Kein Kind ohne Mahlzeit!

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96 % realisiert

M. Witte (verantwortlich)

M. Witte
Kinderarmut ist in Leipzig kein "kleines" Problem mehr - mit über 8.000 betroffenen Kindern ist die Tendenz steigend. Es gibt tatsächlich viele Kinder, die auf Grund sozialer oder finanzieller Notlagen ihrer Eltern mit leerem Magen zur Schule kommen oder kein Schulessen bekommen können. Überdies sind viele Kinder mit den von der Schule geforderten Materialien nur unzureichend ausgestattet, weil zu Hause das Geld dafür fehlt. Für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder an Bildung und für die Chancengleichheit in der Schule ist eine gesicherte Verpflegung und die Versorgung mit Unterrichtsmaterial jedoch Voraussetzung.

Wir suchen hilfsbereite Menschen, die Patenschaften für einzelne Kinder übernehmen und z.B. das Geld für Schulessen, Unterrichtsmaterial oder Freizeitangebote spenden. Außerdem sammeln wir Sachspenden für die bedürftigen Kinder unserer Stadt.

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Informationen zum Projekt:

Fragen an M. Witte (verantwortlich):

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    Nutzer von Payback fragte vor 5 Monaten

    Hallo Herr Witte, mit welchen Einrichtungen arbeiten Sie denn konkret in Leipzig zusammen?

     

    M. Witte: (Projektverantwortliche) antwortete vor 4 Monaten

    Hallo, wir arbeiten nicht direkt mit Einrichtungen zusammen, sondern mit ElternsprecherInnen, VertrauenslehrerInnen und -hortnerInnen von Einrichtungen. Wenn es bei einem Kind da offensichtlich an grundlegenden Dingen fehlt, springen wir ein. Den Weg über das Elternhaus gehen wir dabei nicht. Wenn Sie genauere Informationen benötigen, setzen Sie sich bitte mit unserer Frau Horn in Verbindung: m.horn@kinderreich-leipzig.de
    Vielen Dank! Michael Witte

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    j. vollmann fragte vor 9 Monaten

    Ja, ich bin definitiv ein Fürsprecher! An unserer Schule bin ich einer der zwei Ansprechpartner für Kinderarmut. Wir arbeiten seit drei Jahren mit dem KinderReich Leipzig e. V. zusammen und konnten so schon einige Kinderaugen zum Leuchten bringen. Fünf Sterne? Aber JA doch!!!

     

    M. Witte: (Projektverantwortliche) antwortete vor 9 Monaten

    Danke und dito, Herr Vollmann!

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    n. rieck fragte vor 9 Monaten

    wie genau funktioniert ihre Arbeit?
    zu meiner person:
    Ich war als Kind Strassenkind aus Hoyerswerda, immer wieder ausgestossen aus meinem zu Hause.
    Jedoch meine Eltern haben auf Anfragen immer so reagiert, das sie mich kurz wieder aufgenommen haben, so getan haben als wäre nichts und jede echte Hilfe damit unterbunden haben.
    Damit war ich immer wieder komplett ohne Nahrung und Decke...auch im Winter bei bis -25 Grad...und musste trotzdem meine Schule machen. was ich auch als strassenkind fast immer gemacht habe und sogar ein jahr in einer Mathespezialklasse mit Bronze Medaille in der Matheolympiade. Aber der Hunger, die Kälte, die Gewalt und die Vergewaltiger, welche aufgrund des Ausgestossen werden nun über mich herfielen...und zwar viele Male, haben mir am Ende meine Kraft zerstört, so dass ich nach meinem Realschulabschluss mit 1,9 das Gymnasium im Winter und bei max. 2 Mahlzeiten pro Woche nicht mehr durchhalten konnte! Und nach Spanien floh! Später hier wieder Fuss fassend...aber trotz meiner Hochbegabung kein Abitur machen konnte und keine Lehre abschliessen konnte!
    Immer aufgrund des Verbechens, immer wieder von den Eltern ausgestossen zu werden!
    Haben sie echte Konzepte aufgebaut, um Kindern in schwierigen Elternhäusern wirklich helfen zu können?
    So das man nicht als Strassenkind in die Fänge der Vergewaltiger und Zuhälter kommt?
    Ich persöhnlich war ein Monat in Kinderzwangsprostitution gefangen ohne jegliche Chance zu entkommen!
    Nur weil meine Eltern nicht wussten, wie ein Kind zu Hause wohnen darf!
    Und dazu eine Polizei, welche trotz Anzeige sich weigerte etwas für mich als Strassenkind zu tun!
    Haben die Kinder einen echten rechtanwaltlichen Schutz ihrer Rechte?
    Das ist unbedingt notwendig!
    Ohne ist kein Schutz gegen die Nichtstuerei der Polizei und des Jugendamtes möglich!
    Und kein Schutz gegen Gewalt, Hunger und Kälte!
    Mich hat all die Gewalt und Nichtstuerei der Verantwortlichen in Polizei, Kirche, Vereinen, Jugendamt, Schulen und Bundestag, sowie der Ärzte mein Leben in vielerlei Weise gekostet!
    Und eine lebenslange schwere Krankheit dazu!
    Auch wenn ich das beste versucht habe daraus zu machen, indem ich einerseits viele meiner Träume als Kind verwirklicht habe und andererseits immer wieder aktiv gestaltende Hilfe oder Schutz oder offenes Eintreten für die Rechte der Strassenkinder gelebt habe!
    Ob als Kind, ob als Erwachsener!

