedergehenden Wassermassen in ein Reservoir lenken. Anschließend durch groben Kies gefiltert und in großen Tanks gespeichert, hilft das kostbare Nass den Dorfbewohnern, Dürrezeiten zu überstehen.

    Wasserversorgung sorgt für Bildung!

    Durch den Bau von Regenwasserfängen mit Tanks sowie Toiletten an Grundschulen sind auch Schulkinder künftig besser versorgt. Bisher mussten sie das Wasser selbst dorthin mitbringen. In Zeiten des Mangels bedeutete dies meist Unterrichtsausfall, da sie schon mit der Beschaffung des Wassers für die Familie vollauf beschäftigt waren. Durch die neuen Anlagen können die Jungen und Mädchen wieder regelmäßig die Schule besuchen.

    Im Fokus: Schulungen für Hilfe zur Selbsthilfe

    Begleitet werden die Maßnahmen stets von Schulungen zum richtigen Umgang mit Trinkwasser und der Vermeidung von Krankheiten. Auch gezielte Aufklärungsarbeit gegen die Ausbreitung von HIV/Aids wird in diesem Zusammenhang geleistet, vor allem an Schulen und bei Gemeindeveranstaltungen.

    Die Mitglieder der Wasserkomitees, die eigens für die Verwaltung des Wassers eingesetzt werden, sorgen für eine gerechte Verteilung und den Erhalt der Wasserstrukturen. Dafür zahlt jeder Nutzer einen kleinen Beitrag - damit das Lebenselixier auch weiterhin fließt.

    Wenn Ihr weiterhin Fragen habt, könnt ihr Euch jederzeit bei uns melden. Kontaktmöglichkeiten findet ihr hier:

    http://vivaconagua.org/index.htm?kontakt

    Herzliche Grüße

    Christian Wiebe
    Viva con Agua

  •  

    Nutzer von Payback fragte vor etwa 2 Jahren

    Hallo Herr Christian W.!
    Schade, dass ich keinen Familiennamen von Ihnen kenne. Mein Name ist Uwe Köhler!
    Dass die Menschen in Kenia sauberes Wasser benötigen, weiss so gut wie jeder Mensch auf der Welt. Dass die Spenden allerdings nicht ankommen, wissen nur wenige. Ich habe nur 84 Punkte auf meinem Konto und wollte diese auch spenden, ABER das ist scheinbar für PAYBACK nicht genug. Schade eigentlich!
    Vor einigen Jahren war ich der Meinung, jeder Cent zählt. Jedoch bin ich jetzt der Meinung, Schade um jeden Cent. Meine Begründung:
    Im Oktober 2004 lernte ich in Mombasa meine jetzige Frau kennen. Sie war damals 20 Jahre alt und "arbeitete" als Prostituierte in einem sehr bekannten Club in Mombasa(Florida Night Club). Im Mai 2006 heirateten wir und wir haben bis heute sämtliche Vergangenheiten hinter uns gelassen. Im März 2009(also letztes Jahr) war meine Frau das letzte Mal in ihrer Heimat. Sie lebte bei ihrer Grossmutter in Kilifi. Zuvor war sie dem Verein www.education4kenya.de beigetreten(sie können ein Foto meiner Frau dort unter folgendem Link http://www.education4kenya.de/index_news.php?id=68&rubrik=news sehen). Nachdem sie allerdings vor ca. einem Jahr zurückkehrte, kündigte sie sofort die Mitgliedschaft. Der Grund dafür war: Als sie dort war, musste sie dafür sorgen, dass ihre Geschwister und die Kinder der Nachbarn morgens mit vollem Magen in die Schule gingen und abends nicht mit leerem Magen ins Bett. Sie kam nach Hause(also nach Deutschland) und fragte mich: "Warum spende ich Geld für fremde Menschen und meine eigene Familie hat nichts zu essen?"
    So etwas zu hören ist hart, auch für mich.
    Wir versuchen, wenigstens die Geschwister meiner Frau finanziell zu unterstützen, so dass diese eine gute Ausbildung genießen können. Meine Frau möchte nicht, dass ihre jüngere Schwester das selbe Schicksal durchmachen muß, wie sie selbst.
    Anderes Problem(Beispiel): Im März oder April 2007 war in Mombasa ein Marathon. Dazu wurden die Strassen in der Stadt mehr oder w

     

    C. Wiebe: (Projektverantwortliche) antwortete vor etwa 2 Jahren

    Hallo Herr Köhler,

    Sie können Ihre Punkte direkt auf der Seite http://www.payback.de/spendenwelt an ausgewählte Projekte spenden. Dafür müssen Sie allerdings mindestens 200 Punkte gesammelt haben. Alternativ können Sie auch direkt über das PAYBACK Service Center Ihre Punkte spenden: 0180 - 505 51 00 (Mo-Sa 8:00-20:00 Uhr; 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

    Ganz unabhängig davon: Wir nehmen Ihre Worte sehr ernst und können Ihnen nur sagen: Bei Viva con Agua kommt das Spendengeld direkt den Projekten zugute. Sie können es sich selbst in Mwingi anschauen!

    Beste Grüße!
    Viva con Agua

Bitte melde Dich an, um eine Frage zu stellen.