Kältehilfe - Hilfe für Wohnungslose im Winter

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E. Sager (verantwortlich)

E. Sager
Wohnungslose Menschen sind oft „unsichtbar“. Dabei leben einige tausend Menschen in Berlin auf der Straße und nicht jedem sieht man das auf den ersten Blick an. Bereits bei Temperaturen, die noch deutlich über Null liegen, wird die Nacht unter freiem Himmel zum tödlichen Risiko.

Die Berliner Stadtmission mit ihrer Kältehilfe ist für diese Menschen in Not da. Sobald es draußen gefährlich kalt wird, schicken wir den Kältebus durch die nächtlichen Straßen. Das Team kennt die Orte, an denen sich Wohnungslose aufhalten und bietet an, sie zu einer Notübernachtung zu bringen. Wer dies nicht annehmen kann oder will, wird auf Wunsch auch auf der Straße mit rettenden Decken und warmen Getränken versorgt. Und wer von der Straße wegkommen will, dem eröffnet die Berliner Stadtmission die Chance, in einer weiterführenden Wohnhilfe neu zu beginnen.
Die Kältehilfe setzt sich zusammen aus Kältebus und Notübernachtung. Die Berliner Stadtmission bietet von November bis März in der Notübernachtung pro Nacht über 100 Hilfsbedürftigen Verpflegung und Unterbringung. Wer medizinische Hilfe braucht, wird von engagierten Ärzten betreut. In der Notübernachtung ist jeder willkommen! Unsere Gäste dürfen auch ihre Tiere mitbringen. Einzige Bedingung: Verzicht auf Drogen und Gewalt im Haus. Wir bieten neben einer warmen Mahlzeit, Duschen, Kleidung, Unterbringung und medizinischer Erstversorgung die Möglichkeit zum Gespräch. Ehrenamtliche bieten Wohlfühlangebote wie Haare schneiden und Füße waschen. Auch die Notübernachtung hat zum Ziel, nachhaltig zu helfen und die Menschen in ganzjährige Beratungs- und Wohnhilfen weiterzuvermitteln.

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Informationen zum Projekt:

Fragen an E. Sager (verantwortlich):

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    Nutzer von Payback fragte vor etwa einem Jahr

    Können Sie bitte sagen, wo man über euer bzw. eure Projekte nachlesen kann? Ich habe in der Suchmaschine "Kältehilfenetzwerk Berlin" eingegeben, aber gefunden habe ich nur einen (!) Link zum Artikel vom 30.03.2009. Danke!

     

    E. Sager: (Projektverantwortliche) antwortete vor etwa einem Jahr

    Unter http://www.berliner-stadtmission.de/kaeltehilfe.html finden Sie Informationen über die Kältehilfeprojekte der Berliner Stadtmission.
    Unter dem Menüpunkt "Medienkontakt" finden Sie unter oben genanntem Link auf der linken Seite eine Aufstellung über die Stadtmission in den Medien. Hier finden Sie auch Artikel, die unabhängige Journalisten über unsere Kältehilfeprojekte geschrieben haben.
    Falls Sie weitere Fragen zur Kältehilfe der Berliner Stadtmission haben, lassen Sie es mich bitte wissen, ich beantworte diese gerne.

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    Herbert F. fragte vor mehr als einem Jahr

    Hallo Herr Doppel, wenn Sie die gleiche Energie, die Sie hier um Ihre politische Meinung zu äußern an den Tag legen, verwenden würden um eines oder mehrere der zahlreichen positiven Projekte dieser Plattform zu unterstützen, würde das um ein vielfaches mehr wert sein. Schwätzer gibt es da draußen genug. Die brauchen wir hier nicht. Wir brauchen "Täter" also Leute die was positives Tun. Dies ist meine (politische) Meinung.

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    W. Doppel fragte vor mehr als 2 Jahren

    danke für die Belehrung. 1. kenne ich ihre Einrichtung, weil ich sie vor Jahren innerhalb von besichtigung zur Qualität mit besichtigte, ferner glaube ich kaum, dass man das eine vom Anderen trennen kann, dann wäre ihre Arbeit nur Arbeitsbeschaffungstherapie ohne Sinn. Also ihre Antwort erscheint doch etwas oberflächlich gefaßt, wenn sie die Würde des Menschen abtun, sie wären nicht für politische Fragen zuständig, wer denn wenn nicht vor Ort die ursächlichen Probleme der Notleidenden aufgegriffen werden und in die entsprechenden Kanäle geleitet werden?
    Mit lapidaren Worten ist noch niemand satt geworden und dessen Not gelindert worden.
    Mir stehen gerade die Haare zu Berge zu ihrer Argumentation, deswegen belasse es erst einmal.
    MfG

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    W. Doppel fragte vor mehr als 2 Jahren

    Ja es ist wichtig, das Engagement der ehrenamtlichen helfer zu benennen. jedoch erscheint es immer wichtiger auch klar die Schadensverursacher des sozialen Abstiegs zu benennen und gleichwohl politische gesetzliche Verantwortungslosigkeit benennen, die in immer grössere Verantwortungslosigkeit seit vielen Jahren den Schutz und die Würde jeglichen Lebens agressiver Profitpolitik opfern, somit eindeutig auch gegen das Grundgesetz verstossen. es ist hierbei nicht relevant, welcher politischen Gruppierung die jeweils Verantwortungslosen und Machtstrukturen angehören.Ich konnte durch eigenes soziales Engagement, den ständigen Abbau der Verantwortung, rigorose Kürzung der Grundleistungen für die Versorgung der Sozialschwächsten miterleben auch die Ausreden derer man sich hierbei bediente.Dies betrifft allerdings auch soziale vereine, die ehrenamtlich die Betreuung übernehmen, leider tummeln sich auch dort zuviele Saulusse, sodas das bisschen Hilfe für die schwächsten, ärmsten der Gesellschaft noch mal gesplittet werden.was bleibt dann wirklich über?
    MfG sloslite
    MfG sloslite

     

    E. Sager: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als 2 Jahren

    Lieber Herr Doppel,

    wir leisten als soziale und christliche Organisation Hilfe in akuten Krisensituationen. Politische Fragen können wir dabei nicht lösen. Wenn Sie sich ein konkretes Bild unserer Arbeit machen möchten, lade ich Sie herzlich ein, das Zentrum am Hauptbahnhof (Lehrter Str. 68, 10557 Berlin) zu besuchen. Jeden Freitag um 12.00 Uhr finden hier Führungen statt, bei denen Sie sich über unsere Arbeit informieren können.

    Herzliche Grüße
    Elke Sager

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