    Daher, gibt es echten rechtsanwaltlichen Schutz für die Kinder, auch ohne Zustimmung der Eltern?
    Gibt es echte überlebensnotwendige Hilfe wie Nahrung, Kleidung und Wohnmöglichkeiten auch ohne Zustimmung der Eltern? Ist im Konzept der Hilfe ein echter Schutz der Kinder vor Gewalt eingeplant?

    Zuerst mal, herzlichen Dank dafür, das es Essen gibt!
    Ohne Trinken und Essen kann man nicht leben!
    Und für dieses Recht lohnt es sich einzustehen, wenn nötig unter der Gefahr des eigenen Lebens!
    Ich habe leider selbst fast nichts, aber ab und zu werde ich weiterhin dieses Projekt in einer meiner ehemaligen Wohnstädten unterstützen, in der ich vor der Montagsdemo gegen Hartz 4 vor Zehntausenden über die Probleme der Strassenkinder gesprochen habe!
    Und für ihre Rechte gegenüber dem Hartz4 Amt, welches sie ermorden will, eingestanden bin!
    Über 500 Morddrohungen danach erhaltend!

     

    M. Witte: (Projektverantwortliche) antwortete vor 4 Monaten

    Hallo, wir kommen an die Kinder über ElternsprecherInnen und VertrauenslehrerInnen oder -hortnerInnen ran und helfen dann direkt, wenn es da an etwas fehlt. Wir nehmen nicht den Weg über das Elternhaus. Dafür ist das Jugendamt zuständig. Danke aber für Ihr Engagement!

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    F. Vogel fragte vor 9 Monaten

    Meine Anmerkung für potentielle Spender: Ich bin seit zwei Jahren Vertrauenslehrerin in einer Leipziger Grundschule. Über mich läuft auch die Versorgung der von Armut betroffenen Kinder in unserer Schule, die wirklich nicht einfach abzuwickeln ist. Mit Hilfe des KinderReich Leipzig e.V. konnten wir im letzten Schuljahr 6 Kinder bei der Essensversorgung und 2 Kinder bei der Nachhilfe erfolgreich unterstützen. Eins der beiden "Nachhilfe-Kinder" hat sogar den Aufstieg ins Gymnasium geschafft. Meine Meinung: Unbedingt unterstützenswert!

     

    M. Witte: (Projektverantwortliche) antwortete vor 9 Monaten

    Das ist doch mal eine aufbauende Nachricht. Vielen Dank, Frau Vogel!

