Es sind zwei Ernten vergangen seit dem durch das „Evo cumple“ Programm Traktoren an die Bürgermeisterämter des Landes verteilt worden sind. Diese Maßnahmen sollte der indigenen Bevölkerung Boliviens helfen, einen Schritt in Richtung Ernährungssouveränität zu machen. Die gelieferten Traktoren konnten jedoch nicht produktiv eingesetzt werden. Die Indigenas hatten zuvor nur selten Berührung mit derartiger Technik und können sie daher auch nicht bedienen. Diesem Umstand soll nun Abhilfe geschaffen werden. Die GSE unterstützt die Entsendung eines Technikers, der gemeinsam mit den Lehrkräften der ersten indigenen Fachschule in Cochabamba/Bolivien Lehrmaterial für die Anwendung und den Einsatz von Traktoren und Landtechnik erstellen wird und die ersten Kurse in der Bedienung dieser Technik mit 270 indigenen Vertretern aus den betroffenen Gemeinden durchführen wird. Der Dipl. Ing. Thomas Hetze aus Holzhau bei Dresden hat sich bereit erklärt, unentgeltlich für vier Wochen nach Bolivien zu gehen und dort das Pilotprojekt zu initialisieren. Das Projekt wurde von einer Initiativgruppe an die GSE herangetragen und in der Durchführung von der Botschaft der Republik Bolivien unterstützt.
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