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S. Nicolai (verantwortlich)

S. Nicolai
CARE Myanmar arbeitet mit insgesamt 500 Mitarbeitern von Rangun aus, um erste konkrete Hilfen umzusetzen. Von diesen Mitarbeitern sind – bis auf wenige internationale Spezialisten – alle Einheimische. Dabei arbeitet CARE mit dem Welternährungs-Programm der UNO (WFP) zusammen. Durch die jahrelange Präsenz von CARE in Myanmar (CARE arbeitet dort seit 1994) ist es möglich, für diese ersten Schritte auf Mitarbeiter von außerhalb zu verzichten.

In den beiden hauptstädtischen Bezirken South Dagon und Thaketa hat CARE den Menschen sauberes Trinkwasser zur Verfügung und Reis verteilt. Aufgrund des verschmutzten Wassers, der hohen Luftfeuchtigkeit und der ungeborgenen Leichen droht massive Seuchengefahr. Gerade die in der Region ohnehin mangelernährten und kranken Frauen und Kinder sind unmittelbar betroffen. Erste Fälle von Malaria wurden gemeldet. CARE verteilt Wasserreingungs-Tabletten und Wasserkanister.

100.000 Euro hat CARE für die erste Versorgung, die zunächst auf 50.000 Familien bzw. 300.000 Menschen abzielt, bereit gestellt.

Erschwert werden die Hilfeaktionen durch die schwierige Informationslage und die Weigerung der Militärregierung internationale Katastrophenhelfer ins Land zu lassen. CARE wird auf betterplace regelmäßig über die neuesten Entwicklungen berichten.

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Fragen an S. Nicolai (verantwortlich):

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    Eva V. fragte vor etwa 3 Jahren

    Hallo Frau Marxen, ich habe das Birma-Projekt gerne mit einem gespendeten Care-Paket unterstützt. Ich habe bislang allerdings noch keine Spendenquittung erhalten. Woran liegt das?

     

    A. Marxen: antwortete vor etwa 3 Jahren

    Hallo Frau Vogler,

    herzlichen Dank für Ihre Spende! Eine Spendenbescheinigung erhalten allerdings nicht von uns, sondern von betterplace. Bitte wenden Sie sich an change@betterplace.org.

    Viele Grüße
    Astrid Marxen

  •  

    M. Obbarius fragte vor fast 4 Jahren

    Frau Marxen,
    nicht, dass ich den sinnvollen Zweck ihres Unternehmen in irgendeiner Weise in Frage stellen würden, doch hat mich ein Statement von ihnen, mit dem Sie auf ein Kleiderspendengebot antworten, doch etwas nachdenklich gemacht. Sie schreiben: "zum anderen kaufen wir vor Ort ein, um in den betroffenen Ländern die lokalen Märkte zu stärken."
    Klar macht es keinen Sinn, Kleiderspenden aus Deutschland nach Birma zu fliegen - keine Frage.
    Aber handelt es sich nicht bei "Plastikplanen, Benzinkanistern und Hygene- und Toilettenartikeln" fast ausschliesslich um Produkte, die in der Volksrepublik China hergestellt werden? (Dafür spräche meine persönliche Erfahrung)
    Bitte interessehalber um eine Antwort
    MfG

     

    A. Marxen: antwortete vor fast 4 Jahren

    Hallo Herr Obarius,
    herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Entschuldigen Sie bitte die späte Antwort, ich war leider einige Tage nicht im Büro. Ihre Frage ist natürlich sehr berechtigt, denn sicherlich werden die meisten Hilfsgüter nicht vor Ort produziert, sondern werden in die lokalen Märkte importiert. Deshalb unterstützen wir mit dem Kauf vor Ort zumindest die lokalen Märkte und Händler, was im Katastrophenfall hilft, damit die Wirschaft nicht ganz und gar brach liegt. Die Unterstützung von Produktionsstätten in China und anderwo ist auf jeden Fall nicht unsere Intention, sondern Menschen im Katastrophenfall wie in Myanmar schnell Hilfe zukommen zu lassen und gleichzeitig die lokalen Märkte in die Hilfe mit einzubeziehen.

    Ich hoffe, das beantwortet Ihre Frage. Wenn nicht, stehen ich für Nachfragen gerne zur Verfügung.

