Flüchtlinge sind in Deutschland überfordert mit einer ihnen völlig fremden Lebensumgebung; angefangen von der Sprache bis hin zu komplizierten bürokratischen Behördenabläufen, und das alles neben der Last der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse in ihrem Heimatland. Dazu kommt die Konfrontation mit anderskulturellen Lebensgewohnheiten und Umgangsweisen. Sprich: die Bewältigung des Alltags wird vor allem für traumatisierte Flüchtlinge zum zermürbenden Hindernislauf und führt nicht selten zu weiterer Traumatisierung.
Das XENION-Mentorenprogramm bringt Flüchtlinge und andere Menschen aus der Berliner Bevölkerung, die sie ehrenamtlich unterstützen und fördern möchten, zusammen und steht ihnen mit fachlicher Kompetenz zur Seite.
Unser Ziel: Die Unterstützung von Überlebenden schwerer Menschenrechtsverletzungen bei der Orientierung und Integration in Deutschland durch ehrenamtliche Mentoren und Mentorinnen. Wir wollen zwischenmenschliche Brücken schaffen, die helfen, Migranten und Migrantinnen vom Rand der Gesellschaft mehr in die Mitte zu holen.
Unsere Idee: Wirkliche Integration kann nur über Mensch-zu-Mensch-Begegnungen und - Beziehungen gelingen. Zwischenmenschliche Brücken zwischen verschiedenen Lebenswelten schaffen Toleranz, Verständnis und Demokratie und vermeiden Getthoisierung und gesellschaftliche Ausgrenzung.
Unsere Methode: Professionelle, verantwortungsvolle Vermittlung, Beratung und Qualifizierung von ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren als langfristige persönliche Begleiter und „Freunde“ für traumatisierte politisch verfolgte Menschen.
Derzeit profitieren ca. 160 Flüchtlinge oder Flüchtlingsfamilien durch das XENION-Mentorenprogramm durch die regelmäßige ehrenamtliche Alltagsunterstützung und den Kontakt zu ihren Mentorinnen und Mentoren.
Ermöglichen Sie mit Ihrer Spende weiteren Flüchtlingen die Brücke zu unserer Gesellschaft, die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Projekt!
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