Ausbildung für Frauen in Vietnam

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100 % finanziert

Dörte L. (verantwortlich)

Dörte L.
Van lebt in einem Bergdorf in der Provinz Nghe An. Sie gehört zur ethnischen Minderheit der Khmu. Die Schule hat sie mit guten Ergebnissen abgeschlossen. Einen Beruf konnte sie nicht erlernen, obwohl sie sich das wünschte. Wie die meisten Mädchen in ihrer Gegend arbeitet sie auf dem Reisfeld der Eltern und verdient sich ein wenig Geld mit dem Sammeln von Brennholz, das sie auf dem Markt verkauft. Eine andere Arbeit konnte sie nicht finden.

In diesem, vom BMZ geförderten, SODI-Projekt sind Ausbildungskurse für 300 Frauen in Informationstechnologie, Friseurhandwerk/Kosmetik und Kochen/Gastronomie vorgesehen. Berufliche Bildung soll ihnen helfen, die Tore zum Arbeitsmarkt oder auch zu Existenzgründungen aufzustoßen.
Die Kosten für die Teilnahme an einem Trainingskurs betragen durchschnittlich 130 Euro pro Person.

Des Weiteren werden in einem Programm zur Aufklärung und Beratung von Frauen für Frauen 90 Trainerinnen ausgebildet. Diese bereiten knapp 800 Multiplikatorinnen der Frauenunion darauf vor, Orientierungskurse und die Beratung von Frauen in der Gemeinde zu organisieren. Die Teilnehmerinnen dieses mehrstufigen Programms werden befähigt, Frauen hinsichtlich beruflicher Bildung und Arbeitssuche zu beraten, sie über ihre Rechte aufzuklären und Grundwissen für Kleinstunternehmerinnen zu vermitteln. Die Kosten pro Teilnehmer an Orientierungskursen belaufen sich auf 30 Euro.

Ein Kleinkreditprogramm verbunden mit einem Trainingskurs über Kreditmanagement und spezielle Fragen der Führung eines Kleinstunternehmens verhilft 120 potentiellen Existenzgründerinnen zu dem notwendigen Startkapital. Je nach Investitionsbedarf und beruflicher Erfahrung erhalten sie einen Kredit von 200 bzw. 600 Euro. Und das Gute am Kreditprogramm: Die Rücklaufmittel werden für die Ausdehnung des Kleinkreditprogramms auf andere Kreise und Gemeinden in der Provinz eingesetzt.

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Informationen zum Projekt:

Fragen an Dörte L. (verantwortlich):

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    A. Baasit fragte vor etwa 2 Jahren

    hi can u olso support others blogs in betterplace?

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    Kamiel V. fragte vor mehr als 2 Jahren

    Sie schreiben " Ein Besuch in einem unserer Projekte ist im Einzellfall prinzipiell möglich, allerdings stets mit einem hohen Aufwand für unsere Partner und die Menschen vor Ort verbunden." Nun möchte ich als Charity Travel (siehe charitytravel.blogspot.com) während meiner Reise durch Südasien auch Projekte in Vietnam besuchen. Was für ein Aufwand meinen Sie? Ich bin ein erfahrener Reisende. Erklären Sie sich genauer! Ich muss nicht gepampert werden. Sind Sie mal einem Traveler begegnet? Ich reise per Anhalter oder mit lokalem Transport überall auf der Welt. Ich habe den Eindruck, Weisse sind nicht gerne gesehen bei den Projekten? Es beleidigt mich gerade. Ich muss wissen, was für ein Aufwand Sie meinen? Müssen Sie ein Hotel für mich bauen? Traveler schlafen doch im Zelt oder auf der Couch? Ein McDonald's eröffnen? Traveler essen doch Reis und zahlen dafür. Was denn für ein Aufwand? Ist meine Muskelkraft und Intelligenz, meine guten Englischkenntnisse, Ingenieurkenntisse (M.Sc./Diplom), Erfahrung, ist das alles nichts wert? Wenn ich einfach bei Ihnen an der Tür klopfe mit meiner ganzen Begeisterung und konkreten Fähigkeiten, würden Sie denn sagen, "Nein, es ist zu viel Aufwand, ihn uns helfen zu lassen!" Würden Sie das sagen? Oder darf ich meinen Schlafsach in einer Ecke ausrollen, gleich Englisch unterrichten, kochen, bauen, Computerkurse veranstalten - halt OHNE BURROKRATIE. Was sagen Sie dazu?

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    K. S. fragte vor fast 3 Jahren

    bei der fürsprecherin a.hammoud habe ich gelesen,dass es eine regelmäßige berichterstattung gibt.dies ist für mich ausschlaggebend für 1 spende und wäe doch wichtig zu erwähnen?!
    Frage: wie regelmäßig gibt es diese berichterstattung und kann man das projekt auch besuchen?

     

    Sylvia W.: antwortete vor fast 3 Jahren

    Liebe Frau Stein-Rauch,

    Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Projekt. Frau Hammoud bezog sich auf den SODI Report, unsere regelmäßig erscheinende kostenlose Mitgliederzeitung. Diese senden wir Ihnen, wenn sie uns über info@sodi.de Ihre Kontaktdaten schicken, selbstverständlich sehr gerne zu.
    Als weitere Berichterstattung versuchen wir, stets zeitnah hier auf Betterplace Blogeinträge zu relevanten Ereignissen zu schreiben, sowie Bilder hochzuladen.
    Die erste Anlaufstelle bildet allerdings nach wie vor unsere Internetseite www.sodi.de, auf der Sie sich stets aktuell über den jeweiligen Projektverlauf informieren können. Dort finden Sie auch die elektronische Version des SODI-Reports (unter der Rubrik "aktuell").

    Ein Besuch in einem unserer Projekte ist im Einzellfall prinzipiell möglich, allerdings stets mit einem hohen Aufwand für unsere Partner und die Menschen vor Ort verbunden. Aus diesem und anderen Gründen (z.B. die Zugänglichkeit zum Projektort) wünschen wir uns vorher immer eine Absprache mit uns und unseren Partnern vor Ort.

    Alle Informationen, die Sie zu einer weiteren Kontaktaufnahme benötigen, finden sie auf unserer Internetseite.

    Mit solidarischen Grüßen

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