    Herzliche Grüße, Astrid Marxen

  • fragte vor fast 4 Jahren

    Guten Tag,
    und zwar würde ich gerne Informationen darüber lesen, wie ich direkt vor Ort helfen könnte..
    Auf Ihrer Startseite steht nämlich, Besucher sein und direkt vor Ort helfen. Dieses Thema würde mich mehr interessieren, doch finde keine Auskunft.

    Freundliche Grüße

    S.Löffler

     

    A. Marxen: antwortete vor fast 4 Jahren

    Hallo Frau Löffler,
    herzlichen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Angebot, vor Ort in Birma helfen zu wollen. Leider können wir das Angebot nicht annnehmen. Gerade bei Katastrophen wie in Birma bieten viele Menschen CARE ihre Mitarbeit vor Ort an. Wir haben Hochachtung vor ihrer Hilfsbereitschaft und der Absicht, sich im Ausland für Not Leidende persönlich zu engagieren.

    Leider können wir solche Angebote meist nicht annehmen, weil in Krisengebieten fast ausschließlich einheimische CARE-Mitarbeiter eingesetzt werden. Eine Ausnahme sind die wenigen Projektkoordinatoren, die in der Zusammenarbeit mit internationalen Hilfs- und UN-Organisationen erfahren sind. Der überwiegende Einsatz lokaler Kräfte hat folgende Gründe:

    Einheimische Helfer kennen den kulturellen Hintergrund und die Sprache der betroffenen Menschen. Sie können sich problemlos mit ihnen verständigen.

    Sie kennen die Möglichkeiten der heimischen Infrastruktur sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden der Region und finden rasch den örtlichen Bedingungen angepasste Lösungen.

    Der Einsatz von lokalen Mitarbeitern schafft Arbeitsplätze im Krisengebiet oder in den häufig wenig entwickelten Regionen, die Flüchtlinge aufnehmen. Er sichert das Grundeinkommen von Familien und erhöht die Akzeptanz von Flüchtlingen unter der einheimischen Bevölkerung.

    Die Kosten für An- und Rückreise sowie für den Aufenthalt freiwilliger Helfer aus Deutschland entsprechen oft einem Vielfachen der Monatsentlohnung einheimischer Fachkräfte.

    Ich bitte um Ihr Verständnis.

    Mit freundlichem Gruß, Astrid Marxen

  •  

    K. Schulze fragte vor etwa 4 Jahren

    Guten Tag,

    zu Hause habe ich noch eine große Mülltüte voll mit Kleidungsstücken und mehrere Paar Schuhe. Wie kann ich die denn für die Opfer in Birma spenden? Wer würde die Tüte abholen?

     

    A. Marxen: antwortete vor etwa 4 Jahren

    Hallo Frau Schulze,

    herzlichen Dank für Ihr Angebot! Leider können wir die Kleiderspende nicht annehmen. Wir beschaffen die Hilfsgüter, also auch Kleidung, in der Regel vor Ort, also in diesem Fall in Birma selbst oder in den benachbarten Ländern. Das hat zwei Gründe: zum einen ist der Transport von Kleiderspenden sehr teuer und aufwändig und die Kosten wären ggf sogar höher, als der Wert der Kleider, die transportiert werden müssten. Zum anderen kaufen wir vor Ort ein, um in den betroffenen Ländern die lokalen Märkte zu stärken.

    Ich bitte um Ihr Verständis! Aber ich empfehle gerne folgendes betterplace-Projekt, das auf Kleiderspenden angewiesen ist: http://de.betterplace.org/projects/84

    Vielleicht können Sie dort mit Ihrer Kleiderspende helfen.

    Herzlichen dank für Ihr Angebot!

    Beste Grüße,
    Astrid Marxen, CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

  •  

    T. Mierke fragte vor etwa 4 Jahren

    Hallo,
    ich habe gerade als Mitarbeiter des Vattenfall Konzerns mittels Kreditkarte gespendet.
    Wie kann ich die im Spendenablauf ja erwähnte Spendenquittung erhalten ? Das interessiert sicher auch andere Kollegen.
    Vielen Dank und alle Gute bei der Unterstützung der gebeutelten Menschen in Birma.
    T.Mierke

     

    A. Marxen: antwortete vor etwa 4 Jahren

    Hallo Herr Mierke,

    Herzlichen Dank für Ihre Spende! Eine Spendenbescheinigung erhalten Sie von betterplace. Bitte wenden Sie sich an change@betterplace.org.

    Mit besten Grüßen
    Astrid Marxen
    CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

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