Der Wirbelsturm "Sidr" der am Donnerstagabend auf Bangladeschs Küste traf, hat verheerende Schäden angerichtet. Mehr als 3.000 Menschen starben, so Reuters, noch immer steigen die Todeszahlen an. Etwa 150 Fischerboote und Hunderte Fischer, die während des Zyklons auf See waren, werden noch vermisst. Es wird befürchtet, dass noch weitaus mehr Tote geborgen werden, wenn das Wasser abfließt.
In viele Dörfern wurden bis zu 80 Prozent aller Häuser zerstört. Die Regierung schätzt, dass drei Millionen Menschen von den Auswirkungen betroffen sind. Der Zyklon zerstörte ebenfalls Teile der Sundarban-Mangrovenwälder, eines der weltweit größten Mangrovengebiete. Dort befürchtet CARE eine ökologische Katastrophe.
Die Überlebenden stehen vor dem Nichts. Nun heißt es handeln, bevor Hunger, Seuchen und Krankheiten sich ausbreiten.
Fünf mobile Wasseraufbereitungsanlagen hat CARE schon bereitgestellt. Jede kann bis zu 10.000 Liter Trinkwasser täglich säubern. Außerdem verteilt CARE an 5.000 Familien Lebensmittel, Plastikplanen, Kerzen und Wasserkanister. Fünf medizinische Teams sind rund um die Uhr im Einsatz und versorgen die Verletzten.
Verzweifelt harren Hunderttausende Menschen unter freiem Himmel aus oder warten in Notunterkünften auf Hilfe. Sie brauchen mehr Nahrung, mehr sauberes Trinkwasser - und langfristige Hilfe, die ihre Lebensgrundlage, ihre Dörfer und Äcker wieder herstellt. Darum benötigen wir Ihre Hilfe.
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