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    A. Hopperdietz fragte vor 12 Monaten

    Sehr geehrter Herr Witte, ich würde sehr gerne auch persönlich helfen mit meiner Zeit und Liebe,gerne auch ein Patenschaft direkt vor Ort übernehmen. Ich bin Leipzigerin und habe viel Elan und Kaft! Ich habe gerade gespendet und möchte noch aktiver sein! Würde mich unglaublich über eine Antwort freuen! Anna Hopperdietz

     

    M. Witte: (Projektverantwortliche) antwortete vor 4 Monaten

    Hallo Frau Hopperdietz, setzen Sie sich btte mit Frau Horn in Verbindung: m.horn@kinderreich-leipzig.de
    Viele Grüße, Michael Witte

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    Nutzer von Payback fragte vor mehr als einem Jahr

    Hallo - Haben Sie mal darüber nachgedacht in Zusammenarbeit mit Gothic Aid auf dem nächsten WGT einen Stand zu organisieren? Da würde mit Sicherheit eine schöne Summe zusammenkommen. Viele Grüße aus Frankfurt am Main - Daniela Truschzinski

     

    M. Witte: (Projektverantwortliche) antwortete vor 4 Monaten

    Hallo Daniela, ja, haben wir. Wir sind regelmäßig im Zeltlager Markkleeberg und an der Parkbühne präsent. Bis bald!

  • fragte vor fast 2 Jahren

    Guten Tag,
    mein Name ist Lisa Steinemann, bin 18 Jahre alt und komme aus Wiesbaden, Germany.
    War grade im Internet auf der Suche nach Freiwilligenprogrammen und bin auf diese Seite gestoßen.
    Finde Ihr Projekt sehr interessant und hätte gerne weiter Informationen hierzu.
    Ist es möglich als Freiwillige bei Ihnen mitzuwirken?

    Vielen Dank schonmal.
    Liebe Grüße
    Lisa
    p.s Rückmeldung bitte an kleiner.engel17@live.de

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    Roswitha H. fragte vor etwa 3 Jahren

    Hallo, was hat es mit den Gutscheinen auf sich?
    Gruß Roswitha

     

    M. Witte: (Projektverantwortliche) antwortete vor etwa 3 Jahren

    Das weiß ich auch noch nicht so richtig. Die Gutscheine kann man wohl bei betterplace erwerben und verschenken. Wenn man dann einen besitzt, kann man dessen Code bei einer Spende eingeben. Oder?

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    K. Kruse fragte vor mehr als 3 Jahren

    Hallo Herr Witte,
    Wie kommt es, dass das Teilprojekt Schulessen Januar erst 7 Tage nach Schulessen Februar aufgestellt wurde? Und was ist der Verwendungszweck des Busses, den sie für 9000€ kaufen wollen?
    Ihre Arbeit finde ich im übrigen sehr unterstützenswert und helfe gern weiter.

     

    M. Witte: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als 3 Jahren

    Hallo Herr Kruse, danke erst mal für Ihre nachhaltige Unterstützung! Bei den Teilprojekten haben wir die Monate irgendwie durcheinander gebracht. Und den Kleinbus brauchen wir für unsere ehrenamtlichen "Außerndienstler", für die monatlichen Kindergeburtstags-Touren, für zahlreiche Sachspendentransporte und viele andere kleine oder große Erledigungen, die mit unserem Vereinszweck zu tun haben. In diesem Jahr hatte ich dafür eines meiner Firmenfahrzeuge zur Verfügung gestellt - das brauche ich allerdings ab 2009 wieder komplett für meine eigene Firma. Beste Grüße und alles Gute für 2009!

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    C. Ahlert fragte vor fast 4 Jahren

    Hallo Herr Witte,
    ich beobachte mit Bedauern diese schreckliche Entwicklung der Kinderarmut. Umso besser, dass gerade in meiner Nachbarschaft jemand etwas dagegen tut. Was benötigen Sie denn hauptsächlich? Ich möchte gern helfen.
    Freundliche Grüße und viel Erfolg!

     

    M. Witte: (Projektverantwortliche) antwortete vor fast 4 Jahren

    Hallo Frau Ahlert, vielen Dank für Ihr Engagement. Nun: Ideen, Projekte und freiwillige Mitarbeiter haben wir zum Glück genug. Uns fehlt vorrangig Geld für die Umsetzung unserer Initiativen. Vielleicht können Sie da helfen. Und was uns auch immer hilft: Erzählen Sie es weiter! Herzliche Grüße, Michael Witte

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